DE2530833A1 - Ablaufvorrichtung - Google Patents

Ablaufvorrichtung

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DE2530833A1
DE2530833A1 DE19752530833 DE2530833A DE2530833A1 DE 2530833 A1 DE2530833 A1 DE 2530833A1 DE 19752530833 DE19752530833 DE 19752530833 DE 2530833 A DE2530833 A DE 2530833A DE 2530833 A1 DE2530833 A1 DE 2530833A1
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DE
Germany
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braking
yarn
bearing
brake
drainage device
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Application number
DE19752530833
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English (en)
Inventor
Markus Ruescher
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KRUECKELS MASCHF ZELL J
Original Assignee
KRUECKELS MASCHF ZELL J
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups
    • D02H13/02Stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)

Description

  • Ab laufvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Ablaufvorrichtung zum Ab spulen von wenigstens einem Garnwickel, insbesondere von Schär- und Zettelbäumen, wobei eine Bremsvorrichtung zum Abbremsen der Wickel vorgesehen ist.
  • Vorrichtungen dieser Art sind in unterschiedlichsten Systemen bekannt. Die gebräuchlichsten und zugleich einfachsten Bremsvorrichtungen für die Abbremsung der Zettelbäume sind Bremsstricke oder Bremsbänder, die einerseits an einem Gestell befertigt sind und andererseits mit Gewichten belastet über eineam Zettelbaum befestigte Bremsscheibe wirken.-Diese Bremsvorrichtungen haben annähernd ein konstantes Bremsmoment.Für Zettelbäune, deren Anfangs durchmesser nicht selten 6- bis 8-fach größer ist als der Kerndurchmesser, bedeutet ein konstantes Drehmoment einen entsprechenden, vergleichsweise hohen Anstieg des Abwickelzuges.
  • So sind z. B. Bremsvorrichtungen gemäß DT-PS 11o 069 bekannt, welche für mehrere Zettelbäume ein gemeinsames Bremsband haben, das an einem Ende fest verankert ist und am anderen Ende mit einer entsprechenden Eelastungsvorrichtung (Hydraulik, Pneumatik, Feder, Gewicht) ausgestattet sind. Auch läßt sich das Brerrisband jedes Zettelbaures pneumatisch oder hydraulisch belasten und damit das Bremsmorent von Eand regeln oder über Steuergerate automatisch auf konstanten Ablaufkettzug steuern.
  • jedoch haben die bisher ernten VorrichtunGen unter anderem öl wende Nachteile: in der Praxis sind Zettelbauntypen unterschiedlichster Art im Einsatz, rit ebenfalls unterschiedlichen Abmaßen der Brenisscheiben.
  • Suen werten durch den Gebrauch die Zettelbäume häufig bescädigt oder haben auf der Bremsfläche ungleiche Reibwerte, hervorgerufen durch Verschmutzung, Rostbildung, wodurch eine ungleiche Abzugsspannung zwischen den einzelnen Zettelbäumen entsteht. Des weiteren sind die Bremsbander beim Ein- bzw.
  • Auslegen der Wickelbäume oftmals hinderlich, weshalb sie während dieses Arbeitsganges ggf. entfernt werden müssen, was aoer wiederum recht auBvendig ist.
  • Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Ablaufvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, durch welche die vorerwähnten Nachteile weitgehend vermieden werden Außerdem soll atif einfache Weise eine anpaßbare Abbremsung des Zettelbaumes od. dgl. möglich sein.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichten darin, daß die Bremsvorrichtung an einer einen Garnwickel tragenden Lagerung angeordnet ist. Ein ganz wesentlicher Vorteil dieser erfindungsgemäßen Ablaufvorrichtung besteht darin, daß die Bremsvorrichtung weitgehend vor Beschädigungen, wie sie sonst häufig bei mit Bretnsflächen versehenen Garnwickeln vorkommen, geschützt ist. Insbesondere beim Stapeln oder auch beim Transportieren H er solche Beschädigungen nämlich bisher häufig vorgekommen.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Dabei bringt der Anspruch 2 insbesondere; den Vorteil, daß auch Garnwickel unterschiedlicher Länge eingespannt und über die als Kupplung ausgebildete Lagerstelle gut &ogebremst werden können.
  • Bei größeren Garnwickeln kann es vorteilhaft sein, wenn die in Anspruch 3 gekennzeichnete Ausführung verwendet wird, weil dadurch eine gleichmäßige und auch ggf. stärkere Abbremsung möglich ist.
  • iachstehen4 ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine teilweise im Schnitt gehaltene Ansicht einer Ablaufvorrichtung mit eingespanntem Garnwickel, Fig.- 2 eine Bremsvorrichtung mit Kupplungsscheibe und Fig. 3 elne stärker schematisierte Seitenansicht mehrerer, mit Bremsvorrichtungen versehenen Ab laufvorrichtungen.
  • Eine in Fig. 1 gezeigte Ablaufvorrichtung 1 weist als wesentliche seitliche zwei seitliche Lagergestelle 2 mit horizontal verschiebbaren Lagerstellen 3 auf, wobei in diesem Ausführungsbeispiel beide Lagerstellen 3 mit Bremsvorrichtungen 4 versehen sind. Zwischen den Lagerstellen 3 ist eine Garnrolle 5 eingespannt Dazu sind die zueinander weisenden Seiten der Lagerstellen 3 sowie die stirnseitigen Enden 6 des Wickelkörpers 7 des Garnwickels 5 als Kupplungen 8 ausgebildet. Um eine gute Lagerung und Zentrierung des eingepannten Garnwickels 5 zu erhalten, weisen die Lagerstellen 3 Vorsprünge 9 auf, die etwas konisch zu ihren zueinander gewandten Stirnflächen zulaufend ausgebildet sind. Die stirnseitigen Enden 6 des eingespannten Wickelkörpers 7 sind entsprechend den Vorsprüngen 9 mit passenden Ausnehmungen 10 vorgesehen. Um eine den Wickelkörper 7 und die Lagerstellen 3 drehfest verbindende Kupplung 8 zu erhalten, können die Vorsprünge 9 und die Ausnehmungen lO mit einer Profilierung, beispielsweise mit einer Zahnung versehen sein. Auch können diese ineinandergreifenden Teile vieleckig und damit ebenfalls drehfest ineinandergreifend ausgebildet sein.
  • Das Ausführungsbeispiel in Figur 2 zeigt eine weitere mögliche Ausbildung einer drehfesten Kupplung 8, wobei der äußere s-tirnseitige Rand 11 des Wickelkörpers 7 an einer, gegen diesen Rand II in Funktionsstellung gerichteten Zahnung 12 an der Lagerstelle 3 anliegt. Ggf. kann auch der stirnseitige Rand 11 entsprechend profiliort sein.
  • Die Fig. 1 und 2 lassen gut erkennen, daß die Lagerstellen 3 im wesentlichen aus besonders ausgebildeten Bremsscheiben 13 bestehen, die auf horizontal verschiebbaren Gewindespindeln 14 drehbar lagert sind. Die etwa trommelförmigen Bremsscheiben 13 bilden einen Teil der Bremsvorrichtung 4. Sie sind auf ihren äußeren Mantelflächen, die als Bremsflächen 15 dienen, jeweils von einem der mehreren Bremsschuhen 16 beaufschlagbar (vgl.
  • insbesondere Fig. 2). Das die Lagerstelle 3 bildende Kupplungsteil erfüllt somit eine Doppelfunktion, da es gleichzeitig noch die Bremsscheibe 13 bildet. Bevorzugt kommt dabei eine einstückige Ausführungsform in Frage.
  • Neben der vorbeschriebenen Form einer erfindungsgemäßen Ablaufvorrichtung 1 bel der die Lagerstellen 3 beidseitig des eingespannten Garnwickels 5 abbresbar ausgebildet sind, ist auch eine Ausfü.hrungsforr mit einer nur einseitig abbremsbaren Lagerung möglich, wobei dann aber nur die Lagerstelle 3 an der abbremsbaren Seite mit einer, eine Verdrehung vermeidenden Profiliewung versehen zu sein braucht. Auch kann die horizontale Verschiebemöglichkeit der Lagerstelle 3 ggf. nur einseitig vorgesehen sein.
  • Die horizontale Verschiebung der Lagerstellen 3 ist durch eine Spindel 14 - im Ausführungsbeispiel Fig. 1 jeweils eine auf jeder Seite der Ablaufvorrichtung 1 - die in dem Lagergestell 2 drehfest, jedoch axial verschiebbar gelagert ist, ermöglicht. Die Spindel 14 wirkt dabei mit einer Spindlmu ter 17 zusammen, die in dem Lagergestell 2 drehbar gelagert und mit einem Handrad 18 verbunden ist. Durch Verdrehen der Spindelmutter 17 erfolgt nun eine horizontale Verschiebung der am Mitdrehen durch einen, in eine Nut 19 in der Spindel 14 eingreifenden, mit dem Lagergestell 2 verbundenen Keil 20 gehinderten Spindel 14-und damit auch eine Verschiebung der Lagerstelle 3.
  • Der die BremsSlachen 15 der Bremsscheibe 13 beaufschlagende Bremsschuh 16 kann durch einen Pneumatik- oder auch Hydraulikzylinder 21 betätigbar sein, der seinerseits mit einem Bremskraftregler verbunden ist, der den Bremsdruck in Abhängigkeit von dem Abwickelabzug des von dem Garnwickel 5 abzuwickelnden Garnes regelt. Während des Abwickelns ändert sich nämlich der Abwickelzug durch den sich verkleinernden Wickeldurchmesser laufend, so daß bei konstantem Bremsmoment Unterschiede des Abwickelzuges auftreten können. Durch den Bremskraftregler in Verbinaung mit der Bremsvorrichtung 4 werden diese Zugunterschiede vermieden. Die erfindungsgemäße Anordnung der Bremsvorrichtung 4 an dem den Garnwickel 5 aufnehmenden Ablaufgestell hat dabei den wesentlichen Vorteil, daß die sonst bei herköm.mlichen Ablaufvorrichtungen vergleichsweise häufig auftretenden Beschädigungen der Bremsflächen, die durch unsachgemäße Lagerung oder Transport der Garnwickel herrühren kann, in vorteilhafter Weise vermieden werden. Durch diese Besch>-digungen, aber auch durch Rostbildung oder Verschmutzung der Brem.stlächen kann sonst nämlich eine Beeinträchtigung der Bremswirkung und damit ggf. ein gestörter Abspulvorgang verursacht werden.
  • Insgesamt ist also durch die erfindungsgemäße Ablaufvorrichtung 1 ein weitgegehend störungsfreier, betriebssicherer Arbeitsablauf ermöglicht. Außerdem ist das Auswechseln der Garnwickel durch die besondere Ausgestaltung der Erfindung wesentlich vereinfacht, wobei noch der Vorteil gegeben ist, daß auch unterschredlich lange Garnrollen 5 durch die horizontale Verstellmöglichkeit der Lagerstellen 3 verarbeitet werden können.
  • Fig. 3 zeigt noch, stärker schematisiert, mehrere, in einem Lagergestell befindliche Ablaufvorrichtungen 1 a, deren Bremsvorrichtungen 4 über Bremsleitungen 22 mit einem, hier nicht dargestellten Bremskraftregler verbunden sind.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Aus führungs form einer erfindungsgemiBen Ablaufvorrichtung - mit wenigstens einer, mit einer Bremsvorrichtung versehenen Lagerstelle - zeigt eine besonders günstige Kombination gemäß den Ansprüchen.
  • Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindüngswesentlich sein.
  • - Patentansprüche -

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Ablaufvorrichtung zum Ab spulen von wenigstens einem Garnwickel, insbesondere von Schär- und Zettelbäumen, wobei eine Bremsvorrichtung zum Abbremsen der Wickel vorgesehen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t die Bremsvorrichtung (4) an einer einen- Garnwickel (5) tragenden Lagerung angeordnet ist.
  2. 2. Ablaufvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei axial miteinander fluchtende, relativ zueinander bewegbare Lagerstellen (3) besitzt, von denen mindestens eine zusammen mit dem entsprechenden Wickelkörperende als mit einer Bremsvorrichtung (4) versehene Kupplung (8) ausgebildet ist.
  3. 3. Ablaufvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Lagerstellen (3) der Ablaufvorrichtung (1) als jeweils mit einer Bremsvorrichtung (ei) v&rs:ehene Kupplungen (8) ausgebildet sind.
  4. 4. Ablaufvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Brems-trommel (13) besitzende Bremsvorrichtung (4) die auf d-en Wickelkörper (7) abgestimmten Kupplungsteile aufweist
  5. 5. Ablaufvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung mindestens einen im wesentlichen ortsfesten Bremszylinder (21) besitzt, welcher pneurnatisch oder hydraulisch betätigbar ist, und daß dieser-Brerszylinder (21) mit einer Regeleinrichtung in Verbindung steht, die im Sinne einer etwa konstanten Abzugsspannung des abzuwickelnden Garnes od. dgl. zu arbeiten vermag.
  6. 6. Ablaufvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremstrommel eine zentrale, vorspringende, vorzugsweise profilierte Anformung (9) aufweist, die in eine entsprechende Ausnehmung (10) an den Stirnseiten des Garnwickels (5) in Funktionssstellung eingreift.
  7. 7 Ablaufvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Lagerstelle (3) mit einer, in dem Lagergestell (2) der Ablaufvorrichtung (1) drehfest, axial verschiebbar gelagerten Gewindespindel (14) verbunden ist, die mit einer axial ortsfesten Spindelmutter (17) zusammenwirkt.
    L e e r s e i t e
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