DE25256C - Neuerungen an Schiebefenstern - Google Patents

Neuerungen an Schiebefenstern

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DE25256C
DE25256C DENDAT25256D DE25256DA DE25256C DE 25256 C DE25256 C DE 25256C DE NDAT25256 D DENDAT25256 D DE NDAT25256D DE 25256D A DE25256D A DE 25256DA DE 25256 C DE25256 C DE 25256C
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Germany
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window
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sliding windows
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Active
Application number
DENDAT25256D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. RISCHART in München, Steinheilstrafse 4b/II. und A. AMESMAIER in München, Steinheilstr. 1 ijU
Publication of DE25256C publication Critical patent/DE25256C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/42Sliding wings; Details of frames with respect to guiding
    • E06B3/44Vertically-sliding wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Um die einzelnen Fensterrahmen beliebig auf- und abschieben zu können, so dafs sie in jeder Lage von selbst stehen bleiben, ist das Schiebefenster wie folgt hergestellt. Die Anordnung eines Winterfensters ist in der Zeichnung mit dargestellt.
Fig. ι Verticalschnitt des Fensters der Breite nach mit zum Lüften geöffneten Fensterrahmen.
Fig. 2 Höhenschnitt A-B. Aeufseres Fenster geschlossen, Winterfenster zum Lüften geöffnet.
Fig. 3 Höhenschnitt C-D. Falzleiste ή des Winterfensters heruntergeklappt zum Herausnehmen der Fensterrahmen. Falzleiste t des äufseren Fensters aufgeklappt und mit dem Riegel i geschlossen.
Fig. 4 Ansicht des geschlossenen Fensters. Links geschlossene Chambranle und heruntergeklappte Falzleiste ^1; rechts das senkrechte Verkleidungsstück weggenommen, um zu den Gewichten zu gelangen.
Fig. 5 Horizontalschnitt E-F. Aeufsere Fenster zum Lüften geöffnet, entsprechend Fig. 1. Winterfensterrahmen weggelassen.
Fig. 6 Horizontalschnitt G-H. Geschlossenes Fenster. Winterfenster weggelassen, entsprechend Fig. 4. Die rechte Verkleidung ist weggenommen.
Fig. 7 und 8 Rollenanordnung eines Fensterrahmens in Ansicht und Grundrifs.
Der Fensterstock S und das Futter e sind mit den nöthigen Falzen versehen. In die untere Hälfte des ersten Falzes ax im Stock pafst der untere Fensterrahmen u, wenn das Fenster geschlossen ist; i22 in gerader Verlängerung von «i ist^Oer^FMZ;\flir*!:den: oberen Rahmen. Bei. ge-
schlossenem Fenster, Fig. 2 und 4, liegen also beide Rahmen u und ο in einer Ebene und ist ein guter Verschlufs gegen Eindringen der äufseren Luft durch die verschiedenen Falze bewirkt. So ist z. B. auch das Eindringen von Regenwasser, wie es bei den Flügelfenstern der Fall ist, bei denen in der Mitte, wo sich die Wetterschenkel zusammenschlagen und an beiden Seiten vom Stock das Regenwasser eindringt, wenn der Wind den Regen gegen das Fenster jagt, durch die bedeutende Schräge und den höher gelegenen Rundstab unmöglich gemacht. Soll das Fenster geöffnet werden, so wird die Olive ν, welche beide Fensterrahmen in der Mitte schliefst, geöffnet und der untere Rahmen u etwas nach innen gezogen, so dafs sie jetzt beim Aufwärtsschieben Führung durch die Falzleiste / und durch den äufseren Rahmen 0 erhält. Um diese letztere, welche in diesem Falle aufserhalb zu stehen kommt, beliebig und bequem vom Fufsboden aus öffnen und schliefsen zu können, unabhängig von dem unteren Rahmen u, befindet sich ganz seitlich am oberen Rahmen ein Stift s, welcher über die Stärke des unteren Rahmens vorragt, eine Oese ö hat, in welche die eiserne Führungsstange b mit dem Knopf η durch eine Feder mit Nasenansatz eingesteckt ist und welche mit b in einem Falz ^1 der Leiste t läuft. So lassen sich also die beiden Rahmen vom Fufsboden aus beliebig_ schieben, einzeln oder zusammen.
Um jeden Rahmen beim Auf- und Abwärtsschieben in jeder Lage zu erhalten und eine leichte Bewegung zu erreichen, sind am oberen
Querstück jedes Rahmens links und rechts zwei Häkchen Zi1 und ^2 angebracht, in welche die Enden der Laufschnur eines Gewichtes g eingehängt sind, das sich in der zwischen dem Fensterfutter und Mauerwerk befindlichen Gewichtsführung/ auf- und abbewegen kann und so schwer ist, dafs es das Gleichgewicht mit dem Rahmen hält. Diese Laufschnur geht vom Haken hL auf die leicht bewegliche Rolle ^1 nach dem Gewichte g und über dessen Rolle zurück nach rt und dem Häkchen A2 , in welches sie wieder eingehängt ist, Fig. 7 und 8. Durch die Rollen ist eine leichte Bewegung erzielt und die Abnutzung der Schnur möglichst vermieden. Die letztere ist, um sie möglichst dauerhaft zu machen, aus starkem, präparirtem und gefettetem Hanf, der noch beliebig gefärbt wird, um ihm ein gutes Aussehen zu geben. Sollte die Schnur reifsen, so wird das plötzliche Fallen der Rahmen durch eine Klemmvorrichtung im Falze verhindert. Eine Controle und Reparatur ist leicht vorzunehmen, da sowohl Verkleidung d bis zum Rahmenstück m, welches in der Mauer eingeputzt ist, weggenommen, als auch das Gewichtführungsholz ζ leicht herausgehoben werden kann. Dieses letztere ist nur durch die Zapfen χ oben und unten in die waagrechten Theile des Futters eingesteckt und um die untere Zapfenlänge kürzer, so dafs ein blofses Hinaufschieben durch den Knopf β genügt, um das Führungsholz herauszuheben.
Um das beliebige, leichte und bequeme Herausnehmen der Fensterrahmen zu gestatten,
z. B. beim Reinigen der Fenster, ist die Falzleiste t mit ihrer unteren Hälfte auf einer Seite des Futters zum Herunterklappen gerichtet. Diese Leiste läfst sich um ihr unteres Ende mittelst Scharniers niederlegen und wird für gewöhnlich durch Riegel i in verticaler Lage gehalten. Ist sie umgeklappt, so hängt man die Laufschnüre aus den Häkchen A1 und A1 aus und in entsprechende, am Futter angebrachte Haken, damit die Schnur durch die Gewichte nicht hochgezogen werden kann. So kann man dann zunächst die unteren und dann die oberen Rahmen ganz herausnehmen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Neuerungen an Schiebefenstern:
1. Durch Anordnung des unteren und oberen Flügels (mit Rollengegengewicht) derart, dafs dieselben in geschlossenem Zustande im Falz «j «2 in einer Ebene liegen und mit Olive 0 des unteren Flügels geschlossen sind, und dafs beim Oefmen der untere Flügel in den inneren Falz gezogen wird.
2. Zum Auf- und Abschieben des oberen Flügels die Anbringung des Stiftes ί mit Oese ö, in welche die Führungsstange b mit Knopf η durch eine Feder mit Nasenansatz eingesteckt wird.
3. Die Anordnung der inneren Gewichtführungsleiste ζ derart, dafs sie oben und unten beweglich in die Zapfenlöcher χ des Fensterfutters eingesteckt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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