DE2503802C2 - Vertikalschiebefenster - Google Patents
VertikalschiebefensterInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/16—Suspension arrangements for wings for wings sliding vertically more or less in their own plane
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05D13/00—Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
- E05D13/10—Counterbalance devices
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Description
dadurch gekennzeichnet,
e) daß an die Kraftübertragungsstränge (5) angeschlossene Führungsstücke (3) jeweils über
Scheren (30) mit dem Fensterrahmen (27) des zweiten vertikal verschieblichen Fensterflügels
verbunden und in den Führungsschienen (i) des zweiten Führungsschienenpaares geführt
sind,
daß ferner die Führungsschienen (1) des zweiten Führungsschienenpaares an ihrem unteren
Ende in den in Richtung zur Fensterinnenseite weisenden Überleitungsabschnitt (31) übergehen,
welcher so bemessen ist, daß der untere Fensterrahmenholm des zweiten vertikal verschieblichen
Fensterflügels (27) an dem unteren Außenflansch des Stockrahmens vorbeibewegbar ist, indem die Führungselemente (28) des
zweiten Fensterflügels (27) aus ihren Führungsschienen (1) über den Uberleitungsabschnitt
(31) in die Führungsschiene (2) des ersten Fensterflügels (10) überführt werden, und der zweite
vertikal verschiebliche Fensterflügel so weit absenkbar ist, daß sein oberer Rand nach Betätigung
von daran angeordneten, in den Stockrahmen seitlich eingreifenden Riegeln unter dem Rand des dann ganz angehobenen, ersten
vertikal verschieblichen Fensterflügels zur Fensterinnenseite hin vorbeischwenkbar ist.
2. Vertikalschiebefenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils über eine Befestigungsstange
(32) an dem jeweils an die Kraftübertragungsstränge (5) angeschlossenen Führungsstück
(3) des zweiten vertikal verschieblichen Fensterflügels ein Weichenstück (32a) befestigt und beim Absenken
des zweiten vertikal verschieblichen Fensterflügels in der jeweiligen Führungsschiene (1) des
zweiten Führungsschienenpaares nach abwärts in
ίο den Uberleitungsabschnitt (31) einführbar ist, um
beim Kippen des zweiten vertikal verschieblichen Fensterflügels ein Hochlaufen der an den unteren
Ecken des zweiten vertikal verschieblichen Fensterflügels angeordneten Führungselemente (28) in den
der Fensterinnenseite näherliegenden Führungsschienen (2) des ersten Führungsschienenpaares zu
erzwingen.
3. Vertikalschiebefenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den unteren Ekken
des zweiten vertikal verschieblichen Fensterflügels angeordneten Führungselemente (28) jeweils
über Schwenklaschen (29) mit einem in den Führungsschienen (1) des zweiten Führungsschienenpaares
laufenden Führungs- und Anschlagstück (26) verbunden sind, welches beim Kippen des zweiten
vertikal verschieblichen Fensterflügels gegen das mit dessen Scheren (30) jeweils verbundene Führungsstück
(3) oder eine Anschlagverlängerung desselben anläuft
fenster mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1. Derartige Vertikalschiebefenster sind aus der
deutschen Gebrauchsmusterschrift 74 03 182 bekannt
Bei Vertikalschiebefenstern dieser bekannten Konstruktion kann der in Schließstellung obere Fensterflügel
zur Reinigung nach Betätigung zweier Riegel an den oberen Rahmenecken nur dann in eine Schrägstellung
oder Horizontalstellung zum Innenraum hin geklappt werden, wenn dieser Fensterflügel sich in der vollständig
angehobenen Stellung über dem in Schließstellung unteren Fensterflügel befindet. Der in Schließstellung
obere Fensterflügel muß daher unter Zuhilfenahme beispielsweise einer Leiter gereinigt werden, was die UnfaUgefahr
erhöht.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 68 02 275 ist es weiter bekannt, den in Schließstellung oberen Fensterflügel eines Vertikalschiebefensters zu Reinigungszwecken nach unten zu verschieben und nach innen zu klappen, doch ist diese bekannte Konstruktion dann nicht anwendbar, wenn der untere Fensterflügel ein an Ausstellscheren gehaltener Fensterflügel ist, der zur Verschiebung aus der in Schließstellung gemeinsamen Ebene der Fensterflügel herausbewegt wird.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 68 02 275 ist es weiter bekannt, den in Schließstellung oberen Fensterflügel eines Vertikalschiebefensters zu Reinigungszwecken nach unten zu verschieben und nach innen zu klappen, doch ist diese bekannte Konstruktion dann nicht anwendbar, wenn der untere Fensterflügel ein an Ausstellscheren gehaltener Fensterflügel ist, der zur Verschiebung aus der in Schließstellung gemeinsamen Ebene der Fensterflügel herausbewegt wird.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, bei einem Vertikalschiebefenster der im Oberbegriff des
Anspruches 1 genannten Art die Zugänglichkeit des in Schließstellung oberen Fensterflügels zu Reinigungszwecken zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Obwohl also die Fensterflügel bei Vertikalschiebefenstern der hier betrachteten Art in Schließstellung in einer
Ebene liegen, so daß die Stockrahmenöffnung von den Fensterflügeln vollständig ausgefüllt wird, wird
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durch den Oberleitungsabschnitt zwischen den zueinan- fang des Fensterrahmens 10 vollständig umgibt und mitder
parallel verlaufenden Führungsschienen auf den bei- tels eines Handhebels 14 in der einen oder der anderen
den Stockrahmenseiten ein zusätzlicher Absenkweg für Richtung verschiebbar ist und dabei mit dem Stahlband
den unteren Rahmenholm des in Schließstellung oberen gekuppelte Beschlagteile mitnimmt und betätigt Jeden-Fensterflügels
nach abwärts und zur Fensterinnenseite s falls ist festzustellen, daß mittels der Feststelleinrichtung
hin geschaffen, so daß der in Schließstellung obere Fen- und der Hilfs- oder Feststellschere Il durch wahlweise
sterflügel nach vollständiger Absenkung an dem ande- Festlegung von deren Anlenkpunkt an dem Fensterrahren
Fensterflügel vorbeigeklappt und die Fensteraußen- men 10 vermittels des Feststellschieben; 12 die Winkelseite
von einer Bedienungsperson gereinigt werden stellung der Schere 8 gegenüber dem Fensterrahmen 10
kann, weiche keine Leiter benötigt, sondern die Reini- io entsprechend wahlweise festgelegt werden kann,
gungsarbeiten am Boden stehend ausführt Nahe der unteren Ecke des Fensterrahmens 10 ist auf
gungsarbeiten am Boden stehend ausführt Nahe der unteren Ecke des Fensterrahmens 10 ist auf
des hier angegebenen Vertikalschiebefensters sind Ge- deutend kürzere Ausstellschere 19 am Fensterrahmen
genstand der Ansprüche 2 und 3. 10 schwenkbar gelagert, wobei die Ausstellscheren 19
zugnahme auf die Zeichnung näher erläutert Es stellen miteinander gekuppelt sind, um synchrone Bewegungen
dar dieser Ausstellscheren zu erzwingen. Außerdem trägt
sichten zweier Fensterflügel eines Vertifcalschiebefen- des unteren Rahmenholms des Fensterrahmens 10 ver-
sters unter Weglassung des Stockrahmens und 20 schieblichen, vermittels des Handhebels 14 betätigbaren
den Fensterflügel gemäß Fig. 1 in verschiedenen Be- Ausstellscheren 19 wahlweise in abgespreizter Stellung
triebsstellungen. und in angeschwenkter Stellung festlegbar sind. Die
Das in F i g. 1 gezeigte Vertikalschiebefenster enthält WeUe 18, die Feststellnocken und das genannte Verrieeinen
der Stärke eines Fensterflügels entsprechenden 25 gelungsorgan sind im unteren Teil von Fig. IA nur
Stockrahmen, dessen Seitenholme auf der Innenseite in schematisch angegeben. Die Ausstellschere 19 trägt je-F
i g. 1 strichpunktiert angedeutete Führungsschienen in weils an ihrem Ende eine Führungsrolle 20, welche unGestalt
entsprechender Profilnuten aufweist, von denen terhalb des Führungsstückes 4 in der Führungsschiene 2
mit Bezug auf eine Blickrichtung von der Fensterinnen- Aufnahme findet Auf die Ausstellschere 19 wirkt ein
sehe zur Fensteraußenseite die hintere Führungsschie- 30 gelenkig an die Ausstellschere in der aus F i g. 1 ersichtne
mit 1 und die vordere Führungsschiene mit 2 bezeich- liehen Welse angeschlossener Betätigungsarm 21, desnet
ist Die Gestalt der die Führungsschienen 1 und 2 sen oberes Ende, das mit einem Querflansch ausgerüstet
bildenden Profilnuten des Stockrahmens gemäß einer ist, durch eine in einer Nut des Fensterrahmens 10 einpraktischen
Ausführungsform ist aus Fig.3 zu erken- gesetzte Zugfeder 22 in Richtung auf die untere Fennen.
35 sterrahmenecke abwärts gezogen wird, wobei aufgrund
In den Führungsschienen 1 und 2 laufen Führungs- der Lage der Anlenkstelle der Ausstellschere 19 gegenstücke
3 bzw. 4, welche über ein Drahtseil 5 miteinander über dem Angriffspunkt des Betätigungsarmes 21 die
gekoppelt sind, das jeweils an die Führungsstücke 3 und Ausstellschere, solange sie sich in einer etwa in die Fen-4
angeschlossen und über eine Umlenkrolle 6 gelegt ist, sterrahmenrichtung weisenden Lage befindet, mit Bewobei
die Umlenkrollen der rechten und der linken Fen- 40 zug auf die Darstellung nach F i g. 1A im Gegenuhrzeisterseite
über eine parallel zum oberen Stockrahmen- gersinn vorgespannt wird, während sie bei einer Verquerholm
verlaufende und an diesem gelagerte Welle 7 Schwenkung im Uhrzeigersinn über einen bestimmten
so gekoppelt sind, daß die Führungsstücke auf den bei- Punkt hinaus eine Vorspannung im Uhrzeigersinn erden
Fensterseiten jeweils entsprechende Bewegungen hält Aus F i g. 1A ist auch noch zu erkennen, daß auf der
zwangsweise ausführen und ein Verkanten der an den 45 Welle 18 zwischen der Ausstellschere 19 und dem Fen-Führungsstücken
aufgehängten Fensterflügel auch bei sterrahmen eine Rolle 18a gelagert ist, welche den Feneinseitiger
Betätigung vermieden wird. sterrahmen bei angeklappter Stellung der Ausstellsche-
nung zugekehrten Seite eine Ausstellschere 8 angelenkt, Stockrahmens abstützt
welche nahe ihrem anderen Ende am Punkte 9 schwenk- 50 Aus Fig. IA ist ferner zu ersehen, daß am oberen
bar mit dem Rahmen 10 des unteren Fensterflügels ver- Fensterrahmenholm Riegelteile 23 angeordnet sind,
bunden ist Der Lagerungspunkt 9 der Ausstellschere 8 welche an dem Fensterrahmen 10 verschieblich geführt
liegt etwa in der Mitte des Vertikalholms des Fenster- und mit dem bereits erwähnten Betätigungsstahlband so
rahmens 10 und die Schere 8 besitzt, gemessen von der gekoppelt sind, daß bei Umlegen des Handhebels 14 die
Lagerungsstelle 9 zu dem am Führungsstück 4 ange- 55 Riegelteile 23 entweder gegen den Stockrahmen vorgelenkten
Scherenende eine Länge von etwas weniger als schoben und in die Führungsschienen 1 eingerückt oder
der halben Länge des seitlichen Fensterrahmenholmes. aus diesem Bereich zurückgezogen werden. Zu diesem
Nahe der Anlenkstelle der Schere 8 an dem Füh- Zwecke ist ein Riegelteil, etwa das in Fig.IA nicht
rungsstück 4 ist eine Hilfs- oder Feststellschere 11 ange- dargestellte, mit einem Umkehrgetriebe verbunden,
lenkt, deren anderes Ende an einem winkelförmigen, βο welches in Einzelheiten in F i g. 5 gezeigt ist, derart, daß
längsverschieblich an einem Seitenholm des Fensterrah- mittels der in einer einzigen Richtung erfolgenden Betämens
10 geführten Feststellschieber 12 schwenkbar ge- tigungsbewegung des Betätigungsstahlbandes die gelagert
ist Der lange Schenkel 13 des Feststellschiebers genläufige Bewegung der Riegelteile 23 auf den beiden
12 reicht durch Ausnehmungen einer Verriegelungsvor- Fensterseiten erzielbar ist.
richtung 15, deren Verriegelungsorgan 16 pleuelstan- 65 Aus den Fig. IA und IB in Verbindung mit Fig.2a
genartig in eine Ausnehmung des Schenkels 13 des Fest- erkennt man, daß durch Andrücken und Verriegeln des
xiblen, gelochten Stahlbandes geschieht, das den Um- der untere Querholm des oberen Fensterflügels gegen
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den Stockiahmen angedrückt wird, weil sich ein längs ten, flexiblen Betätigungsstahlbandes 33 in Fensterrahdes
oberen Querholms des unteren Fensterrahmens menumfangsrichtung können nun die Riegel 23 aus der
verlaufender Stulpflansch auf seine ganze Länge gegen Führungsschiene 1 zurückgezogen werden und die Festeinen
entsprechenden Außenflansch des oberen Fen- legeeinrichtung, welche der Hilfs- oder Feststellschere
sterflügels anpreßt 5 11 zugeordnet ist, kann so vorbereitet werden, daß eine
Der Feniiterrahmen 27 des oberen Fensterflügels ist Festlegung des Feststellschiebers 12 und der Hilfsschere
nahe seiner unteren Ecke mit einer Führungsrolle 28 11 und damit eine Festlegung der Winkelstellung der
versehen, welche unterhalb eines Führungsstückes 26 in langen Ausstellschere 8 vorbereitet, jedoch noch nicht
der Führungsschiene 1 Aufnahme findet und über ein zur Wirkung gebracht wird. Wird jetzt der Fensterrah-Achsenstück
am Fensterrahmen 27 befestigt ist Auf die- ίο men 10 des unteren Fensterflügels in der aus Fig.2b
sein Achsenstuck ist zwischen der Führungsrolle 28 und ersichtlichen Weise aus der Ebene des Stockrahmens
dem Fensterrahmen 27 eine kurze Schere 29 gelagert, herausgekippt, wobei sich der untere Fensterrahmenweiche mit ihrem oberen Ende an dem Führungsstück holm an Riegelbacken des unteren Stockrahmenholms
26 angelenkt ist abstützt, so kann sich die Ausstellschere 8 relativ zu dem
Außerdem ist an dem Fensterrahmen 27 des in 15 Fensterrahmen 10 des unteren Fensterflügels im Uhr*
Schließstellung oberen Fensterflügels mit einem Ende zeigersinn so lange verschwenken, bis das Verriegeeine
lange Schere 30 angelenkt, deren anderes Ende an lungsorgan 16 der Verriegelungseinrichtung 15 in die
dem Führungsstück 3 schwenkbar befestigt ist Die zuvor schon erwähnte Ausnehmung des Feststellschie-Schere
30 entspricht also bezüglich der Abstützung des bers 12 einrastet und damit den Anlenkpunkt der Hilfs-Fensterrahtnens
27 der Funktion der Ausstellschere 8 20 oder Feststellschere 11 in Längsrichtung des seitlichen
bezüglich des Fensterrahmens 10. Fensterrahmenholms festlegt wodurch auch die Win-Aus
Ft g. IB ist ferner ersichtlich, daß an dem Füh- kelstellung der langen Ausstellschere 8 gegenüber dem
rungsstück 3 eine Koppelstange 32 angeschlossen ist, seitlichen Fensterrahmenholm des Fensterrahmens 10
weiche durch eine Durchgangsbohrung des Führungs- festgelegt wird, so daß die Ausstellschere nunmehr in
Stückes 26 hindurchreicht und an welcher ein Weichen- 25 der betreffenden Winkelstellung eine starre Verbindung
stuck 32« befestigt ist Das Weichenstück 32a hat im zu dem Fensterrahmen 10 hat Wird jetzt der Fensterwesenttichetn
die Gestalt eines spitzwinkligen Dreiecks rahmen 10 durch Ziehen an dem unteren Fensterrah-
und schließt, wenn der in Schließstellung obere Fenster- menholm oder durch Ziehen an dem Betätigungshandflügel
in die unterste, etwa in F i g. 2d gezeigte Stellung griff 14 aus dem Bereich des Stockrahmens herausgezoabgesenkt
ist, den Überleitungsabschnitt zwischen der 30 gen, so verschwenken sich die kurzen Ausstellscheren
hinteren Führungsschiene 1 und der vorderen Füh- 19 zu beiden Seiten am unteren Ende des Fensterrahrungsschiene
2 in der in Fig. IB in strichpunktierten mens 10 gegen die Zugkraft der Federn 22 bzw. gegen
Linien angedeuteten Weise ab, derart, daß die Füh- den von dem Arm 21 ausgeübten Druck im Uhrzeigerrungsrolle
23, wenn sie beim Absenken des Fensterrah- sinn so weit, bis der Anlenkpunkt des Armes 21 die
mens 27 einmal über den Überleitungsabschnitt 31 von 35 Verbindungslinie zwischen dem oberen Ende des Armes
der hinteren Führungsschiene 1 zur vorderen Führungs- 21 und der Lagerstelle 18 der Ausstellschere 19 durchschiene
2 ütergewechselt ist nicht mehr in die hintere laufen hat wonach die von dem Arm 21 ausgeübte
Führungsschiene 1 zurücklaufen kann und dann, wenn Druckkraft die Verschwenkung der Ausstellschere 19
der Fensterrahmen 27 gemäß den F i g. 2d und 2e umge- noch begünstigt, so daß diese rasch bis in eine in F i g. 2c
legt wird, in der vorderen Führungsschiene 2 hochlaufen 40 wiedergegebene Stellung verschwenkt wird, in welcher
kann, während das zugehörige Führungsstück 26 in der die Ausstellschere 19 an geeigneten, in den Zeichnungen
hinteren Führungsschiene 1 verbleibt Aus F i g. 2e ent- nicht im einzelnen wiedergegebenen Anschlägen annimmt
man, daß das Aneinanderstoßen der Führungs- steht und in der beschriebenen Weise eine Festlegung
stücke 3 und 26 die Kippstellung des Fensterrahmens 27 vermittels der Welle 18 und der Feststellnocken möglich
begrenzt Je nach Bemessung der Länge der Schere 30 45 ist Bei den zuletzt beschriebenen Vorgängen, also beim
oder der kurzen Schere 29 kann es erforderlich sein, zur Übergang des unteren Fensterflügels von der in Fig.
Begrenzung der Kippstellung des Fensterrahmens 27 2b in die in Fig.2c gezeigte Stellung, hat der untere
das Führungsstück 3 noch mit einer in Richtung auf das Fensterflügel eine Drehung um den Anlenkpunkt der
Führungsstück 26 weisenden Verlängerung zu verse- Ausstellscheren 8 an den Führungsstücken 4 ausgeführt
hen, um den Anschlagpunkt entsprechend vorzuverle- 50 Hierbei wird ein besonderer Vorteil der großen Bemesgen.
sung der Aassteüscherer. S deutlich, welcher darin bein
den Fig. 2a bis 2e sind der untere und der obere steht, daß ler untere Fensterflügel insgesamt ϊτα we-Fensterflügel
des Vertikalschiebefensters in einigen Be- sentlichen auf einem horizontalen Weg aus der Lage in
triebsstellungen gezeigt, wobei die Einzelheiten stark der Ebene des Stockrahmens herausgeführt werden
vereinfacht wedergegeben und die Flügelstärken zur 55 kann, um den Zustand nach F i g. 2c zu erreichen, so daß
Verdeutlichung der Darstellung übertrieben gezeichnet die erforderliche Betätigungskraft vom Fensterflügelgesind.
In dem in Fig. 2a gezeigten Zustand liegen der wicht weitgehend unabhängig bleibt
Fensterrahmen 10 des unteren Fensterflügels und der Aufgrund eines für den Durchtritt der Ausstellsche-Fensterrahmen 27 des oberen Fensterflügels mit dem ren ausreichenden Zwischenraumes zwischen dem Fen-Stockrahmer« in einer Ebene, wobei die beiden langen 60 sterrahmen 27 des oberen Fensterflügels und den Sei-Ausstellscheren 8 im wesentlichen in Längsrichtung des tenholmen des Stockrahmens kann nun der untere Fenbenachbarten Fensterrahmenvertikalholms weisen und sterflügel nach aufwärts geschoben werden, wobei der innerhalb der durch die Rahmentiefe vorgegebenen obere Fensterflügel als Gegengewicht wirkt und längs Umgrenzung des Rahmens liegen. Der Feststellschieber der Führungsschienen 1 abwärts gleitet Ist dann der in 12 ist in diesem Betriebszustand frei verschiebbar und 65 Schließstellung untere Fensterflügel ganz angehoben die lange Ausstellschere 6 daher gegenüber dem Fen- und der in Schließstellung obere Fensterflügel ganz absterrahmen 1Φ zunächst frei verschwenkbar. Durch Ver- gesenkt, so kommen die Führungsrollen 28, weiche an drehen des Handhebels 14 und Verschieben des geloch- den unteren Ecken des Fensterrahmens 27 über die be-
Fensterrahmen 10 des unteren Fensterflügels und der Aufgrund eines für den Durchtritt der Ausstellsche-Fensterrahmen 27 des oberen Fensterflügels mit dem ren ausreichenden Zwischenraumes zwischen dem Fen-Stockrahmer« in einer Ebene, wobei die beiden langen 60 sterrahmen 27 des oberen Fensterflügels und den Sei-Ausstellscheren 8 im wesentlichen in Längsrichtung des tenholmen des Stockrahmens kann nun der untere Fenbenachbarten Fensterrahmenvertikalholms weisen und sterflügel nach aufwärts geschoben werden, wobei der innerhalb der durch die Rahmentiefe vorgegebenen obere Fensterflügel als Gegengewicht wirkt und längs Umgrenzung des Rahmens liegen. Der Feststellschieber der Führungsschienen 1 abwärts gleitet Ist dann der in 12 ist in diesem Betriebszustand frei verschiebbar und 65 Schließstellung untere Fensterflügel ganz angehoben die lange Ausstellschere 6 daher gegenüber dem Fen- und der in Schließstellung obere Fensterflügel ganz absterrahmen 1Φ zunächst frei verschwenkbar. Durch Ver- gesenkt, so kommen die Führungsrollen 28, weiche an drehen des Handhebels 14 und Verschieben des geloch- den unteren Ecken des Fensterrahmens 27 über die be-
reits erwähnten Achsstücke gelagert sind, in den Bereich des in F i g. 1 bei 31 angedeuteten Überleitungsabschnittes,
in welchem die Führungsschiene 1 jeweils eine Abschrägung in Richtung auf die Führungsschiene 2 zur
Fensterinnenseite hin besitzt, derart, daß bei einem vollständigen
Absenken des Fensterrahmens 27 dessen unterer Rahmenholm in Richtung zur Fensterinnenseite
gedrängt wird und die außenseitigen Dichtungen und Flansche des unteren Querholms des Fensterrahmens
27 an dem aufragenden Außenflansch des unteren Quer- ίο holms des Stockrahmens vorbeigeführt werden, wie aus
F i g. 2d zu entnehmen ist. Auf die Wirkungsweise des Weichenstückes 32a ist zuvor schon im Zusammenhang
mit F i g. 1B eingegangen worden.
Das noch im geradlinigen Teil der Führungsschiene 1 befindliche Führungsstück 26 bleibt bei dieser Ausweichbewegung
des unteren Querholms des Fensterrahmens 27 mit dem Fensterflügel über die Schere 29 in
Verbindung, welche sich gegenüber dem Führungsstück 3 verschwenkt, wie aus den F i g. 2d und 2e zu ersehen
ist Das Vorbeibewegen des unteren Rahmenholms des Fensterrahmens 27 an dem Außenflansch des unteren
Stockrahmenholms ermöglicht ein so starkes Absenken des Fensterrahmens 27, daß dessen oberer Rahmenholm
an der Unterseite des ganz hochgeschobenen Fensterrahmens 10 vorbeigeschwenkt werden kann, wie aus
Fig.2e hervorgeht Zum Herausschwenken des Fensterrahmens 27 aus der Stockrahmenebene können von
Hand seitlich in den Stockrahmen bzw. in die Führungsschiene eingreifende Riegel zurückgezogen werden, etwa
durch Ziehen an einem die federbelasteten Riegel miteinander verbindenden Drahtseil oder einer Schnur,
welche über den sich zwischen dem unteren und dem oberen Fensterflügel aufgrund der starken Absenkung
des Fensterrahmens 27 ergebenden Spalt, wie in F i g. 2d bei 34 angedeutet ist, zugänglich wird. Einzelheiten der
Riegel am oberen Holm des Fensterrahmens 27 sind zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen.
Unter Bezugnahme auf die Fig. IA und IB sei noch
auf eine Besonderheit dieser Ausführungsform hingewiesen. Während die in Fig.2e angedeutete Kippstellung
des Fensterrahmens 27 durch ein Anlaufen des Führungsstückes 26 gegen das Führungsstück 3 oder
eine daran befestigte Anschlagverlängerung begrenzt wird, erfolgt eine solche Begrenzung der Kippstellung
für den Fensterrahmen 10 durch ein Anstoßen der an der kleinen Ausstellschere 19 angeordneten Rolle 20
gegen eine an dem Führungsstück 4 befestigte, sich längs der Führungsschiene 2 erstreckende Anschlagverlängerung
4a. Diese ist so bemessen, daß der betreffende Fensterflügel maximal in die Horizontalstellung gekippt
werden kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
55
60
65
Claims (1)
- Patentansprüche:
1. Vertikalschiebefenstera) mit einem ersten Paar am Stockrahmen vorgesehener Führungsschienen (2) für einen ersten vertikal verschieblichen Fensterflügel (13),b) mit einem zweiten Paar am Stockrahmen vorgesehener Führungsschienen (1), welche mit den Führungsschienen des ersten Führungsschienenpaares über einen Oberleitungsabschnitt (31) verbunden sind und welche zur Führung eines zweiten vertikal verschieblichen Fensterflügels (27) dienen, wobei der erste vertikal verschiebliche Fensterflügel (10) auf jeder Fensterrahmenseite je zwei schwenkbar angelenkte Ausstellscheren aufweist, deren vom Anienkpunkt am Fensterflügel abgelegene freie Enden Ober Führungselemente in die Führungsschienen des ersten Führungsschienenpaares (2) eingreifen, weiterc) mit jeweils vom ersten vertikal verschieblichen Fensterflügel (10) über Umlenkrollen zum zweiten vertikal verschieblichen Fensterflügel (27) geführten flexiblen Kraftübertragungssträngen und mit einer Feststellvorrichtung zur Festlegung einer bestimmten Winkelstellung zweier einander entsprechender Ausstellscheren des ersten vertikal verschieblichen Fensterflügels auf je einer seiner Fensterrahmenseiten sowie schließlichd) mit jeweils an den unteren Ecken des zweiten vertikal verschieblichen Fensterflügels (27) angeordneten Führungselementen (28), welche in Fensterschließstellung in die Führungsschienen (1) des zweiten Führungsschienenpaares des Stockrahmens eingreifen,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752503802 DE2503802C2 (de) | 1975-01-30 | 1975-01-30 | Vertikalschiebefenster |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752503802 DE2503802C2 (de) | 1975-01-30 | 1975-01-30 | Vertikalschiebefenster |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2503802A1 DE2503802A1 (de) | 1976-08-05 |
| DE2503802C2 true DE2503802C2 (de) | 1986-01-30 |
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ID=5937691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Families Citing this family (7)
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|---|---|---|---|---|
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-
1975
- 1975-01-30 DE DE19752503802 patent/DE2503802C2/de not_active Expired
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