DE25196C - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

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Publication number
DE25196C
DE25196C DENDAT25196D DE25196DA DE25196C DE 25196 C DE25196 C DE 25196C DE NDAT25196 D DENDAT25196 D DE NDAT25196D DE 25196D A DE25196D A DE 25196DA DE 25196 C DE25196 C DE 25196C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
vessel
laundry
ribs
machine
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Active
Application number
DENDAT25196D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. PAPPERITZ in Berlin O., Blumenstr. 37
Publication of DE25196C publication Critical patent/DE25196C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F15/00Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Maschine ist für das Waschen, Spülen und Stärken kleinerer Wäsche im Hause und in kleineren Wäschefabriken bestimmt.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt die Maschine im Verticalschnitt dar; dieselbe besteht aus einem eigenthümlich geformten Hohlgefäfs α α, dessen innere Oberfläche, wie die Zeichnung, Fig. 2,. darstellt, mit vorspringenden Rippen versehen ist; der Boden dieses Gefäfses bildet, nach oben gezogen, einen Kegel, der ebenfalls mit vorspringenden Rippen versehen ist. In diesem feststehenden Gefäfs bewegt sich während der Arbeit ein nach unten und aufsen mehr oder weniger tief gerippter Ring b b, Fig. 3, der mit Bügel und Nabe auf einer durch das vorbeschriebene Hohlgefäfs gesteckten stehenden Welle c c mittelst Vierkants d so lose befestigt ist, dafs während der Umdrehungen dieser ' Welle ein Verschieben in verticalem Sinne und ein mäfsiges Schwingen des Ringes aus der horizontalen Lage möglich ist. Ein Stellring e auf- dem Vierkant verhindert den Ring, weiter herabzugehen, als für den jeweiligen Zweck gut erscheint. An den tiefsten Stellen des Hohlgefäfses befinden sich zwischen den Rippen kleine Löcher ff, welche gestatten, im Gefäfs befindliche Flüssigkeiten durch den unten am Gefäfs angebrachten Ringkanal g und Hahn h nach aufsen bequem ablaufen zu lassen. Der glatte, obere Rand des Gefäfses a ist etwas nach innen umgezogen, um ein Herausspritzen der Flüssigkeit zu verhindern. Die stehende Welle c c trägt ein kleines Zahnrad i, in welches drei, Zahnräder k k k eingreifen, welche zusammen durch einen grofsen, feststehenden , innen gezahnten Ring / /, Fig. 4, umschlossen werden, der fest mit dem säulenartigen Blechgestell der Maschine verbunden ist. In diesem Gestell der Maschine befindet sich ein Spurlager dicht über dem Fufsboden, welches das untere Ende der stehenden Welle trägt. Die drei oben erwähnten Zwischen-Stirnrädchen k k k hängen auf drei Zapfen unter einer runden Scheibe o, welche in der Mitte, lose auf einem Bund der stehenden Welle aufliegend, durch einen elastischen Handhebel p um die Welle gedreht werden kann.
Zwischen dem Fufsgestell und dem Gefäfs mit Ablaufkanal ist ein halb offener Deckel q mit Halslager für die stehende Welle und Tragplatte für das Gefäfs so auf den gedrehten oberen Rand des Zahnkranzes / / aufgesetzt, dafs der Hebel mehr als ]/3-Umdrehung mit der Scheibe um die stehende Welle machen kann, ohne anzustofsen, und so, dafs bei dem Anstofsen der ganze Deckel mit dem Gefäfs auf dem Gestell gedreht werden kann.
Bei der Arbeit mit dieser Maschine wird der elastische Handhebel p um die verticale Mittelachse hin- und herbewegt, dabei macht infolge der gewählten starken Räderübersetzung der gerippte Ring b im feststehenden Gefäfs α mehr als eine volle Drehung hin und zurück, wobei die Reinigung der mit Seifenwasser u. dergl. in das Gefäfs gebrachten Wäsche durch Reibung und durch rasch auf einander folgendes Schlagen der Wäsche zwischen den Rippen des Ringes b und des Gefäfses α erzielt wird. Die lebhafte, stofsweise erneuerte Wasserbewegung beim Spülen der Wäschetheile unter continuirlichem Zulauf und Ablauf wird auf dieselbe Weise durch Schwingungen des Handhebels

Claims (1)

  1. erzeugt. Beim Einstärken der Wäsche wird der Hebel / rings um das Gefäfs geführt, und dadurch bildet sich aus den einzelnen Wäschestücken und Stärketheilen ein Knäuel, welcher unter stets wechselndem Druck zwischen den Rippen des Gefäfses und des Ringes langsam in der Maschine rotirt.
    Beim Waschen und Spülen ist das Gefäfs oben mit einem Deckel r geschlossen, welcher im geeigneten Moment durch einen Ring mit einer Wringmaschine ersetzt werden kann, damit die Wäsche beim Herausnehmen aus der Maschine gleich entwässert oder entstärkt werden kann.
    P ate ν τ-Ansprüche:
    i. Die Anwendung eines mit abgerundeten Rippen versehenen Quirlringes b, welcher in einem innen überall gerippten Hohlgefäfs α um eine verticale Achse c schnell oscillirt, auf welcher er nach oben leicht verschiebbar so aufgesteckt ist, dafs ihm seitliche Schwingungen bis zu einem gewissen Mafse gestattet sind, wie in der Zeichnung dargestellt und in der Beschreibung erläutert ist, zum Waschen, Spülen und Stärken der Wäsche, welche während der Arbeit mit dem Wasch wasser, Spülwasser oder der Stärke zwischen den Rippen des bewegten, nachgebenden Ringes und zwischen den festen Rippen des Hohlgefäfses einer reibenden, schleudernden und knetenden Bewegung ausgesetzt ist.
    Die Anwendung des in der Zeichnung dargestellten Rädergetriebes i k k I in Verbindung mit einem beim Hubwechsel elastisch nachgebenden Hebel / zum oscillirenden Betriebe des unter i. erwähnten Quirlringes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT25196D Waschmaschine Active DE25196C (de)

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