DE250980C - - Google Patents

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DE250980C
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Germany
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lantern
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250980 KLASSE Aa. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1911 ab.
Es sind schon Hochmastlaternen bekannt, bei denen die Zuführung des Brennstoffes vermittels eines Schlauches erfolgt, um die Laternen behufs Reinigung usw. niederlassen zu können. Das Wiederaufziehen der Laternen erfolgt hierbei entweder durch besondere Seilaufzüge oder aber vermittels des Schlauches selbst, der in diesem Falle an eine Hohltrommel angeschlossen ist, in welche die Gaszuleitung einmündet. Die letztere Art hat den Nachteil, daß die Abdichtungen bei der häufigen Drehung der Trommel undicht werden und häufige Reparaturen erfordern, während die erstgenannte Art eine komplizierte und kostspielige Anlage erfordert. Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine herablaßbare Gaslaterne, bei welcher zum Niederlassen und Aufwinden ein biegsames Gaszuleitungsrohr verwendet wird, das jedoch nicht, wie bei den bisherigen Systemen, an eine Hohltrommel, sondern direkt an eine feste Gasleitung angeschlossen ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfmdungsgegenstandes durch Fig. 1 teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht veranschaulicht.
Fig. 2 zeigt eine Einzelheit in Ansicht.
Der Laternenmast 1 ist unten im Innern in handlicher Höhe mit einer mit der Kurbel 13 und dem unter Wirkung des am Mast befestigten Sperrhakens 14 stehenden Sperrades ,15 ausgestatteten Haspel 2 versehen, auf welcher das biegsame Gaszuleitungsrohr 3 teilweise aufgewickelt ist; das aus Metall bestehende, wie eine biegsame hohle Welle ausgebildete Gaszuleitungsrohr 3 ist, durch ein Loch in der mit dem Mast starr verbundenen Platte 16 hindurchtretend, unten mit der Gasleitung 4 und oben mit dem Brenner der Laterne bzw. mit der Laterne verbunden. Um ein Aufziehen bzw. Herablassen der Laterne zu ermöglichen, ist der Schlauch 3 entsprechend lang gehalten.
Mit der Laternenglocke gelenkig verbunden sind zwei nach oben ragende, mit Widerhaken 6 versehene Winkelhebel 7, welche durch die Feder 8 gegeneinander gezogen werden und über den Kranz 9 des oberen Mastendes greifen können.
Zur Lösung des Eingriffes der Winkelhebel über dem Kranz 9 ist mit dem einen Ende der Winkelhebel 7 die Auslösungsschnur 10 verbunden. Diese läuft über die Rollen 11 im Innern des Mastes und ist in der Höhe der Klappe 12 befestigt.
Die Handhabung beim Herablassen der Laterne ist die folgende:
Man öffnet die Klappe 12, dreht den Sperrhaken 14 aus seiner Eingriffsstellung mit dem Sperrad 15 und löst durch Ziehen an der Auslösungsschnur 10 die über dem Kranz 3 eingreifenden Widerhaken 6 der Winkelhebel 7 aus ihrem Eingriff. Sodann dreht man die
Haspel 2 derart, daß das Gaszuleitungsrohr 3 einerseits nach oben abgewickelt, andererseits von unten über die Haspel aufgewickelt wird, wobei die Lampe nach unten gleitet.
Beim Aufziehen der Laterne wird die Haspel 2 im umgekehrten Sinne gedreht bis die Widerhaken über dem Kranz wieder eingreifen können, alsdann schaltet man den Sperrhaken in das Sperrad ein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Herablaßbare Straßenlaterne, deren Hebung und Senkung durch Auf- und Abwickeln der biegsamen Gasleitung auf einer Trommel bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsame Gasleitung unmittelbar mit der festen Gasleitung verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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