DE250865C - - Google Patents

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DE250865C
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ignition
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ignition device
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q1/00Mechanical igniters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 250865 KLASSE Ad. GRUPPE
JULIUS BERTRAM in DÜSSELDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung für Grubenlampen, insbesondere für Azetylenlampen, welche innerhalb eines mit einer Öffnung versehenen Gehäuses angebracht ist. Es ist bei einer solchen Vorrichtung bereits vorgeschlagen worden, die Antriebsvorrichtung für den pyrophoren Zündkörper mit einer Deckplatte zu verbinden, welche die Öffnung des Gehäuses bis auf einen geringen Spalt
ίο abschließt, um das Eindringen nicht verbrannter Zündmasseteilchen in den Lampenkorb zu verhindern. Bei dieser ist aber der Deckel auf dem Gehäuse angebracht und wird während der Spannung der Zündvorrichtung geöffnet.
Demgegenüber besteht die Erfindung in einer Deckplatte, welche im Innern des Gehäuses angebracht ist und bei der Spannung der Zündvorrichtung die Öffnung des Gehäuses abdeckt, so daß das Gas im Gehäuse mögliehst ausgebreitet wird und eine völlige Verbrennung der von dem Zündstift abgerissenen Teilchen bewirkt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Fig. 1, 2 und 3 in Vorderansieht, Seitenansicht und im Grundriß dargestellt. Fig. 3a und 4 zeigen Einzelheiten derselben.
Eine Feile a, welche eine dicht neben dem Brenner in einer Hülse I verschiebbaren und unter Federdruck stehenden Zündstift I1 beeinflußt, ist mit einer haubenartig gebogenen Deckplatte m verbunden, welche den Brenner innerhalb der Zünddose überdeckt und ebenso wie diese eine Öffnung η zum Durchlassen der Flamme hat. Außer dieser Öffnung können noch weitere Öffnungen r angebracht werden. Die Deckplatte m ist von einem Hebel b, welcher um eine Welle c in dem Lager d schwingt, fast rechtwinklig abgebogen. Der in dem Bewegungsbereich der Deckplatte m liegende Teil des die Zündvorrichtung und den Brenner überdeckenden Gehäuses p ist so ausgebildet, daß er sich dem äußersten von der Deckplatte m beschriebenen Kreisbogen möglichst dicht anschließt. Die Durchlaßöffnung des Gehäuses f ist so klein gehalten, daß sie die Flamme dicht umgibt und daß noch unverbrannte Zündmasseteilchen, welche gegebenenfalls beim Umfallen der Lampe durch diese Öffnung nach außen gelangen sollten, nicht in den Drahtkorb der Lampe geraten können, sondern an der Flamme verbrennen müssen und so unschädlich gemacht werden. Der Hebel b trägt eine Nase e, welche durch einen Druckknopfschieber f und eine in einem Ausschnitt desselben beweglich angeordnete Feder g vorgedrückt werden kann. Sobald die Feder g die Nase e freigibt, wird der Hebel b vermöge einer Schraubenfeder h, welche sich einerseits an den Hebel b und. anderseits an das Lager d stützt, wieder emporgeschlagen, und zwar so weit, bis ein an dem Hebel b angebrachter Vorsprung i auf die Innenführung k des Druckknopfschiebers aufstößt. Durch die Innenführung k wird also der Hub des Hebels h begrenzt. Soll gezündet werden, so wird mittels des Druckknopfes f die Feile α zunächst in die in Fig. 2 punktiert
angegebene Stellung geschwungen. Bei diesem Vorgange wird die Deckplatte so verschoben, daß das Gas durch ihr Loch η nicht mehr austreten kann, sondern gegen die Deckplatte m stößt, wodurch eine Ausbreitung des Gases bis über die Zündstelle hinaus hervorgerufen und ein explosibles Gemisch unter der Haube gebildet wird. Durch das Zurückschlagen der mit dem Hebel b verbundenen Feile in ihre
ίο ursprüngliche Lage wird die Zündung hervorgerufen. Es genügt hierzu schon die Erzeugung eines einzigen Zündfunkens, da die Zündung im Augenblick des Entstehens des Funkens, also in statu nascendi erfolgt. Die Zündung wird durch die in der Deckplatte m vorgesehenen Löcher r erleichtert. Sobald der Ansatz i auf die Schieberführung k aufstößt, nimmt die Öffnung η der Deckplatte m wieder die ursprüngliche Stellung über dem Brenner ein. Die beim Zünden von dem Zündstift abgerissenen Teilchen werden dabei in wirksamer Weise im Innern der Zünddose zurückgehalten und mit Sicherheit von der stark ausgebildeten Zündflamme und gegebenenfalls bei ihrem Herausfallen aus der Öffnung des Gehäuses j> verbrannt.
Die Feile kann auch noch anderweitig angeordnet sein; z. B. kann die Deckplatte m selbst an ihrer Unterseite feilenartig gerauht sein. Die Feile kann auch scheibenartig ausgebildet und um die Achse c schwingbar sein. Die Öffnung η in der Deckplatte kann mit einem Specksteinring eingefüttert sein, um eine zu starke Erhitzung der Deckplatte zu verhindern. Auch kann man die Deckplatte größer gestalten, damit sie die Wärme schneller abzugeben vermag und sich auf einer geringeren Temperatur hält, die wegen der Erhaltung des Schnittes der Feile nicht zu hoch sein darf. Um die richtige Höhe des Brenners zu wahren, kann er, wie in Fig. 3a dargestellt ist, mit einem Bund w versehen sein, mit dem er sich beim Aufschrauben auf die Brennerhülse auflegt.
Die Zündvorrichtung kann auch so eingerichtet sein, daß sich die Deckplatte, sobald die Zündung erfolgt ist, ganz über den Brenner hinwegschlägt, so daß sie zum Zünden erst über den Brenner bewegt werden muß.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Zündvorrichtung für Grubenlampen, insbesondere für Azetylenlampen, welche innerhalb eines mit einer Öffnung versehenen Gehäuses angebracht ist, gekennzeichnet durch eine Deckplatte (m), welche im Innern des Gehäuses angebracht ist und bei der Spannung der Zündvorrichtung die Öffnung des Gehäuses fpj abschließt, so daß das Gas im Gehäuse möglichst ausgebreitet wird und eine völlige Verbrennung der von dem Zündstift abgerissenen Teilchen bewirkt.
2. Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (m) mit einer Öffnung (n) versehen ist, welche nach erfolgter Zündung sich über der Brenneröffnung befindet.
3. Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke des Gehäuses (j>) bei Bewegung der Deckplatte (m) entsprechend gekrümmt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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