DE112418C - - Google Patents

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DE112418C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb
    • F21K5/023Ignition devices in photo flash bulbs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die Patentschrift 53149 ist eine Blitzlichtlampe für photographische Zwecke bekannt geworden, bei welcher die Entzündung des Leuchtpulvers mittelst einer durch einen Luftstrom abgelenkten Zündflamme herbeigeführt werden soll. Derartige Lampen gewährleisten jedoch nicht die erforderliche Betriebssicherheit. Die Zündung ist von verschiedenen Umständen abhängig. Es mufs z. B. die Zündflamme mindestens eine bestimmte Höhe haben und der zur Ablenkung dieser bezw. Erzeugung der Stichflamme erforderliche Luftstrom mufs, mit Bezug auf seine Energie, innerhalb bestimmter Grenzen gehalten werden. Die Zündflamme mufs eine bestimmte Entfernung von dem Magnesiumbehälter haben und auch die Luftdüse darf über eine bestimmte Entfernung von dem Magnesiumbehälter nicht abgerückt sein, wenn ein Functioniren des Apparates überhaupt noch möglich sein soll. Es wird also mit einer derartigen Lampe überhaupt nur ein Sachverständiger arbeiten können. Da weiter die Zündflamme zwischen der Luftdüse und dem Magnesiumbehälter angeordnet ist, so kann es auch sehr leicht durch irgend welche Zufälle zu einer vorzeitigen Entzündung des Magnesiums kommen, was Unglücksfälle zur Folge haben könnte.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ebenfalls eine Blitzlichtlampe für photographische Zwecke,- bei welcher jedoch die Entzündung des Leuchtpulvers mit Hülfe einer Gasstichflamme erfolgt. Die Zündung mit Hülfe einer solchen Flamme gewährleistet eine völlige Sicherheit des Functionirens, da bei dieser schädliche Einflüsse, wie sie bei der abgelenkten Zündflamme einwirken können, nicht in Betracht kommen, und das Feuer sicher bis zum Blitzpulver gelangt, so dafs mit einer Blitzlichtlampe der vorliegenden Art auch jeder Laie ohne Weiteres arbeiten kann. Auch die allgemeine Sicherheit bei der vorliegenden Lampe ist eine höhere, da die Zündflamme so von dem Magnesiumbehälter getrennt ist, dafs eine vorzeitige Zündung durch diese überhaupt nicht möglich ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung in
Fig. ι in einer Seitenansicht, zum Theil im Schnitt, in
Fig. 2 in einer Vorderansicht veranschaulicht, während
Fig. 3 die Art des Functionirens derselben zeigt.
α ist ein Gefäfs, in welchem mit Benzin oder dergl. getränkte Watte untergebracht ist. b ist das Anschlufsrohr für eine Druckluftleitung, c ist der Austrittsschacht für das Benzingas. Der Schacht c ist dachförmig gestaltet und an dem First mit einer Reihe Oeffnungen e versehen, welche einerseits bis an die Gasaustrittsdüse d und andererseits bis an das hintere Ende des Schachtes c reichen. Ueber dem Schacht c befindet sich eine Haube/. Diese soll zur Stauung des aus den Oeffnungen e austretenden Gases dienen und es nach der hinteren Zündvorrichtung leiten. Als Zündvorrichtung dient eine in der Hülse h selbsttätig nachstellbare Kerze. Vor der Düse d ist die Schale g, welche zur Aufnahme des Blitzpulvers bestimmt ist, auf geeignete Weise befestigt. Diese Schale besitzt an ihrer Vorder-
seite einen Ausschnitt /, welcher den Zutritt der Stichflamme von der Düse d zu dem Blitzpulver ermöglicht, und welcher bei Nichtgebrauch der Lampe bezw. kurz vor ihrer Benutzung zur Verhinderung vorzeitiger Entzündung des Magnesiums zweckmäfsiger Weise durch eine Schutzklappe in verschlossen werden kann, i ist die Einfüllöffnung für das Gefäfs a und k ist eine Hülse, mittelst welcher die Lampe auf ein Stativ aufgesteckt werden kann. Die Lampe functionirt auf folgende Weise:
Das in dem Behälter verdunstete Benzin wird durch den durch das Rohr b eingeprefsten Druckluftstrom einerseits durch die Oeffnungen e in dem Schachte c, und andererseits durch die Düse d ausgestofsen. Hierbei staut sich der aus den Oeffnungen e austretende Gasstrom in der Haube f und wird durch diese zu der hinteren Zündflamme geleitet. Es erfolgt dann alsbald die Entzündung, welche sich auch den vorderen Partien des Gases mittheilt, und dabei wird die Entzündung des aus der Gasdüse austretenden Gases bewirkt. Die von der Düse d ausgehende Gasstichflamme gelangt nun durch die freigegebene Oeffnung / an das in der Pfanne g befindliche Blitzpulver und entzündet es mit Sicherheit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Blitzlichtlampe, bei welcher das an seinem Platze verbleibende Blitzpulver mit Hülfe einer Gasstichflamme entzündet wird, und bei welcher der Blitzpulverbehälter (g) von der Zündflamme . (h) durch einen Gasschacht (c) mit einer Haube (f) getrennt ist, wobei die aus dem Schachte (c) austretenden Benzingase zum Theil an der Oberseite denselben verlassen, um unter der Haube zur Zündflamme zu gelangen und zum Theile zur Bildung einer Stichflamme benutzt werden, welche die brennenden Benzingase zuverlässig zu dem Blitzpulver leitet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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