DE69809010T2 - Düse für pyrophorische, im Infrarotgebiet täuschende Leuchtsätze - Google Patents

Düse für pyrophorische, im Infrarotgebiet täuschende Leuchtsätze

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Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Täusch-Leuchtsätze für Infrarotsuch-Flugkörper und insbesondere einen Gegenmaßnahme-Leuchtsatz, der eine pyrophore Flüssigkeit enthält, die reagiert und brennt, wenn sie der Luft ausgesetzt wird, wenn die Flüssigkeit aus einer Düse des Leuchtsatzes ausgestoßen wird, wobei die Düse eine Gestaltung hat, die für verbesserte Verbrennung der pyrophoren Flüssigkeit sorgt.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Infrarot (IR) gelenkten Flugkörpern der ersten Generation konnte möglicherweise durch Pilotenmanöver ausgewichen werden, die darin bestanden, ein angezieltes Flugzeug in die Richtung der Sonne zu bringen, um das Detektorsystem des IR-Flugkörpers zu blenden, oder durch Abschuss von Täusch-Leuchtsätzen, auf die sich der Detektor des Flugkörpers konzentriert und den Flugkörper vom Flugzeug ablenkt. Gegenwärtige Täusch-Leuchtsätze sind im Allgemeinen vom pyrotechnischen Typ, der durch Verbrennung von festen pyrotechnischen Zusammensetzungen Strahlung erzeugt. Die am häufigsten verwendete Zusammensetzung, genannt MITV-Zusammensetzung, besteht aus Magnesium, Teflon (Marke) und Viton (Marke). Die MTV-Zusammensetzung erzeugt eine sehr heiße Flamme und liefert eine intensive punktförmige Quelle von IR-Strahlung, die die erste Generation von IR-gelenkten Flugkörpern anziehen soll. Fortschritte bei den IR-Suchern der Flugkörper haben die Wirksamkeit der gegenwärtig ins Feld geschickten pyrotechnischen Leuchtsätze aber deutlich vermindert. Keines der bekannten Systeme bietet den erforderlichen Schutz gegen diese neueren Flugkörper.
  • Die neue Generation von IR-gelenkten Flugkörpern ist mit einer oder mehreren elektronischen Gegen-Gegenmaßnahmen (CCM) ausgerüstet, die zwischen einem Flugzeug und einem Täuschmittel unterscheiden können und vorhandene Gegenmaßnahmen zum Flugzeugschutz wie z. B. die gegenwärtigen Täusch-Leuchtsätze ignorieren. Neue IR-gelenkte Flugkörper, die mit spektralen CCM ausgerüstet sind, haben Detektorsysteme, die gewöhnlich drei Bänder in den Spektralemissionen von Flugzeugen unterscheiden und analysieren können. Ein nachgewiesenes, Signal, bei; dem die Bandintensitäten und Verhältnisse nicht mit der spektralen Kennzeichnung des angezielten Flugzeugs übereinstimmen, wird daher als Gegenmaßnahme erkannt und ignoriert. Als Folge müssen Gegenmaßnahme-Leuchtsätze nun eine spektrale Kennzeichnung erzeugen, die derjenigen von Flugzeugen ähnlich ist, um wirksam zu sein. Bei gegenwärtigen pyrotechnischen Leuchtsätzen ist dies nicht der Fall. Tatsächlich unterscheidet sich die spektrale Kennzeichnung von pyrotechnischen Leuchtsätzen sehr von derjenigen eines Flugzeugs, da sie prinzipiell im ersten Spektralband emittieren, das von neueren IR- Suchern von Lenkflugkörpern, die mit spektralen CCM ausgerüstet sind, analysiert wird, während die Kennzeichnung eines Düsenflugzeugs hohe Intensitäten in den zweiten und dritten Bändern zeigt. Diese spektral fehlangepasste Kennzeichnung beschränkt allgemein die Brauchbarkeit von gegenwärtigen pyrotechnischen Leuchtsätzen auf die frühere Generation von IR-gelenkten Flugkörpern.
  • Eine Betriebsanalyse auf Basis der gemessenen experimentellen Leuchtsatz-Leistung zeigt, dass pyrophore Leuchtsätze großes Potential bieten, die erforderliche Leistung zu erbringen, um die neuere Generation von IR suchenden Flugkörpern zu täuschen. Die spektrale Kennzeichnung einer pyrophoren Flüssigkeit wie z. B. von Alkylaluminiumverbindungen, die spontan brennen, wenn sie in die Luft gesprüht werden, ist der spektralen Kennzeichnung eines Düsenflugszeugs ähnlicher, so dass ein IR suchender Flugkörper diesen Typ von Leuchtsatz nicht als Gegenmaßnahme erkennt.
  • Die grundlegenden Funktionsprinzipien von pyrophoren Leuchtsätzen haben mit den existierenden pyrotechnischen Leuchtsätzen sehr wenig gemeinsam, außer dass sie beide mittels einer Stoßkartusche aus einer Abschussvorrichtung ausgestoßen werden. Ein pyrophorer Leuchtsatz erfordert eine Flüssigkeit in einem vollkommen verschlossenen Behälter, da pyrophore Flüssigkeiten unter Verwendung des Luftsauerstoffs als Oxidationsmittel reagieren und brennen, wenn sie der Luft ausgesetzt werden. Pyrotechnische Leuchtsätze andererseits verwenden eine feste körnige Zusammensetzung, die in einer Schutzhülle enthalten ist. Bei einem pyrophoren Leuchtsatz ist eine Einrichtung wie z. B. ein Gaserzeuger erforderlich, um die pyrophore Flüssigkeit durch eine kalibrierte Düse auszustoßen, um ein bestimmtes Druckprofil innerhalb des Leuchtsatzes zu erzeugen, um Bruchscheiben zu brechen und die Flüssigkeit auszustoßen. Daher sind für einen pyrophoren Leuchtsatz ein hochdruckfester Behälter und spezielle Dichtungsbestandteil-Befestigungen erforderlich. Diese Gegenstände werden für einen pyrotechnischen Leuchtsatz nicht benötigt. Außerdem erfordern bewegliche und/oder lösbare Bestandteile des Zündsystems für einen pyrophoren Leuchtsatz spezielle Dich tungsvorrichtungen, um Druckverluste durch das Zündsystem während der gesamten Arbeitsweise des Leuchtsatzes zu vermeiden. Einen pyrotechnischen Leuchtsatz betrifft dies nicht. Weiterhin sind pyrophore Flüssigkeiten wie z. B. Alkylaluminiumverbindungen mit vielen Materialien und insbesondere mit den meisten Polymeren unverträglich. Diese Beschränkungen erfordern eine vollständig neue Konstruktion für pyrophore Leuchtsätze, wie z. B. beschrieben im US-Patent 5,631,441, erteilt am 20. Mai 1997.
  • Der im US-Patent 5,631,441 beschriebene Täusch-Leuchtsatz enthält einen rohrförmigen Behälter für pyrophore Flüssigkeit, mit einer Düse an einem Ende, die normalerweise durch eine Bruchscheibe von der pyrophoren Flüssigkeit im Behälter getrennt ist, wobei das andere Ende des Behälters mit einem Mechanismus zum Ausüben von Druck auf die pyrophore Flüssigkeit versehen ist. Dieser Druck wird durch die Flüssigkeit auf die Bruchscheibe übertragen, die bei einem vorbestimmten Druck bricht, infolgedessen die pyrophore Flüssigkeit durch die Düse in die Atmosphäre ausgestoßen wird, wodurch die pyrophore Flüssigkeit brennt, wenn sie der Luft ausgesetzt wird. Die im US-Patent 5,631,441 gezeigte Düsengestaltung ist ein gerades Loch, das durch eine Düsenkappe gebohrt ist. Die Düsengestaltung ist für hohe Strömungsgeschwindigkeiten des pyrophoren Flüssigbrennstoffs unter allen Bedingungen sehr wirksam. Hohe Strömungsgeschwindigkeiten ergeben kurze Brennzeiten für einen Leuchtsatz. Die Strömungsgeschwindigkeit der pyrophoren Flüssigkeit durch diese Düse hängt von dem Druck auf die Flüssigkeit und dem Durchmesser der geraden Düse ab. Es hat sich aber gezeigt, dass dieser Typ von Düse weniger wirksam und ungeeignet ist für niedrige Strömungsgeschwindigkeiten der pyrophoren Flüssigkeit, die möglicherweise gewünscht sind, um für längere Brennzeiten und insbesondere für niedrige Strömungsgeschwindigkeiten in großen Höhen zu sorgen. Es wird angenommen, dass diese wenig wirksame Leistung für niedrige Strömungsgeschwindigkeiten in großen Höhen an einer verminderten Konzentration von pyrophorem Flüssigbrennstoff liegt, der in eine Umgebung mit sehr kalter Luft (weniger reaktiv) gesprüht wird, die eine wesentlich verminderte Menge reaktiven Sauerstoff enthält.
  • KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Täusch-Leuchtsatz für Infrarot (IR) Suchende Flugkörper zu schaffen, der eine pyrophore Flüssigkeit enthält, die durch eine Düse in die Atmosphäre ausgestoßen werden kann, wobei die Düse eine Gestaltung hat, die für verbesserte Verbrennung der pyrophoren Flüssigkeit bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten durch die Düse und insbesondere für niedrigere Strömungsgeschwindigkeiten in großen Höhen sorgt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Leuchtsatz mit einem Behälter für eine zündfähige Flüssigkeit geschaffen, der eine äußere Hülle mit einem Verschlussglied enthält, das hermetisch mit der Hülle verschlossen ist, um den Behälter auszubilden, wobei das Verschlussglied eine zentrale Bruchscheibe enthält, die bei einem vorbestimmten Druck bricht, mit einer Düsenkappe, die eine Düsenöffnung enthält, die einer äußeren Oberfläche der Bruchscheibe benachbart am Verschlussglied angebracht ist, wobei die Düsenöffnung vor der äußeren Oberfläche liegt, wobei der Leuchtsatz einen Druckerzeugungsmechanismus zum Ausüben von Druck auf die zündfähige Flüssigkeit enthält, um die Bruchscheibe zu brechen und die Flüssigkeit durch die Düsenöffnung auszustoßen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Düsenöffnung in eine Vorwärmkammer öffnet, die vor dem Verschlussglied liegt, wobei die Vorwärmkammer durch ein Gehäuse ausgebildet wird, das die Düsenöffnung umgibt, wobei das Gehäuse eine von der Düsenöffnung beabstandete Außenfläche enthält, die eine Anzahl von Löchern enthält, durch die Luft in die Vorwärmkammer eintreten kann, um die zündfähige Flüssigkeit zu zünden, und durch die die gezündete Flüssigkeit in die Atmosphäre ausgestoßen werden kann.
  • Das Gehäuse kann durch eine Haube gebildet werden, die sich von der Düsenkappe her nach außen erstreckt und die die Düsenöffnung umgibt, wobei die Außenfläche eine mit Löchern versehene Scheibe ist, die in einer Öffnung an einem äußeren Rand der Haube angeordnet ist. Alternativ ist das Gehäuse eine mit Löchern versehene Kuppel, deren Rand eine Außenfläche des Verschlussgliedes trifft.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform enthält die Außenfläche des Gehäuses eine zentrale, nach hinten vorstehende Nabe mit einer Vielzahl von Düsenausgangskanälen, die Öffnungen auf Oberflächen der Nabe haben, wobei sich die Ausgangskanäle in eine sich nach hinten erstreckende zentrale Öffnung der Nabe öffnen, wobei die sich nach hinten erstreckende zentrale Öffnung auf den Düsenkanal in der Düsenkappe ausgerichtet und damit verbunden ist.
  • Der Leuchtsatz kann ein Täusch-Leuchtsatz für Infrarotsuch-Flugkörper sein, bei dem die zündfähige Flüssigkeit eine pyrophore Flüssigkeit ist, oder er kann Flüssigkeit für andere Zwecke enthalten.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die folgende detaillierte Beschreibung der Erfindung versteht man noch deutlicher anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen:
  • Fig. 1 ist eine Teilquerschnittsansicht eines bekannten pyrophoren Täusch-Leuchtsatzes für Infrarot (IR) suchende Flugkörper;
  • Fig. 2a ist eine Teilquerschnittsansicht eines Täusch-Leuchtsatzes, der eine pyrophore Flüssigkeit enthält, mit einer Düsengestaltung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2b ist eine Vorderansicht des in Fig. 2a gezeigten Leuchtsatzes;
  • Fig. 3 ist eine Teilquerschnittsansicht eines Täusch-Leuchtsatzes mit einer modifizierten Gestaltung der in Fig. 2a gezeigten Düsenanordnung; und
  • Fig. 4 ist eine Teilquerschnittsansicht eines Täusch-Leuchtsatzes mit einer Düsengestaltung gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Fig. 1 zeigt einen bekannten pyrophoren Täusch-Leuchtsatz für Infrarot (IR) suchende Flugkörper. Dieser Leuchtsatz enthält eine rohrförmige Hülle 1 und einen vorderen Verschlussaufbau 3, die einen Behälter für eine pyrophore Flüssigkeit 10 bilden. Der vordere Verschlussaufbau 3 enthält einen Einfüllstopfen 7, eine zentrale Bruchscheibe 4, die als ein Stück mit dem Verschluss ausgebildet ist, und einen äußeren Rand, der mit dem vorderen inneren Rand einer rohrförmigen Hülle 1 verschlossen ist. Die zentrale Bruchscheibe 4 ist eine feste Scheibe, bevor der Leuchtsatz aktiviert wird, und bildet mit dem Verschluss eine hermetische Dichtung für die pyrophore Flüssigkeit in der rohr förmigen Hülle 1, bis ein vorbestimmter Druck im Behälter erreicht ist. Bei diesem vorbestimmten Druck wird die Scheibe 4 zerbrochen, wodurch pyrophore Flüssigkeit ausgestoßen wird, wie in Fig. 1 gezeigt. Eine Düsenkappe 5 mit einer zentralen kalibrierten Düse 6 ist in einer Position auf der Vorderseite des Verschlussaufbaus 3 angebracht, so dass sich die Düse 6 vor der Scheibe 4 befindet. Die pyrophore Flüssigkeit 10 ist durch einen Kolben 8 von der Rückseite der rohrförmigen Hülle 1 getrennt, und ein Gaserzeugungsmechanismus (nicht gezeigt) vergrößert bei Aktivierung den Druck von Gas 9 hinter dem Kolben 8, um ihn nach vorne gegen die pyrophore Flüssigkeit 10 zu stoßen, bis bei einem vorbestimmten Druck die Scheibe 4 bricht und pyrophore Flüssigkeit durch die Düse 6 ausgestoßen wird. Wenn sie aus der Düse 6 ausgestoßen wird, entzündet sich diese pyrophore Flüssigkeit spontan, sobald sie der Atmosphäre ausgesetzt ist. Dieser Typ von Leuchtsatz ist im US-Patent 5,631,441 beschrieben.
  • Die Strömungsgeschwindigkeit der pyrophoren Flüssigkeit durch die kalibrierte Düse 6 in dem in Fig. 1 gezeigten Leuchtsatz hängt von dem Durchmesser der Düse 6 und dem Druck ab, den der Kolben 8 auf die pyrophore Flüssigkeit 10 ausübt, d. h. dem vom Gas 9 erzeugten Druck. Wie in Fig. 1 gezeigt, hat die kalibrierte Düse 6 die Gestalt eines geraden Lochs, das durch eine Düsenkappe 5 gebohrt ist. Dieser Düsentyp mit geradem Loch ist für hohe Strömungsgeschwindigkeiten des pyrophoren Flüssigbrennstoffs unter allen Bedingungen sehr wirksam. Diese hohen Strömungsgeschwindigkeiten resultieren in kurzen Brennzeiten für den Leuchtsatz. Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese gerade Düsengestaltung weniger geeignet ist für wirksame Verbrennung des pyrophoren Brennstoffs bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten, die längere Brennzeit und insbesondere niedrige Strömungsgeschwindigkeiten in großen Höhen ermöglichen. Es wird angenommen, dass das Verbrennungsproblem im Zusammenhang mit niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten in großen Höhen durch eine verminderte Konzentration von pyrophorem Flüssigbrennstoff verursacht wird, der in eine Umgebung mit sehr kalter Luft (weniger reaktiv) gesprüht wird, die eine wesentlich verminderte Menge reaktiven Sauerstoff enthält.
  • Die infrarote (IR) Kennzeichnung eines pyrophoren Leuchtsatzes wie z. B. im US-Patent 5,631,44 beschrieben ist eine Funktion der folgenden drei Bestandteile:
  • (1) dem Gaserzeuger, der den Druck bestimmt, bei dem die pyrophore Flüssigkeit ausgestoßen wird,
  • (2) der Bruchscheibe, die bei einem vorbestimmten Druck bricht, und
  • (3) besonders der Gestaltung der Düse.
  • Es hat sich gezeigt, dass die Hinzufügung eines kleinen "Vorwärm-Hohlraums" für den pyrophoren Flüssigbrennstoff bei der Düsengestaltung eine geeignete Lösung für die Verbrennungsprobleme ist, denen man bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten in großen Höhen begegnet. Es gibt verschiedene Gestaltungen für eine Düse mit einem "Vorwärm-Hohlraum", mit denen man passende IR-Kennzeichnungen erzeugen kann. Das Grundprinzip eines "Vorwärm-Hohlraums" ist, den pyrophoren Flüssigbrennstoff zuerst (durch eine Düse) in eine Kammer zu sprühen, die teilweise zu der umgebenden Luftströmung offen ist. Diese Kammer bildet einen "Vorwärm-Hohlraum", in dem der eingesprühte pyrophore Flüssigbrennstoff mit der im Hohlraum gefangenen Luft reagiert, bevor er schließlich aus dem Hohlraum in die Atmosphäre ausgestoßen wird. Dadurch kann sich der pyrophore Flüssigstoff im Hohlraum erwärmen, was seine Reaktivität vergrößert, um die Zündung und Verbrennung des vorgewärmten pyrophoren Flüssigbrennstoffs in großen Höhen und in sehr kalten Umgebungen zu erlauben. Außerdem werden die Tropfengrößen des in die Atmosphäre gesprühten pyrophoren Brennstoffs durch diese Gestaltung einer Düse mit einer Vorwärmkammer verändert, was wichtige Auswirkungen auf die IR-Kennzeichnung des Leuchtsatzes hat.
  • Fig. 2a ist eine Teilquerschnittsansicht einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, in der der Haupt-Düsenkanall 6', die Düsenkappe 5, die Bruchscheibe 4, die rohrförmige Hülle 1 und der Kolben 8 mit den entsprechenden in Fig. 1 gezeigten Elementen identisch sind. In dieser Ausführungsform öffnet sich jedoch der Haupt-Düsenkanal 6' in einen Vorwärm-Hohlraum 20, der durch eine kreisförmige Haube 22 ausgebildet wird, die sich vom Rand der Düsenkappe 5 nach außen erstreckt. Die Haube 22 umgibt den Haupt-Düsenkanal 6', um einen Vorwärm-Hohlraum 20 auszubilden. Das offene Ende der rohrförmigen Haube 22 ist durch eine mit Löchern versehene Scheibe 24 verschlossen, die eine große Zahl von kleinen Öffnungen 28 enthält, wie am Besten in der in Fig. 2b gezeigten Vorderansicht zu sehen ist. Die mit Löchern versehene Scheibe 24 ermöglicht, dass Luft in den Vorwärm-Hohlraum 20 eintritt. Bei dieser Düsengestaltung wird der pyrophore Flüssigbrennstoff gezwungen, mittels des Drucks aufgrund des Kolbens 8 durch nur einen zentralen Kanal, den Haupt-Düsenkanal 6', in den Vorwärm-Hohlraum 20 einzutreten. Der über den Kanal 6' in den Vorwärm-Hohlraum 20 eingesprühte pyrophore Flüssigbrennstoff reagiert mit der Luft innerhalb des Hohlraums 20, wobei der Flüssigbrennstoff vorgewärmt wird, bevor er durch die mit Löchern versehene Scheibe 24 hindurch in die Atmosphäre ausgestoßen wird. Das Vorwärmen der pyrophoren Flüssigkeit im Hohlraum 20 beseitigt frühere Probleme, denen man bei Zündung der Flüssigkeit bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten und in großen Höhen begegnet.
  • Das grundlegende Funktionsprinzip des in Fig. 2a gezeigten Leuchtsatzes ist dem in Fig. 1 gezeigten Leuchtsatz nach dem Stand der Technik ähnlich, jedoch liefert die Düsengestaltung von Fig. 2a mit einer Haube bzw. einer mit Löchern versehenen Scheibe eine ganz andere radiometrische Ausgangsgröße (die IR-Kennzeichnung des Leuchtsatzes) und bietet mehr Vielseitigkeit. Eine verlängerte Haube, die sich zum Beispiel bis vor die mit Löchern versehene Scheibe erstreckt, ist eine Modifizierung, mit der man die IR-Kennzeichnung ändern kann. Dies ist in Fig. 3 gezeigt, in der sich ein Flansch 26 von der rohrförmigen Haube 22 her an der mit Löchern versehenen Scheibe 24 vorbei nach außen erstreckt. Die Verlängerung der Haube 22 verändert die radiometrische Ausgangsgröße (Kennzeichnung) des Leuchtsatzes gegenüber der, die man ohne Verlängerung erhalten würde. Andere Modifizierungen, die die Kennzeichnung des Leuchtsatzes wesentlich beeinflussen, sind zum Beispiel, die mit Löchern versehene Scheibe 24 durch eine mit Löchern versehene Kuppel zu ersetzen oder dem Hohlraum unbrennbare Fasern hinzuzufügen, die für den Flüssigbrennstoff als Schwamm wirken, oder den Durchmesser und die Zahl der Löcher zu ändern. Die letzte Modifizierung kann Kombinationen aus verschieden großen Löchern und ihrer Muster einschließen. Weiterhin können sowohl die Brennzeit als auch die radiometrische Ausgangsgröße des Leuchtsatzes verändert werden, indem der Durchmesser des Haupt- Düsenkanals 6' geändert wird.
  • Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines pyrophoren Leuchtsatzes gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem die Bruchscheibe 4, die Hülle 1 und der Kolben 8 den entsprechenden in den früheren Ausführungsformen gezeigten Elementen gleich sind. Der "Vorwärm-Hohlraum" 30 wird in dieser Ausführungsform durch eine mit Löchern versehene Kuppel 32 gebildet, die eine große Zahl von Löchern 38 hat, die zur Atmosphäre hin; offen sind. Die Kuppel 38 ist außen am vorderen Verschlussaufbau 3 befestigt. In dieser Ausführungsform öffnet sich der Haupt-Düsenkanal 16 nicht direkt nach der Vorderseite der Kuppel 32, sondern mündet in zwei (Zweig-)Ausgangskanäle 18 und 18' in einer nach hinten weisenden Nabe 14 der Kuppel 32, die eine sich axial nach hinten erstreckende zentrale Öffnung zwischen den Zweigkanälen und eine ausgerichtete Öffnung des Hauptkanals 16 enthält, mit dem die zentrale Öffnung verbunden ist. Die Zweigkanäle (18, 18') liegen in einem Winkel zu der axial verlaufenden zentralen Öffnung und öffnen sich in den zwischen der Kuppel 32 und dem vorderen Verschlussaufbau 3 ausgebildeten "Vorwärm-Hohlraum" 30. Das Innere des "Vorwärm- Hohlraums" 30 ist mit unbrennbaren Fasern 34 (Stahlwolle, Asbest usw.) gefüllt, die für den Flüssigbrennstoff wie ein Schwamm wirken, wenn er unter dem vom Kolben 8 erzeugten Druck aus den Ausgangskanälen 18 und 18' ausgestoßen und auf die Fasern gesprüht wird. Luft tritt über die Löcher 38 und die pyrophore Flüssigkeit in die Kuppel 32 ein, wird eine kurze Zeit lang von den Fasern 34 eingefangen und reagiert mit der Luft im Hohlraum 30, um einen "Vorwärm-Hohlraum" 30 zu bilden. Die Luftströmung um den Leuchtsatz herum und der Druck, der durch in den Hohlraum 30 eintretende neue pyrophore Flüssigkeit erzeugt wird, zwingen die vorgewärmte pyrophore Flüssigkeit im Hohlraum, durch die kleinen Löcher der mit Löchern versehenen Kuppel 32 hindurch in die Atmosphäre auszutreten, wo spontane Verbrennung stattfindet.
  • In der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform können die Brennzeiten des Leuchtsatzes verändert werden, indem die Durchmesser der Haupt- und/oder Ausgangskanäle, die Zahl der Ausgangskanäle und/oder ihre Orientierung in Bezug auf den Hauptkanal geändert werden. Die IR-Kennzeichnung des Leuchtsatzes kann außerdem geändert werden, indem der Durchmesser und/oder die Zahl der Löcher in der mit Löchern versehenen Kuppel geändert werden oder indem das Muster der Löcher geändert wird. Die IR-Kennzeichnung kann weiterhin geändert werden, indem die Dichte der Fasern im Hohlraum geändert wird oder indem diese Fasern vollständig beseitigt werden.
  • An den bevorzugten Ausführungsformen kann man verschiedene Modifizierungen vornehmen, ohne den in den Ansprüchen angegebenen Schutzbereich der Erfindung zu verlassen. Zum Beispiel kann man eine katalytische Beschichtung auf die unbrennbaren Fasern aufbringen, wenn die Fasern im "Vorwärm-Hohlraum" enthalten sind.

Claims (10)

1. Leuchtsatz mit einem Behälter für eine zündfähige Flüssigkeit (10), der eine äußere Hülle (1) mit einem Verschlussglied (3) enthält, das hermetisch mit der Hülle (1) verschlossen ist, um den Behälter auszubilden, wobei das Verschlussglied (3) eine zentrale Bruchscheibe (4) enthält, die bei einem vorbestimmten Druck bricht, mit einer Düsenkappe (5), die eine Düsenöffnung (6') enthält, die einer äußeren Oberfläche der Bruchscheibe (4) benachbart am Verschlussglied (3) angebracht ist, wobei die Düsenöffnung vor der äußeren Oberfläche liegt, wobei der Leuchtsatz einen Druckerzeugungsmechanismus (8) zum Ausüben von Druck auf die zündfähige Flüssigkeit (10) enthält, um die Bruchscheibe (5) zu brechen und die Flüssigkeit (10) durch die Düsenöffnung (6') auszustoßen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Düsenöffnung (6') in eine Vorwärmkammer (20, 30) öffnet, die vor dem Verschlussglied (3) liegt, wobei die Vorwärmkammer (20, 30) durch ein Gehäuse (22, 32) ausgebildet wird, das die Düsenöffnung (6') umgibt, wobei das Gehäuse eine von der Düsenöffnung (6') beabstandete Außenfläche (24) enthält, die eine Anzahl von Löchern (28, 38) enthält, durch die Luft in die Vorwärmkammer (20, 30) eintreten kann, um die zündfähige Flüssigkeit zu zünden, und durch die die gezündete Flüssigkeit (10) in die Atmosphäre ausgestoßen werden kann.
2. Leuchtsatz wie in Anspruch 1 angegeben, bei dem das Gehäuse (20) durch eine Haube (22) ausgebildet wird, die sich von der Düsenkappe (5) her nach außen erstreckt und die die Düsenöffnung (6') umgibt, wobei die Außenfläche (24) eine mit Löchern versehene Scheibe ist, die in einer Öffnung an einem äußeren Rand der Haube (22) angeordnet ist.
3. Leuchtsatz wie in Ansprüche angegeben, bei dem sich ein Flansch (26) am äußeren Rand der Haube (22) von der mit Löchern versehenen Scheibe (24) her nach vorne erstreckt.
4. Leuchtsatz wie in. Anspruch, 11 angegeben, bei dem das Gehäuse eine Haube (22) ist, die durch einen rohrförmigen Vorsprung ausgebildet wird, der sich von der Düsenkappe (5) her nach außen erstreckt und die Düsenöffnung (6') umgibt, wobei die Außenfläche eine mit Löchern versehene Kuppel (32) ist, die in einer nach außen weisenden Öffnung des rohrförmigen Vorsprungs angeordnet ist.
5. Leuchtsatz wie in Anspruch 4 angegeben, bei dem die Kuppel (32) eine konkave Innenfläche enthält, die der Düsenöffnung (6') gegenüberliegt, und ein Flansch an einem äußeren Rand des rohrförmigen Vorsprungs sich nach vom zu einem inneren Rand der Kuppel erstreckt.
6. Leuchtsatz wie in Anspruch 1 angegeben, bei dem das Gehäuse eine mit Löchern versehene Kuppel (32) ist, deren Rand eine Außenfläche des Verschlussgliedes (3) trifft.
7. Leuchtsatz wie in einem der vorhergehenden Ansprüche angegeben, bei dem die Außenfläche (24) des Gehäuses eine zentrale, nach hinten vorstehende Nabe (14) mit einer Vielzahl von Düsenausgangskanälen (18, 18') enthält, die Öffnungen auf Oberflächen der Nabe (14) haben, wobei sich die Ausgangskanäle (18, 18') in eine sich nach hinten ersteckende zentrale Öffnung (16) der Nabe (14) öffnen, wobei die sich nach hinten ersteckende zentrale Öffnung (16) auf den Düsenkanal (6') in der Düsenkappe (5) ausgerichtet und damit verbunden ist.
8. Leuchtsatz wie in einem der vorhergehenden Ansprüche angegeben, bei dem die Vorwärmkammer (20, 30) eine Menge von unbrennbaren Fasern (34) enthält.
9. Leuchtsatz wie in Anspruch 8 angegeben, bei dem die unbrennbaren Fasern (34) Stahlwolle sind.
10. Leuchtsatz wie in einem der vorhergehenden Ansprüche angegeben, der ein Täusch-Leuchtsatz für Infrarotsuch-Flugkörper ist, wobei die zündfähige Flüssigkeit (10) eine pyrophore Flüssigkeit ist.
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