DE2508480C2 - Bodenbearbeitungsmaschine - Google Patents

Bodenbearbeitungsmaschine

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DE2508480C2
DE2508480C2 DE2508480A DE2508480A DE2508480C2 DE 2508480 C2 DE2508480 C2 DE 2508480C2 DE 2508480 A DE2508480 A DE 2508480A DE 2508480 A DE2508480 A DE 2508480A DE 2508480 C2 DE2508480 C2 DE 2508480C2
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axis
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C Van der Lely NV
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    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/087Lifting devices; Depth regulation devices; Mountings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
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Description

40
Die Erfindung betrifft eine Bodenbearbeitungsmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer bekannten Bodenbearbeitungsmaschine dieser Art (DE-OS 23 17 952) sind die buchsenartigen Halterungen für die Zinken mit ihrer Längsachse paral- 4/5 IeI zur Kreiselachse ausgerichtet und die nach unten verlaufenden Zinken haben über ihre ganze Länge weitgehend konstanten Abstand zur Kreiselachse. Da die Zinkenkreisel dieser als Kreiseleggen bekannten Maschinen überlappende Arbeitsbereiche haben sollen, besteht bei der bekannten Ausbildung der Kreisel die Gefahr, daß sich zwischen den Zinkenträgern bzw. den Zinkenhalterungen und auch zwischen den Zinken benachbarter Kreisel Steine verklemmen, was zu Schaden an den Maschinenteilen und auch an den Getrieben führen kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen weitgehend störungsfreien Betrieb der Maschine auch beim Arbeiten auf steinigem Boden zu gewährleisten.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Die Ausbildung άζΐ außen liegenden Flächen der Zinkenhalterungen ergibt zwischen den Zinkenträgern benachbarter Kreisel einen Zur den Durchgang von Steinen ausreichenden Freiraum und ermöglicht das Ablenken auftreffender Steine nach unten.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, wobei auch die spezielle Ausgestaltung der Zinken dazu beiträgt daß Schaden vermieden werden, die durch Aufprall und Einklemmen von Steinen entstehen könnten.
Mehrere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsmaschine werden im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Bodenbearbeitungsmaschine mit Zinkenkreiseln,
Fig.2 einen Schnitt nach II-II in Fig. 1, vergrößert dargestellt,
Fig.3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2,
F i g. 4 mehrere nebeneinander angeordnete Zinkenkreisel mit ihren Zinkenträgern in Draufsicht,
F i g. 5 eine andere Ausführungsform der Zinkenkreisel im Schnitt, entsprechend F i g. 2,
F i g. 6 eine weitere Ausführungsfor»^ der Zinkenkreise! im Schnitt entsprechend F i g. 2,
F i g. 7 eine abgewandelte Ausführungsform der Zinkenkreisel ebenfalls im Schnitt nach F i g. 2.
Die Bodenbearbeitungsmaschine hat in einer Reihe nebeneinander angeordnete Zinkenkreisel 2A und ein quer zu ihrer Fahrtrichtung A liegendes, als Kastenbalken ausgeführtes Gestell 1, an dem nebeneinander in Abständen von weniger als 30 cm aufwärts gerichtete Wellen 2 gelagert sind, deren die Drehachsen der Zinkenkreisel bildende Achsen a im Ausführungsbeispiel vertikal ausgerichtet und in Abständen von 25 cm angeordnet sind. Die aus dem Gestell nach unten ragenden Enden der Wellen 2 sind genutet und jeweils mit einem Gewindeansatz versehen. Auf diese Wellenenden ist je ein Zinkenträger 3 mit seiner zentralen Öffnung aufgeschoben, die zur drehfesten Verbindung mit der Welle ebenfalls Keilnuten aufweist. Auf den Gewindeansatz der Welle ist eine Mutter 4 aufgeschraubt und dor» mit einem Stift 5 gesichert. Die Zinkenträger 3 sind gegossen oder geschmiedet und einstückig mit endseitigen, buclnenförmigen Halterungen 6 ausgebildet, in deren Öffnung je ein Zinken 9 mit seinem Schaft 8 eingesetzt ist (F i g. 2). Die Zinkenträger 3 erstrecken sich im Bereich der zugehörigen Kreiselwelle etwa senkrecht zu deren Achse.
In Seitenansicht auf den Zinkenträger (F i g. 2) verlaufen die Längsachsen h der beiden Halterungen 6 zur Drehachse a des Kreisels 2/4 im Winkel » von jeweils mindestens 24° (F i g. 2) und konvergieren nach unten, so daß der Abstand der Halterungen 6 zur Kreiselachse a oben größer ist als unten. In dieser Seitenansicht sind die Außenflächen der Halterungen ebenfalls schräg nach u"ten und auf die Kreiselachse a ausgerichtet. In bezug auf die Drehrichtung B des Kreisels sind die Halterungen mit ihren Längsachsen h nach vorne geneigt, wie aus den Draufsichten nach Fig.4 ersichtlich ist, wobei der Winkel/mit der Kreiselachse in Stirnansicht auf den Zinkenträger mindestens 8° beträgt (Fig.3). Die in bezug auf die Drehrichtung B des Kreisels 2Λ vorderen Flächen des Zinkenträgers 3 sind parallel zur Längsachse der benachbarten Halterung 6 schräg nach unten gerichtet und schließen an die nach vorne geneigte Vorderseite der Halterung an. Die Halterungen sind nach oben jeweils zu einem Schutzschild 7 verlängert, der ebenfalls einstückig mit dem Zinkenträger 3 ausgebildet ist und dessen oberste Oberkante unmittelbar unterhalb des Gestelles 1 liegt. Von dieser Oberkante aus hat der Schutzschild an einer Seite der Halterung in Richtung auf die Kreiselachse a abnehmende Höhe, wo-
bei seine Stirnfläche an ein Gehäuse SA angepaßt ist, das Lager der Kreiselwelle 2 umschließt.
Die Zinken 9 haben jeweils einen Arbeitsteil 10, an den der Schaft 8 anschließt, der in zwei Stufen nach oben verjüngt und als Sechskant ausgebildet ist, so daß er drehfest in der Halterung sitzt. Der obere Schaftabschnitt hat etwa die dreifache Länge des unteren Abschnittes und ist nur schwach verjüngt. Das nach oben aus der Halterung ragende Schaftende ist mit Gewinde versehen, auf das eine Mutter 1IA geschraubt ist, die mit einer konischen Paßfläche in der Aufnahmeöffnung sitzt. Der Arbeitsteil 10 des Zinkens ist von dem Schaft aus nach unten verjüngt und verläuft von der Übergangsstelle aus, an der er Sechseck-Querschnitt hat, bogenförmig zunächst nach innen in Richtung zur Kreiselachse a und dann nach außen. Sein unteres Ende ist geradlinig und in Seitenansicht nach F i g. 2 etwa paral-
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Zinkens ausgerichtet. Der kleinste Abstand des Zinkens zur Kreiselachse liegt im Bereich oberhalb der halben Länge des Arbeitsteiles. Die Gesamtlänge des Arbeitsteiles beträgt etwa 25 cm. Der Abstand zwischen den Zinkenspitzen ist größer als die Länge des Zinkenträgers, die etwa dem Achsabstand der Kreisel entspricht, vorzugsweise etwas kleiner ist. Der obere Sechseck-Querschnitt des Zinkenarbeitsteiles geht nach unten stetig in einen Viereck-Querschnitt über, dessen tangential zur Zinkenumlaufbahn liegende Diagonale relativ zu der anderen Diagonale stetig zunimmt und am unteren Zinkenende doppelt so lang ist wie sie. In den unteren Abschnitten der Zinkenarbeitsteile sind in Drehrichtung des Kreisels vordere Auskehlungen 11 vorhanden, die sich über etwa ein Drittel der Länge des Arbeitsteiles erstrecken. Die Rückseite hat ebenfalls Auskehlungen 12, die nur etwa halb so lang sind. Die Zinken 9 sind so ausgebildet und angebracht, daß die Längsmittellinien des°Arbeitsteiles lOund des Schaftes 9 in der Stirnansicht nach F i g. 3 in einer Ebene liegen, die in bezug auf die Drehrichtung B nach vorne geneigt ist (F i g. 3), so daß die Zinken nachlaufend eingestellt sind. Die Zinken benachbarter Kreisel haben einander überlappende Arbeitsbereiche.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 sind am Träger 6 zwei Zinken 12,4 befestigt, deren Arbeitsteile 13 jeweils zwei winklig zueinander verlaufende Abschnitte 14 und 15 aufweisen, wobei der Abstand des Arbeitsteiles zur Kreiselachse a an der Übergangsstelle der beiden Abschnitte 14 und 15 am kleinsten ist und an den Zinkenspitzen größer ist als der größte Radius des Zinkenträgers. Der oberhalb der Übergangsstelle gemessene spitze Winkel zwischen den Längsachsen der Abschnitte 14 und 15 ist nahezu gleich dem Winkel ex, den die Längsachse h der Halterung 6 mit der Kreiselachse a bildet (F i g. 5). Die Länge des oberen Abschnittes 14 beträgt etwa ein Drittel der Länge des unteren Abschnittes 15 und damit etwa ein Viertel der Gesamtlänge des Arbeitsteiles.
Fig.6 zeigt zwei Zinken 17. deren Arbeitsteile 16 jeweils aus zwei geradlinigen Abschnitten 18 und 19 bestehen. Der kurze obere Abschnitt 18 fluchtet in der dargestellten Seitenansicht mit dem Schaft 8. und der untere Abschnitt 19 ist nach außen gerichtet. Der oberhalb der Übergangsstelle gemessene Winkel zwischen den Längsachsen der Abschnitte 18 und 19 ist kleiner als der Winkel x, den die Längsachse h der Halterung 6 mit der Kreiselachse a einschließt Der Abstand zwischen den freien Zinkenenden und die größte Länge des Zinkenträgers 3 sind etwa gleich groß.
F i g. 7 zeigt Zinken 20, bei denen der Arbeitsteil 19,4 zweifach abgebogen ist und dementsprechend aus drei Abschnitten 21, 22 und 23 besteht, die alle geradlinig sind. Der obere Abschnitt 21 fluchtet mit dem Zinkenschaft 8. Der mittlere Abschnitt 22 ist in bezug auf die Kreiselachse a nach außen gerichtet, wobei er etwa parallel zur Längsachse h der Halterung des anderen Zinkens verläuft, und der untere Abschnitt 23 verläuft in der dargestellten Seitenansicht etwa parallel zur Kreiselachse. Die Länge dieses Endabschnittes 23 beträgt etwa ein Drittel der Gesamtlänge des Arbeitsteiles, während der nach außen gerichtete Abschnitt 22 etwa halb so lang ist wie der Arbeitsteil. Daraus ergibt sich für den oberen Abschnitt 21 etwa die halbe Länge des Endabschnittes 23. Die vorderen Auskehlungen 11 erstrecken sich über die ganze Länge des Endabschnittes 23. Bei dieser Ausführungsform ist der Abstand zwischen den frc> <?n Zinkenenden größer als der Achsabstand der Zinkenkreisel.
Wie die F i g. 1 und 2 zeigen, sind an den Enden des Gestelles 1 Segmentplatten 24 vorgesehen, an denen vorne mit Bolzen 25 Tragarme 26 für eine nachlaufende Stützwalze 29 angelenkt sind. Die Stützwalze dient zur Einstellung der Arbeitstiefe der Zinken. Zu diesem
Zweck sind ihre Tragarme 26 um die Bolzen 25 schwenkbar und mit Gewindebolzen 27 an Lochreihen 28 der Sejr'nentplatten 24 verriegelbar. Die Segmentplatten 24"sind nach oben zu Stützplatten 29Λ verlängert, an denen mit Tragarmen 31 eine rohrl'örmige Bo-
denstütze 35, die auch als Abschirmung für die Zinkenträger dient, höhenverstellbar gehaltert ist. Das Rohr 35 ist um Zapfen 34 der Tragarme frei drehbar.
Seitlich neben dem Gesteil 1 sind etwa vertikal stehende Platten 38 angeordnet, die um in Fahrtrichtung verlaufende Achsen schwenkbar sind.
Zum Anbau der Maschine an die Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers ist vorne mittig am Gestell ein Anbaubock 39 angeordnet. Eine der mittleren Kreiselwellen ist nach oben in ein Getriebe 40 geführt, das mit einem Wechselgetriebe 41 antriebsverbunden ist, dessen Eingangswelle 42 über eine Zwischenwelle 43 an die Zapfwelle des Schleppers angeschlossen ist. Auf den Kreiselwellcn 2 sitzt innerhalb des Gestelles 1 je eines von mehreren ineinandergreifenden Zahnrädern 44 eines Stirnradgetriebes, so daß die Zinkenkreisel von der Schlepperzapfwelle über die Getriebe paarweise gegensinnig in Richtung der aus F i g. 1 ersichtlichen Pfeile angetrieben werden.
Die Zinken 9 benachbarter Kreisel 2A haben einander überlappende Arbeitsbereiche, wobei die Umk.jfbahnen der Zinkenträger 3 keine oder nur geringfügige Überlappung haben, weil die Halterungen 6 schräg stehen (F ig. 2).
Die Maschine ist infolge der beschriebenen Anord-
nung und Ausbildung der Zinken wenig störanfällig auch beim Arbeiten auf steinigem Boden. Die Schrägstellung der Halterungen 6 zur Kreiselachse ergibt nach unten und innen verlaufende Außenflächen an den Enden der Zinkenträger. Auch sind die in Drehrichtung
vorne liegenden Stirnflächen der Halterungen 6 und der Schutzschilde 7 schräg nach unten und, bezogen auf die Drehrichtung, nach hinten gerichtet (vgl. Fig. 5). Wenn daher Steine oder ähnliche harte Fremdkörper auf den Zinkenträger auftreffen, so werden sie von den schrä-
gen Stirnflächen nach unten abgelenkt, so daß Schaden am Zinkenträger vermieden werden. Auch ein Festklemmen von Steinen zwischen benachbarten Zinkenträgem wird verhindert, weil der Abstand zwischen de-
ren Umlaufbahnen infolge der Schrägstelliing der Außenflächen nach unten zunimmt. Ebenso wird dem Einklemmen von Steinen zwischen den Zinken benachbarter Kreisel entgegengewirkt, weil die beiden Zinken jedes Kreisels von ihren oberen Enden aus zunächst konvergierend und dann divergierend verlaufen. Dadurch ist trotz joerlappender Arbeitsbereiche der Zinken benachbarter Kreisel ein genügender Freiraum für den Durchgang von Steinen vorhanden. Weiterhin wird auch dem Verklemmen von Steinen zwischen den umlaufenden Zinkenträgern und dem Gestell vorgebeugt, weil die Schutzschilde 7 bis nahe an die Unterseite des Kastenbalkens 1 reichen.
Das vordere Rohr 35 ebnet mit seiner Auflagefläche den Boden etwas ein, unterstützt damit die Tiefenhaitung der Kreisel und verhindert Elrdanhäufungen vor den Zinkenkreiseln. Das Rohr 35 wirkt außerdem als Schutzschirm für das Gestell und die Zinkcnträgcr gegen Steinschlag, da es bei der Vorwärtsbewegung der Maschine Steine nach unten wegdrückt, die dann nicht auf das Gestell oder die Befestigungsstellen der Zinken aufprallen können. Da die Rückseite dieser Bodenstütze 35 im unteren Bereich nach vorne verläuft und dadurch der Abstand von den Umlaufbahnen der Zinkenträger und der Zinken nach unten zunimmt, können sich auch hier keine Steine verklemmen; sie werden vielmehr nach unten umgelenkt und gelangen direkt in die Erde, ohne die Zinkenträger zu berühren, wozu auch die beschriebene Ausbildung der Zinkenträger und der Halterungen',beiträgt.
Die Zinken nach den F i g. 5,6 und 7 sind mit ihren pro Kreisel zunächst konvergierenden und dann divergierenden Arbeitsteilen ebenfalls so ausgebildet, daß für Steine ein genügend großer Durchgangsraum zwischen benachbarten Kreiseln vorhanden ist.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 wird eine größere Überlappung der von den Arbiitsteilen der Zinken benachbarter Kreisel erfaßten Bereiche erreicht. Die Zinken können nach Lösen ihrer Hefestigungsmuttern in bezug auf die Achsen ihrer Haltt rungen gedreht und so wieder befestigt werden, daß ihre Arbeitsteile eine andere Lage haben.
F i g. 5 zeigt eine andere Ausfühmngsform der vorderen Bodenstütze bzw. Abschirmung, die hier als Hohlbalken 45 mit ebener oberer Fläche und einer zu ihr schräg stehenden, ebenfalls ebenen Rückseite ausgebildet ist und eine im Schnitt bogenförmige Stirnfläche hat. Dieser Hohlbalken erstreckt sich ebenfalls über die ganze Maschinenbreite und vor dem Gestell sowie den Zinkenträgern. Er ist an gestellseitigen Tragarmen 46 schwenkbeweglich gelagert, so daß er nach vorne und oben ausweichen kann.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 ist eine ebenfalls als Schirm wirkende Bodenstütze 55 vorgesehen, die wie der Schirm nach F i g. 2 zylindrisch, jedoch nicht frei drehbar an ihren Tragarmen 57 gehaltert ist, welche hier gegen Federkraft nach vorne schwenken können, wobei der Schwenkweg durch einen Bügel 60 begrenzt ist.
F i g. 7 zeigt einen Vierkant-Hohlbalken 67 ais vordere Bodenstütze bzw. Abschirmung. Die Befestigung dieses Balkens an den Tragarmen 57 und die schwenkbewegliche Lagerung der Tragarme entsprechen der Ausführungsform nach F i g. 6.
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Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (28)

Patentansprüche:
1. Bodenbearbeitungsmaschine mit nebeneinander an einem Gestell gelagerten Zinkenkreiseln, deren etwa vertikale Antriebswellen drehfest mit quer zur Kreiselachse liegenden Zinkenträgern verbunden sind, die radial außen liegende Halterungen zur Befestigung der Zinken aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Kreiselachse (a) abgewandten, in der äußeren Umlaufbahn der Zinkenträger (3) liegenden Außenflächen der Halterungen (6) an ihren oberen Enden einen größeren radialen Abstand von der Kreiselachse (a) haben als an ihren unteren Enden.
2. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen, der Halterungen (6) über ihre ganze Höhe schräg nach unten in Richtung auf die Kreiselachse foj verlaufen.
3. Bodenbearbeitungsmaschine nach Ansprach 1 oder 2, bei der die Halterungen buchsenartig ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen (h)der Halterungen (6) in einer Seitenansicht des Zinkenträgers (3) mit der Kreiselachse (a) jeweils einen nach oben geöffneten spitzen Winkel («) einschließen.
4. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (tx) größer ist als 24°.
5. Bodenbeat i°eitungsmaschine nach einem der ?,o Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen (h)der buchsenartigen Halterungen (6) in bezug auf die Drehrichtung (B) riss Kreisels (2A) nach vorne geneigt sind.
6. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 5: dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (ß) zwischen der Kreiselachse (a) und der Längsachse (h) der Halterung, in der Projektion auf die zum Zinkenträger (3) senkrechte Axialebene des Kreisels (2A), mindestens 8° beträgt.
7. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß diein Drehrichtung (B) des Kreisels (2A) vorderen Stirnflächen der Halterungen (6) schräg nach vorne geneigt sind, bezogen f.uf die Drehrichtung (B).
8. Bodenbearbeitungsniaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zinkenträgern (3) mindestens eine in Drehrichtung (B) des Kreisels (2A) vorne befindliche Schrägfläche vorgesehen ist, die, bezogen auf die Drehrichtung (B), nach hinten und unten verläuft.
9. Bodenbearbeitungsmaschine nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schrägfläche in Ansicht auf die in Drehrichtung vordere Seite des Zinkenträgers (3) von der Kreiselachse (a) aus bis zum radial äußeren Ende der an dieser Seite befindlichen Halterung (6) erstreckt.
10. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an die oberen Enden der Halterungen (6) jeweils ein nach oben gerichteter J"hutzschild (7) anschließt, der bis in unmittelbare Nähe der Unterseite des Gestelles (1) reicht.
11. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schutzschild (7) über die in Drehrichtung (B) des Kreisels (2A) vordere Seite der Halterung (6) erstreckt und
an der Übergangsstelle in die Halterung (6) annä
hernd fluchtend zu deren Mantelfläche verläuft.
12. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante des Schutzschildes (7) in Anpassung an ein vom Gestell (t) nach unten ragendes Lagergehäuse (8A) für die Kreiselwelle (2) in Richtung zur Kreiselachse fo> abnehmende Höhe hat
13. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zinkenträger (3) mit den zugehörigen Halterungen (6) und dem Schutzschild (7) einstückig als Schmiede- oder Gußteii ausgebildet ist
14. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei der an den Zinkenträgern diagonal einander gegenüberliegende Halterungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreiseldurchmesser in Höhe des Zinken trägers (3) höchstens gleich dem Achsabstand der Kreisel (2A) ist
15. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 14, bei der die Zinken mit ihrem Schaft in den Halterungen koaxial zu deren Längsachse angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet daß die Zinken (9; 12Λ; 17; 20) in bezug auf ihren Schaft (8) abgebogene Arbeitsteile (10; 13; 16; 19Λ) haben, wobei der Durchmesser der Zinkenumlaufbahnen an den unteren Enden der Arbeitsteile (10; 13; 16; 19/1) größer ist als an deren Obergangsstelle in den Zinkenschaft (8).
16. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 15, bei der an den Zinkenträgern diagonal einander gegenüberstehende Zinken gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den unteren Enden der Zinken- Arbeiisieile (10; 13; 16; 19A) größer ist als der größte Abstand zwischen den Zinkenhalterungen (6).
17. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,Haß die Arbeitsteile (10; 13; 16; 19A) der Zinken (9; 12/4; 17; 20) von dem Zinkenschaft (8) aus mit einem Teilabschnitt (14; 18; 21) in Richtung auf die Kreiselachse (a) verlaufen.
18. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch
17, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsteile (10) der Zinken (9) von der Übergangsstelle zum Zinkenschaft (8) aus bogenförmig gekrümmt und ihre unteren Enden geradlinig sind.
19. Bodenbearbertungsmaschine nach Anspruch
18, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse des geradlinigen Arbeitsteil-Abschnittes etwa parallel zur Längsachse des Schaftes (8) des diagonal gegenüberliegenden Zinkens (9) verläuft.
20. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Arbeitsteiles (10) von der Kreiselachse (a) auf etwa einem Viertel der Länge des Arbeitsteiles (10) am geringsten ist, gemessen vom Zinkenschaft (8) aus.
21. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsteile (13; 16; 19Λ) der Zinken (\2A; 17; 20) jeweils mindestens zwei zueinander winklige gerade Abschnitte (14 und 15; 18 und 19; 21, 22 und 23) aufweisen.
22. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsteil-Abschnitte (14 und 15; 18 und 19; 21, 22 und 23) unterschiedlich lang sind und der kürzeste Abschnitt (14;
18; 21) an den Zinkenschaft (8) anschließt.
23. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet daß an den kürzesten Abschnitt (14) ein Abschnitt (13) von dreifacher Länge anschließt
24. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 22 oder 23, bei der an den Zinkenträgern diagonal einander gegenüberstehende Zinken gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet daß die Arbeitsteile (19A) der Zinken (20) je drei geradlinige Abschnitte (21,22 und 23) aufweisen, daß die oberen Abschnitte (21) im Anschluß an ihren Schaft nach unten konvergieren und die mittleren Abschnitte (22) divergieren in bezug auf die Kreiselachse (a), und daß die unteren Abschnitte (23), in Richtung auf die Diagonale der Zinken (20) gesehen, etwa parallel zur Kreiselachse fa^ verlaufen.
25. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet daß die Arbeitsteile (16; iSA) der Zinken (17; 20) unrnittelbar unterhalb ihrer Halterung (6) den geringsten Abstand von der Kreiselachse (a)haben.
26. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 25, dadurch gekennzeichnet daß der Zinkenschaft (8) mit dem Zinken-Arbeitsteil in Ansicht auf die Außenseite der Halterung (6) fluchtet.
27. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet daß die Zinken (9; 12/4; 17; 20) mehreckigen, im Arbeitsteil vorzugsweise viereckigen Querschnitt haben.
28. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (9; 12Λ; 17; 20) nach unten verjüngt und im unteren Endabschnitt mit Auskehlungen (11 und 12) versehen sind.
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