DE2508441B2 - Steckbecken zur Stuhlentnahme für medizinische Untersuchungen - Google Patents

Steckbecken zur Stuhlentnahme für medizinische Untersuchungen

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B10/00Instruments for taking body samples for diagnostic purposes; Other methods or instruments for diagnosis, e.g. for vaccination diagnosis, sex determination or ovulation-period determination; Throat striking implements
    • A61B10/0038Devices for taking faeces samples; Faecal examination devices

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

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Es ist ein Steckbecken zur Stuhlentnahme für medizinische Untersuchungen bekannt (DE-PS 2 15 110), welches so eingerichtet ist, daß eine Trennung jo von Stuhl und Urin erfolgt und welches mit einem abnehmbaren Deckel versehen ist. Dieses bekannte Steckbecken ist so gestaltet, daß es in der Praxis nur als Bettpfanne benutzt werden kann, d. h. für Kranke, die bettlägerig sind. Die Konstruktion ist verhältnismäßig kompliziert, da in jedem Falle Stuhl und Urin aufgefangen werden, wenn auch getrennt voneinander. Zu diesem Zweck sind eine Tülle, ein Gummistöpsel mit Kettchen und ein Auslauf mit Verschraubung erforderlich, so daß das Steckbecken in der Praxis nur mit au größten Schwierigkeiten hygienisch sauber gehalten bzw. gereinigt werden kann.
Aus medizinischer Sicht nehmen die Untersuchungen des Stuhls von Patienten einen immer größer werdenden Raum ein, d. h. mit dem Fortschreiten der medizinischen Wissenschaft bzw. der Untersuchungsmethoden werden Stuhluntersuchungen in zunehmendem Maße zur Feststellung von Krankheitsbildern benutzt.
Gemäß der bisherigen Praxis muß der Patient jedoch entweder auf den Stuhl gehen oder als Bettlägriger eine vorerläuterte Steckbeckenpfanne benutzen. Sowohl für das Pflegepersonal als auch für den betreffenden Patienten ist diese Manipulation nicht sehr ästhetisch. Die hygienischen Belange müssen dabei teilweise vernachlässigt werden. Vor allem die Entnahme des Kots für Untersuchungen aus dem Flachspül-Toilettenbecken ist mit einer nicht zumutbaren Manipulation für das Pflegepersonal bzw. die Schwester verbunden.
Aus geruchsbelästigenden Gründen sowie aus hygienischen Gründen werden seit längerer Zeit in fast allen Krankenhäusern freistehende Tiefspülklosetts oder wandhängende Tiefspülklosetts eingesetzt. Hierbei ist die Geruchsbelästigung auf ein Minimum reduziert. Aus medizinisch therapeutischen Gründen muß der Patient bereits nach der Operation, soweit es sein Gesundheitszustand zuläßt, aufstehen, sich waschen und seine Geschäfte verrichten. Um hierbei eine Stuhluntersuchung durchführen zu können, behelfen sich die Krankenschwestern damit, daß sie in diese Tiefspülklosetts den Koteimer aus dem Stuhl hineinstellen. Die Entnahme des unter Umständen sehr stark beschmutzten Einsatzeimers durch die Krankenschwester ist auch in diesem Falle nicht mit den hygienischen Gesichtspunkten für die Krankenschwester zu vertreten.
Es kommt hinzu, daß bei der Stuhlentnahme in vielen Fällen möglichst kein Urin enthalten sein soll.
Aufgabe
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach gestaltetes Steckbecken zu schaffen, welches den hygienischen, ästhetischen und medizinischen Anforderungen Rechnung trägt und gleichzeitig ermöglicht, den Stuhl gänzlich von Urin-Vermischungen freizuhalten.
Vorteile
Mit dem Steckbecken nach der Erfindung wird bei einer einfachen Herstellung erreicht, daß Patienten, die, wenn auch nur für kurze Zeit, das Bett verlassen bzw. aufstehen können, in gewohnter Weise ein Klosett aufsuchen können, ohne daß der betreffende Patient in direkte Berührung mit dem Steckbecken kommt. Ferner ist es möglich, das Steckbecken mit dem Stuhl von dem Klosett zu entnehmen und mit dem Deckel derart zu verschließen, daß die Exkremente eventuell auch über eine gewisse Zeit ohne Geruchsbelästigung für die Einsichtnahme des Arztes aufgehoben werden können, wobei eine Vermischung des Stuhls mit Urin ausgeschlossen ist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist in dem Unteranspruch 2 beschrieben. Mit der Ausgestaltung des Steckbeckens nach Anspruch 2 wird eine erleichterte Reinigung in einem an sich bekannten Steckbeckenspülapparat ermöglicht.
Darstellung der Erfindung
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Steckbeckens mit aufgelegtem Deckel,
Fig. la eine Seitenansicht gemäß Fig. i in anderer Gestaltung,
Fig. Ib eine Seitenansicht des Deckels, teils im Vertikalschnitt,
Fig. Ic eine Ansicht in Richtung des Pfeiles Ic in Fig. Ib, teils im Vertikalschnitt,
Fig. Id eine perspektivische Ansicht eines Steckbekkens,
F i g. 2 einen Vertikalschnitt durch ein auf den oberen Rand eines üblichen Klosetts aufgehängten Steckbekkens,
Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2 mit kreisrundem Steckbecken,
Fig. 3a eine Draufsicht gemäß Fig. 3, jedoch mit ovalem Steckbecken und
Fig.4 eine Draufsicht gemäß Fig.3, jedoch mit herabgeklappter, auf dem Steckbeckenrand liegender Klosettbrille.
Wie die Zeichnungen verdeutlichen, besteht das erfindungsgemäße Steckbecken 1 einstückig aus einem leicht muldenförmigen Boden la, einer aufwärtsführenden Beckenwandung ib und einem sich hieran
anschließenden flanschartigen Rand Ic, welcher so geformt ist, daß er sich dem oberen Rand 3a eines üblichen Klosetts 3 anpaßt, und zwar vorteilhafterweise so, daß er zwischen Klosettrand 3a und Klosettbrille 4 einlegbar ist.
Wie die Figuren verdeutlichen, besitzt die Beckenwandung Xb einen einseitigen Ausschnitt Xd, der sich über die gesamte Höhe der Beckenwandung erstreckt und in der Breite so bemessen ist, daß der Urin über die Unterkante Ie frei abfließen kann, ohne auf den Beckenboden la zu gelangen. Zu diesem Zweck ist auch die Länge des Beckens so bemessen, daß gemäß F i g. 2 zwischen dem Ausschnitt Xd in der Beckenwandung einerseits und dem vorderen Randteil des Klosetts ein genügend freier Raum verbleibt, dessen Länge in F i g. 2 mit dem Bezugszeichen 5 versehen ist. Aus Reinigungsgründen ist der Ausschnitt id zweckmäßigerweise abgerundet.
Die Gestaltung des Steckbeckens ist im übrigen so gewählt, daß man dieses auch in umgekeh/ter Stellung im Vergleich zu den F i g. 2 und 3, 3a und 4 einsetzen kann, so daß der Ausschnitt Xd nach hinten, d. h. nach der Seite weist, an welcher die Klosettbrille 4 befestigt ist. Diese Einsatzstellung wird für den Fall gewählt, daß Urin in kleinen Mengen, die für Urinuntersuchungen vollauf ausreichen, aufgefangen werden soll.
Das Steckbecken kann nach Verwendung in einem normalen bekannten Steckbecken-Spülapparat gereinigt und wieder desinfiziert werden. Hierzu dienen der von der Beckenwandung nach außen gewölbte Wulst if jo gemäß Fig. 1 oder die radial nach außen ragenden Zapfen 1 /'gemäß F i g. 1 a.
Die Fig. 1, la, Ib und Ic zeigen eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Steckbeckens 1. Es ist hier ein Deckel 2 dargestellt, der nach oben hin gewölbt ausgebildet ist, einen Handgriff 2a trägt und einseitig eine den Beckenausschnitt Xd dicht überdekkende Schürze 2b aufweist. Der Deckel 2 ist also derart gestaltet, daß er sich in Schließstellung dicht auf den oberen Beckenrand Ic und auf lien Rand des Beckenausschnittes 1 d auflegt.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Beckenwandung Xb mit besonderem Vorteil konisch, d. h. sich nach unten verjüngend, ausgebildet ist, so daß eine Anzahl Steckbecken ineinander gesteckt und somit platzsparend gestapelt werden kann. Außerdem ist es, wie weiter oben bereits erwähnt, zweckmäßig, das Steckbecken mit seitlich eingearbeiteten Sicken oder Wulsten Xf oder eingesetzten Nocken oder Zapfen Xf zu versehen, die an eine Halterung der bekannten Steckbeckenspülapparate angepaßt sind und den Reinigungsvorgang erleichtern.
In Draufsicht gesehen können die Steckbecken und zugehörigen Deckel entweder gemäß Fig. 3 und 4 kreisrund oder gemäß F i g. 3a oval ausgeführt sein.
Wie die gestrichelten Linien in F i g. 3 verdeutlichen, kann man vorteilhaft am Umfang des oberen Steckbekkenrandes einen oder mehrere flanschartige abgerundete Griffe vorsehen, die nach außen etwas über die Klosettbrille überstehen, so daß man das Steckbecken hieran ergreifen und einsetzen bzw. abheben kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Steckbecken zur Stuhlentnahme für medizinische Untersuchungen, welches so eingerichtet ist, daß eine Trennung von Stuhl und Urin erfolgt, und welches mit einem abnehmbaren Deckel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbecken wandung (1ύ) mit einem bis nahe an den Steckbeckenboden (la) reichenden Ausschnitt (id) ίο versehen ist, daß der obere Steckbecken rand (ic)m\i Ausnahme des Bereichs des Ausschnittes einen nach außen ragenden Flansch (Ic^ aufweist, der derart geformt ist, daß er zwischen Klosettrand (3a) und Klosettbrille (4) einlegbar ist, und daß der Deckel (2) im Bereich des Ausschnitts (id) eine diesem Ausschnitt angepaßte und ihn dicht überdeckende Schürze (2b) aufweist.
2. Steckbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbeckenwandung (ib) mit Abstand unterhalb des Flansches (ic) Vorsprünge in Gestalt eines Wulstes (if) oder radial nach außen ragenden Zapfen (if) aufweist.
DE19752508441 1975-02-27 1975-02-27 Steckbecken zur Stuhlentnahme für medizinische Untersuchungen Expired DE2508441C3 (de)

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DE2508441A1 DE2508441A1 (de) 1976-09-02
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FR2572750B1 (fr) * 1984-11-06 1988-12-02 Cozette Henri Procede et dispositif pour la transformation d'une cuvette normale de w.-c. en cuvette dite " medicale ", ou a fond plat

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DE2508441A1 (de) 1976-09-02
DE2508441C3 (de) 1979-05-23

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