DE250776C - - Google Patents
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Classifications
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
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-
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 250776 -KLASSE 40 c. GRUPPE
JAMES HENRY REID in NEWARK, V. St. A.
hindurchtritt.
Bei dem neuen elektrischen Ofen findet nach dem Schmelzen des Erzes selbsttätig
eine Trennung der leichteren und schwereren Bestandteile statt. Nachdem das Erz zwisehen
den Elektroden herausgeflossen ist, fällt es unmittelbar in einen Löschbehälter, der
im unteren Teile des Ofens angeordnet ist. Wenig unterhalb des Spiegels der Löschflüssigkeit
ist eine schräge Schüttelplatte angeordnet, und ein Flüssigkeitsstrom fließt dauernd
über diese Platte im entgegengesetzten Sinne zu ihrer Schräglage, wodurch die schwereren
Bestandteile infolge ihrer Schwere sich auf , der Schüttelplatte in der einen Richtung abwärts
bewegen, während die leichteren Bestandteile durch den Flüssigkeitsstrom in der anderen Richtung mitgerissen werden.
In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist Fig. ι ein Längsschnitt und Fig. 2 ein
Querschnitt durch den Ofen.
Der untere Teil A des Ofens besteht zweckmäßig aus Mauerwerk. Die durch die ganze
Länge des Ofens sich erstreckende feste Elektrode B ist horizontal angeordnet und wird
von einem Metallbalken 10 getragen, welcher bis in die Endwände 11 und 12 des Mauerwerks
reicht. C und D sind die einstellbaren seitlichen Elektroden, von denen eine beliebige
Anzahl von Paaren schräg aufwärts gerichtet angeordnet sein kann. Diese Elektroden
bilden durch ihre Schrägstellung mit der festen einen Trichter zum Tragen des Erzes
während seiner Behandlung. Ihre Enden halten dauernd einen bestimmten Abstand
von den Seiten der Elektrode B inne, so daß das Erz, wenn es genügend flüssig ist, durch
diesen Zwischenraum herausfließen kann.
Zweckmäßig sind die Flächen 13 und 14
der Elektrode B abgeschrägt zwecks Aufnahme der Enden der Elektroden C und D.
Um diese bestimmte Entfernung der Elektroden selbsttätig aufrecht zu erhalten, sind
elektrische Regelungsvorrichtungen, etwa ein Motor E und Antrieb 15, i8, 21 vorgesehen.
Diese, wie auch die Anordnung der Elektroden, sind nicht Gegenstand der Erfindung.
Wenn das geschmolzene Erz, welches durch die Kohle der Elektroden oder durch irgendwelche
Zutaten zu dem Erz selbst teilweise reduziert sein kann, zwischen den Elektroden
hindurchtropft, kann es unmittelbar in den Löschbehälter H, der beispielsweise Wasser
enthält, fallen, worauf die leichteren von den schwereren Bestandteilen getrennt werden.
Zu diesem Zwecke dient eine Schüttelplatte /, die von den Gelenkstangen 23 drehbar getragen
wird und sich zu ihrem Ende 24 hin schräg nach unten ein wenig neigt. Diese
Schüttelplatte ist kurz unterhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordnet und zweckmäßig
durchbohrt, wodurch das Wasser ihren Bewegungen geringeren Widerstand leistet. Die
hin und her gehende Bewegung der Platte kann in irgendeiner bekannten Weise erfolgen.
Nach dem Ausführungsbeispiel verbindet eine Gelenkstange 25 eine der Stangen 23 mit
einer Kurbel 26 auf der Welle 27, die be-.
liebig gedreht wird. Oberhalb der Schüttelplatte und nahe ihrem Ende 24 ist eine Düse
28 angeordnet, welche sich zu dem anderen Ende der Schüttelplatte hin entladet und mit
einer Zuflußleitung 29 verbunden ist.' Das Ende 30 der Schüttelplatte reicht über einen
Trog 31, der durch die Seitenwand des Ofens hinausführt. Durch die Düse 28 wird dauernd
ein Flüssigkeitsstrom oberhalb der Oberfläche der Schüttelplatte unterhalten, der
durch den Trog 31 in einen in der Zeichnung nicht dargestellten Klärungsbehälter gelangt,
so daß die leichteren Bestandteile des Erzes, also vorzugsweise die Schlacke,. durch den
Trog 31 nach außen gelangt, während die schwereren Teile, also die Metalle, die Schüttelplatte
abwärts in den Behälter H rollen, da die Löschflüssigkeit das Metall zu kleinen
Kugeln hat erstarren lassen.
Aus der Beschreibung ergibt sich, daß durch die neue Einrichtung in einfachster Weise die
Reduktion und die Trennung der wertvollen Bestandteile von den wertlosen erzielt werden
kann.
Bei der Verwendung des neuen Ofens wird das Erz zunächst in einen fein verteilten Zustand
gebracht und durch einen Trichter / auf bzw. zwischen die Elektroden fallen gelassen.
Hier wird es sowohl durch den elek- 3c
irischen Lichtbogen, wie auch durch die Kohle in den Elektroden reduziert, und beim Herabfällen
in den Löschbehälter wird das leichtere Material und die Schlacke durch den Flüssigkeitsstrom
mit fortgerissen, während die schwe- 3ί reren Bestandteile sich in Kugelform in dem
.Kühlbehälter H sammeln.
Claims (1)
- Paten t-An SPRU CH:Elektrischer Ofen, bei welchem das Erz fortlaufend durch einen elektrischen Lichtbogen hindurchtritt, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Lichtbogens sowohl als Kühlmittel wie auch als Trennmittel 4£ eine Flüssigkeit dient, durch welche die Schlacke in einem fortlaufenden Strom aus dem Ofen fortgespült und in welcher das Metall in körniger Form gesammelt wird. 5cHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250776C true DE250776C (de) |
Family
ID=509275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250776D Active DE250776C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250776C (de) |
-
0
- DE DENDAT250776D patent/DE250776C/de active Active
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