DE182913C - - Google Patents
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- DE182913C DE182913C DENDAT182913D DE182913DA DE182913C DE 182913 C DE182913 C DE 182913C DE NDAT182913 D DENDAT182913 D DE NDAT182913D DE 182913D A DE182913D A DE 182913DA DE 182913 C DE182913 C DE 182913C
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- 239000002699 waste material Substances 0.000 claims 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C1/00—Making non-ferrous alloys
- C22C1/02—Making non-ferrous alloys by melting
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31 c. GRUPPE
und andere Zwecke.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 16. Februar 1904 anerkannt.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung metallischer Legierungen und
Gemische, durch welche ein gleichmäßigeres Mischen der die Legierung oder das Gemisch
bildenden Metalle erzielt wird. Die Folge hiervon ist, daß alle Teile des Metalls gleiche
Beschaffenheit haben, und daß von einem Teil des Metalls gegossene Gegenstände die
gleichen Eigenschaften wie die von einem anderen Teil gegossenen besitzen. Die die
Legierung bildenden Metalle werden in bekannter Weise zuerst geschmolzen und dann
zu kleinen festen Blöcken oder Stücken von geeigneter Form und Größe gegossen, und
zwar kann dies entweder vor oder nach dem in geschmolzenem Zustande erfolgenden Zusammenmischen
geschehen, und schließlich werden die kleinen festen Stücke sorgfältig miteinander gemischt.
Auf den Zeichnungen sind die Vorrichtungen dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt der Vorrichtung zur Bildung gut gemischter
Legierungen in Gestalt von Stücken.
Fig. 2 ist eine Oberansicht des Verteilungskastens zum Gießen des geschmolzenen Metalls
in getrennten Strahlen auf ein Förderband.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht fertiger Metallteilchen von verschiedener Größe. '
Fig. 4 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eine abgeänderte Ausführungsform
der Vorrichtung.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht, zum Teil ein Schnitt des Schmelztiegels mit den in ihm
befindlichen kleinen Schmelzstücken.
Fig. 6 ist eine gleiche Ansicht eines Schmelztiegels mit den darin befindlichen gewöhnlichen
Barren und Blöcken vor dem Beginn der Schmelzung.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem großen Ofen oder
Schmelzkessel A, in welchem die einzelnen, die Legierung B bildenden Metalle in Verhältnissen,
die ungefähr den gewünschten entsprechen, untergebracht, durch geeignete Brenner C erhitzt und innig miteinander mit
Hilfe von Rührwerken D gemischt werden, die drehbar in dem Schmelzkessel A gelagert
sind und durch eine darüber befindliche geeignete Antriebsvorrichtung D1 angetrieben
werden. Die gemischten, die Legierung B bildenden Metalle treten durch einen Abguß
E aus dem Kessel A, wobei das Ausfließen des geschmolzenen Metalls durch ein
Ventil F geregelt wird, das in den Abguß
eingreift und mit einem Hebel F1 verbunden
ist, der von dem Arbeiter gehandhabt wird. Die geschmolzene Legierung fließt aus dem
Abguß E in einen Verteilungskasten oder -Trog G, dessen Boden eine Reihe von
Löchern G1 (Fig. 2) enthält, durch die das geschmolzene Metall in getrennten Strahlen
auf die obere Bahn eines endlosen Riemens H entleert wird; dieser wird durch eine geeignete
Vorrichtung in der Vorwärtsrichtung, d. h. in der Richtung des Pfeiles al angetrieben;
die geschmolzene Legierung erstarrt zu Stangen, die über einen Tisch H1 geleitet
und mit Hilfe einer geeigneten (vorzugsweise sich drehenden) Schneidevorrichtung J, wie
in den Zeichnungen dargestellt ist, in kleine Stücke B2 geschnitten werden.
Die Stücke B2 fallen über eine Abfallrinne / in ein Roll- oder Reinigungsfaß K,
das zweckmäßig geneigt liegt und mit einem Siebmantel und auf der Innenseite mit einer
schraubengangförmigen Zurückhaltevorrichtung versehen ist, so daß, wenn das Faß in
Umdrehung versetzt wird, die Stücke B'2 sich aneinander und an dem Mantel reiben, während
sie gleichzeitig in dem Faß K durch die Wirkung der Zurückhaltevorrichtung nach
unten sinken. Hierdurch werden die Stücke oder Teilchen B'2 von Splittern oder anderen
nicht zugehörigen Teilchen befreit, so daß die Bruchstücke in gereinigtem und zum
Teil polierten Zustande schließlich auf einen Riemen L fallen, während die entfernten
Splitter oder nicht zugehörigen Teilchen durch die Maschen des Siebmantels über eine Fallrinne
N in einen Behälter O gelangen. Die gereinigten Stücke Bs werden durch den
Riemen L weiterbefördert, um schließlich von dem Riemen über eine Fallrinne P in ein
Mischgefäß Q. zu gelangen, das vorzugsweise die Gestalt eines drehbaren Fasses besitzt, so
daß die in ihm befindlichen Stücke Bs gemischt
werden, um ein inniges Vermengen zu sichern. Diese Stücke können leicht in
einem Schmelzkessel oder -Tiegel R (Fig. 6) von geeigneter Bauart geschmolzen werden
und eine flüssige Legierung bilden, die, wenn zu gewöhnlichen Typen, Stereotypplatten,
Platten, Barren, Lager, Lotstreifen und ähnliehen Gegenständen gegossen, Gegenstände
erzeugt, die eine gleichmäßige ebenmäßige Verteilung der die Legierung bildenden Einzelbestandteile
aufweisen.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungs-
form findet eine Anzahl von Öfen oder ■ Schmelzkesseln A1, A2 und A3 Verwendung,
von denen jeder einen Einzelbestandteil der Legierung enthält, d. h. der eine enthält z. B.
Blei, der andere Antimon und der dritte Silber, und die verschiedenen Abgüsse
E\ E2, E3 der Schmelztiegel sind, um die
geschmolzenen Metalle in den Verteilungskasten zu leiten, so gelegt, daß die verschiedenen
geschmolzenen Einzelbestandteile vor ihrem Eintritt in den Verteilungskasten G2
zusammenfließen und gemischt werden. Aus den Verteilungskasten G2 fließen die in
flüssigem Zustande befindlichen Metalle auf den Riemen H, auf dem sie sich in feste
Stangen umbilden, die dann in Stücke zerhackt oder geschnitten und, wie in bezug
auf Fig. ι beschrieben ist, weiter behandelt werden.
Anstatt zwei oder mehrere Metalle in dem Schmelztiegel oder einem anderen Gefäß zu
mischen und dann in Stangen zu gießen, kann die Vorrichtung auch zur Herstellung
von Stücken aus reinem Metall benutzt werden. Diese Stücke werden dann mit einem
oder mehreren anderen Metallen oder in gleicher Weise mit einer Legierung gemischt
und die so erzeugte Mischung kann geschmolzen und gegossen werden, genau so, als ob die verschiedenen Bestandteile zuerst
in geschmolzenem Zustande gemischt und die so entstandene Legierung in kleine Stücke
geteilt worden ist. Wie bereits beschrieben ist, können in gleicher Weise Stücke reinen
Metalls oder Stücke einer Legierung von gewünschter Zusammensetzung mit anderen Metallen und Legierungen gemischt werden,
um eine feste, für einen besonderen Zweck geeignete Mischung zu erhalten.
Infolge des sorgfältigen Mischens der Bestandteile der Legierung durch das Mengen
der festen Bestandteile, das das wesentliche Merkmal der Erfindung bildet, wird eine
Legierung erzeugt, deren Zusammensetzung wie ein Ganzes sehr gleichmäßig ist, wie
groß auch immer die Unterschiede infolge der einen oder der anderen Ursache in der
Beschaffenheit der einzelnen Stücke oder Blöcke sind.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Vorrichtung zur Herstellung von Legierungen für Lettern, Lagermetalle und andere Zwecke, gekennzeichnet durch einen oder mehrere Schmelzöfen, in dem oder no in denen die die Legierung bildenden Metalle zusammen oder einzeln eingeschmolzen werden und von dem aus sie in einen Trog gelangen, dessen Boden mit Löchern versehen ist, die das geschmolzene Metall in Form dünner Strahlen auf eine endlose Fortbewegungsvorrichtung fließen lassen, auf der es zu dünnen Stäben erstarrt, worauf diese von einer am Ende der Fortbewegungsvorrichtung angeord-neten Schneidevorrichtung in kleine Stücke geschnitten werden, die in ein Reinigungsfaß fallen, welches bei seiner Drehung die Metallstücke von Splittern oder anderen nicht zugehörigen Teilen befreit, worauf die gereinigten Metallstücke mit Hilfe einer endlosen Fortbewegungsvorrichtung in ein Mischgefäß geleitet werden, während die Unreinigkeiten durch den Siebmantel des Reinigungsfasses über eine Abfallrinne in einen besonderen Behälter abgeführt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182913C true DE182913C (de) |
Family
ID=446972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182913D Active DE182913C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182913C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746932C (de) * | 1936-07-31 | 1944-08-30 | Siegfried Junghans | Verfahren zum Giessen von Metallstraengen aus Legierungen oder Gemischen |
-
0
- DE DENDAT182913D patent/DE182913C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746932C (de) * | 1936-07-31 | 1944-08-30 | Siegfried Junghans | Verfahren zum Giessen von Metallstraengen aus Legierungen oder Gemischen |
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