DE250762C - - Google Patents

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DE250762C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250762 KLASSE 26 d. GRUPPE
CARL FRANCKE in BREMEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1910 ab.
Bisher konnten nur Gasreiniger von beschränkter Höhe gebaut werden. Die Erfindung bezweckt, Gasreiniger beliebig hoch bauen zu können. Sie besteht darin, daß etagenweise übereinanderliegende Roste als Träger der Masse einzeln an einer gemeinsamen Tragvorrichtung aus Ketten oder anderen gelenkigen Zugorganen aufgehängt sind und als Ganzes aus dem Reiniger entfernt werden können.
ίο Bei endlosen Ketten können die Leertrume innerhalb des Turmes hochgeführt und die Rollen durch ein gemeinsames Vorgelege angetrieben werden. Die Masse wird in allen Horden gleichmäßig verbraucht. Es ist bekannt, Gasreiniger mit senkbaren Horden auszustatten. Diese Horden stehen aufeinander und werden vom Gas von unten nach oben der Reihe nach durchströmt, während die Masse, gleichsam im Gegenstrom, sich immer mehr mit Gasverunreinigungen sättigend, von oben nach unten wandert. Die Horden mit verbrauchter Masse werden unten herausgenommen und durch frisch beschickte Horden oben ersetzt. Deshalb können diese Reiniger zweckmäßig nur von beschränkter Höhe ausgeführt werden, und das häufig nötige Leeren und Beschicken verursacht Zeit- und Gasverluste. Bei weiteren bekannten Reinigern sind Einsätze vorgesehen, welche aus dem Kasten herausnehmbar sind und um Zapfen beim Entleeren gedreht werden können. Da diese Einsätze für die Masse nicht übereinander in einem Kasten angeordnet werden können, und die Masse in ihnen eine einzige Schicht bildet, ist auch die Höhe dieser Reiniger eine sehr beschränkte. Demgegenüber zeigt der; neue Reiniger eine kleine Bodenfläche, und die Auswechslung der Masse geht chargenweise und ohne große Gasverluste vor sich.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen, und zwar zeigen die
Fig. ι bis 3 einen Reiniger mit lotrechten Kammern, die
Fig. 4 bis 6 einen Reiniger mit wagerechten Kammern und die
Fig. 7 bis 9 bauliche Einzelheiten.
In dem Reiniger nach den Fig. 1 bis 3 tritt das Gas durch den Einlaß J in den Kasten a und verbreitet sich im Sammelraum J1, von dem aus es die in lotrechten Kammern dv d2, d3 etagenweise aufgehängten Horden durchstreicht. Das gereinigte Gas sammelt sich im Sammelraum C1, den es durch den Auslaß c verläßt. Die Kammern sind in bekannter Weise mit Jalousien versehen. Die Horden bestehen beispielsweise aus Stäben f, die auf den Querstäben g aufliegen und diese werden an den Ketten h aufgehängt (Fig. 9). Zum Zwecke des gemeinsamen Hebens und Senkens der Horden werden die Ketten h aus der Tragvorrichtung (Fig: 9) am Kasten gelöst und an der über dem Turm passend, auf einer Plattform angeordneten fahrbaren Hebevorrichtung i befestigt. Die Füllung des Reinigers geschieht von oben, indem die einzelnen Roste mit Masse frisch beschickt und in die Kammern von oben gesenkt werden. Die einzel-
nen Kammern sind mit einem abnehmbaren Boden t versehen. Zweckmäßig können die Jalousien u (Fig. 8) mit den Rosten gemeinsam verstellt werden, um zu verhüten, daß die' Gleichförmigkeit der Schüttung durch Streifen an den Jalousiestegen zerstört wird. Gestattet der untere Verschluß des Reinigers das Ausziehen der Jalousien nach unten nicht, so werden die Ketten mit Schaltklinken v, w
ίο (Fig. 8) versehen, die sich beim Senken der Roste zwecks Entleerung selbsttätig aushaken. Gestatten die Böden der Reiniger auch ein Durchziehen der Roste nach unten nicht, so können die Leertrume der endlosen Ketten (Fig. 7) innerhalb des Reinigers hochgeführt werden. An Stelle des Windwerkes tritt dann ein Zahnradvorgelege, womit die oberen Kettennüsse s gemeinsam gedreht werden.
Der Innenraum des Reinigers gemäß den Fig. 4 bis 6 ist durch wagerecht gerichtete Zwischenräume 0 in Kammern geteilt. Diese Zwischenräume sind dadurch gewonnen, daß zwischen der Oberfläche der Beschüttung eines Rostes und der Unterfläche des über ihm liegenden Rostes ein geeignet tiefer Raum von Masse frei gelassen wird. Diese Zwischenräume stehen wechselweise der eine mit dem Gas-, sammelraum S1 und der folgende mit dem Gassammeiraum C1 in Verbindung, so daß das Gas gezwungen ist, die Masse in Richtung der in der Zeichnung dargestellten Pfeile zu durchstreichen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gasreiniger mit etagenweise übereinanderliegenden, einen turmartigen Einbau ergebenden Rosten, die als Ganzes aus dem Reiniger entfernt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Roste einzein mit einer gemeinsamen Tragvorrichtung aus Ketten oder anderen gelenkigen Zugorganen verbunden sind.
2. Gasreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung endloser Zugorgane (K) zum Aufhängen der Roste die Leertrume innerhalb des Reinigungsraumes hochgeführt sind und die Rollen derselben durch ein gemeinsames Vorgelege angetrieben werden.
Hierzu 1 !ilnit Zeichnungen.
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