DE450145C - Trockener Gasreiniger mit hoher Schuettung der Reinigungsmasse - Google Patents

Trockener Gasreiniger mit hoher Schuettung der Reinigungsmasse

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DE450145C
DE450145C DEG67825D DEG0067825D DE450145C DE 450145 C DE450145 C DE 450145C DE G67825 D DEG67825 D DE G67825D DE G0067825 D DEG0067825 D DE G0067825D DE 450145 C DE450145 C DE 450145C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/22Apparatus, e.g. dry box purifiers

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  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Trockener Gasreiniger mit hoher Schüttung der Reinigungsmasse. Die trockene Gasreinigung in Gaswerken, Kokereien usw. von Schivefel-,vasserstoff und Cyan durch Eisenmasse erfolgt im allgemeinen in Reinig erkästen von großem Querschnitt und geringer Höhe.
  • Es sind allerdings auch Versuche mit Hochreinigern gemacht worden, die aber zu keinen Erfolgen geführt haben, weil die Masse bei zu hoher Schüttung zu fest liegt und dem Gasdurchgang einen zu großen Widerstand entgegensetzt. Dies ist bei vertikalem Gasdurchgang in sehr hohem Maße der Fall, macht sich aber auch bei horizontalem Gasdurchgang weitgehend bemerkbar. Feste Einbauten von Tragkörpern hindern dabei den Durchgang der Masse und können eine Entlastung der unteren Messeteile nur unvollkommen erreichen.
  • Die Masse wird deshalb allgemein auf Horden oder Rosten mit mäßiger Schütthöhe aufgebracht, wobei die Horden stets die Aufgabe haben, eine bestimmte Schicht von geringer Höhe zu tragen.
  • Auch die bekannten Jägerhorden arbeiten in derselben Weise, nur daß die dab'eii nebeneinander angeordneten einzelnen Stäbe des Rostes, welche die Masse tragen, in der Höhe gegeneinander versetzt sind, so daß ein horizontaler Gasdurchgang ermöglicht wird.
  • Die Anzahl der Horden ist nur beschränkt, also ein hoher Einbau vermieden, weil ein solcher die Ausnutzung der Masse und das Erneuern derselben gegenüber mehreren getrennten Reinigern erschwert.
  • Da die Reaktionsgeschwindigkeit der Masse gering ist, so muß die Durchgangsgeschwindigkeit des Gases klein sein. Um eine genügende Reinigung zu erzielen, muß man daher mehrere Reiniger hintereinandersühalten.
  • Hieraus ergeben sich bei großen Gasanlagen die Nachteile hoher Anlagekosten, großen Platzbedarfs und hoher B(Zschickungskosten. Diese Nachteile werden durch einen Reiniger nach vorliegender Erfindung vermieden.
  • Derselbe besteht aus einem Gehäuse, in welches eine große Anzahl fester Körper eingebracht wird., welche ein Traggerüst für die Masse bilden. Zwischen bzw. in diesen Ge-' rüstkörpern lagert die Reinigermasse derart, daß sie keinen Druck von oben aus bekommt, sondern in nur geringer Schichthöhe zwischen den Körpern ruht. Der Belastungsdruck wird von den Körpern selbst aufgenommen und nach. unten übertragen. Der Druck in der Masse wird in allen Höhenlagen des Apparates derselbe.
  • Die Körper erhalten demgemäß eine Form mit fester tragender Wandung, so daß zwischen und in diesen Körpern die Masse, ohne selbst gedrückt zu werden, ruhen kann und die Masse des Körpers einen möglichst geringen Raum einnimmt. Die Körper können vor allein als Hohllcörper mit durchlochter Wandung, von Ringform oder eckiger Form ausgebildet werden, aber auch I- oder (_ -Form oder eine ähnliche erhalten. Dieselben müssen sich möglichst gleichmäßig aufeinanderhigern und demnach eine der Breite entsprechende Länge erhalten. Für den Gasdurchgang bieten diese Tragkörper keinen nennenswerten Widerstand.
  • Die Schütthöhe der Masse wird demnach nicht durch Zusammenpressen derselben bei größerer Höhe und dadurch bedingten höheren Widerstand beeinflußt. Es kann der verfügbare Gesamtdurchgangsdruck in einer einzigen Höhenschicht mit demselben -Widerstand wie bei geteilten Lagen erreicht werden.
  • Das Gas kann sowohl vertikal als auch horizontal durch den Apparat geführt werden. Durch teilweise Entleerung des Einbaues kann bei vertikalem Gasdurchgang die am weitesten ausgenutzte Masse ersetzt werden und damit den Betriebsverhältnissen, wie sie bei der \eubeschickung einzelner Reiniger vorliegen, entsprochen werden.
  • In beiliegender Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Reinigers dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Reiniger mit vertikalem Gasdurchgang.
  • Das Gehäuse a enthält die Füllung b, welche unten auf den geneigten Bodenflächen e aufruht. Seitlich befinden sich die unteren Entleerungstüren d und c und oben auf dem Deckel die Füllöffnung lt. Die Bodenflächen e erhalten Gasdurchgänge, so daß das durch den Eingang f einströmende Gas sich auf dem Boden gleichmäßig verteilt. Beim Durchströmen des Gases durch den Apparat wird dasselbe durch die Stützkörper zu ständigen Richtungsänderungen innerhalb der Reinigungsmasse gezwungen. Das Gas verläßt den Apparat durch den oberen Abgang g. Die Masse und die Stützkörper werden durch die Füllöffnung lt eingebracht, wobei auf die richtige Verteilung der Stützkörper und Zwischenfüllung der Masse zu achten ist, um eine gleichmäßige Lagerung zu erhalten.
  • Bei diesem Reiniger mit vertikalem Gasdurchgang kann die Masse teilweise erneuert werden, wemi der Gasdurchgang ständig von unten nach oben erfolgt. Im übrigen ist zum Zwecke einer gleichmäßigen Ausnutzung ;der i\tasse auch eine Umkehrung der Gasdurchströmungsrichtung möglich. Abb. z zeigt einen Reiniger mit horizontalem Gasdurchgang. Das Gehäuse a erhält zwei gegenüberliegende Wandungen i und k mit Gasdurchgangsöffnungen, welche so ausgebildet sind, daß 'keine Masse durch die öffnungen fallen. kann. Der Gaseingang/ und der Gasausgang g schließen an die vor den durchbrochenen Wandungen i und k liegenden Gassammelräume an. Die Masse wird durch die. Füllöffnung lt eingebracht und die Öffnungen c und d herausgezogen. Der Auflagerboden e für die Masse ist auch hier geneigt.
  • Gegenüber bekannten Hochreinigern mit horizontalem Gasdurchgang bietet die vorliegende Bauart gleichmäßige Massedichte und gleichmäßigen Durchgangswiderstand in der ganzen Höhe.
  • Die Tragkörper werden im allgemeinen nicht gleichmäßig angeordnet, sondern unregelmäßig eingebracht, so daß sie von selbst infolge ihrer Form eine auf die Gesamtfüllung bezogene gleichmäßige Lagerung annehmen, wie dieses z. B. bei den bekannten Raschigringen der Fall ist.
  • 'Diese Raschigringe oder ähnliche Körper sind jedoch allgemein für Waschzwecke gebräuchlich, wobei es auf die Oberfläche der Körper als Waschfläche ankommt.
  • Es kann aber auch eine gleichmäßige systematische Anordnung der Tragkörper vorgenommen werden, wobei das Prinzip beibehalten ist, daß die Körper die Reinigermasse gleichmäßig durchdringen -und mit derselben einen einheitlichen Inhalt bilden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Trockener Gasreiniger mit hoher Schüttung der Reinigen-nasse für senkrechten oder wagerechten Gasdurchgang, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Reinigermasse mit dieser bewegliche Tragkörper geordnet oder ungeordnet so verteilt sind, daß sie den Druck der Masse aufnehmen.
  2. 2. Trockener Gasreiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigermasse finit den Tragkörpern zusammen durch den Apparat wandert.
  3. 3. Trockener Gasreiniger nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Tragkörper aus Hohlgefäßen mit durchlöcherter )Wandung bestehen.
DEG67825D 1926-07-25 1926-07-25 Trockener Gasreiniger mit hoher Schuettung der Reinigungsmasse Expired DE450145C (de)

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DE450145C true DE450145C (de) 1927-10-03

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DE (1) DE450145C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864309C (de) * 1948-10-02 1953-01-22 Koppers Gmbh Heinrich Turmartige Gasreinigungseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE864309C (de) * 1948-10-02 1953-01-22 Koppers Gmbh Heinrich Turmartige Gasreinigungseinrichtung

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