DE2507487B2 - Jacquardmaschine - Google Patents
JacquardmaschineInfo
- Publication number
- DE2507487B2 DE2507487B2 DE19752507487 DE2507487A DE2507487B2 DE 2507487 B2 DE2507487 B2 DE 2507487B2 DE 19752507487 DE19752507487 DE 19752507487 DE 2507487 A DE2507487 A DE 2507487A DE 2507487 B2 DE2507487 B2 DE 2507487B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lifting
- knife
- lifting knife
- machine
- machine according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000009941 weaving Methods 0.000 claims description 9
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C1/00—Dobbies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Jacquardmaschine
mit hin und her gehenden Hubmessern für den Antrieb von Platinen, von denen aus die Kettfaden einer
Webmaschine gesteuert werden.
Bei bisherigen Maschinen dieser Art sind die Hubmesser mit ihren beiderseitigen Enden in einem
sogenannten Messerrahmen befestigt. Es sind zwei solche gegeneinander bewegte Messerrahmen vorgesehen.
Jeder Messerrahmen ist über ein Hebelgestänge angetrieben, das an den beiden Messerrahmenteilen
angreift, an denen die Hubmesser mit ihren Enden befestigt sind. Die Hubmesser sind also an ihren
beiderseitigen Enden unter Zwischenschaltung des Messerrahmens angetrieben.
Bei diesen bekannten Maschinen besteht der Nachteil, daß die parallel zu den Hubmessern zu messende
Länge der Messerrahmen sowie die Länge der Messer selbst beschränkt sind. Für größere Webbreiten einer
zugehörigen Webmaschine von beispielsweise 3 bis 6 m kann keine durchgehende Jacquardmaschine gebaut
werden. Vielmehr müssen mehrere, z. B. zwei oder drei Einzeljacquardmaschinen oberhalb der Webmaschine
angeordnet werden und auch in ihnen müssen jeweils eine relativ große Anzahl von Kettfaden zusammengefaßt
und von ein und derselben Platine aus gesteuert werden. Die Beschränkung der Länge von Hubmessern
und Hubmesserrahmen kommt bei diesen bekannten Jacquardmaschinen daher, daß Hubmesser und Hubmesserrahmen
bei größerer Länge etwa entsprechend einer größeren Webbreite der zugehörigen Webmaschine
zu stark ausgebildet werden müßten, um Durchbiegungen und Schwingungen zu vermeiden. Der starken
Ausbildung sind enge Grenzen gesetzt, weil die einzelnen Hubmesser wegen der zwischen ihnen
verlaufenden, hin und her zu bewegenden Platinen nahe beieinander angeordnet sein müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders in dieser Hinsicht verbesserte Maschine zu
schaffen. Die Erfindung besteht darin, daß jedes Hubmesser mit Antriebselementen in Verbindung steht,
welches zwischen den beiden Enden des Hubmessers an diesen angreift.
Hierdurch wird es möglich, die Hubmesser auch bei großer Webbreite der zugehörigen Webmaschine von
z. B. J bis 6 m durchgehend auf diese ganze Webbreite zu gestalten, ohne daß sie besonders kräftig ausgebildet
zu werden brauchen. Zu diesem Zweck läßt sich die Maschine leicht so gestalten, daß die Hubmesser
beispielsweise an zwei, drei oder vier Punkten ihrer Länge mit Antriebselementen in Verbindung stehen, so
daß Durchbiegungen und Schwingungen der Hubmesser während des Betriebes vermeidbar sind. Auf diese
Weise läßt sich leicht eine einzige, sich über die ganze Webbreite der zugehörigen Webmaschine erstreckende
Jacquardmaschine erzielen.
Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäß ausgebildete Jacquardmaschine in schematischer Vorderansicht,
teilweise im Schnitt;
F i g. 2 ist ein zugehöriger vereinfachter Schnitt nach Linie Il bis Il in größerem Maßstab;
Fig. 3 veranschaulicht eine abgewandelte Ausfiihrungsform
in Vorderansicht, teilweise im Schnitt.
Die Vertikalträger 1 der Jacquardmaschine 50 sind durch zwei Horizontalträger 3 miteinander verbunden.
Auf den Träger 3 sind Lagerblöcke 4 befestigt, in denen um 5 drehbare Schwinghebel 6, 7 gelagert sind, von
denen in Fig. 1 nur je einer sichtbar ist. Jeder Schwinghebel 6 besitzt drei Arme 11, 12, 13 jeder
Schwinghebel 7 lediglich zwei Arme 12,13. Die Arme 13 sind unter Zwischenschaltung von Lenkern 14 mit
Steigschienen 15 gelenkig verbunden, an denen ein Hubmesser 16 angebracht ist. Jedes Hubmesser besitzt
einen Balken 20 und unten einen langgestreckten Mitnehmerhaken 17 für Platinen 45. Die Haken 17 ragen
bei 18, 19 an beiden Seiten heraus. Jedes Hubmesser ist mit den Enden 18, 19 in kammartigen Führungen 21
geführt, die am Maschinengestell 1 angebracht sind
Auf den oberen Balken 20 (F i g. 2) jedes Hubmessers sind Führungsreiter 41 aufgesteckt, die unter Wirkung
von Federn 42 auf dem Balken 20 gehalten sind, so daß sie während der Auf- und Abwärtsbewegung aller
Hubmesser 16 bei 43 gleitend aneinanderlaufen. Beiderseits des gesamten Hubmesserpaketes sind bei 46
einstellbar angebrachte Führungswangen 47 angeordnet, durch welche sämtliche Hubmesser 16 geführt sind.
Die Führungswangen 47 sind an Stangen 48 aufgehängt, welche an den Horizontalträgern 3 unter Zwischenschaltung
von Flanschen 52 befestigt sind. Durch die Führungsteile 41, 47 wird ein gleichmäßiger Abstand
zwischen den einzelnen Hubmessern 16 und eine
Zusammenfassung des ganzen Hubmesserpaketes erzielt.
Die Maschine ist als sogenannte Doppelhub-Jacquardmaschine
ausgeführt, d h. nach jeder Aufwärtsbewegung und nach jeder Abwärtsbewegung eines
Hubmessers erfolgt jeweils ein Schußeintrag η der zugehörigen Webmaschine.
Die beiden Arme 12 von je zwei zusammengehörigen Schwinghebeln 6, 7 sind über eine horizontal angeordnete
Schubstange 22 gelenkig miteinander verbunden. An dem Arm 11 jedes Schwinghebels 6 greift eine mit
einer Längeneinstellvorrichtung 23 ausgestattete Stange 24 an, deren unteres Ende mit einem Rollenhebel 25
verbunden ist Dieser ist um eine Achse 26 eines als Ganzes mit 27 bezeichneten Antriebsaggregates
schwenkbar und trägt zwei Rollen 28, welche mit einem Doppelnocken 29, 31 zusammenarbeiten. Der Doppelnocken
29, 31 ist auf einer Achse 32 befestigt. Die Verbindung von Stange 24 mit Rollenhebel 25 ist bei 33
einstellbar, so daß der Hub der Messer 16 veränderbar ist. Durch die Vorrichtung 23 ist die Lage des Hubes
verstellbar.
Während des Betriebes werden die Messer 16 gemäß Pfeil 35 auf und ab bewegt und zwar von dem
rotierenden Doppelnocken 29, 31 aus. Der Rollenhebel 25 wird damit in Hin- und Her-Verschwenkbewegung
versetzt, so daß die Teile 24,6, 7, 15 gemäß den Pfeilen 36,37,38 bewegt werden.
Bei der abgewandelten Ausführungsform nach F i g. 3 ist unterhalb der Jacquardmaschine 50 auch die
zugehörige Webmaschine 51 dargestellt, deren Kettfaden von der Jacquardmaschine gesteuert sind. Ferner
sind hier drei Zahnstangentriebe 52 veranschaulicht, deren vertikale Antriebselemente 53 zwischen den
Enden 18, 19 der Hubmesser 16 dieses angreifen (Angriffspunkte 10).
Die Anzahl von Antriebselementen 15, 53 hängt von der Länge L der Hubmesser 16 und damit von der
Webbreite 56 der Webmaschine 51 ab. In jedem Fall liegen die Angriffspunkte 10 der Antriebselemente 15,
53 zwischen den Enden 18,19 der Hubmesser 16.
Stau eines Nockenantriebes mit Rollenhebel (Teile 29, 31, 25) kann auch ein anderes Antriebsaggregat. /.. B.
Kurbeltrieb cd. dgl. benutzt werden.
Hierzu 3 BIaU Zeichnungen
Claims (6)
1. Jacquardmaschine mit hin und her gehenden Hubmessern für den Antrieb von Platinen, von
denen aus die Kettfäden einer Webmaschine gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Hubmesser (16) mit Antriebselementen (15) in Verbindung steht, welche zwischen
den beiden Enden (18, 19) des Hubmessers (16) an ·° diesem angreifen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hubmesser (16) mit seinen Enden
(18, 19) in einer Führung (21) geführt ist und eine Schiene (20) aufweist, an der mindestens zwei hin «5
und her gehende Antriebselemente (15) angreifen.
3. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubmesser
(16) horizontal angeordnet sind und die Antriebselemente (15) von oben her an den *°
Hubmessern (16) angreifen.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Antriebselement (15) mit einem am Maschinengestell (1) drehbar gelagerten Schwenkhebel (6, 7) in
getrieblicher Verbindung steht und daß jeweils mehrere Schwenkhebel (6, 7) für ein und dasselbe
Hubmesser (16) vorgesehen sind, die entlang dem Hubmesser angeordnet und von einer gemeinsamen,
in Hubmesserrichtung hin und her bewegten Schubstange (22) angetrieben sind.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf
sämtliche Hubmesser (16) gemeinsam wirkendes Antriebsaggregat (27) auf der Stirnseite sämtlicher
Hubmesser(16)angeordnet ist.
6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Hubmesser (16) von einem separaten Antrieb (29,31, 25) angetrieben ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH120175A CH586766A5 (de) | 1975-01-31 | 1975-01-31 | |
| CH120175 | 1975-01-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2507487A1 DE2507487A1 (de) | 1976-08-05 |
| DE2507487B2 true DE2507487B2 (de) | 1976-11-18 |
| DE2507487C3 DE2507487C3 (de) | 1977-07-07 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3721932A1 (de) * | 1987-07-02 | 1989-01-19 | Grosse Webereimaschinen Gmbh | Doppelhub-offenfach-jacquardmaschine |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3721932A1 (de) * | 1987-07-02 | 1989-01-19 | Grosse Webereimaschinen Gmbh | Doppelhub-offenfach-jacquardmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2507487A1 (de) | 1976-08-05 |
| CH586766A5 (de) | 1977-04-15 |
| FR2299431B3 (de) | 1978-10-20 |
| FR2299431A1 (fr) | 1976-08-27 |
| JPS5199158A (ja) | 1976-09-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0409139B1 (de) | System zum Antrieb der Messeranordnungen einer Doppelhub-Offenfachjacquardmaschine und ähnlicher Jacquardmaschinen, die mit einem ähnlichen Antriebssystem versehen sind | |
| EP0297586B1 (de) | Doppelhub-Offenfach-Jacquardmaschine | |
| CH623873A5 (de) | ||
| DE2631142B2 (de) | Maschine zur Steuerung der Webschäfte einer Webmaschine | |
| DE69503277T2 (de) | Antriebsvorrichtung der hin- und hergehenden Messerkästen einer Fachbildungsvorrichtung | |
| DE69206230T2 (de) | Dreherwebschaft. | |
| DE2507486B2 (de) | Jacquardmaschine | |
| DE69102716T3 (de) | Schaltmechanismus für die Bewegung des Greiferrahmens einer Fachbildungsvorrichtung. | |
| DE2119882C3 (de) | Vorrichtung zur Erzielung der gegenläufigen Schaftbewegung an Wellen-Webmaschinen mit zwei hintereinander liegenden Schäften | |
| DE2507487C3 (de) | Jacquardmaschine | |
| DE69011064T2 (de) | Fachformungsvorrichtung, wobei eine Öffnung des Faches möglich ist. | |
| DE2507487B2 (de) | Jacquardmaschine | |
| DE3004969C2 (de) | ||
| DE2846792C2 (de) | Doppelhub-Offenfach-Jacquardmaschine | |
| DE1535328C3 (de) | Vorrichtung zur Bildung einer Gewebekante | |
| DE641751C (de) | Offenfach-Schaftmaschine | |
| DE69200237T2 (de) | Verbesserungen an Hattersley-Doppelhubschaftmaschinen für Webmaschinen. | |
| DE2507486C (de) | Jacquardmaschine | |
| DE69300061T2 (de) | Verriegelungs- und Vorwahlvorrichtung für schwere Geschlossenfachschaftmaschinen. | |
| AT317646B (de) | Vorrichtung zum Biegen von Strebenschlangen | |
| DE682513C (de) | Vorrichtung zum Ausrichten der Fluegel von Fluegelspinn- oder Fluegelzwirnmaschinen beim Spulenwechsel | |
| DE878013C (de) | Spinnmaschine mit einem zwanglaeufigen Ringbank-Antrieb | |
| DE2441353C2 (de) | Exzentermaschine für den Antrieb der Schäfte einer Webmaschine | |
| DE1535768B1 (de) | Webstuhl zum Herstellen von Kettenflorgeweben | |
| DE2509977A1 (de) | Schuetzenloser webstuhl |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |