DE250733C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/38—Torches, e.g. for brazing or heating
- F23D14/42—Torches, e.g. for brazing or heating for cutting
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- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4#. GRUPPE
Zusatz zum Patent 245429 vom 16. März 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1910 ab. Längste Dauer: 15. März 1924.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Gebläsebrenner zum
Schneiden von Metallen nach Patent 245429, bei denen das Zuleitungsrohr für den Sauerstoff
sich in einem auswechselbaren Brennerkopf so verzweigt, daß ein Teil als reiner Sauerstoff gegen die Schnittstelle geführt wird,
während der andere Teil zur Bildung des für die Vorwärmung der Schnittstelle benötigten
Gemisches dem Brenngas beigemischt wird.
Nach der den Gegenstand des Hauptpatentes bildenden Erfindung ist in einem auswechselbaren
Mundstück ein in der Richtung der Bohrung der Sauerstoff düse verlaufender Kanal für den
Zufluß des reinen Sauerstoffes angebracht, und von diesem Kanal sind unter spitzem
Winkel eine oder mehrere Bohrungen abgezweigt, durch welche das Gas-Sauerstoffgemisch
zur Erzeugung der Vorheizflamme zufließt.
Es hat sich nun gezeigt, daß es zweckmäßig ist, die Bohrungen für die Zufuhr des Gas-Sauerstoff
gemisches nicht von dem Kanal für den Zufluß des reinen Sauerstoffstrahles in dem auswechselbaren Mundstück abzuzweigen,
sondern die beiden Kanäle für den reinen Sauerstoff und das Gas-Sauerstoffgemisch voneinander
getrennt in dem Mundstück anzubringen, eine Einrichtung, die bei Schneidbrennern
mit einem fest mit dem Brennerkörper verbundenen Mundstück bekannt ist. Um die Verbindung der in dem auswechselbaren
Mundstück angebrachten Zuflußkanäle bei der den Gegenstand der vorliegenden Zusatzerfindung
bildenden Einrichtung zu ermöglichen, ist das auswechselbare Mundstück
an der einen Stirnfläche mit einer Ringnut versehen, in welche eine durch die vordere
Wand der gemeinsamen Zuleitung des Sauerstoffes in den Mischkanal des Mundstückes
geführte Nebenbohrung mündet, während der zum Schneiden dienende Sauerstoffstrom durch
eine zweite, mittels eines Ventils absperrbare Bohrung in jener Wand dem entsprechenden
Kanal des Mundstückes zufließt.
Die neue Einrichtung ist auf der- Zeichnung in den Fig. 1 bis 3 veranschaulicht.
Das Heizgas strömt bei α in den Brenner ein und tritt durch den Ringraum, der durch
die Rohre b und c gebildet wird, und durch den Kanal d des Brennerkopfes i in die in
dem auswechselbaren Brennereinsatz' e vorgesehene Mischkammer m. Der Sauerstoff tritt
bei f ein und strömt durch das Rohr b an den Flächen des Umschaltventils g vorbei,
bis er zu dem auswechselbaren Brennereinsatz e gelangt. Die Erzeugung der Heizflamme
wird dadurch bewirkt, daß ein Teil des zugeführten Sauerstoffes durch die Bohrung
φ neben dem Absperrventil in einen-Ringraum
q des auswechselbaren Brennereinsatzes e gelangt. In diesen Kanal q mündet
die enge Bohrung η (Fig. 3), die als Sauerstoffdüse dient. Der durch diese Sauerstoffdüse η zufließende feine Sauerstoffstrahl
saugt das Heizgas aus der ringförmigen Kammer ο durch den Kanal r an, er vermischt
sich mit dem Heizgas in dem Kanal m und bildet am Ende dieses Mischkanals die zum
Vorwärmen des zu schneidenden Metalls erforderliche Heizflamme. Der Sauerstoffschneidstrahl wird durch das Ventil g während
des Vorwärmens oder sobald es gewünscht wird, abgestellt. Wenn das Ventil g
ίο jedoch durch den unter Wirkung der Feder h
stehenden Hebel I gehoben wird, gibt es den Kanal k frei, und der durch diesen Kanal
zufließende Sauerstoffstrahl dient dann zum Schneiden. Das Schneiden wird in bekannter
Weise durch Vorwärtsbewegung des Schneidbrenners bewerkstelligt, wobei die dem Sauerstoffstrahl
vorangehende Heizflamme das zu schneidende Metall auf Oxydationswärme vorwärmt. Je nachdem man stärkeres oder
schwächeres Material schneiden will, verwendet man einen Brennereinsatz mit größeren
oder kleineren Kanälen für den Sauerstoff und die Heizflamme.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gebläsebrenner zum Schneiden von Metallen mit auswechselbarem Brennermundstück nach Patent 245429, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (k) für den Sauerstoffschneidstrahl und die Bohrungen zur Erzeugung der Heizflamme (Sauerstoffdüse n, Azetylenzuführungskanal 0, r, Mischkammer m und Ausströmungsöffnung s) in dem auswechselbaren Mund- stück getrennt nebeneinander angebracht sind und mit entsprechenden Bohrungen in der vorderen Abschlußwand des gemeinsamen Sauerstoffzuleitungskanals in Verbindung stehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250733C true DE250733C (de) |
Family
ID=509235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250733D Active DE250733C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250733C (de) |
-
0
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