DE197869C - - Google Patents

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DE197869C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/465Details for torches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVe 197869 KLASSE 4g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1907 ab.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende ■Knallgasbrenner mit verstellbarer Sauerstoffdüse .und mehreren Zuleitungsrohren für den Brennstoff in die Saugkammer des Brenners kennzeichnet sich dadurch, daß die nebeneinander angeordneten Zuleitungsrohre für den Brennstoff einzeln verschließbar sind. Zweckmäßig werden die sämtlichen Zuleitungen durch einen und denselben Hahn geöffnet oder abgesperrt, 'der so eingerichtet ist, daß er alle Leitungen gleichzeitig verschließen und eine beliebige Anzahl davon freilegen kann.
Dadurch wird in Verbindung mit der versteilbaren Injektordüse ermöglicht, den Brenner für alle vorkommenden Flammengrößen mit dem günstigsten Mischungsverhältnis von Sauerstoff und Brenngas zu betreiben, so daß die Verwendung einer Mehrheit von Brennern für verschiedene Leistungen unnötig wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine bevor-. zugte Ausführungsform des Brenners.
Der Brenner hat das übliche Mundstück 5 und die bekannte verstellbare, mit Sauerstoff, oder Druckluft zu betreibende Injektordüse 6..
Das Mundstück 5 kann gegebenenfalls für verschiedene Gasdrücke, und Einstellungen der Düse ausgewechselt werden. Der Sauerstoff strömt durch das Rohr 7 der Druckkammer 8 zu.
Der Brennstoff wird dem Brenner durch das Rohr 9 von einer für die größte Leistung ausreichenden Weite zugeführt. Das Rohr mün-:
det in einen in dem Hahngehäuse 10 ringsum laufenden Kanal n ein, der gleichfalls den Durchfluß- der Brenngasmenge gestattet, die der höchsten Leistung entspricht. Der Hahnkegel 12 ist hohl. Dem Kanal 11 entsprechend hat er .eine Bohrung 13. Außerdem hat er einen trapezförmigen Ausschnitt 14, der in der Hahnabwicklung (Fig. 4) in unterbrochenen Linien dargestellt ist. Das Hahngehäuse 10 enthält eine Anzahl, hier sechs, Durchgangs- '■ Öffnungen 15, die in einer Schraubenlinie angeordnet sind. Der Querschnitt der Öffnungen 15 zusammen ergibt den für die Höchstleistung erforderlichen Durchgang. Die Öffnungen 15 können durch Drehung des Hahnkegels 12 sämtlich verschlossen und einzeln nacheinander geöffnet werden. In den Zwischenstellungen des Hahnkegels 12 gestatten sie also stufenweise den Durchfluß für die Brennstoffmengen, wie sie für kleinere und mittlere Leistungen des Brenners erforderlich sind, ohne daß eine Drosselung des Gases eintritt. Die Feder 18 stellt den Hahn in seinen verschiedenen Stellungen fest.
Die Durchgangsöffnungen 15 setzen sich in. Rohren 16 fort, die zu der Mischkammer 17 des Injektors führen.
Die beschriebene Ausführung des Mehrweghahnes ist bei Gasbrennern mit mehreren Düsen bekannt. Die Erfindung besteht deshalb in der Anwendung eines solchen Hahnes bei Knallgasbrennern zum. Zweck der Rege-
lung- der Brennstoffzufuhr in die Saugkammer des Brenners.
Der ganze Brenner kann aus Magnalium oder einem anderen leichten und doch widerstandsfähigen Material hergestellt sein.
Einen besonderen Vorzug der dargestellten Bauart bildet die leichte Reinigung der vom Brennstoff durchflossenen Leitungen.
Der Knallgasbrenner ist u. a. zum Löten ίο und Schweißen bestimmt und läßt sich mit den verschiedensten gasförmigen Brennstoffen, z. B. Wasserstoff, Acetylen, Leuchtgas, verdampftem Gasolin, betreiben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Knallgasbrenner mit verstellbarer Sauerstoffdüse und mehreren Zuleitungsrohren für den Brennstoff in die Saugkammer des Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten Zuleitungen (15, 16) einzeln verschließbar sind.
2. Knallgasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleittmgsrohre (15,16) durch einen gemeinsamen Brennstoffhahn (10, 12) einzeln nacheinander verschlossen werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT197869D Active DE197869C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754447C (de) * 1941-10-24 1954-06-14 Richard Dipl-Ing Schneider Aus einem massiven Stueck bestehender Handgriff fuer Schweissbrenner u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754447C (de) * 1941-10-24 1954-06-14 Richard Dipl-Ing Schneider Aus einem massiven Stueck bestehender Handgriff fuer Schweissbrenner u. dgl.

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