DE2506415C3 - Einrichtung für die Außenprüfung von Druckbehältern, insbesondere Kernreaktordruckbehältern - Google Patents
Einrichtung für die Außenprüfung von Druckbehältern, insbesondere KernreaktordruckbehälternInfo
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Description
einrichtung eingeleitete Bewegung der schienengeführten gelenkigen Gliederwagenkette druck- und zugfest
auf den die Kettenspitze bildenden Trägerwagen für die Prüfmittel übertragen wird.
Mit der Einrichtung können allseitig umschlossene, nur durch wenige verschließbare Kanäle zugängliche
Räume fernbedient, aber trotzdem mit einer Zielgenauigkeit von etwa ± 1 mm angefahren werden. Die
Ausgestaltung der Einrichtung trägt ferner der während des Befahren vorherrschenden Temperatur von etwa ι ο
523 K sowie der Füllung mit Inertgas, das nicht weichen darf, Rechnung. Da der gesamte Antrieb und der
Speicher für die Gliederwagenkette außerhalb des Ringraumes liegt, ist ein leichtes und gefahrloses
Umsetzen der Einrichtung von einer öffnung des Grubendeckels auf eine andere Öffnung möglich, da die
für das Einführen der Gliederwagenkette vorgesehenen Öffnungen während des Umsetzvorganges verschlossen
werden können.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung kann den Ansprüchen 2 und 3 entnommen werden. Durch
eine solche Ausbildung wird eine gute Beweglichkeit der Gliederwagenkette bei geringem Spiel erzielt.
Um die Gliederkette geordnet in einem Speicherbehälter zu speichern, werden einzelne ungeführte
Kettenglieder gemäß Anspruch 4 weitergebildet
Zur Aufnahme von Prüfmitteln wird das erste geführte Kettenglied als Trägerwagen nach Anspruch 5
so ausgebildet, daß das Spiel zwischen den Lauf- bzw. Führungsrädern und dem Führungsschienensystem reit
Rücksicht auf den Einsatz der Prüfmittel weitgehend ausgeschaltet wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Anmeldungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt; es zeigt
F i g. 1 eine Übersicht über die gesamte Einrichtung für die Außenprüfung eines Druckbehälters,
F i g. 2 den Druckbehälter mit Inspektionsschächten in Draufsicht,
F i g. 3 den Speicherbehälter sowie ein Adapterrohr w
mit Anschlußpartien,
F i g. 4 Teile der Gliederwagenkette in Seitenansicht,
F i g. 5 Teile der Gliederwagenkette entsprechend F i g. 4 in Draufsicht,
Fig.6 Schnitt durch ein geführtes Keltenglied,
entsprechend VI-VI gemäß F i g. 4,
F i g. 7 das Laufwerk des Trägerwagens im Schnitt.
In Fig. 1 ist ein Druckbehälter 1, der hier zu einem
schnellen natriumgekühlten Reaktor gehört, eine den Druckbehälter umgebende Wand 2 und ein zwischen
beiden befindlichen Ringraum 3 dargestellt. Im Ringraum 3 werden von oben nach unten mehrere
ringförmig angeordnete Inspektionsschächte 9 (siehe Fi g. 2) und der eigentliche Tankspalt 71 unterschieden,
der seinerseits wiederum von unten bis zu einer gewissen Höhe durch einen Doppeltank 72 noch weiter
verengt ist In den Ringraum 3 ragen außerdem Anschlüsse 4, beispielsweise Stutzen, die das freizügige
Einbringen der Träger für Fernaugen, Beleuchtung und Prüfköpfe behindern. Störend sind ferner die selbst bei
abgeschaltetem Reaktor verbleibende Temperatur von etwa 523 K. Der Ringraum 3 ist also unter keinen
Umständen betretbar oder auch — wegen einer S-förmigen Partie zwischen Schacht 9 und dem
eigentlichen Ringraum — auch nur einsehbar. Im zu fc5
prüfenden Raum befindet sich Inertgas (Stickstoff), das nicht entweichen darf.
Oberhalb eines den Reaktor abdeckenden Grubendeckels 77 (siehe F i g. 3) ist ein Speicherbehälter 10 für
eine Gliederwagenkette 13 vorgesehen, mit einer Verschiebeeinrichtung 43 sowie einem Anzeigegeräle-
und Steuerten 8.
Der Speicherbehälter ist auf einen der aus Fig.2
ersichtlichen Inspektionsschächte 9 umsetzbar. Die Zeichnung zeigt zwölf derartige Schächte 9, doch ist
deren Anzahl allein durch die jeweiligen Gegebenheiten des Reaktors bestimmt, bei dem die Einrichtung
angewandt wird.
Wie weiter aus Fig.3 hervorgeht, beginnt im
Speicherbehälter 10 ein aus Führungsschiene 5 und Verdrehsicherung gebildetes Führungsschienensystem
5,12, das durch ein ein- oder mehrteiliges Adapterrohr 52, und einen meist S-förmigen Besichtigungsanfang 70
in den eigentlichen Tankspalt 71 bis zu dessen tiefstem Punkt (Kugelboden) geführt ist Vom Beginn des
Doppeltankes 72 an ist das Führungsschienensystem 5,
12 an der Innenwand des Doppeltankes angebracht Über dieses, aus einzelnen Stücken zusammengesetzten
Führungsschienensystem kann eine bei Nichtgebrauch im Speicherbehälter 10 gespeicherte Gliederwagenkette
13 mit an der Spitze befindlichem Trägerwagen 31 in den Tankspalt 71 verfahren werden.
Zur gasdichten Verbindung des Speicherbehälters 10 mit dem Inspektionsschacht 9 dient das Adapterrohr 52,
das auch geteilt ausgeführt sein kann. Bei zweiteiliger Ausführung des Adapterrohres sitzt am oberen Ende 53
des oberen Rohrteiles ein Flansch, über den das Adapterrohr mit einer aufblasbaren Dichtung 105 mit
dem Speicherbehälter 10 verbunden wird. Das Adapterrohr wird von oben in den Grubendeckel 77 eingesetzt.
Das untere Ende des Adapterrohroberteiles greift in das Adapterrohrunterteil und ist in einer Adapterrohrverbindung
78 so abgedichtet, daß Wärmedehnungen ohne unzulässige Seitenverformungen aufgenommen werden
können. Das Adapterrohrunterteil ist auf den Flansch 79 des Inspektionsschachtes 9 aufgesetzt und dicht
verschraubt.
Das Führungsschienensystem 5, 12 führt bis in Höhe der Welle des Kettenrades 67. Auf ein konisch
zugespitztes Abschlußstück 62 werden die einzelnen Kettenglieder vom Kettenrad 67 auf das Schienensystem
eingefädelt. Von dort läuft die Gliederwagenkette
13 über ein S-förmiges Schienenstück 76, das noch Teil des Speicherbehälters 10 ist, in das schon beschriebene
Adapterrohr 52. Im Adapterrohr 52 befindet sich ein Schienenstück 80, das pneumatisch oder von Hand
ausgeschwenkt werden kann.
Die Führungsschiene 5 hat einen kreisförmigen Querschnitt. Als Verdrehsicherung kann in den Kreisquerschnitt
beispielsweise ein Schlitz eingeschnitten sein; auch eine angefaste Führungsfläche ist denkbar. Im
bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine Verdrehsicherung 12 mit rechteckigem Querschnitt an dem
Rundprofil befestigt (F i g. 6 und 7).
Im Schacht 9 und im Tankspalt 71 ist das Schienensystem 5, 12 mittels Halterungen 56 fest
verlegt. Die einzelnen Teilstücke des Schienensystems 5, 12 greifen an den nicht dargestellten Stoßen mit Zapfen
und Bohrung ineinander. Auch die Verdrehsicherung 12 ist mit Nut und Feder gestoßen. Damit sind wärmebedingte
Längenänderungen ohne Gefahr des Verziehens des Führungsschienensystems möglich.
Die Gliederwagenkette 13 besteht aus geführten und ungeführten Kettengliedern 18, 19 sowie dem Trägerwagen
31. In der Gliederwagenkette werden auch die verschiedenen Versoreunesleituneen 20. 94 sicher
geführt.
Das geführte Kettenglied 18 besteht aus einem im Querschnitt U-förmigen Unterteil 23 und einem damit
fest verbundenen rohrförmigen Oberteil 24. Das Unterteil 23 eines jeden geführten Kettengliedes 18
wird auf der Führungsschiene 5 durch vier Paar kugelgelagerter Launder 21 mi« geringem, einstellbarem
Spiel locker geführt. Ein weiteres, an der als Verdrehsicherung wirkenden Schiene 12 abrollendes
Paar von Führungsrädern 22 verhindert ein Verdrehen der Kettenglieder 18,19 (F i g. 4 bis 6).
Jedes ungeführte Kettenglied 19 ist rohrförmig und mit zu den Kettengelenken 26 hin abgeschrägten Enden
25 ausgebildet. Die zwei Kettengelenke 26 können durch eine Verbindungslasche 73 verbunden sein.
Hierdurch sind die Bolzen der Lager in den Kettengelenken 26 beidenendig lagerbar; ferner werden Druckbzw.
Zugkräfte besser übertragen (F i g. 4,5).
Eine bestimmte Anzahl von Kettengelenken 26 sind mit Tragrädern 28 ausgerüstet, die ihrerseits auf
Tragschienen 68 des Speicherbehälters 10 rollen können. Durch diese Tragräder 28 wird die erwünschte
Schlingenbildung der Gliederwagenkette 13 im Speicherbehälter 10 ermöglicht.
Die einzelnen Kettengelenke 26 der Kettenglieder 18, 19 werden beim Aus- und Einfädeln im Speicherbehälter
10 zum Übertragen der Bewegung auf die Gliederwagenkette 13 vom Kettenrad 67 der Verschiebeeinrichtung
43 gefaßt und transportiert (Fig. 1,3).
Das mit dem Trägerwagen 31 über ein Zwischenlaschenpaar 30 verbundene geführte Kettenglied 18 ist
außerdem mit einer Kabelendhalterung 74 versehen.
ίο Das Fahrwerk 21 bis 23 eines Trägerwagens 31
entspricht dem eines geführten Kettengliedes 18, jedoch mit dem Unterschied, daß die Räder 21 und 22 in an sich
bekannter Weise federnd gegen die Schienen 5 und 12 gedrückt werden. Dadurch ist jegliches Spiel ausge-
!5 schaltet und die einzelnen Prüfmitte! können äußerst
zielgenau vor Ort gebracht werden.
Die Trägerwagen 31 sind für die Vornahme von visuellen bzw. akustischen Untersuchungen, z. B. Ultraschall-Prüfung,
mit Besichtigungseinrichtungen bzw. akustischen Prüfeinrichtungen versehen. An Stelle eines
derartigen Wagens 31 können auch deren mehrere an der Spitze der Gliederwagenkette 13 laufen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einrichtung für die Außenprüfung von Druckbehältern,
insbesondere Kernreaktordruckbehältern, mit einem in einem Ringraum zwischen dem
Druckbehälter und einer diesen umgebenden Wand befindlichen Führungsschienensystem, mit einem
entlang des Führungsschienensystems angetriebenen, Prüfmittel tragenden Trägerwagen, der verdrehsicher
auf dem Führungsschienensystem geführt wird, sowie mit einem flexiblen Verbindungsmittel
für den Antrieb des Trägerwagens und für die Versorgung der Prüfmittel, dadurch gekennzeichnet,
daß das flexible Verbindungsmittel eine drucksteife, Versorgungsleitungen (20, 94) der
Prüfmittel tragende Gliederwagenkette (13) ist, die entlang des Führungsschienensystems (5, 12) verschiebbar
ist und aus gelenkig miteinander verbundenen, abwechselnd von dem Führungsschienensystem
geführten bzw. ungeführten Kettengliedern (18, 19) besteht, daß außerhalb des Ringraumes (3)
ein mit diesem lösbar und abgedichtet verbundener Speicherbehälter (10) angeordnet ist, der den nicht
benötigten Teil der Gliederwagenkette speichert, daß die Verschiebung der Gliederwagenkette durch
eine innerhalb des Speicherbehälters angeordnete Verschiebeeinrichtung (43) erfolgt, und daß das
erste, geführte Kettenglied den die Prüfmittel tragenden Trägerwagen (31) bildet
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geführten Kettenglieder (18) aus
einem entlang dem Führungsschienensystem (5,12) mittels Führungs- und Laufrädern (22,21) geführten
und U-förmig ausgebildeten Unterteil (23) sowie einem röhrenförmigen Oberteil (24) gebildet sind,
wobei beide Teile fest miteinander verbunden sind, daß das Führungsschienensystem (5, 12) aus einer
runden Führungsschiene (5) und einer parallel zur runden Führungsschiene verlaufenden und mit
dieser direkt verbundenen, als Verdrehsicherung wirkenden Schiene (12) besteht, daß die Laufräder
(21) die runde Führungsschiene (5) mit geringem Spiel umfassen, daß die Führungsräder (22) die als
Verdrehsicherung wirkende Schiene (12) umfassen und daß das Oberteil an beiden Enden mit den
ungeführten Kettengliedern (19) über Gelenke (26) verbunden ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ungeführten Kettenglieder
(19) rohrförmig und mit abgeschrägten Enden (25) ausgeführt sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne, in gleichen
Abständen aufeinanderfolgende ungeführte Kettenglieder Tragräder (28) aufweisen, derart, daß
diese Tragräder von an ein Kettenrad (67) der Verschiebeeinrichtung (43) anschließenden, im
Speicherbehälter (10) angeordneten Tragschienen (68) aufgenommen werden.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem das erste geführte Kettenglied
bildenden Trägerwagen (31) die Lauf- bzw. Führungsräder (21, 22) federnd an die runde Führungsschiene
(5) bzw. an die als Verdrehsicherung wirkende Schiene (12) des Führungsschienensystems
(5,12) angepreßt sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für die Außenprüfung von Druckbehältern, insbesondere Kernreaktordruckbehältern,
mit einem in einem Ringraum zwischen dem Druckbehälter und einer diesen umgebenden
Wand befindlichen Führungsschienensystem, mit einem entlang des Fühningsschienensystems angetriebenen,
Prüfmittel tragenden Trägerwagen, der verdrehsicher auf dem Führungsschienensystem geführt
wird, sowie mit einem flexiblen Verbindungsmittel für ic den Antrieb des Trägerwagens und für die Versorgung
der Prüfmittel; vgl. die DE-OS 23 21 583.
Bei Kernkraftanlagen stellt sich das Problem, in regelmäßigen Zeitabschnitten mit möglichst geringem
Zeitaufwand die Wände und an diesen befindliche Anschlüsse in nicht einsehbaren, unbetretbaren sowie
extrem engen Räumen insbesondere zwischen dem Druckbehälter und der diesen umschließenden Wand
des Druck- bzw. des Doppelbehälters zu prüfen. Diese Räume sind gegen die äußere Atmosphäre abgeschlossen
und in gewissem Maße Einflüssen des Kernspaltungsprozesses ausgesetzt
Aus der DE-OS 23 21 583 ist eine Einrichtung zur Prüfung der Wandung eines Kernreaktordruckbehälters
bekannt, bei der ein Prüfkopf mittels eines Trägerwagens entlang der Außenwand des Druckbehälters
verfahren wird. Die Führung des Trägerwagens parallel zur Außenwand des Druckbehälters wird durch
ein Schienensystem mit rechteckigem Querschnitt gewährleistet. Der Trägerwagen wird von einem Motor
M angetrieben, der sich auf dem Trägerwagen befindet und seine Steuerimpulse und seine Energie über ein Kabel
zugeführt bekommt, welches vom Trägerwagen nachgezogen wird. Mittels Rollen an den Enden des
Trägerwagens wird dieser an dem Führungsschienensy- -15 stern entlangbewegt und kann durch einen Rechner
gesteuert an jeden Punkt der Schiene gebracht und dort gestoppt werden.
Nachteilig an dieser Konstruktion ist die Nachführung des Kabels, welches ungeordnet geschieht und
nicht vor Berührung mit der heißen Gefäßwand geschützt ist. Ferner kann diese Anordnung bei
Vorhandensein von Stutzen zu einer Verschlingung des Kabels führen.
Aus der FR-PS 14 84 713 ist ferner bekannt, eine Gliederwagenkette zur Entnahme oder zum Einführen
von Brennelementstäben in einem Reaktor vorzusehen. Zu diesem Zweck wird die Kette in einem mehrfach
geschlungenen Röhrensystem geführt. Ziel dieser Maßnahme ist die hermetische Abdichtung der gesamten
Anordnung gegenüber der Umwelt, um eine Gefährdung durch radioaktive Strahlung auszuschließen.
Mit einer solchen Einrichtung ist zwar der Austausch von Brennelementen in einem Reaktor
gewährleistet, es wäre aber unmöglich, eine solche Vorrichtung als Träger für Prüfmittel zu verwenden,
weil dem das als Führung vorgesehene Rohr im Wege stehen würde.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, die gemäß dem Stand der Technik vorhandenen Mängel zu beseitigen, indem die Antriebsmittel der
Einrichtung räumlich von dem Trägerwagen für die Prüfmittel getrennt werden, so daß die Einrichtung so
versetzt werden kann, daß jeder Punkt der Außenwand eines Druckbehälters mit Sicherheit fernbedienbar zu
erreichen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die dem Patentanspruch 1 entnehmbaren Mittel. Durch diese
Maßnahmen wird erreicht, daß die von der Verschiebe-
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| DE2506415A DE2506415C3 (de) | 1975-02-15 | 1975-02-15 | Einrichtung für die Außenprüfung von Druckbehältern, insbesondere Kernreaktordruckbehältern |
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| DE2506415A DE2506415C3 (de) | 1975-02-15 | 1975-02-15 | Einrichtung für die Außenprüfung von Druckbehältern, insbesondere Kernreaktordruckbehältern |
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| DE2506415C3 true DE2506415C3 (de) | 1982-12-09 |
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ID=5938961
Family Applications (1)
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| DE2506415A Expired DE2506415C3 (de) | 1975-02-15 | 1975-02-15 | Einrichtung für die Außenprüfung von Druckbehältern, insbesondere Kernreaktordruckbehältern |
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Owner name: MAN GUTEHOFFNUNGSHUETTE GMBH, 4200 OBERHAUSEN, DE |
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Owner name: MAN ENERGIE GMBH, 8500 NUERNBERG, DE |
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