DE250597C - - Google Patents

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DE250597C
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Germany
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spring
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DENDAT250597D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B23/00Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body
    • A63B23/025Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for the head or the neck
    • A63B23/03Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for the head or the neck for face muscles
    • A63B23/032Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for the head or the neck for face muscles for insertion in the mouth
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B21/00Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
    • A63B21/02Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices using resilient force-resisters
    • A63B21/045Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices using resilient force-resisters having torsion or bending or flexion element

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ύ 250597 KLASSE 30/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1911 ab.
Da die Schönheit und Reichhaltigkeit der menschlichen Kunststimme (Gesangsstimme) j hauptsächlich von der Anzahl und Beschaffenheit der neben den Normaltönen auftretenden Begleittöne (Partialtöne) bedingt wird und Anzahl und Stärke der letzteren mit erhöhter Stimmbandspannung zunehmen, so ist hierfür auf die Erreichung einer möglichst hohen Spannung der Stimmbänder der größte Wert
ίο zu legen.
An der Stimmbandspannung sind fast sämtliche dem Kehlkopf benachbarten Muskeln, wie Zungen-, Schlund- und Kaumuskeln beteiligt, und zwar in erster Linie der Zungenbeinmuskel, da von dessen Zugkraft der Grad der Stimmbandspannung hauptsächlich bestimmt wird.
Eine bemerkenswerte Stärkung des Zungenbeinmuskels läßt sich jedoch auf dem Wege
-gewöhnlicher Übung nicht erreichen, da bei der Bewegung des Zungenbeinmuskels unwillkürlich die übrigen mit der Zunge in Verbindung stehenden Muskeln ebenfalls in Tätigkeit treten und die Zunge dem Zusammenziehen des Zungenbeinmuskels keinen bemerkenswerten Widerstand entgegensetzt und diesem Muskel keine Stütze zum Anziehen und daher keine Möglichkeit zur selbsttätigen Kräftigung bietet.
Nach vorliegender Erfindung wird eine alleinige Stärkung des Zungenbeinmuskels dadurch erreicht, daß dem beim Zusammenziehen des Zungenbeinmuskels erfolgenden Herabziehen der Zunge ein künstlicher Widerstand mittels einer besonderen Vorrichtung entgegengesetzt wird.
Im wesentlichen besteht diese Vorrichtung aus einem unter die Zunge reichenden gabel- oder plattenförmigen Teil, der an einem im Mund, am Kiefer oder an einem anderen geeigneten Körperteil festzulegenden Halter bewegbar gelagert ist und unter Feder- oder ■ Gewichtsdruck steht, derart, daß dem Herabziehen der Zunge ein entsprechender Widerstand entgegengesetzt wird, wodurch unter Ausschaltung der übrigen, sonst bei der Zungenbewegung mitwirkenden Muskeln . nur der Zungenbeinmuskel allein Bewegung und in der Folge Stärkung erfährt. Infolgedessen läßt sich dann eine vermehrte Spannung der Stimmbänder und eine dementsprechend gesteigerte Tonentfaltung erzielen.
Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführungsform auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die in Gebrauchsstellung befindliche Vorrichtung in Seitenansicht.
Fig. 2 zeigt die Draufsicht.
Bei der dargestellten Ausführungsform steht der unter die Zunge ζ reichende Teil α unter der Wirkung einer Feder f, an deren freien Schenkeln derselbe befestigt ist und stets federnd von unten gegen die Zunge gedrückt wird. Entsprechend der normalen Zungenstellung kann der Teil a in seiner Aufwärtsbewegung begrenzt werden, indem die beweglichen Federschenkel durch geeignete Ausschnitte bzw. Anschläge des Ansatzes b des Halters g in ihrer Bewegungsfreiheit nach oben, eventuell auch nach unten begrenzt werden. Die anderen Federschenkel sind entweder mit dem zweckmäßig sattelförmigen,
auf der unteren Zahnreihe oder Kinnbein festzulegenden Halter g fest verbunden oder können, wie dargestellt, in Verbindung mit einer Stellschraube c mehr oder minder angezogen werden, wodurch die gesamte Federspannung vermehrt oder vermindert werden kann, um bei fortschreitenden Übungen mit der Vorrichtung den Widerstand gegen die Zunge entsprechend steigern zu können. Der
ίο Teil α ist von einer der Zunge durchschnittlich angespaßten Form und Größe und entweder als Gabel oder als Platte (s. Fig. 2) mit einem entsprechenden Ausschnitt d ausgeführt, so daß durch diesen der Zungenbeinmuskel m hindurchreichen .und sich dieser sowie der Kinnzungenmuskel k ungehindert bewegen bzw. nachgeben können.
Die Vorrichtung kann auch noch in anderer Weise ausgeführt werden, indem z. B. der Teil α an einem Hebel befestigt ist, der am Halter g drehbar gelagert ist und unter Federoder Gewichtswirkung steht, wobei die Feder oder das Gewicht derart verstellbar sein können, daß sich der Druck gegen die Zunge nach Bedarf vermehren oder vermindern läßt. Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung sind sehr einfach. Die Vorrichtung wird in den Mund eingeführt, so daß der Teil α unter die Zunge kommt und der HaI-ter g auf der unteren Zahnreihe aufsitzt. Beim willkürlichen Zusammenziehen des Zungenbeinmuskels m setzt der unter Feder- oder Gewichtswirkung stehende Teil α dem Herabziehen der Zunge einen gewissen Widerstand entgegen, der erst durch entsprechend vermehrte Anstrengung des Zungenbeinmuskels überwunden wird, nachdem vorher die Zugkraft dieses Muskels die Bewegung des Zungenbeines und des Schildknorpels bewirkt hat, welche Bewegung naturgemäß bald ihre Grenze findet. Das weitere Zusammenziehen des Zungenbeinmuskels bewirkt in der Folge eine Kräftigung dieses Muskels, die durch Wiederholungen dieses Vorganges entsprechend gesteigert werden kann. Entsprechend der erreichten Stärke dieses Muskels läßt sich dann eine vermehrte Spannung der Stimmbänder und infolgedessen eine bedeutend bessere Tonentfaltung sowohl nach Höhe als . auch nach Stärke erzielen.

Claims (3)

.Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Stärkung des menschlichen Zungenbeinmuskels, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter die Zunge reichender, an einem festlegbaren Halter (g) bewegbar angeordneter Teil (a) derart unter Feder- oder Gewichtswirkung steht, daß dem Herabziehen der Zunge ein entsprechender Widerstand entgegengesetzt wird, der erst bei erhöhter Anstrengung des Zungenbeinmuskels überwunden und dadurch letzterer in der Folge gestärkt werden kann, zum Zwecke, eine höhere Spannung der Stimmbänder und eine dementsprechend gesteigerte Tonentfaltung zu erzielen.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (a) mit einem oder mehreren am Halter (g) bewegbar angeordneten Hebeln verbunden ist, welche unter eventuell veränderbarer Feder- oder Gewichtswirkung stehen. '
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (a) am freien Schenkel einer Schrauben- oder Bügelfeder (f) befestigt ist, während der andere Federschenkel am Halter (g) befestigt bzw. in Verbindung mit einer am Halter angebrachten Stellschraube
(c) zwecks Regelung der gesamten Feder- ■ spannung angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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