DE2505736B2 - Windabweiser fuer schiebedaecher von kraftfahrzeugen - Google Patents
Windabweiser fuer schiebedaecher von kraftfahrzeugenInfo
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- DE2505736B2 DE2505736B2 DE19752505736 DE2505736A DE2505736B2 DE 2505736 B2 DE2505736 B2 DE 2505736B2 DE 19752505736 DE19752505736 DE 19752505736 DE 2505736 A DE2505736 A DE 2505736A DE 2505736 B2 DE2505736 B2 DE 2505736B2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/22—Wind deflectors for open roofs
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Description
40
Die Erfindung bezieht sich auf einen Windabweiser für Schiebedächer von Kraftfahrzeugen mit den
Gatiungsmerkmalen des Hauptanspruches.
Derartige Windabweiser sollen bei teilweise oder vollständig geöffnetem Schiebedach den Fahrtwind
über die Daehöffnung hinwegleiten, um so Luftwirbel im Inneren des Fuhrgustraumes zu vermeiden. Diese
Windabweiser sind in der Regel fest am Fahrzeugdach montiert. Fs sind jedoch auch einziehbare Windabweiser
bekannt, die bei geschlossenem Schiebedach entweder horizontal oder vertikal in das fesle
Fahrzeugdach eingezogen werden und sich mit dem
Öffnen des Daches automatisch unter der Wirkung einer Feder aufstellen (DT-Gbm 18 28 617 und
30 701). Diese bekannten Ausführungen haben jedoch den Nachteil, daß beim Einziehen des Windabweiser
in eine annähernd horizontale Lage ein relativ g'oßer Raumbeduii in der Rahmenöffnung erforderlich
ist und daß ein in vertikaler Lage einziehbarer Windabweiser aufgrund der üblichen dünnen Dachkon- 6c
struktionen nur eine geringe Höhe aufweisen kann und
dadurch seine Funktion nur in ungenügendem Maße
erfüllt.
Aufgabe der in Anspruch 1 ,ingegebenen Erfindung
ist es. einen sich auioniaiisch beim Öffnen eines f>
Schiebedaches an Kraftlahr/eugdächern aufstellenden
Windabweiser /i, schaffen, der bei geöffnetem Sehiebe-(liii-h
über die Dachfläche ausreichend weit vorsieht und . ,_. das Schiebedach nach F i g. I in geöffnetem
Betriebszustand.
In einem Teil des Fahrzeugdachcs 1 ist ein ortsfester
Rahmen 2 angeordnet. Eine das Schiebedach bildende bewegliche Baugruppe 3 besteht aus einer unteren
Dachplatte 4. die in dem Rahmen 2 über nicht dargestellte Führungsorgane geführt ist, und aus einer
oberen Dachplatte 5, die mit der unteren Dachplatte über Schwinghebel 6 verbunden ist. Die untere
Dachplatte 4 trägt an ihrem vorderen Ende einen nach linien weisenden Gleitschuh 7 und die obere Dachplatte
5 an ihrem vorderen Rand einen Dichtungswulst 8.
Ein gegenüber dem Rahmen 2 und dem Fahrzeugdach 1 beweglicher Windabweiser 10 ist um eine Achse
(Schwenkachse 11) schwenkbar an einer Halterung gelagert, die bei 13 schwenkbar am Rahmen 2 angclenkt
ist. Eine um diese Schwenkachse 11 gewickelte Torsionsfeder 14 spreizt den Windabweiser 10 gegenüber
seiner Halterung 12. Ein Anschlag 15 bestimmt den 1 größten Aufsehvv enkvv inkcl des Windabweisers.
Am unteren Teil der Halterung 12 ist ein langgestrecktes
Fenster 16 zur Aufnahme eines an einer Schwinge 18 angeordneten Zapfens 17 vorgesehen. Das
andere Ende der Schwinge 18 ist am Rahmen 2 über s einen Drehzapfen 19 gelagert. Eine Feder 20 zwischen
dem Rahmen 2 und der Schwinge 18 drückt die Schwinge nach oben.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Bei geschlossenem Dach (gemäß Fig. 1) drückt der Gleitschuh 7 auf die eine schräge Rampe bildende
Schwinge 18, wodurch die gesamte Anordnung in der unteren Stellung gehalten wird. Dabei stützt sich der
Wulst 8 an dem oberen Teil des Windabweisers 10 ab und hält diesen gegen die Spannung der Feder 14 an der
Halterung 12 angedrückt, so daß der Windabweiser in den freien Raum innerhalb des festen Rahnuns 2 und
des Fahrzeugdaches 1 vor den beiden Dachplatten 4 und 5 eingeschwenkt ist und nur einen kleinen Raum
einnimmt.
Durch Verschieben des Schiebedaches nach rückwärts (gemäß F i g. 2) nahen sich die obere Dachplatte 5
der unteren Dachplatte 4, der Gleitschuh gibt dabei stetig zunehmend die Schwinge 18 frei, die sich unter der
Kraft der Feder 20 nach oben bewegt. Gleichzeitig wird durch den vorderen Rand der oberen Dachplatte 5 der
Windabweiser 10 stetig zunehmend freigegeben und umer der Wirkung der Torsionsfeder 14 gegenüber der
Halterung 12 gespreizt.
Sobald sich die obere Dachplatte 5 gegenüber der unteren Dachplatte 4 in abgesenkter Stellung befindet.
was einer teilweisen oder vollständigen Öffnung des Schiebedaches entspricht (gemäß Fig. 3). ist der
Windabweiser 10 vollkommen freigegeben und die Halterung 12 in ihre obere Stellung geschwenkt, in der
sich die Achse Il in der Nähe dt.s Dachrandes befindet.
Der gegenüber der Halterung 12 aufgeklappte Windabweiser stützt sich am aufgesehweiikien Anschlag 15 de
Halterung 12 fest ab.
Hin Schließvorgang des Schiebedaches mit Fm schwenken ties Windabweisers \ollzielu sich ι:
umgekehrter Reihenfolge. Der sich auf der Schw in^e 18
gleitend abstützende Schuh 7 drückt die Schwinge
zunehmend nieder Lind bewirkt ein Absenken Jc;
Halterung 12 und des Windabweiser·* 10. Gegen FnJe
des Schliel.Uorganges drückt der Dichiungsw ulst 8 de"
Windabweiser 10 in seme ei'^e/nL-ene .Sielliiiij zurück.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Windabweiser für Schiebedächer von Kraftfahrzeugen, der sich beim Öffnen des Schiebedaches
automatisch unter der Wirkung einer federbelasteten Schwinge aufstellt und durch eine Schließbewegung
einer Dachplatte des Schiebedaches gegen die Kraft der auf die Schwinge einwirkenden Feder in
eine eingezogene Stellung schwenkbar ist, gekennzeichnet durch eine Halterung (12) zur
gelenkigen Abstützung des Windabweisers (10), die unabhängig von der Schwinge (18) mit dem festen
Rahmen (2) gelenkig \erbui.den ist und durch eine den Windabweiser (10) gegenüber der Halterung
(12) bis zu einem durch cnen Anschlag (15) begrenzten Hochs! wen spreizende Feder (Torsionsfeder
14).
2. Windabweiser nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (12) am vorderen
Rand des festen Rahmens (2) schwenkbar angelenkt ist und in ihrem rückwärtigen Elcreich die Schwenkachse
(11) des Windabweisers (10). die Feder (14).
den Anschlag (15) und ein Fenster (16) aufweist, in
dem die Schwinge (18) über einen Zapfen (17) gelenkig und gleitend gelagert ist.
3. Windabweiser nach Anspruch 1 oder 2. bei dem
d;is Schiebedach eine untere, im Rahmen geführte Dachplatte und eine obere, mit der unteren über
Schwingen verbundene Dachplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Dachplatten
(4; 5) je eine Schub- oder Anschlagflüche (Gleitschuh 7 bzw. Dichiiingswulsi 8) zum Verschwenken der
Schwinge (18) b/w. des Windabweisers (10) in ihre eingezogene Stellung heim Schließen des Schiebedaches
\ orgesehen sind.
erfordert gegenüber bekannten Einrichtungen dieser
An in e ngezogener Stellung einen wesentlich kleineren
Einbauraum und erstreckt sich in ausgeschwenkter Lage binDaurdu. Dachfläche hinaus. Der geringe
ο IX— wirS vorzugsweise dadurch erreicht daß
sich de ^weiser und seine Halterung be, emer durch das Schließen des Schiebedaches hervorgerufenen
RQckztenbewegung zusammenfalten. Seme Betätigung
erfol dabei "vollautomatisch, und die eingesetzten
„ Bau ei e sind ausreichend einfach aufgebaut, um bei
geringem Herstellungsaufwand ein Verklemmen prak-
fisch Suszuschiießen. Von Bedeutung fur die Fahrpraxis
es daß der Windabweiser bere.ts zu Beginn der
Öffnungsbewegung und erst am Ende der Schließbevvc-
3 des Schiebedaches auf einem kleinen Offnungsw eg
Äigt wird, so daß die Fahrtw.ndablenkung bereits
während der Betätigung des Schiebedaches wirksam ,si.
Darüber hinaus ist der erf.ndungsgemaß ausgebildete windabweiser in ausgefahrener Stellung stabil gehal-
„ ten ohne daß ein Teil der Betätigungseinrichtung über
die Dachfläche hervorsteht. Dies ergib..sich insbesondere
d ,durch daß die vom Fahrtwind auf den ausgefahrenen
Windabweiser ausgeübte Kraft ihn gegen einen Anschlag der Halterung drückt, wöbe, die aiii dieser
Halterung gegen die erste Feder wirkende resultierende
Kraft gering ist. .. .. .
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen unter Schutz gestell.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeisp.el des
crfindungsgcmäli ausgebildeten Windabweiser anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigt:
Fi" 1 einen Teilausschnitt eines geschlossenen
Schiebedachs mit dem eingezogenen Windabweiser:
F i g. 2 das Schicbedach nach F i g. I in tcilgeolfneiem
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7406522A FR2261893B1 (de) | 1974-02-26 | 1974-02-26 | |
| FR7406522 | 1974-02-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2505736A1 DE2505736A1 (de) | 1975-09-11 |
| DE2505736B2 true DE2505736B2 (de) | 1976-10-21 |
| DE2505736C3 DE2505736C3 (de) | 1977-06-02 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3100731A1 (de) * | 1980-01-16 | 1981-12-03 | Webasto-Werk W. Baier GmbH & Co, 8035 Gauting | Windabweiser fuer ausstelldaecher |
| DE3515066A1 (de) * | 1985-04-26 | 1986-10-30 | Webasto Werk Baier Kg W | Schiebedach fuer fahrzeuge |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3100731A1 (de) * | 1980-01-16 | 1981-12-03 | Webasto-Werk W. Baier GmbH & Co, 8035 Gauting | Windabweiser fuer ausstelldaecher |
| DE3515066A1 (de) * | 1985-04-26 | 1986-10-30 | Webasto Werk Baier Kg W | Schiebedach fuer fahrzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1031301B (it) | 1979-04-30 |
| FR2261893A1 (de) | 1975-09-19 |
| US3922032A (en) | 1975-11-25 |
| DE2505736A1 (de) | 1975-09-11 |
| FR2261893B1 (de) | 1976-06-25 |
| GB1490265A (en) | 1977-10-26 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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