DE250563C - - Google Patents

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DE250563C
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rollers
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/04Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like
    • G10F5/06Driving or setting of tune barrels, discs, or the like; Winding, rewinding, or guiding of tune sheets or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur gleichzeitigen Einstellung beider Notenwalzen bei Musikinstrumenten mit gelochten Notenbändern, wobei die Notenwalzen längsverschiebbar in einem Gehäuse angeordnet sind. Die Einrichtung ist in der Regel so getroffen, daß bei der Bewegung eines Handgriffes in der einen Richtung den Walzen eine Längsbewegung entgegen dem Widerstände von ίο Federn erteilt wird und, wenn der Handgriff in der anderen Richtung bewegt wird, die Federn die Walzen in entgegengesetzter Richtung bewegen. Auch ist es bekannt, die Längsverschiebung der Walzen durch eine Stange zu bewirken, die mit ihrem äußeren Ende einen Arm auf einer Welle erfaßt. Gemäß der Erfindung wird die Stange durch das Gehäuse hindurchgeführt und wirkt mit ihrem inneren Ende gegen eine Daumenfläche am Handgriff.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt in Vorderansicht den Notenbandkasten mit Zubehör und teilweise abgewickelten! Notenband.
Fig. 2 ist eine Oberansicht zu Fig. 1, wobei einige Teile weggelassen sind.
Fig. 3 ist die Stirnansicht zu Fig. 1.
Die Walzen liegen in der üblichen Weise in einem Gehäuse 1. Auf der einen Seite desselben befindet sich das Getriebe 2 zum Auf- und Abwickeln des Notenbandes. Die Abwickelwalze 3 verbleibt dauernd in dem Gehäuse 1, während die obere Walze 4 auswechselbar ist und für gewöhnlich das Notenband trägt. Die Walze 4 besitzt Zapfen 5 und 6, von denen der letztere als Teil einer Kupplung 7 der Welle 8 ausgebildet ist. Die Welle 8 wird mittels eines Kettentriebes 9, 10 gedreht und ist bei 11 in der einen Stirnwand des Kastens 1 längsverschiebbar gelagert. Das Außenende der Welle 8 ruht in einem verstellbaren Zapfenlager 13, das sich an einem Arm 14 einer bei 16 am Traggestell der Aufwickelvorrichtung gelagerten senkrechten Welle 15 befindet. Der Zapfen 5 der Walze 4 läuft in einem Lager 18 einer Welle 19, die in dem Lager 20 der anderen Stirnwand des Gehäuses 1 liegt. Eine Feder 21 ist gegen das Wellenende 19 abgestützt und sucht die Welle 19 nach rechts in der Längsrichtung zu verschieben. Dieser Druck wird durch die Walze 4 auf die Welle 8 übertragen, die dadurch ebenfalls nach rechts gedrückt wird, wobei das freie Ende des Armes 14 mitgenommen wird.
Die Walze 3 ist auch verschiebbar gelagert, und ihre Welle 31 steht ebenfalls unter der Wirkung der Feder 21. Der fechte Zapfen 40 der Walze 3 ruht in einem verstellbaren Lager 41 des Armes 42 der Welle 15. Ein Arm 30 der Welle 15 ist gelenkig mit einer Stange 22 verbunden, welche durch eine Öffnung in der Stirnwand des Kastens 1 hindurchtritt und in einem Metallbügel 23 geführt ist, der auf der Innenfläche der betreffenden Stirnwand sitzt. Die Stange 22 stützt sich gegen eine Daumenscheibe 24, 25, die bei 26 auf dem Bügel 23 drehbar ist und eine Handhabe 27 besitzt.
Diese Handhabe ist nach dem Spieler zu gerichtet und liegt neben dem Notenband. Die Daumenscheibe 25, 24 ist mit einer Marke 28 versehen, auf welche die Stange 22 zeigt, wenn die Walze 4 die normale Lage hat.
Zeigt es sich beim Spielen, daß die Notenbandschlitze nicht in der richtigen Weise auf den Gleitstock passen, und daß man die Walze z. B. nach rechts verschieben muß, um einen richtigen Eingriff zu erzielen, so bewegt man die Handhabe 27 nach rechts. Dabei gelangt die Daumenfläche 24 in eine solche Lage, daß die Feder 21 die Walze 4 nach rechts verschiebt. Soll umgekehrt eine Verschiebung nach links erfolgen, so wird auch die Handhabe 27 nach links bewegt. Dabei drückt die Daumenfläche 24 die Stange 22 nach rechts und die Arme 14 und 42 der Welle 15 nach links mit dem Erfolg, daß auch die Wellen 8 und 40 mit ihren Walzen entgegen der Wirkung der Feder 21 nach links verschoben werden. Die Einstellvorrichtung ist also immer in derselben Richtung zu bewegen wie die zu verstellenden Walzen. Nach Abspielen des betreffenden Stückes müssen die Walzen normale Lage erhalten; dies kann ohne weiteres dadurch erreicht werden, daß man die Handhabe 27 so einstellt, daß die Marke 28 der Daumenscheibe auf das eine Ende der Stange zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur gleichzeitigen Einstellung beider Notenwalzen bei Musikinstrumenten mit gelochten Notenbändern, wobei die Notenwalzen mit dem Handgriff zu ihrer Verstellung in einem Gehäuse angeordnet sind und die Längsverschiebung der Walzen durch eine Stange (22) erfolgt, die mit ihrem äußeren Ende einen Arm (30) auf einer Welle (15) erfaßt, welche letztere zwei weitere Arme (14 und 42) trägt, von denen jeder die Spindel einer Notenwalze ergreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellstange (22) durch das die Walzen einschließende Gehäuse reicht und an ihrem inneren Ende gegen einen Daumen (24) am Handgriff (27) innerhalb des Gehäuses wirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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