DE25055C - Mechanischer Drahtwebstuhl - Google Patents

Mechanischer Drahtwebstuhl

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DE25055C
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Germany
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wire loom
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DENDAT25055D
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English (en)
Original Assignee
boecker & häver in Hohenlimburg
Publication of DE25055C publication Critical patent/DE25055C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
BOECKER & HAVER in HOHENLIMBURG. Mechanischer Drahtwebstuhl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1883 ab.
Der in Fig. 1 in der Seitenansicht ohne Gestell und in Fig. 2 in der Kopfansicht dargestellte Webstuhl soll zur Herstellung von feinen Drahtgeweben dienen, und wird der Betrieb in folgender Weise bewirkt:
Von der Achse a, welche entweder mit der Hand oder von einer Transmission betrieben werden kann, wird die Bewegung mittelst Räderübersetzung auf die Achse b übertragen. Letztere enthält die beiden Segmentstücke c und C1, welche abwechselnd die Hebel d und ^1 niederdrücken, wodurch die Kämme e und ex auf- und niederbewegt werden. Aufserdem betreibt die Achse b durch konische Räder die Achse/, welche mittelst Schnecke und Schneckenrad die Achse g bewegt; diese überträgt die Bewegung durch Stirnräder h und i auf die Walze k, wodurch eine gleichmäfsige Aufwickelung des Gewebes erzielt und gleichzeitig die Maschenweite desselben bestimmt wird. Soll die Maschenweite verändert werden,-so werden die Stirnräder h und i durch der Maschenweite entsprechende andere ersetzt. Die Bewegung der Lade geschieht von der Antriebsachse a ans, und zwar durch die doppelarmigen Hebel / und durch die Winkelhebel m, welche mittelst Zugstangen ο an die Lade p greifen. Durch die doppelarmigen Hebel / werden zwei kurz auf einander folgende Schläge in der Lade erzielt, wodurch das Gewebe gleichmäfsig wird.
Das Durchschnellen des Schiffchens wird von der Achse b aus bewirkt, und zwar durch die Scheiben q mit schiefer Ebene und Hebelübersetzung, wie aus der Zeichnung ersichtlich.
An dem Webstuhl sind die beiden Treiber r angebracht, welche bezwecken, den Einschlagdraht immer gleichmäfsig anzudrücken. Letzterer liegt nach dem Durchschnellen des Schiffchens stets unregelmäfsig, zum Theil schlangenförmig zwischen den beiden Lagen der Kette. Bevor sich nun die Kette durch die Trittvorrichtung schliefst und die Lade den Einschlagdraht χ erreicht hat, sind die Treiber r von der Antriebsachse α aus mittelst Hebelübersetzung und Zugstange, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in die punktirte Lage bewegt worden und drücken dann gegen den Einschlagdraht x, wodurch derselbe straff angezogen und infolge dessen ein gleichmäfsiges Gewebe erzeugt wird. Ist die Kette geschlossen und hat die Lade zum zweiten Male geschlagen, so hat sich der Daumen ζ an der Antriebsachse α so weit voranbewegt, dafs der doppelarmige Hebel w und dadurch auch die Treiber r frei werden. In diesem Augenblicke kommt die Feder y zur Geltung und zieht die Treiber r in ihre ursprüngliche Lage zurück. Die Treiber r sind je nach Breite des Gewebes verstellbar.
Die Spannung des zu verwebenden Drahtes geschieht dadurch, dafs man die Ketten walze u mit einer kleineren Walze ν durch Stirnräder verbindet; beide Walzen bewegen sich in Holzlagern, welche leicht durch Schrauben angezogen werden können und wodurch die Spannung regulirt wird.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUch:
    Ein mechanischer Drahtwebstuhl, bei welchem das Anschlagen bei geschlossenem Fach dadurch begünstigt wird, dafs der eingetragene Schufsdraht vor der Schliefsung des Faches mittelst zweier schwingenden Treiber r r in den Fachwinkel eingeschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT25055D Mechanischer Drahtwebstuhl Active DE25055C (de)

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