DE250520C - - Google Patents

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DE250520C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 250520 KLASSE 86 c. GRUPPE
EMIL GRAF in ELBERFELD.
Schußspule aus.
Zusatz zum Patent 206090 vom 23. Februar 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1911 ab. Längste Dauer: 22. Februar 1923.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der durch das Patent 206090 geschützten Vorrichtung für Webstühle zum Eintragen des Schußfadens von einer feststehen-
5, den Schußspule aus in das Webfach mittels eines auseinander schiebbaren Eintragschützens, dessen Spitze mit einer Führung für den Schußfaden versehen ist. Bei Benutzung dieser Vorrichtung hat sich nämlich herausgestellt,
ίο daß das Getriebe zur Bewegung des Schützens, um die Nadel von einer Gewebekante durch das Fach zur anderen Gewebekante zu führen, einen verhältnismäßig großen Weg zurücklegen muß, und daher zum Eintragen des Schußfadens verhältnismäßig viel Zeit beansprucht wird.
Dieser Mangel ist bei dem Gegenstande der vorliegenden Zusatzerfindung dadurch beseitigt, daß der wieder aus einem Mantel und einer darin durch einen Schnurtrieb verschiebbaren Nadel bestehende Eintragschützen in einem Schlitten, welcher in einer an der Lade vorgesehenen Führung hin und her beweglich ist, verschiebbar angeordnet und durch ein an ihm
a5 gehaltenes, über Rollen des Schlittens geleitetes und an der Schlittenführung befestigtes Band mit dem Schlitten so verbunden ist, daß bei Vorschub des Schlittens zugleich der Schützenmantel um das Doppelte vorgeschoben wird. Je nachdem dabei die die Bewegung der Nadel in dem Schützenmantel vermittelnde Schnur an dem Schlitten oder dessen Führung befestigt wird, ist die Größe, um welche die Nadel sich verschiebt, gleich dem drei- bzw. vierfachen Ausschlag des Schlittens. Der letztere braucht also nur eine verhältnismäßig geringe Strecke zurückzulegen, und dementsprechend kann das Eintragen des Schußfadens, und somit auch die Bewegung der Lade mit großer Geschwindigkeit erfolgen.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in Fig. ι in Vorderansicht, teilweise im Schnitt, in Fig. 2 in Ansicht von oben gesehen und in Fig. 3 im Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1.
Wie bei dem Hauptpatent, besteht der Eintragschützen im wesentlichen aus einem Mantel α und einer darin verschiebbaren Nadel b, die am einen Ende eine Führung für den Schußfaden besitzt. Der Mantel α ist nun gemäß der Erfindung in einem Schlitten c verschiebbar, der in einer auf der Lade befestigten Führung d durch ein Gestänge e in hin und her schwingende Bewegung versetzt wird. An dem Mantel α ist ein Band g befestigt, das über an den Enden des Schlittens c gelagerte Rollen h, h1 nach außen geführt und an einer mit der Schlittenführung d verbundenen, also festen seitlichen Winkellasche f gehalten ist.
Mit der Nadel b ist wieder eine Schnur k verbunden, die über an den Enden des Schützenmäntels gelagerte Rollen i, i1 und durch einen Schlitz c1 des Schlittens c nach
außen geleitet und dann an der Winkellasche f befestigt ist.
Wie aus der Zeichnung Fig. ι und 2 ersichtlich, legt bei einem Ausschlag des Schlittens c um die Größe χ der Schützenmantel a den doppelten (2 x) und die Nadel b den vierfachen Weg (4 x) zurück.
Wäre die Schnur k anstatt an der Winkellasche f am Schlitten c befestigt, so würde, wie bereits eingangs erwähnt, die Nadel b nur um das Dreifache des Ausschlages χ des Schlittens c vorgeschnellt werden.
Gegebenenfalls könnte auch noch die Kernnadel b aus mehreren, durch Schnurtriebe miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt sein, so daß diese bei der Bewegung des Mantels noch eine Verschiebung gegeneinander erfahren.

Claims (2)

  1. Pate nt- Anspruch ε :
    ι. Vorrichtung für Webstühle zum Eintragen des Schußfadens von einer feststehenden Schußspule aus nach Patent 206090, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Mantel (a) und einer darin durch einen Schnurtrieb verschiebbaren Nadel (b) bestehende Eintragschützen in einem Schlitten (c), welcher in einer an der Lade vorgesehenen Führung (d) hin und her beweglich angeordnet ist, verschiebbar gehalten und durch ein an ihm gehaltenes, über Rollen (h, h1) des Schlittens geleitetes, mit den Enden an der Schlittenführung befestigtes Band (g) so mit dem Schlitten (c) verbunden ist, daß bei der Bewegung des letzteren der Mantel (a) um das Doppelte vorgeschoben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Kernnadel (b) aus mehreren durch Rollentriebe miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist, so daß auch diese bei der Bewegung des Mantels gegeneinander verschöben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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