DE250440C - - Google Patents

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DE250440C
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valve
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston
    • B25D9/16Valve arrangements therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 250440 -■■ KLASSE 87b. GRUPPE
FRÖLICH & KLÜPFEL in BARMEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige_ Steuerung für durch ein Druckmittel betriebene Werkzeuge und Maschinen, welche einen Schlagkolben besitzen, und bei welchen beim Arbeitshube der Eintritt des Druck- i mittels in . den Zylinder unterbrochen wird, j bevor der Schlagkolben seinen Hub beendet hat, so daß dieser den letzten Teil seines Hubes unter Expansion des Druckmittels zurücklegt.
Von den bekannten Steuerungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Unterbrechung der Druckmittelzuführung während des Arbeitshubes nicht durch ein besonderes Expansionsventil, das den ganzen Hub des Steuerventiles mitmachen muß, sondern durch das eigentliche Verteilungsventil selbst bewirkt wird, indem dieses durch einen mit demselben zusammenwirkenden Ring oder eine Scheibe entsprechend verstellt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen, dabei zeigt Fig. 1 das erste Beispiel im Längsschnitt, die Fig. 2 und 3 im gleichen Schnitt bei entsprechender Arbeitsstellung und Fig. 4 eine zweite Ausführung im gleichen Schnitt.
Es ist ι der Zylinder beispielsweise eines mit Druckluft betriebenen Niethammers, in dessen unterem Ende der Nietdöpper 2 verschiebbar angeordnet ist. In dem Zylinder ist der Schlagkolben 3 geführt, durch dessen Vortreiben der Döpper gegen den Nietkopf getrieben wird. Nach oben ist der Zylinder durch den Deckel 4 abgeschlossen, der in der Mitte eine weite Öffnung 5 zum Eintritt der Druckluft hinter den Kolben 3 frei läßt. An den Z3'linderdeckel schließt sich nach außen das Ventilgehäuse 6 an, in welchem das Verteilungsventil 7 in der Bewegungsrichtung des Kolbens verschiebbar geführt ist. Dieses Ventil besitzt .eine ringförmige Eindrehung 8 und ist am äußeren Ende auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt. Das obere Zylinderende und das Ventilgehäuse sind von einer als Handgriff ausgebildeten, aufgeschraubten · Kappe 9 umgeben, welche oberhalb des Ventiles 7 einen mit der Druckluftleitung ständig in Verbindung stehenden Raum 10 bildet. Von diesem Räume aus geht durch die Wandung des Ventilgehäuses ein Kanal 11 nach abwärts, von welchem ein nach dem Ventilkörper zu gerichteter Querkanal 12 ausgeht. Ferner steht der Kanal 11 durch einen Kanal 13 mit einer ringförmigen Erweiterung 14 in Verbindung. Nach dem oberen Ende des Ventilgehäuses zu zweigen von dem Hohlraum desselben Querkanäle 15 und 16 ab, wobei die Kanäle 15 mit einem ringförmigen Räume 17 zwischen der Kappe 9 und dem Ventilgehäuse 6 in Verbindung stehen. Der Raum 17 ist durch seitliche Öffnungen 18 mit der Außenluft verbunden. Der Kanal 16 mündet in einen in Längsrichtung des Zylinders verlaufenden und in dessen Wandung
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(2. Auflage, ausgegeben am Q. April igi4j.
eingebrachten Kanal 19, der in der Nähe des unteren Zylinderendes in diesen einmündet. Der Raum 17 steht auch durch Querkanäle 20 und Längskanäle 21 mit dem Zylinder in Verbindung, welche etwa in halber Höhe in den Zylinder einmünden. Oberhalb der Mün-. dungssteilen der Kanäle 21 mündet ein Kanal 22 in den Zylinder, der vom oberste-n Ende des Hohlraumes des Ventilgehäuses, und zwar oberhalb eines den abgesetzten oberen Teil des Ventiles 7 umgebenden Ringes 23 ausgeht. Der Ring 23 besitzt in der Verschiebungsrichtung des Ventiles einen geringen Hub und ruht bei der in Fig. 1 gezeichneten Arbeitslage auf der Schulter 24 des Ventiles 7 auf. In dieser Stellung der Steuerorgane tritt das Druckmittel durch den Kanal 11 und den Querkanal 13 in den oberen Zylihdefraum ein und treibt den Kolben 3 nach vorn. Die vor
?,o dem Kolben befindliche Luft entweicht durch die Kanäle 19, 16, die Ringnut 8, den Kanal 15 in den Raum 17 und durch die Öffnungen 18 ins Freie.
Sobald das hintere Ende des Kolbens die Mündung des Kanales 22 freigibt, tritt Arbeitsluft aus dem Oberen Zylinderraume über den Ring 23 und schiebt ihn zusammen mit dem Verteilungsventil 7 nach abwärts (Fig. 2). Das Ventil schließt hierbei den Querkanal 13, so daß jetzt der weitere Eintritt des Druckmittels hinter den Kolben abgesperrt ist, und dieser durch Expansion des eingeschlossenen Druckmittels weitelbewegt wird. Das Ventil 7 verbleibt in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung, bis die hintere Kante des Kolbens die Mündungen der verhältnismäßig weiten Kanäle 21 frei gibt. Die hinter dem Kolben befindliche Arbeitsluft entweicht nun plötzlich durch diese Kanäle, den Raum 17 und die Öffnungen 18 ins Freie. Nunmehr wird das Ventil 7 durch den auf der kleineren Stirnfläche ständig lastenden Druck der Frischluft vollends nach unten bewegt (Fig. 3), wodurch der Kanal 12 freigelegt wird und das Druckmittel durch diesen Kanal, die Ringnut 8, den Kanal 16 und den Kanal 19 λΌΓ den Kolben gelangt und diesen zurücktreibt. Die hinter dem Kolben befindliche Luft entweicht durch die Kanäle 21 ins Freie, bis die untere Mündung dieser Kanäle von dem Kolben 3 verdeckt wird. Darauf wird sie komprimiert und treibt das Ventil zunächst in die Stellung nach Fig. 2, wobei der Kanal 12 wieder geschlossen und dadurch die weitere Zufuhr des Druckmittels in den unteren Zylinderraum abgeschnitten ist. Beim weiteren Rückwärtsgange des Kolbens wird schließlich das Ventil 7 mit dem Ringe 23 in die Endstellung nach Fig. 1 gebracht, so daß jetzt der Arbeitsgang wieder von neuem beginnen kann.
Die Ausführung der Steuerung nach Fig. 4 unterscheidet sich von der erstbeschriebenen Ausführung dadurch, daß das Ventilgehäuse oben geschlossen ist und oberhalb des Ventiles eine Scheibe 25l anstatt des Ringes 23 verwendet wird, über welcher der Kanal 22 mündet. Von dem Kanal 11 zweigt hier noch ein Querkanal 26 ab, durch welchen das Druckmittel ständig eintritt und auf die Schulter 24 des Ventiles einwirkt. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die gleiche, wie die der erstbeschriebenen Ausführung.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Steuerung für durch ein Druckmittel betriebene, mit einem Schlagkolben versehene Werkzeuge und Maschinen, bei welcher die Druckmittelzuführung während des Arbeitshubes zur Erzielung einer Expansion des Druckmittels unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Unterbrechung der Druckmittelzuführung durch eine absatzweise Verstellung des Verteilungsventiles (7) selbst, unter Vermeidung eines besonderen Expansionsventiles, bewirkt wird.
2. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem oberen Ende des Verteilungsventiles (7) ein Ring (23) verschiebbar angeordnet ist, welcher einen geringen Hub im Ventilgehäuse besitzt und der durch die hinter dem Kolben befindliche Arbeitsluft vor Freigabe des Auspuffes durch den Kolben umgesteuert wird und das Verteilungsventil (7) so weit verstellt, daß die Druckmittelzufuhr für den Arbeitshub unterbrochen wird, wobei die Zuleitung für den Rückhub noch geschlossen bleibt.
3. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Ringes (23) eine Scheibe (25) oberhalb des Ventiles (7) in dem hier nach oben abgeschlossenen Ventilgehäuse angebracht ist und von dem Kanal (11) noch ein Kanal (26) abgeht, durch welchen das Druckmittel ständig auf eine Schulter (24) des Ventiles (7) einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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