DE2504266C2 - Hydraulische Presse - Google Patents

Hydraulische Presse

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DE2504266C2
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Germany
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press
columns
frame
cylinder
plates
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DE2504266A
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Heinz Dr.-Ing. 4600 Dortmund Kreiskorte
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ThyssenKrupp Technologies AG
Original Assignee
Thyssen Industrie AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/04Frames; Guides
    • B30B15/048Laminated frame structures
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    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/32Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by plungers under fluid pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine hydraulische Presse mit zwei, sich in Bewegungsrichtung des Pressenstößels erstreckenden, nur mit ihrem einen Ende starr an der Presse befestigten Säulen, welche Führungsflächen für den Pressenstößel aufweisen, mit mindestens einem unabhängig von den Säulen angeordneten geschlossenen Rahmen, der zur Übertragung der Preßkräfte zwischen Preßzylinder und Pressentisch dient.
Derartige, wie auch durch die DE-PS 8 73 665 bekannte Pressen nützen die Erkenntnis, daß die Funktionen der Preßkraftübertragung und der Pressenstößelführung zwei voneinander getrennten Elementgruppen zuzuordnen sind. So weist die bekannte Presse zwischen gesondert hergestelltem Ober- und Unterholm vier Säulen auf, von denen zwei im Ober- und Unterholm fest eingespannt sind und lediglich die Zugbeanspruchungen aufnehmen. Die übrigen zwei Säulen sind lediglich den bei außermittigen Belastung der Werkzeuge entstehenden Biegebeanspruchungen ausgesetzt, nur im Unterholm fest eingespannt und führen den dem Pressenstößel gleichkommenden Laufholm. Bei einer Belastung und entsprechenden Durchbiegung des Unterholms dieser Presse ist nicht zu vermeiden, daß sich das Gebilde der Führungssäulen verformt, zumal die Säulen im Oberholm nicht abgefangen sind. Derartige Verformungen als Folge des Fehlens eines einheitlichen Rahmens können nur durch starke Dimensionierung der Pressenelemente in erträglichen Grenzen gehalten werden. Auch der höhere Montageaufwand der mehreren Säulen ist als Nachteil anzusehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, hydraulische Pressen der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß bei gleicher technologischer Leistung der bauliche Aufwand geringer ist und eine fertigungstechnisch günstigere Formgestaltung erreicht wird. Dabei soll die Wirksamkeit der Kräfteaufteiliing im Gestell verbessert werden.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Säulen starr am Preßzylinder befestigt sind, daß das andere Ende der Säulen mit dem Pressentisch über eine quer zur Preßrichtung steife, jedoch in Preßrichtung nachgiebige Blattfeder abgestützt ist, und daß der Rahmen als zwei, beiderseits der Säulen angeordnete, an sich bekannte, rahmenartige Platten ausgebildet ist, die den Pressenzyünder und den Pressentisch kraftschlüssig übergreifen und an den Rückseiten dieser Teile nur gegen Bewegungen quer zur Preßrichtung etwa durch Leisten, Vorsprünge oder dergleichen gehalten sind.
Nach der DE-AS 17 52 089 ist zwar eine Presse bekannt, die vertikale Führungssäulen und einen aus Lamellen aufgebauten Pressenrahmen aufweist Die Presse ist jedoch im übrigen nicht so aufgebaut, daß die Funktionen: Führung der Werkzeuge und Aufnahme der Preßkraft durch weitgehend voneinander unabhängige Teile der Presse erfüllt werden.
Bei der Erfindung kann die Elementengruppe der Stößelführung mit geringem Aufwand an ihre spezielle Aufgabe angepaßt werden, zumal der die Säulen tragende Preßzylinder, der von sich aus ein Konstruktionselement hoher Festigkeit und Steifigkeit darstellt, als ein wesentlicher Bestandteil für die Pressenstößelführung dient. Die exakte Stößelführung ist ferner mit einfachen Mitteln dadurch gewährleistet, daß der von Führungskräften freie Rahmen als mindestens zwei beiderseits der Säulen unabhängig von diesen angeordnete und diese einschließende Platten ausgebildet ist, die Seitenstränge der Platten so einen kurzen Abstand zu dem Kraftangriffspunkt des Preßzylinders haben, und dadurch, daß die rahmenartigen Platten nur durch Leisten oder Vorspränge gehalten sind, ansonsten jedoch frei an den Pressenteilen anliegen. Dies ermöglicht es auch, die Rahmen ggf. relativ schwach zu dimensionieren, da eine Längung keinen Einfluß auf die exakte Führung des Pressenstößels hat
Die starre Verbindung des hochsteifen Preßzylinders bzw. Zylinderblocks mit den Säulen verbessert außerdem die Aufnahme der Stößelführungskräfte, insbesondere wenn anders geartete als nur reine Zugkräfte in den Säulen entstehen, was in geringem Maße bei außermittigen Belastung der Preßwerkzeuge doch vorkommen kann. Für die Einleitung von zwischen Ober- und Unterwerkzeug der Presse wirkenden Zugkräften in die rahmenartigen Platten ist die Blattfeder von besonderer Bedeutung, weil sie eine unzumutbare Querversetzung oder Verkantung des Pressentisches verhindern bzw. ausgleichen kann.
Besonders günstige Materialausnutzung und erhebliche Einsparungen hinsichtlich der Schweißarbeiten lassen sich erzielen, wenn vorteilhaft die rahmenartigen Platten aus mehreren nebeneinander lose angeordneten Lamellen bestehen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht einer einzylindrischen Überflurpresse,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie G-H in F i g. 3,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie Ε-Fin F i g. 2,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie C-Din F i g. 2 und F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie A-B in F i g. 2.
Am Preßzylinder 1 sind zwei Säulen 2, 3 starr befestigt. Die einander zugekehrten Partien der Säulen 2, 3 weisen V-förmig geordnete Führungsflächen 4, 5, 6, 7 auf, die einerseits der Säulenversteifung und der ortsfesten Lagerung des Preßzylinders 1, andererseits der
Gleitführung des Pressenstößels 8 dienen. An der Oberseite des Pressenstößels 8 ist der in den Preßzylinder 1 tauchende Plunger 9 befestigt, die Unterseite des Presscnstößels oder Pressenstempels ist zur Befestigung des nicht dargestellten Oberwerkzeugs eingerichtet Rück- -ugskolben und Rückzugszylinder für den Pressenstößel sind nicht dargestellt, weil sie für das Verständnis der Erfindung nicht wesentlich sind. An Vorsprüngen 10,11 der Säulen 2< 3 ist eine Blattfeder 12 befestigt, die den Pressentisch 13 so abstützt, daß er zwar Bewegungen in vertikaler Richtung, nicht aber in anderen Richtungen ausführen kann. Auf dem Pressentisch 13 ist eine Verschiebeplatte 14 verschiebbar, mit der verschiedene, nicht dargestellte Unterwerkzeuge wahlweise in Arbeitsposition gebracht werden können. Zu beiden Seiten der Säulen befindet sich je ein rahmenartiges Glied 15, 16, das jeweils aus zwei etwa O-förmigen Platten besteht. Die rahmenartigen Glieder umschließen die Oberseite des Preßzylinders 1 und die Unterseite des Pressentisches 13 unter Anlage an entsprechenden Auflageflächen 17,18 dieser Teile und sind durch Vorsprünge 19 und Leisten 20 gegen Abstandsänderungen gegenüber der Pressenmitte gesichert
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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Claims (2)

Patentansprüche:
1. Hydraulische Presse mit zwei, sich in Bewegungsrichtung des Pressenstößels erstreckenden, nur mit ihrem einen Ende starr an der Presse befestigten Säulen, welche Führungsflächen für den Pressenstößel aufweisen, mit mindestens einem unabhängig von den Säulen angeordneten geschlossenen Rahmen, der zur Übertragung der Preßkräfte zwischen Preßzylinder und Pressentisch dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulen (2,3) starr am Preßzylinder (1) befestigt sind, daß das andere Ende der Säulen (2,3) mit dem Pressentisch (13) über eine quer zur Preßrichtung steife, jedoch in Preßrichtung nachgiebige Blattfeder (12) abgestützt ist, und daß der Rahmen als zwei, beiderseits der Säulen angeordnete, an sich bekannte rahmenartige Platten (15,16) ausgebildet ist, die den Pressenzylinder und den Pressentisch kraftschlüssig übergreifen und an den Rückseiten dieser Teile nur gegen Bewegungen quer zur Preßrichtung etwa durch Leisten, Vorsprünge oder dergleichen gehalten sind.
2. Hydraulische Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenartigen Platten (15, 16) aus mehreren nebeneinander lose angeordneten Lamellen bestehen.
DE2504266A 1975-02-01 1975-02-01 Hydraulische Presse Expired DE2504266C2 (de)

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