DE2504246B2 - Verfahren zum Gießen eines Fonnkörpers und Füllvorrichtung zu dessen Durchführung - Google Patents

Verfahren zum Gießen eines Fonnkörpers und Füllvorrichtung zu dessen Durchführung

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DE2504246B2
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Roger Allen Warwick Hahn
Peter Marcellus Monroe Ohmeis
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    • B65B43/42Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation
    • B65B43/54Means for supporting containers or receptacles during the filling operation
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    • B65B3/10Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles by application of pressure to material
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Description

20
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Gießen eines Formkörpers aus einer fließfähigen, hochviskosen und/oder schnell erhärtenden Masse, insbesondere aus Lippenstiftpomade, bei dem die Masse von oben in den Hohlraum einer Form eingefüllt wird. Außerdem betrifft die Erfindung eine Füllvorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens in einer Produktionsstraße, die von Formen, die mit einem gießbaren Material zu füllen sind, im wesentlichen kontinuierlich durchlaufen wird.
Es ist eine Vielzahl von Vorrichtungen zum Füllen von Behältern mit einem fließfähigen Material bekannt, bei denen der Füllvorgang stattfindet, während die Behälter um eine feste Achse bewegt werden. J5 Gewöhnlich werden eine oder mehrere Düsen auf den Behälter zu bewegt und in die Nähe des Randes oder in Berührung mit dem Behälter gebracht, der mit dem fließfähigen Material gefüllt werden soll. Das Material fließt entweder unter dem Einfluß der Schwerkraft oder unter künstlich erzeugtem Druck aus. Ein Flüssigkeitszähler mißt das Volumen des Materials, das in jedem Behälter eingebracht worden ist.
Bei der Verwendung solcher Apparate ergeben sich verschiedene Schwierigkeiten und Nachteile. Zu diesen Schwierigkeiten gehören solche, die während des Füllvorganges entstehen. Beispielsweise besteht die Gefahr, daß eine Düse, die auf den Behälter herabhängt oder in die Nähe des Randes des Behälters oder der Form gebracht worden ist, die Form während des Füllens abschließt. Das Ergebnis ist ein Druckaufbau innerhalb des Behälters oder der Form und ein Bewegen des sich darin befindlichen Materials. Wenn das Material eine hohe Viskosität und die Tendenz hat zu erhärten, wenn sie von einer beheizten in eine kühlere Umgebung befördert wird, verhindert ein Bewegen des Materials ein einwandfreies Absetzen. Weiterhin kann das viskose Füllmaterial die Tendenz haben, in dem Behälter oder der Form vorhandene Luft mitzureißen und einzuschließen, während der Füllvorgang ausgeführt wird. Solche Ereignisse können bei der Verarbeitung von Lippenstiftmasse nicht toleriert werden, weil der daraus hergestellte Lippenstift eine glatte, ästhetisch ansprechende Oberfläche haben muß.
Ein weiteres Problem besteht in der Art und Weise der und den Einrichtungen zur Kontrolle des Materialflusses, die gewährleisten sollen, daß in jede Form oder jeden Behälter die gleiche Menge eingefüllt wird. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, daß jeder Behälter nicht weniger als ein bestimmtes Volumen an Masse erhält
Es gibt noch weitere Schwierigkeiten und Nachteile ähnlicher Art, die bei den bekannten Vorrichtungen auftreten, auch wenn sie nachstehend nicht im einzelnen behandelt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben, bei denen diese Schwierigkeiten und Nachteile vermieden sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß das Einleiten der Masse in den Hohlraum der Form an einer Stelle beginnt, die sich dicht über dem Boden des Hohlraumes befindet und daß während des Füllvorganges dsr Abstand zwischen dem Boden des Hohlraumes und der Einfüllstelle vergrößert wird, so daß die Einfüllstelle gegenüber dem Boden ebenso schnell angehoben wird, wie der Spiegel der eingefüllten Masse in dem Hohlraum ansteigt, und die Einfüllstelle stets dicht über der Oberfläche der eingefüllten Masse gehalten wird.
Bei der erfindungsgemäßen Füllvorrichtung ist in einem ortsfesten Gestell eine Gehäuseanordnung beweglich gelagert, die einen Verteiler mit Anschlüssen zur Zu- und Abfuhr des gießbaren Materials und wenigstens eine Fülleinheit umfaßt, die mit dem Verteiler verbunden ist und aus einem Füllstutzen mit einem Auslaß, einem Zylinder, einem Kolben und einer Einrichtung zum Bewegen des Kolbens innerhalb des Zylinders in einer ersten Richtung zum Einsaugen einer Füllmenge des gießbaren Materials von dem Verteiler in den Zylinder und in einer zweiten Richtung zum Auspressen der Füllmenge aus dem Zylinder zu einem Einlaß des Füllstutzens besteht und Kanäle zum Verbinden des Zylinders mit dem Verteiler und dem Füllstutzen und ein in die Kanäle eingeschaltetes Ventil aufweist, das in einer ersten Endstellung das Einsaugen der Füllmenge und mit einer zweiten Endstellung das Auspressen der Füllmenge ermöglicht, und daß weiterhin eine Trageinrichtung für die einzelnen zu füllenden Formen, eine Einrichtung zur Übertragung aufeinanderfolgender Formen auf die Trageinrichtung, eine Einrichtung zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen jeweils einer Trageinrichtung und einem Füllstutzen in solcher Weise, daß sich in einer ersten Stellung die Form am Auslaß des Füllstutzens und in einer zweiten Stellung entfernt davon befindet, eine Einrichtung zur Betätigung des Ventils, die das Ventil in die zweite Endstellung bringt, wenn die Trageinrichtung die erste Stellung erreicht, und eine Einrichtung zum Bewegen des Kolbens in der zweiten Richtung, wenn sich die Trageinrichtung in Richtung auf ihre zweite Stellung bewegt, vorhanden ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den bekannten Umlauf-Füllvorrichtungen. Sie ist in der Lage, eine Form oder einen Behälter mit einer hochviskosen Substanz zu füllen, die sich beim Abkühlen verfestigt um ein Produkt zu erzeugen, das weder an der Oberfläche noch im Inneren Fehlstellen aufweist.
In einer Hinsicht handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung um eine rotierende Vorrichtung zum Füllen des Hohlraums einer Form bei der Herstellung von Lippenstiften. Die Vorrichtung umfaßt eine Fülleinheit mit einem Zylinder, der mit dem Material angefüllt wird, einem Füllstutzen, durch den das Material aus dem Zylinder ausgepreßt wird, und
einem Ventil, das den Zylinder entweder mit dem Füllstutzen oder einem Verteiler verbindet, durch den das Material kontinuierlich hindurchfiießt. Die Arbeitsweise der Fülleinheit wird durch Steuerkurven und daran anliegende Taster gesteuert. Zu diesem Zweck wird der Zylinder gefüllt, die Form in eine Ausgangsstellung zum Füllen und während des Füllens aus dieser Anfangsstellung wieder herausgebracht, während das Ventil eine Verbindung zum Zylinder herstellt, damit der Zylinder gefüllt wird, und eine Verbindung vom Zylinder zum Füllen der Form. Diese Vorgänge erfolgen zu bestimmten Zeiten während eines Füllzyklus, der während eines Umlaufes stattfindet.
In anderer Hinsicht sieht die Erfindung vor, daß eine Vielzahl Fülleinheiten eine Umlaufbewegung um eine Achse ausführt. Die Steuerkurven haben die Form eines die Fülleinheiten umgebenden Ringes, so daß die Fülleinheiten bei ihrem Umlauf die verschiedenen Stadien des Arbeitszyklus durchlaufen.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß mit jeder Fülleinheit ein Verteiler in Verbindung steht, der von einem ständigen Strom des einzufüllenden Materials durchlaufen wird. Die voneinander unabhängigen Arbeitszyklen der einzelnen Fülleinheiten sind so verteilt, daß zu jeder Zeit etwa die Hälfte der Fülleinheiten in verschiedenen Stadien mit der zu verarbeitenden Masse beschickt werden, während die andere Hälfte der Fülleinheiten in verschiedenen Stadien des Einfüllens der Masse in die Formen ist.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können bei anderen Ausführungsformen der Erfindung einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination Anwendung finden. Es zeigt
Fig. IA und IB eine schematische Darstellung einer Straße zur Verarbeitung von Lippenstiftmassen, die eine Füllvorrichtung nach der Erfindung umfaßt,
F i g. 2 die Darstellung eines beheizten Gehäuses, dessen Seitenwände aufgebrochen sind, um die darin angeordnete Füllvorrichtung zu zeigen,
Fig.3 teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt die Füllvorrichtung nach der Erfindung,
Fig.4 teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt die Füllvorrichtung nach Fig.3 von der entgegengesetzten Seite,
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 durch die Füllvorrichtung nach F i g. 4,
F i g. 6 die Seitenansicht der Anordnung zum Anheben einer Form in eine Füllstellung und zur Betätigung eines Kolbens zum Einpressen des Lippenstiftmaterials in die Form,
F i g. 7 eine perspektivische Darstellung des Materialverteilers der erfindungsgemäßen Füllvorrichtung,
Fig.8 eine Draufsicht auf einen Abschnitt des Materialverteilers nach F i g. 7 in vergrößerter Darstellung,
Fig.9 eine schematische Darstellung der Nockensteuerung der erfindungsgemäßen Füllvorrichtung und
F i g. 10 eine grafische Darstellung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Füllvorrichtung.
Die Erfindung ist insbesondere auf die Verarbeitung von Lippenstiftmassen und eine Füllvorrichtung gerichtet, die zur Verwendung in einer Straße zur Verarbeitung von Lippenstiftmassen bestimmt ist. Das Verfahren kann am besten anhand der schematischen Darstellung nach den Fig. IA und IB erläutert werden. Diese Figuren veranschaulichen das Verfahren durch verschiedene Arbeitsstationen, durch weiche Formen und Lippenstiftbehälter nacheinander hindurchgeführt werden. Mit Hilfe einer solchen Straße, die die erfindungsgemäße Füllvorrichtung enthält, können etwa zweihundert und mehr Lippenstifte pro Minute hergestellt werden.
In der in den Fig. IA und IB dargestellten Straße
ίο läuft eine Vielzahl von Formen in einer endlosen Fördereinrichtung 10 um. Sie bewegen sich ausgehend von einer rotierenden Ausziehvorrichtung, in der sie von Lippenstiftbehältern, die sie durch Füll- und weitere Stationen befördert haben, befreit worden sind, in Richtung der dargestellten Pfeile nach rechts. Dabei erreicht die Form eine Behälter-Aufsetz-Station 12, die im Weg der Formen hinter der rotierenden Ausziehvorrichtung 30 angeordnet ist, und in der sie mit einem neuen Lippenstiftbehälter versehen werden. Mittels geeigneter Vorrichtungen wird ein Lippenstiftbehälter, der eine innere Schraubeinrichtung enthält, von der Form so aufgenommen, daß er mit der Form weiterbewegt wird. Der Lippenstiftbehälter wird von der Form kopfstehend aufgenommen. Die Formen können einen einen Durchmesser im Bereich von etwa 12 bis 80 mm haben. Die Größe der Form ist bei der erfindungsgemäßen Füllvorrichtung, bei der es sich um eine rotierende Füllvorrichtung handelt, nicht so kritisch wie bei einer Füllvorrichtung mit einer geraden Bahn für die Formen und Behälter.
Die Fördereinrichtung enthält eine Umkehrstelle 14, an der eine Bewegung der Formen in entgegengesetzter Richtung beginnt. Dadurch werden die Formen mit den Behältern zu einer Schraubstation 16 geführt. Die Schraubstation enthält eine Dreheinrichtung, die dazu dient, die innere Schraubeinrichtung in die Stellung zu bringen, in der ein Lippenstift aus dem Gehäuse herausstehen würde. Da der Behälter kopfstehend angeordnet ist, kann die innere Schraubeinrichtung leicht von der Dreheinrichtung ergriffen und leicht in die gewünschte Position gebracht werden. Nach dieser Operation werden die Formen mit den Lippenstiftbehältern einer Reinigungsstation 18 zugeführt. Durch die in der Reinigungsstation 18 ausgeführten Operationen wird die Form mit dem Behälter in den Endzustand vor dem Befüllen gebracht.
Der spezielle Aufbau der Straße mit der Schraubstation, der Reinigungsstation und mit anderen Bauteilen, die bei der Behandlung der noch folgenden Verarbeitungsschritte erwähnt werden, einschließlich einer Etikettierung und Zeichnung, Flammung usw. wird hier nicht im einzelnen beschrieben. Obwohl diese Bauteile für das Gesamtsystem von Bedeutung sind, können sie als in der einschlägigen Technik übliche Bauteile betrachtet werden, während die folgende Diskussion sich im wesentlichen auf die rotierende Füllvorrichtung bezieht.
Das Füllen erfolgt in der Station 20. Die verwendete Füllvorrichtung und deren Arbeitsweise wird später anhand der F i g. 3 bis 8 im einzelnen erläutert.
Die gefüllten Behälter werden zunächst durch eine Kühlstrecke 22 geleitet. Hier wird das gießbare Material, das in die Form mit erhöhter Temperatur in fließfähigem Zustand eingebracht worden ist, Kühlluft ausgesetzt, die über und um die Form mit dem darin enthaltenden Material geleitet wird. Die Form kann in der Kühlstrecke schon einige Sekunden nach dem Füllen mit dem Lippenstiftmaterial empfangen werden.
Beispielsweise kann die Form die Kühlstrecke in etwa sechs Sekunden erreichen, so daß das Material beginnt, sich in größerem Umfang zu verfestigen. Die Form ist für den Durchlauf durch die Kühlstrecke von der Fördereinrichtung entfernt worden.
Danach folgt eine Etikettier- und Zeichnungsstation 24. Das Etikettieren und Zeichnen kann mittels einer Anzahl rotierender Einrichtungen 26 erfolgen, von denen nur zwei dargestellt sind. Im einzelnen arbeiten die rotierenden Einrichtungen 26 parallel zueinander und führen den ihnen zukommenden Anteil an Formen durch einen im wesentlichen S-förmigen Pfad, bevor sie die Formen auf die Fördereinrichtung 10 zurückbringen. Das Etikettieren und Zeichnen erfolgt während der Bewegung durch den S-förmigen Pfad. Dabei können geeignete Einrichtungen zum Aufbringen eines Etikettes auf den Boden des Behälters zum Bedecken des Einfülloches benutzt werden.
In der Etikettier- und Zeichenstation kann eine dritte rotierende Einrichtung vorhanden sein. Diese Einrichtung kann im Reserve gehalten werden, um an einer der anderen rotierenden Einrichtungen Wartungsarbeiten ausführen zu können, ohne daß die Straße angehalten werden muß. Zu diesem Zweck können die Formen, welche die Kühlstrecke verlassen, durch geeignete Weichen nach Bedarf einer jeden der rotierenden Einrichtungen zugeführt werden.
Die folgenden Schritte des Verfahrens erfordern einen aufrechtstehenden Behälter mit herausragendem Lippenstift. Es sei daran erinnert, daß zu diesem Zweck die innere Schraubeinrichtung des Behälters in der Schraubstsition 16 bis in die äußerste Stellung gedreht wurde.
Um die Behälter in die aufrechte Stellung zu bringen, ist im Weg der Fördereinrichtung 10 die rotierende Ausziehvorrichtung 30 vorgesehen.
Die rotierende Ausziehvorrichtung kann von der Art sein, wie sie in der deutschen Patentanmeldung P 23 59 453.8 vom 29.11.1973 beschrieben worden ist. Bezüglich des Aufbaus und der Wirkungsweise der rotierenden Ausziehvorrichtung wird auf diese ältere Patentanmeldung verwiesen.
An dieser Stelle braucht nur gesagt zu werden, daß die rotierende Ausziehvorrichtung den Lippenstift in vertikaler Richtung aus der Form herauszieht, während die Ausziehvorrichtung sich von a nach b dreht. Die leere Form kann dann von der Fördereinrichtung 10 wieder der Behälter-Aufsetz-Station 12 zugeführt werden. Zlwischen den Punkten a und b wird der Behälter um 180° gedreht, so daß er im Punkt c richtig ausgerichtet und in einer Stellung bereitgehalten wird, daß der Lippenstift von einer leeren Form aufgenommen werden kann, die der rotierenden Ausziehvorrichtung 30 auf einer Fördereinrichtung 50 zugeführt wird. Die Bewegung der leeren Form ist auf die Bewegung des Lippenstift-Behälters so abgestimmt, daß zwischen den Punkten c und d der Lippenstiftbehälter zum Weiterlaulen mit der Form abgesenkt werden kann. Die rotierende Ausziehvorrichtung 30 kann zwei Finger zum Ergreifen des Lippenstift-Behälters aufweisen. Die Finger können abgehoben, abgesenkt und in bezug auf die Form durch geeignete Mittel verdreht werden.
Die Form mit dem Behälter und dem aus dem Behälter herausragenden Lippenstift wird durch eine Flammstation 52 geführt. Innerhalb der Flammstation erhält das Lippenstiftmaterial ein glänzendes Aussehen und es werden Oberflächenfehler beseitigt. Daraufhin wird die Form mit dem Behälter durch zwei hintereinander angeordnete Schraubstationen geführt. In der ersten Schraubstation wird die innere Schraubeinrichtung mit dem Lippenstift nach unten in die innerste Stellung geschraubt. In der zweiten Schraubstation wird die innere Einrichtung des Behälters wieder nach oben gedreht, so daß der Lippenstift erneut aus dem Behälter herausragt.
Danach folgt eine Inspektions-Station 60. Diese Inspektions-Station umfaßt eine Sammelstelle 58, welche die von der zweiten Schraubstation 56 zugeführten Behälter aufnimmt. Die Sammelstation bewirkt einen geregelten Austritt der Behälter in Richtung auf eine Weiche 59, welche die Formen und Behälter abwechselnd auf zwei die Inspektions-Station 60 durchlaufende Reihen aufteilt. Zu diesem Zweck ist die Weiche über der Fördereinrichtung 50 angeordnet, die zwischen zwei seitlich davon angeordnete Förderbahnen 62 und 64 hindurchläuft Zu beiden Seiten der Förderbahnen 62 und 64 können sich Inspektoren befinden.
Die Förderbahnen 62 und 64 können von endlosen Bändern gebildet werden, die jeweils über zwei im Abstand voneinander angeordnete Rollen laufen, von denen eine angetrieben ist. Diese Bänder können mit einer geringeren Geschwindigkeit laufen als die Fördereinrichtung 10, damit die Inspektoren die Qualität wirksam kontrollieren können.
Eine in Richtung auf die Fördereinrichtung 50 geneigte Fläche 66 ist am stromabwärts gelegenen Ende der Förderbahnen 62 und 64 angeordnet. Die geneigte Fläche 66 bewirkt, daß die Formen mit den Lippenstift-Behältern erneut zur Fördereinrichtung 50 zurückkehren.
Im Anschluß an die Inspektions-Station 60 ist im Weg der Fördereinrichtung 50 eine weitere Schraubstation 68 angeordnet, die dazu dient, die innere Einrichtung mit dem Lippenstift in das Innere des Behälters für weitere Verfahrensschritte einzuschrauben. In einer Station 70 wird der Behälter mit einer Umhüllung versehen. Der umhüllte Behälter läuft dann zu einer Montagestation 72, in der die Umhüllung an dem Grundkörper befestigt wird und der Lippenstift aus der tragenden Form herausgezogen wird. Die Montagestation 72 kann auch dazu dienen, einen Bodenknopf oder eine Bodenkappe am Lippenstift-Behälter zu befestigen, nachdem er von der Form getrennt worden ist. Die leeren Formen führen ihren Weg auf der Fördereinrichtung 50 bis zu einer Umkehrstelle 74 fort, an der die Bewegungsrichtung der Formen umgekehrt wird, damit die Formen zu der rotierenden Ausziehvorrichtung 30 bewegt werden, wo sie neue Lippenstift-Behälter empfangen.
Die beschriebene Produktionsstraße ist in der Lage, kontinuierlich zu arbeiten. Die Arbeitsgeschwindigkeit beträgt etwa zweihundert Lippenstifte pro Minute.
Die Füllvorrichtung der Station 20, ist, wie aus F i g. 2 ersichtlich, in einem Gehäuse 100 angeordnet. Das Gehäuse weist ein Fenster 101 auf, das geöffnet werden kann, um den Zugang zur Füllvorrichtung freizugeben. Das Gehäuse mit dem Fenster umgibt die Füllvorrichtung. Das Gehäuse weist in nicht näher dargestellter Weise einen Eingang und einen Ausgang für die Fördereinrichtung auf. Die Füllvorrichtung weist einen Verteiler auf, dem ein kontinuierlicher Strom eines gießbaren Materials zugeführt wird, der über ein Ventil mit mehreren Füllzylindern in Verbindung steht. Mittels des Ventils wird den Füllzylindern nacheinander jeweils ein Teil des Materialflusses zugeführt. Auf einen Befehl erfolgt eine Übertragung des Materials vom Füllzylin-
der in die Form. Dieser Vorgang ist von der Betätigung des Ventils abhängig. Eine Anzahl von Quarzlampen oder anderen, geeigneten Heizmitteln, die nicht näher dargestellt sind, sind innerhalb des Gehäuses 100 angeordnet, um das Material auf der erhöhten Temperatur zu halten.
Die Füllvorrichtung ist in den Fig.3 bis 8 im einzelnen dargestellt. Die Füllvorrichtung umfaßt allgemein einen Füllzylinder 102, eine Füllanordnung 104 und ein Ventil 106, das zwischen einem Verteilerkanal 108 und jeder einen Füllzylinder und eine Füllanordnung umfassenden Fülleinheit angeordnet ist. Das Ventil 106 kann einen Drehschieber aufweisen, der um 120° schwenkbar ist. In einer Endstellung stellt das Ventil eine Verbindung zwischen dem Verteilerkanal 108 und dem Füllzylinder 102 und in der anderen Endstellung eine Verbindung zwischen dem Verteilerkanal 108 und der Füllanordnung 104 her. Durch die Verwendung eines Drehschiebers mit einem Schwenkwinkel von 120° werden Lufteinschlüsse vermindert.
Sowohl der Füllzylinder 102 als auch die Füllanordnung 104 werden von einem Gehäuseteil 110 getragen, das seinerseits an einem Verteilerstück 112 befestigt ist. Das Gehäuseteil 110 und das Verteilerstück 112 weisen jeweils eine ringförmige, im Querschnitt halbkreisförmige Nut auf, die einander gegenüberliegen und den Verteilerkanal 108 bilden. Das Material fließt kontinuierlich durch den Verteiler und ermöglicht die gesteuerte Zufuhr zu den einzelnen Füllzylindern. Das Gehäuse hält die von den Quarzlampen erzeugte Wärme zurück und infolgedessen die erhöhte Temperatur des Lippenstiftmaterials aufrecht, um ein ständiges Fließen zu ermöglichen.
Wie aus Fig.7 ersichtlich, steht der Verteilerkanal 108 sowohl mit einem Einlaß als auch einem Auslaß des Verteilers in Verbindung. Der Verteilerkanal hat die Form eines Ringes, der eine innere Platte 114 umgibt. Die Platte ist an einer Welle 116 angebracht, die mit einer vorbestimmten Drehzahl umläuft. Die Platte weist zwei Kanäle auf. Der erste Kanal steht mit dem Einlaß 118 in Verbindung, während der andere Kanal mit dem Auslaß 120 in Verbindung steht. Das Material wird in den Verteilerkanal 108 durch den Einlaß 118, den inneren Kanal der Platte 114 und ein Verbindungsstück 122 geleitet. Ein Teil des Materials wird zum nacheinander erfolgenden Füllen der Füllzylinder abgezweigt, von denen nur einer zur Vereinfachung der Darstellung gezeigt ist. Das gießfähige Material, das seinen Weg durch den Verteilerkanal 108 fortsetzt, kehrt über ein Verbindungsstück 124 und den Kanal in der Platte 114 zum Auslaß 120 zurück. Der Tendenz des Lippenstiftmaterials, sich in den Kanälen festzusetzen, wird durch Aufrechterhalten der erhöhten Temperatur entgegengewirkt Außerdem wird die Tendenz des Materials, sich festzusetzen, durch den kontinuierlichen Fluß vermindert.
Längs des ringförmigen Verteilerkanals 108 sind mehrere Gehäuseteile 110 mit gleichen Abständen angeordnet. Jedes Gehäuseteil ist mit dem Verteilerstück 112 durch eine ringförmige Platte 126 verbunden. Die Verbindung kann mittels zweier Schraubbolzen 128 hergestellt werden, die zu beiden Seiten des Verteiler-Stückes 112 die Platte 126 durchdringen. Das Verteilerstück 112 ist seinerseits an der ringförmigen Platte 126 mittels Bolzen 129 befestigt. Ein Lösen der Schraubbolzen 128 ermöglicht ein Abnehmen des Füllzylinders, des Ventils und der Füllanordnung jeder Fülleinheit für Reinigungs- und Reparaturzwecke.
Das Gehäuseteil UO weist eine durchgehende Bohrung auf, in die der Drehschieber des Ventils 106 eingesetzt ist. Der Drehschieber ist um einen Winkel von etwa 120° drehbar und verbindet in einer Endstellung den Verteilerkanal 108 mit dem Innenraum 130 des Füllzylinders 102.
Die Verbindung zwischen dem Verteilerkanal und dem Innenraum erfolgt über eine Bohrung 132, die die ringförmige Platte 126 und das Gehäuseteil 110 durchdringt, sowie über Bohrungen 134,136 und 138, die sich im Drehschieber des Ventils, im Gehäuseteil und einem Anschlußstück 142 für den Füllzylinder 102 befinden. Im Bereich zwischen der ringförmigen Platte 126 und dem Gehäuseteil HO wie auch zwischen dem Gehäuseteil 110 und dem Anschlußstück 142 sind die genannten Bohrungen von O-Ringen 146 bzw. 148 umgeben, welche diese Bohrungen abdichten und einen Austritt des gießfähigen Materials verhindern.
In der in Fig.3 gezeigten Stellung verbindet das Ventil 106 den Innenraum 130 des Füllzylinders 102 mit der Füllanordnung 104. Dabei fluchtet die Bohrung 134 im Drehschieber mit der zum Füllzylinder führenden Bohrung 138 im Gehäuseteil, während die zweite Bohrung 136 im Drehschieber mit einer zweiten Bohrung 150 im Gehäuseteil fluchtet, die über ein Kupplungsstück 154 in direkter Verbindung mit der Bohrung 152 eines Füllstutzens 156 steht. Der Füllstutzen ist mit einer Zentrierglocke 158 und einer im Abstand davon angeordneten Führungsplatte 160 versehen, die beide längs des Füllstutzens verschiebbar sind.
Wie F i g. 7 zeigt, ist seitlich neben jedem Gehäuseteil 110 das Gehäuse 162 für eine Einrichtung zur Ventilbetätigung angeordnet. Im Gehäuse 162 ist eine Zahnstange 164 verschiebbar gelagert, die in Richtung der in den F i g. 3 und 4 dargestellten Pfeile bewegbar ist. Die Zahnstange 164 ist an ihrer Oberseite mit Zähnen 166 versehen. Am Drehschieber des Ventils 106 sind ebenfalls Zähne 168 angebracht, die in die Zähne 166 der Zahnstange eingreifen. Demgemäß hat eine Bewegung der Zahnstange in Fig.4 nach links ein Verstellen des Ventils bis zum Anschlag 170 zur Folge. Eine Bewegung der Zahnstange in die andere Richtung bewirkt ein Verstellen des Ventils bis zum Anschlag 172.
Wie Fig.4 zeigt, sind das Gehäuse 162 und die Anschläge 170 und 172 durch Festschrauben oder auf andere Weise am zugeordneten Gehäuseteil HO befestigt.
Die beschriebene Anordnung ist auch in F i g. 5 gut
so erkennbar. Fig.5 zeigt, daß der Drehschieber des Ventils 106 die Zähne 168 an einem aus dem Gehäuseteil HO herausragenden Ende trägt. Weiterhin kann der Drehschieber im Gehäuseteil 110 durch einen Federring 174 gehalten sein, der in eine am anderen Ende des Drehschieber!! angebrachte Ringnut eingreift und an der Außenseite des Gehäuseteils 110 anliegt.
Am Umfang des Drehschiebers sind zwei O-Ringe 176 und 178 angeordnet, die sich zu beiden Seiten der Bohrungen 136 und 138 befinden. Sie dienen zum Abdichten der von dem gießfähigen Material durchflossenen Kanäle.
Die Zähne 168 können am Umfang eines Rades angebracht sein, das am Ende des Drehschiebers des Ventils 106 auf geeignete Weise, beispielsweise mittels eines Stiftes 1180 befestigt ist. Die Zähne können aber auch am Umfang des Drehschiebers angeformt sein, wie es in der Technik bekannt ist. Die Zahnstange 164 ist im Gehäuse 162 durch einen Keil 182 am Drehen gehindert.
Der Füllvorgang wird während einer gesteuerten Umlaufbewegung des Gehäuseteiles 110 innerhalb eines ortsfesten Gestelles ausgeführt. Im einzelnen weist ein ortsfestes Gestell eine Anzahl Steuerkurven mit vorbestimmter Kontur auf. Diese Steuerkurven und damit zusammenwirkende Taster bewirken ein Laden und Entladen des Füllzylinders, das Anheben der Form in eine Füllstellung, das Absenken der Form während des Füllens und die Verstellung des Ventils zum Verbinden des Füllzylinders entweder mit dem Verteilerkanal oder der Füllanordnung. Jede einen Füllzylinder, eine Füllanordnung und ein Ventil umfassende Fülleinheit ist von den anderen Fülleinheiten der Füllvorrichtung unabhängig. Wenn beispielsweise die umlaufende Füllvorrichtung vierzehn Fülleinheiten aufweist, die gleichmäßig um die Welle 116 angeordnet sind, kann etwa die Hälfte dieser Einheiten unter der Wirkung der Steuerkurven die Füllzylinder 102 beschicken, während etwa die andere Hälfte der Einheiten unter der Wirkung der gleichen Steuerkurven mit dem Füllen der Formen beschäftigt ist. Auf diese Weise ist es möglich, einen gleichmäßigeren Fluß der Füllmasse zu erzielen, weil nicht alle Füllzylinder gleichzeitig gefüllt werden müssen.
Die Vorrichtung nach den F i g. 3 und 4 wird von der Welle 116 getragen und ist zusammen mit dieser drehbar. An der Welle 116 sind auch drei Tragplatten 200, 202 und 204 befestigt, so daß sie mit der Welle umlaufen. Die Platten sind horizontal im Abstand voneinander angeordnet. Sie können auf der Welle festgekeilt oder auf andere Weise befestigt sein. Zwischen den Platten 200 und 202 sowie 202 und 204 ist eine Anzahl Säulen 206 bzw. 208 befestigt. Die Säulen halten die Platten an ihrem Umfang auf dem gewünschten Abstand. Sie können auf einem zur Welle konzentrischen Kreis mit gleichen Abständen angeordnet sein. Die Verbindung mit den Platten kann auf jede geeignete Art erfolgen.
In den Tragplatten ist eine in vertikaler Richtung verschiebbare Stange 210 gelagert. An den Tragplatten befestigte Lager 212 gewährleisten eine gute Beweglichkeit der Stangen 210. Durch Verschieben der Stange und eines Kolbens durch noch zu behandelnde Verbindungsmittel nach oben wird die sich im Füllzylinder befindende Masse in den Füllstutzen gepreßt. Die Bewegung des Kolbens ist mit der Bewegung des Ventils koordiniert. Eine leichte Bewegung der Stange und des Kolbens nach unten erzeugt einen Unterdruck im Füllzylinder, um zunächst nach dem Füllen in der Leitung verbliebenes Material zurückzusaugen und dann, bei einer weiteren Bewegung des Kolbens nach Umstellen des Ventils den Zylinder aus dem Verteilerkanal gänzlich zu füllen. Auf diese Weise ist der Füllzylinder zum Füllen einer weiteren Form wieder geladen.
Die Stange 210 ist mit dem Kolben des Füllzylinders mittels einer Kupplung 214 verbunden, die zwischen der Stange und einer Stellschraube 216 am unteren Ende des Kolbens angeordnet ist. Die Länge des Kolbenhubes kann durch geeignete Einstellung der Stellschraube 216 erfolgen, die durch eine Kontermutter 220 arretiert werden kann. Eine Lagerhülse 222, die in dem Zylinder 224 eine Hubbewegung ausführt, gibt der Kolbenstange Bewegungsfreiheit. Ein Halter 226 umgibt den Zylinder am oberen Ende. Der Halter ist an dem Anschlußstück 142 befestigt. Der Zylinder ist durch eine Anzahl C-V-Ringe 228 abgedichtet, welche die Kolbenstange zwischen dem Kolben und der Lagerhülse umgeben.
Der Zylinder und der Kolben sind vertikal angeordnet. Diese Orientierung ist zum Verhindern von Lufteinschlüssen in der Gießmasse und entsprechenden kleinen Hohlräumen im Lippenstift günstig. Weiterhin ist die vertikale Anordnung zur Verminderung des Abriebes an beweglichen Teilen günstig, wie es sonst insbesondere bei einer einseitigen Berührung zwischen Kolben und Zylinderwand auftreten könnte.
Die Stange 210 kann durch Zusammenwirken einer Steuerkurve 240 und eines Tasters 242 in Vertikalrichtung hin- und herbewegt werden. Der Taster ist am Ende eines Joches 244 gelagert, dessen Schenkel die Stange 210 einschließen und mit der Stange durch einen Stift 246 verbunden sind. Die anderen Enden der Schenkel sind von der Säule 208 geführt.
Die Steuerkurve 240 hat eine obere Laufbahn, deren Form der Kontur anderer Laufbahnen so angepaßt ist, daß das Füllen der Formen und das Beschicken der Zylinder nach einem vorbestimmten zeitlichen Ablauf erfolgt.
Die Form wird von einer Platte 260 getragen, die am Ende einer Stange 262 befestigt ist. Ebenso wie die Stange 210 ist auch die Stange 262 in den Tragplatten 200, 202 und 204 durch zylindrische Lager 264 in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert.
Die die Form tragende Platte 260 wird in eine Ausgangsstellung für den Füllvorgang angehoben und von der Ausgangsstellung abgesenkt, während das Füllen der Form stattfindet. Die zeitliche Steuerung der Bewegung der Platte erfolgt durch das Zusammenwirken einer Steuerkurve 266 und eines Tasters 268. Der Taster 268 ist wiederum am Ende eines Joches 270 gelagert, das zwei Schenkel aufweist, welche die Stange 262 zwischen sich einschließen und mit der Stange durch einen Stift 272 verbunden sind. Das andere Ende des Joches ist an der Säule 206 geführt.
Die Steuerkurven 240 und 266 sind ringförmig ausgebildet und umgeben die Welle 116. Die Laufbahnen beider Steuerkurven sind in der Höhe einstellbar. Zu diesem Zweck trägt das stationäre Gestell der Füllvorrichtung eine vertikale Säule 280. Die Säule 280 weist einen Sockel 282 auf und trägt an ihrem oberen Ende eine Platte 284 mit einem hochragenden Rand 286. Der Rand 286 kann als Lager für die obere Tragplatte 200 dienen. Die beiden Steuerkurven 240 und 266 werden jeweils von dem Arm 290 bzw. 292 eines Klemmstückes 294 bzw. 296 getragen. Die Klemmstükke sind längs einer Gewindestange 298 einzeln einstellbar. Durch Muttern 300 wird die gewählte Einstellung gesichert. Spanneinrichtungen 302 und 304 mit Handgriffen 306 und 308 unterstützen die Einstellung. Diese Höheneinstellung dient zur Einstellung der Operation jeder Fülleinheit, die an das umlaufende Verteilerstück 112 angeschlossen ist. Eine individuelle Einstellung der Zylinderfüllung kann durch Verstellen des Gliedes 310 erfolgen, das von einem Gewindebolzen 312 getragen wird.
Die die Form tragende Platte 260 weist eine öffnung 261 auf. Unter der öffnung befindet sich eine Rinne 263, die zur Aufnahme von Material bei Reinigungsprozessen dient. Die Rinne kann nicht dargestellte Heizeinrichtungen aufweisen, die dazu dienen, das Material in fließfähiger Form zu halten.
Die Wirkungsweise der in den Fig.2 bis 8 dargestellten Füllvorrichtung dürfte unter Berücksichtigung der vorstehenden Beschreibung leicht verständlich sein. Der Füllvorgang erfolgt als Schritt des anhand der Fi g. IA und IB erläuterten Gesamtverfahrens. Demge-
maß sieht der Füllvorgang den Empfang einzelner Formen und Behälter vor, die der Station 20 mit der Füllvorrichtung von der Fördereinrichtung zugeführt werden. Wie Fig.9 ztigt, ist ein erstes Rad 320 zwischen der Füllvorrichtung und der Fördereinrichtung angeordnet Das Rad weist eine Anzahl Taschen 322 auf, die auf den Umfang des Rades gleichmäßig verteilt sind. Die Formen werden von den Taschen aufgenommen und von der Fördereinrichtung auf eine zur Aufnahme der Form bestimmten Platten 260 der Füllvorrichtung transportiert. Während der Rotation der Füllvorrichtung wird die Form gefüllt. Nachdem der Füllvorgang abgeschlossen und die Platte 260 nahezu einen vollständigen Umlauf ausgeführt hat, gelangt die Form in eine der Taschen 326 eines zweiten Rades 324. Das zweite Rad bringt dann die Form auf die Fördereinrichtung zurück, welche die Form den oben behandelten, weiteren Verarbeitungsschritten zuführt.
Wie Fig. 10 zeigt, wird die Form von der sie tragenden Platte 260 von der unteren in die in F i g. 3 gestrichelt dargestellten, obere Position stetig angehoben. Die Bewegung in die obere Position wird während einer Drehung der Platte 260 um etwa 50° ausgeführt. Die hierfür benötigte Zeit beträgt etwa 1 s. Durch das Anheben der Form erreicht der Einfüllstutzen 154 seine Endstellung nahe dem Boden der Form. Dabei hält die Zentrierglocke 158 den Einfüllstutzen zentriert, damit er die Öffnung im Behälter 330 passiert. Zu diesem Zweck ist die Zentrierglocke mit einer kegelförmigen Innenfläche versehen, die mit dem Boden des Behälters zusammenwirkt, um den Einfüllstutzen zu führen. Die Zentrierglocke und die Führungsplatte 160 sind längs des Einfüllstutzens 156 frei verschiebbar. Daher nehmen, wenn die Form die in F i g. 3 gestrichelt dargestellte Position erreicht, auch die Zentrierglocke und die Platte die gestrichelten Stellungen ein. Da der Füllstutzen bis zum Boden der Form reicht, erfolgt das Füllen der Form von unten nach oben. Diese Art des Füllens verhindert, daß von dem Material Luft eingefangen wird, und führt zu einer geringeren Materialbewegung während des Füllens.
Der Füllvorgang findet während einer Dauer von etwa 2 s statt, während die Platte um etwa 100° weitergedreht wird. Während des Füllens wird die Platte mit der Form stetig abgesenkt. Die Geschwindigkeit beim Absenken ist kleiner als beim Anheben. Die Geschwindigkeit hängt von der Gestalt des Hohlraumes der Form ab. Indem der Füllstutzen in einer konstanten Höhe über dem Füllniveau innerhalb der Form gehalten wird, wird ebenfalls die Gleichförmigkeit des Füllen.; gefördert. Nach dem Füllvorgang wird die Platte mit der Form weiter bis in die in Fig.3 mit vollen Linien dargestellte Position abgesenkt. Hierzu wird eine zusätzliche Zeit von etwa 1 s benötigt. Während dieser Zeit wird die Form um weitere 50° gedreht. Die Form ist nun zur Übergabe auf die Fördereinrichtung bereit.
Während der beschriebenen Drehung und Hin- und Herbewegung der Form wird der Füllzylinder 102 unter der Steuerung des Ventils 106 mit Lippenstiftmasse aus dem Verteiler gefüllt. Dem Füllen des Füllzylinders folgt eine Ruhezeit, während der das Ventil umgestell' wird, um den Füllzylinder mit der Füllanordnung 104 zu verbinden. Die Bewegung des Kolbens wird von der Steuerkurve 240 und dem Taster 242 gesteuert. Eine nicht dargestellte Steuerkurve, an der ein an der b5 Zahnstange 164 befestigter Taster 350 entlangläuft, bewirkt das Umstellen des Ventils.
Demgemäß wird der Füllzylinder in einer Zeitspanne, während der die Form in die in Fig.3 gestrichelt dargestellte Position angehoben wird und die 1 bis 2 s vor dem Übertragen einer Form auf die Platte 260 beginnt, der Füllzylinder mit Lippenstiftmasse gefüllt Während dieser Zeit wird die Zahnstange von der Steuerkurve in ihrer rechten Endstellung gehalten. Der Verteilerkanal 10β steht mit der Bohrung 134 im Drehschieber des Ventils 106 in Verbindung. Das Einfließen des Materials in den Füllzylinder wird durch eine Bewegung des Kolbens in Saugrichtung bewirkt Dieser Vorgang erfolgt während einer Zeit von etwa 2 s, während der der Taster 242 einen Bogen von etwa 100° durchläuft. Wenn die Platte 260 mit der Form sich der oberen Endstellung nähert und diese endlich erreicht, führt das Ventil 106 eine Bewegung zwischen seinen Anschlägen 170 und 172 aus, wodurch die Verbindung zwischen dem Füllzylinder und dem Füllstutzen 156 hergestellt wird. Die Ventilbewegung wird durch Rückkehr der Zahnstange in die in Fig.3 gezeigte Stellung durch beliebige Steuermittel erreicht. Zu diesem Zweck kann beispielsweise eine nicht dargestellte Steuerkurve verwendet werden, die auf die andere Seite des Tasters 350 wirkt. Die Zahnstange kann auch unter der Wirkung einer Kraft stehen, die sie in die in F i g. 3 gezeigte Stellung zurückzubringen sucht. Während des Füllvorganges und bis kurz vor Beginn des Nachfüllens des Füllzylinders erfährt die Zahnstange keine Änderung ihrer Stellung. Demgemäß beginnt die Zahnstange eine nach innen gerichtete Bewegung zum Herstellen einer Verbindung zum Verteiler erst nach einer Drehung von etwa 250° der Platte und der Form Die Bewegung der Zahnstange in jeder Richtung erfolgt während einer Zeit von etwas mehr als 0,5 s und einer Drehung von etwa 30°.
Wenn der Füllvorgang beginnt, beginnen der Kolben und die Kolbenstange 218 unter Wirkung der Steuerkurve 240 eine Aufwärtsbewegung durch den Füllzylinder, wodurch sie Material verdrängen und über der Füllstutzen in den Hohlraum der Form drücken. Eir vollständiger Füllvorgang erfolgt während einer Zeil von etwa 2 s, während der die Form um etwa zwe Drittel ihres Hubes abgesenkt worden ist. Das Absenken erfolgt über eine Drehung von etwa 100°.
Nach dem Füllen wird der Kolben in entgegengesetzter Richtung bewegt. Die Bewegung erfolgt währenc etwa 15° und einer Zeit von etwa '/3 s. Während diese: Zeitspanne wird Lippenstiftmasse, die in dem Füllstut zen und den Bohrungen verblieben ist, in der Füllzylinder zurückgesaugt. Durch Einstellen der Zeit dauer kann im wesentlichen das gesamte Material au! den Bohrungen in den Zylinder zurückgebracht werden.
Nach einer Ruhezeit, die zwischen 1,5 und 2 s dauerr kann und sich über 85° der Drehung erstreckt, wird da: Ventil 106 verdreht, um erneut den Verteiler mit den Füllzylinder zu verbinden. Das Füllen des Faltzylinder: beginnt nach Umstellen des Ventils und einer Gesamt drehung von etwa 280°. Nach dieser Drehung erfolg auch etwa das Rückführen der Form auf dii Fördereinrichtung durch das Rad 324.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß durch dii Erfindung eine Füllvorrichtung für eine Fertigungsstra ße geschaffen wird, welche die Schwierigkeitei vermeidet, die bei bekannten Vorrichtungen angetrof fen wurde. Die erfindungsgemäße Füllvorrichtung weis Baueinheiten auf, die eine einfache und kostensparendi Wartung und Reparatur ermöglichen, weil Reparaturei an einer einzelnen Baueinheit ausgeführt werde: können. Die Füllvorrichtung ermöglicht weiterhin einei
kontinuierlichen Betrieb bei erhöhter Arbeitsgeschwindigkeit. Dabei ist gewährleistet, daß ein Füllvorgang nicht eingeleitet wird, bevor sich eine Form in der Füllstellung befindet Weitere vorteilhafte Eigenschaften liegen in einer Verbesserung des Füllvorganges, die zu von Oberflächenfehlern freien Produkten bei gleichzeitiger Erhöhung der Füllgeschwindigkeit führt Dafür ist von Bedeutung, daß der Füllvorgang kontinuierlich abläuft Die Synchronisation der Kolbenbewegung und der Einrichtung zum Positionieren der Formen führen in Verbindung mit dem Fehlen von Unstetigkeiten beim Füllvorgang dazu, daß keinerlei Fehler an der Spitze und an der Außenfläche eines Lippenstiftes auftreten, die sonst als ringförmige
Verformungen an der Oberfläche in Erscheinung treten. Die Synchronisation der Kolben- und Formbewegung ist ebenfalls wichtig.
Hierbei soll der Füllvorgang eingeleitet werden, wenn die Form nach Erreichen ihrer höchsten Stellung wieder abzusinken beginnt, wie es aus den Fig.9 und 10 ersichtlich ist
Die Erfindung wurde vorstehend anhand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben. Es versteht sich jedoch, daß die Erfindung nicht auf diese Ausführungsform beschränkt ist sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den durch die folgenden Ansprüche gesteckten Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (18)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Gießen eines Formkörpers aus einer fließfähigen, hochviskosen und/oder schnell erhärtenden Masse, insbesondere aus Lippenstiftpo- s made, bei dem die Masse von oben in den Hohlraum einer Form eingefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Einleiten der Masse in den Hohlraum der Form an einer Stelle beginnt, die sich dicht über dem Boden des Hohlraumes befindet, und daß während des Füllvorganges der Abstand zwischen dem Boden des Hohlraumes und der Einfüllstelle vergrößert wird, so daß die Einfüllstelle gegenüber dem Boden ebenso schnell angehoben wird, wie der Spiegel der eingefüllten Masse in dem Hohlraum ansteigt, und die Einfüllstelle stets dicht über der Oberfläche der eingefüllten Masse gehalten wird.
2. Füllvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche in einer Produktionsstraße, die von Formen, die mit einem gießbaren Material zu füllen sind, im wesentlichen kontinuierlich durchlaufen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ortsfesten Gestell eine Gehäuseanordnung beweglich gelagert ist, die einen Verteiler (108, 112) mit Anschlüssen (118, 120) zur Zu- und Abfuhr des gießbaren Materials und wenigstens eine Fülleinheit (102,104, 106, 110) umfaßt, die mit dem Verteiler (108, 112) verbunden ist und aus einem Füllstutzen (156) mit einem Auslaß (152), einem Zylinder (102), einem Kolben und einer Einrichtung zum Bewegen des Kolbens innerhalb des Zylinders in einer ersten Richtung zum Einsaugen einer Füllmenge des gießbaren Materials von dem Verteiler (108,112) in den Zylinder und in einer zweiten Richtung zum Auspressen der Füllmenge aus dem Zylinder zu einem Einlaß des Füllstutzens (156) besteht und Kanäle zum Verbinden des Zylinders (102) mit dem Verteiler (108,, 112) und dem Füllstutzen (156) und ein in die Kanäle eingeschaltetes Ventil (106) aufweist, das in einer ersten Endstellung das Einsaugen der Füllmenge und in einer zweiten Endstellung das Auspressen der Füllmenge ermöglicht, und daß weiterhin eine Trageinrichtung (260) für die einzelnen zu füllenden Formen, eine Einrichtung (320) zur Übertragung aufeinanderfolgender Formen auf die Trageinrichtung (260), eine Einrichtung (2162, 266, 268) zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen jeweils einer Trageinrichtung (260) und einem Füllstutzen (156) in solcher Weise, daß sich in einer ersten Stellung die Form am Auslaß (152) des Füllstutzens (156) und in einer zweiten Stellung entfernt davon befindet, eine Einrichtung (1164, 168, 350) zur Betätigung des Ventils (106), die das Ventil (106) in die zweite Endstellung bringt, wenn die Trageinrichtung die erste Stellung erreicht, und eine Einrichtung (210, 240,242) zum Bewegen des Kolbens in der zweiten Richtung, wenn sich die Trageinrichtung in Richtung auf ihre zweite Stellung bewegt, vorhanden ist.
3. Füllvorrichtung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gestell eine Welle (116) drehbar gelagert ist und das Gestell die Welle ringförmig umgibt und daß die Gehäuseanordnung an der Welle (116) befestigt ist
4. Füllvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseanordnung mehrere Fülleinheiten (102, 104,106, 110) umfaßt, die auf einem zur Welle (116) konzentrischen Kreis gleichmäßig verteilt sind.
5. Füllvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Fülleinheit (102,104,106, UO) ein Gehäuseteil (110) aufweist, von dem der Zylinder (102) und der Füllstutzen (156) parallel zur Welle (116) abstehen.
6. Füllvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil (HO) eine Bohrung aufweist, in der das Ventil (106) drehbar gelagert ist
7. Füllvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Bohrung senkrecht zur Achse der Welle (116) verläuft, daß als Kanäle dienende Bohrungen (132, 138, 150) im Gehäuseteil (UO) radial zur Achse der Bohrung gerichtet sind und gleiche Winkel einschließen, und daß das Ventil (106) zwischen seinen Endstellungen eine Drehung um 120° auszuführen vermag.
8. Füllvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (164, 168, 350) zur Betätigung des Ventils (106) eine im Gehäuseteil (110) verschiebbar gelagerte Zahnstange (164), deren Zähne (166) mit Zähnen (168) in Eingriff stehen, die auf mindestens einem Teil des Umfanges des Ventils (106) angeordnet sind, und Glieder (350) zum Bewegen der Zahnstange (164) in entgegengesetzten Richtungen umfaßt.
9. Füllvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder zum Bewegen der Zahnstange eine im Gestell angeordnete erste Steuerkurve mit einer ringförmigen Laufbahn und eine an der Laufbahn anliegenden, mit der Zahnstange (164) verbundenen Taster (350) umfassen.
10. Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (210, 240, 242) zum Bewegen des Kolbens eine im Gestell angeordnete zweite Steuerkurve (240) mit einer ringförmigen Laufbahn und einen an der Laufbahn anliegenden Taster (242) umfaßt.
11. Füllvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Steuerkurve (240) mit dem Gestell durch eine Verstellvorrichtung (296, 304) verbunden ist.
12. Füllvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (210, 240, 242) zum Bewegen des Kolbens eine zur Einstellung des Kolbenhubs in ihrer Länge veränderbare Stange (210) umfaßt, die an einem Ende mit dem Kolben und am anderen Ende mit dem Taster (242) verbunden ist.
13. Füllvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (242) am geschlossenen Ende eines gabelförmigen Joches (244) befestigt ist, dessen Schenkel mit der Stange (210) durch einen Stift (246) verbunden sind, und daß die Stange (210) in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagert ist
14. Füllvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gestell eine zweite Verstelleinrichtung angebracht ist, die unabhängig von der ersten Verstelleinrichtung eine Grenze des Kolbenhubs bestimmt.
15. Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (262,266,268) zum Erzeugen einer Relativbewegung zwischen Trageinrichtung (260) und Füllstutzen (156) eine im Gestell angeordnete dritte Steuerkurve (266)
mit einer ringförmigen Laufbahn und einen an der Laufbahn anliegenden Taster (268) umfaßt
16. Füllvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Trageinrichtung (260) und den Taster (268) eine in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagerte Stange (262) geschaltet ist.
17. Füllvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (268) am geschlossenen Ende eines gabelförmigen Joches (270) befestigt ist, desseü Schenkel mit der Stange (262) durch einen Stift (272) verbunden sind.
18. Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gestell eine dritte Verstelleinrichtung angebracht ist, weiche die Grenzstellung der Trageinrichtung (260) bestimmt
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