DE250385C - - Google Patents

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DE250385C
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cadmium
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/24Electrodes for alkaline accumulators
    • H01M4/26Processes of manufacture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250385 KLASSE 21 δ. GRUPPE
RUDOLF PÖRSCKE und ERWIN ACHENBACH in HAMBURG.
mit alkalischem Elektrolyt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13.JuIi 1910 ab.
Als negative Elektroden für Sekundärelemente mit alkalischen Elektrolyten wird heute durchweg Eisenoxydhydrat benutzt. Diese negativen Eisenoxydhydratelektroden weisen gewisse Übelstände insofern auf, als sie gegen Überanstrengung des Akkumulators (Kurzschluß) empfindlich sind, und zwar deshalb, weil das Eisen leicht in eine höhere Oxydationsstufe übergeht, welche später beim Laden sich sehr
ίο schwer wieder in Eisenmetall zurückverwandeln läßt. Es ist auch bereits versucht worden, anstatt Eisenelektroden solche aus Kadmiummetall herzustellen. Man hat hier verschiedene Wege eingeschlagen:
J u η gn e r-Stockholm geht von Kadmiumoxyd aus, d. h. er brachte Kadmiumoxyd mit Leitmitteln zusammen, preßte hieraus Kuchan, welche in Taschen eingehüllt wurden und so • Elektroden darstellten.
Nach anderen Verfahren hat man auf mechanischem Wege oder durch Elektrolyse von Kadmiumsalzlösungen erhaltenes pulverförmiges Kadmiummetall gepreßt und als Elektroden verwendet.
Es hat sich nun herausgestellt, daß. man besonders brauchbare Elektroden erhalten kann, wenn man gemäß vorliegender Erfindung das feinverteilte Kadmiummetall auf chemischem Wege durch Ausfällen aus einer Kadmiumsalzlösung, z. B. Chlorkadmiumlösung, als schwammförmiges Metall gewinnt. Das Ausfällen geschieht zweckmäßig dadurch, daß man feingepulvertes Zinkmetall in Kadmiumchloridlösung einträgt, wodurch' das Chlor, welches eine nähere Verwandtschaft zum Zink als wie zum Kadmiummetall hat, Chlorzinklösung bildet, während Kadmiummetall in Schwammform frei wird.
Der nach diesem Verfahren erhaltene Kadmiummetallsehwamm wird gut gewaschen und auf dem Wasserbade getrocknet, worauf man äußerst feinverteiltes Kadmiummetallpulver erhält. Dieses feinverteilte Kadmiummetallpulver wird mit ebenso fein verteiltem, später wieder herauszulösendem Zinkmetallpulver ge-' mischt, jedoch so, daß das Kadmiummetallpulver im Überschuß vorhanden ist. Das Zinkmetallpulver wird ebenfalls auf chemischem Wege dargestellt, zweckmäßig nach demselben Verfahren, wie bei der Darstellung von Kadmium angegeben, welches darin in diesem Falle besteht, daß Magnesiummetall in eine Chlorzinklösung eingetragen wird, worauf sich Magnesiumchlorid bildet und schwammförmiges Zinkmetall frei wird. Der Kadmiumzinkmischung wird eine kleine Menge Quecksilberoxyd zugesetzt, worauf diese Mischung entweder trocken oder ein wenig angefeuchtet zu Kuchen gepreßt oder etwas mehr angefeuchtet auf einem Kalander als Paste verarbeitet wird, welche auf geeignete Träger gestrichen wird. Diese können nach dem Pasten und Verdunsten des in der Paste enthaltenen Wassers zweckmäßig nachgepreßt werden.
Während der ersten Ladung einer solchen Elektrode z. B. gegen eine Nickelelektrode wird das Quecksilberoxyd zu Metall redu-
(2. Auflage, ausgegeben am lt. Juni 1313)
ziert, welches die Kadmiumzinkteilchen umhüllt. Während der ersten Entladung dieser Elektrode geht Zink in Lösung, während das Kadmiummetall oxydiert wird, Quecksilbermetall bleibt als solches bestehen. Das Zinkmetaü ist also nur vorübergehend in der Kadmiummasse enthalten und dient lediglich dazu, die erforderliche Porosität der Elektrode zu erzielen, ein Zweck, für welchen es in der
ίο Särtimlertechnik, insbesondere auch bei Sammlern mit alkalischem Elektrolyt schon Anwendung gefunden hat. Nach dieser ersten Formierungsentladung erhält man eine hoch poröse Kadmiumelektrode,, welche als Leitmittel Spuren von Quecksilber enthält. Diese . poröse Kadmiumelektrode wird nun in einem Elektrolyt aus reiner Natron- oder Kalilauge gegen eine positive, zweckmäßig Nickelelektrode benutzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:.
1. Verfahren zur Herstellung von Kadmiumelektroden für elektrische Sammler mit alkalischem Elektrolyt, dadurch gekennzeichnet, daß feinverteiltes Kadmiummetall auf chemischem Wege durch Ausfällen aus einer Kadmiumsalzlösung gewonnen und dann mit feinverteiltem Zink gemischt wird, welches nach dem Eintragen der Masse in die Träger in an sich bekannter Weise durch Anodenelektrolyse wieder entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feinverteilte Kadmium durch Eintragen von Zinkpulver in eine Kadmiumsalzlösung, das feinverteilte Zink durch Eintragen von Magnesiumpulver in eine Zinklösung hergestellt wird.
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