DE2503102C3 - - Google Patents
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- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
- H04Q3/52—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ansteuerschaltung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
In modernen, indirekt gesteuerten Fernsprechvermittlungsanlagen werden die als Koppel punkte
bezeichneten Durchschalteelemente in Matrixform zusammengeschaltet und bilden Koppelvielfache als
selbstständige elektrische Baugruppen, die über Zwischenleitungen miteinander verbunden werden.
Die Ansteuerung der Koppelpunkte in Koppelvielfachen ist ein Problem, dessen Lösung stark von der
Technik der Koppelpunkte, der Methode der Wegesuche und vom übrigen Systemaufbau abhängt und für
das es zahlreiche Lösungen gibt.
Eine aus den Hasler-Mitteilungen Nr. 11976 mit dem
Titel »Der elektronische Koppelpunkt KP 2 x 2« bekannte Lösung ist die Koinzidenzansteuerung mittels
einer Zeilen- und einer Spaltenmarkiersignalleitung. Treten diese Signale an einem Koppelpunkt gleichzeitig
auf, so bewirken sie das Einschalten des Koppelpunktes. Um Doppelverbindungen zu vermeiden, darf zur gleichen
Zeit nur jeweils ein Koppelpunkt angesteuert werden.
Eine Ansteuerschaltung für Koppelpunkte in Matrixform, die von der Koinzidenzansteuerung eines Koppelvielfachs
Gebrauch macht, ist aus der DE-OS 18 13 580
bekannt geworden. Jedem Koppelpunkt ist ein Steuerkreis mit einem UND-Glied und einem bistabilen
Kippglied zugeordnet, dessen Ausgang nur dann ein die Durchschaltung des Koppelpunkttransistors bewirkendes
Steuersignal abgibt, wenn eingangsseitig außer einem, den Freizustand der zu belegenden Verbindungsleitung
kennzeichnendes Signal ein zeilenindividuelles Auswahlsignal und ein mittels einer spaltenindividuellen
Verzögerungsschaltung verzögertes Durchschaltsignal anliegen.
Obwohl die Koinzidenzansteuerung im Prinzip sehr einfach, wenig aufwendig und flexibel ist, erfordert sie
einen gewissen Aufwand, der in der Bereitstellung der Markiersignale, in der Verdrahtung und in der Schwierigkeit,
den Schaltzustand des Koppelpunktes zu erkennen oder den Koppelpunkt zu löschen, besteht.
Bei der Ausführung oder Koppelvielfache als integrierte Halbleiterschaltkreise, insbesondere als MOS-
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20
Großschaltkreise, spielt es kaum eine Rolle, wie komplex die Ansteuerlogik ist, wenn sie nur nicht zuviel
Flachs eines Halbleiterchips beansprucht. Dagegen wird mindestens die Hälfte der Kosten eints integrierten
Schaltkreises durch das Gehäuse und die Innenverdrahtung verursacht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Ansteucrschaltung der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 genannten Art anzugeben, die folgende Forderungen erfillt:
1. möglichst geringe Anzahl von Außenanschlüssen des Koppelvielfaches,
2. möglichst einfache Verdrahtung innerhalb der Koppelgruppe,
3. möglichst wenige und einfache gemeinsame Zusatzschaltkreise in Koppelgruppen oder einem
Koppelfeld,
4. zeitlich gestaffelte Ansteuerung der Koppelpunkte, wobei nacheinander auch mehrere Koppelpunkte
in einer Zeile und Spalte eingeschaltet werden dürfen, so daß ein beliebiges Einschaltmuster
realisiert werden kann.
Die Aufgabe wird bei einer Ansteuerschaltung der genannten Art durch die Kombination der kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht eine erheblich vereinfachte
Ansteuerschaltung. Es sind nunmehr wenige Außenanschlüsse am Koppelvielfach und an einer Koppelgruppe
erforderlich. Dadurch ergibt sich auch eine vereinfachte Koppelfeldverdrahtung, Koppelgruppen
erfordern nur noch wenige und einfache Zusatzschaltkreise und beliebige Einschaltmuster der Koppelpunkte
sind herstellbar.
In gewünschter Weise ist femer eine getrennte Einschaltung
und Löschung einzelner Koppelpunkte möglich. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen beschrieben. Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 2 ist der Schaltzustand eines
Koppelpunktes feststellbar. Wird die Schaltung nach Anspruch 3 weitergebildet, so können in einer Koppelgruppc
vorhandene Koppelvielfache ein Rückmeldesignal abgeben, so daß bei einem Teilausbau des
Systems Fehlmarkierungen vermieden werden können. Ist ein Koppelvielfach fehlerhaft, so wird dies durch die
Ausgestaltung der Ansteuerschaltung nach Anspruch 4 signalisiert. Die Ausgestaltung nach Anspruch 5
ermöglicht eine leichte Erweiterbarkeit einer Koppelgruppe.
Werden die Koppelvielfache der Ansteuerschaltung so untereinander über einer Mehrebenenverdrahtungsplatte
in geätzter Schaltungstechnik verbunden, so nimmt auch die Koppelgmppe wenig Raum in
Anspruch.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wird anhand der F i g. 1 bis 4 näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Koppelvielfachs
mit einer einem Koppelpunkt zugeordneten erfind u ngsgemäßen Ansteuerschaltung,
F i g 2 die Vielfachschaltung der Sprechwege mehrerer Koppelvielfache zu einer Koppelgruppe,
Fig. 3 Ansteuerschaltung für eine Koppelgruppe,
Fig. 4 Schaltung zur Erzeugung bestimmter Zustandsausgabesignale.
Fig. 1 zeigt in der oberen Hälfte ein Koppelvielfach
mit m Eingängen und &eegr; Ausgängen mit schematischer
Darstellung der Sprechwege 2 und der Koppelpunkte 3. Im Ausfuhrungsbeispiel ist m = &eegr; = 8 gewählt, so daß
insgesamt das Koppelvielfach aus m · &eegr; =64 Koppelpunkten
mit je 8 Zeilen - und 8 Spaltenleitungen besteht.
Zur Ansteuerung eines Koppelpunktes ist jeweils ein Ansteuerkreis vorgesehen, welcher als Blockschaltbild
in der unteren Hälfte der F i g. 1 dargestellt ist. Ein Koppelpunkt
wird beispielsweise über die Steuerleitung 4 von einem bistabilen Kippglied 5 des Steuerkreises
geschaltet. Um die Forderung nach einem beliebigen Einschaltmuster der Koppelpunkte zu erfüllen, ist in
der Ansteuerschaltung jedem Koppelpunkt ein bistabiles Kippglied 5 zugeordnet.
Jedem Koppelpunkt ist ein Steuerkreis mit einem ersten UND-Glied 6 zugeordnet, an dessen Eingang
Adressenleitungen AZ für Zeilenadressen und AS für Spaltenadressen, und zwei Auswahlleitungen Ul und
Vl angeschlossen sind. Die Adressenleitungen AZ dienen der Zuführung der Zeilenadresse und die Adressenleitungen
AS der Zuführung der Spaltenadressen eines Koppelvielfachs. Diese Adressenleitungen sind allen
Koppelpunkten eines Koppelvielfachs und auch einer Koppelgruppe gemeinsam.
Die Auswahlleitungen i/l und Vl sind jeweils einem
Koppelvielfach, in diesem Fall dem Koppelvielfach 11, zugeordnet. Zu einem Koppelvielfach 32 würden die
entsprechenden Auswahlleitungen i/3 und Vl gehören.
Der Ausgang des UND-Gliedes 6 dient zum Ein- und Ausschalten des dem UND-Glied 6 zugeordneten Koppelpunktes.
Dieser Ausgang ist hierzu, ebenso wie ein Anschluß E für die Einschaltung des Koppelpunktes,
mit einem zweiten UND-Glied 7 und, ebenso wie ein Anschluß L für die Ausschaltung des Koppelpunktes,
mit einem UND-Glied 8 verbunden. Der Ausgang des UND-Gliedes 7 führt an den einen Eingang und der
Ausgang des UND-Gliedes 8 an den anderen Eingang des bistabilen Kippgliedes 5, dessen Ausgang über die
Steuerleitung 4 den dem UND-Glied 6 zugeordneten Koppelpunkt steuert. Ein ebenfalls an die Steuerleitung
4 angeschlossenes UND-Glied 9 dient in Verbindung mit dem Ausgangssignal des UND-Gliedes 6 zur
Abgabe eines Zustandssignals, welches den Schaltzustand des Kippelpunktes kennzeichnet, an die
Zustandsausgabeleitung Z am Ausgang des UND-Gliedes 9.
Eine weitere, an dem Ausgang des UND-Gliedes 6 angeschlossene Zustandsausgabeleitung S dient der
Überwachung des UND-Gliedes 6. Die Funktion des Steuerkreises im einzelnen wird weiter unten näher
beschrieben.
Die geringste Anzahl Steuerleitungen benötigt eine rein dual codierte Ansteueradresse je Koppelpunkt. Bei
M · N Koppelpunkten beträgt die Anzahl der verschiedenen Adressenleitungen
s = Id M + Id N.
Hierin ist id( ) der Laogarithmus des Arguments in der Klammer zur Basis 2. Liegt Id M und/oder Id N zwischen
zwei aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen, so ist jeweils die nächsüiüheie ganze Zahl einzusetzen. Im
Ausführungsbeispiel ist für ein Koppelvielfach
m = &eegr; = 8
und damit
und damit
s = 3 + 3 = 6.
Fi g. 2 zeigt eine Koppelgruppe mit sechs Koppelvielfachen
11 und 32, die je m Zeilenleitungen und &eegr; Spaltenleitungen aufweisen und somit 64 Koppelpunkte je
Koppelvielfach enthalten. Die Koppelvielfache sind matrixförmig angeordnet. Eine Koppelvielfachzeile
enthält zwei Koppelvielfache und eine Koppelvielfachspalte drei Koppelvielfache. Diese Koppelgruppe mit je
64 Koppelpunkten je Koppelvielfach umfaßt somit 24 Zeilenleitungen und 16 Spaltenleitungen und somit
24 · 16 Koppelpunkte.
Da die Koppelgruppe aber aus identischen Koppelvielfachen mit jeweils m Eingängen und jeweils &eegr; Ausgängen
aufgebaut sein soll, ist eine vollständige Adressierung in einfacher Weise nicht möglich. Jedes Koppelvielfach
müßte nämlich durch eine zusätzliche Adresse aufgerufen werden. Zwar läßt sich mit Hilfe einer UND-Verknüpfung
und einem individuell je Koppelvielfach verschiedenen Anschluß der UND-Eingänge an die
dann zweidrähtig (mit richtigem und invertierten Vorzeichen) ausgelegten Steuerleitungen für die Koppelvielfache
decodierte Adressierung der Koppelvielfache vornehmen, aber je nach Größe der gemeinsam
gesteuerten Koppelgruppe sind unterschiedlich viele Eingänge der UND-Verknüpfung erforderlich. Dadurch
wird der Einsatz des Koppelvielfachs als Baustein an spezielle Vorbedingungen geknüpft und eingeschränkt.
Nach der Lehre der Erfindung wird deshalb für die Auswahl eines Koppelvielfaches eine Koinzidenzansteuerung
gewählt, die völlig freizügig ist. Jedes Steuerteil eines Koppelvielfachbausteines weist einen
Anschluß U und einen Anschluß V auf. Bei Koinzidenz der Signale an diesen Eingängen ist das gewünschte
Koppelvielfach aufgerufen. Die Koppelpunkte innerhalb des Koppelvielfachs werden dagegen durch dual
codierte Adressen ausgewählt. Daher müssen die Adressen für die Zeilen-Nr. und riie Spalten-Nr. eines
Koppelvielfachs getrennt codiert werden, weil die Zeilen-Nr. z. B. einen Eingang kennzeichnet und die Spalten-Nr.
eine Zwischenleitung bezeichnet.
Die Adressenleitungen AZ, von denen lediglich Id m
und die Adressenleitungen AS, von denen lediglich Id &eegr;
erforderlich sind, können für alle Koppelvielfache parallelgeschaltet werden.
Fig. 3 zeigt die aufgrund der Erfindung sich ergebende
vorteilhafte Zusammenschaltung der Adressenleitungen AZ und AS. Die Parallelschaltung der Adressenleitungen
ist deshalb statthaft, weil nur die Adressen des durch die Signale in den Auswahlleitungen U und V
ausgewählten Koppelvielfachs wirksam werden. Das UND-Glied 6 in F i g. 1 gibt beispielsweise nur dann ein
Aufrufsignal für den ihm zugeordneten Koppelpunkt ab, wenn an den Auswahlleitungen Ul und Vl ein
Signal anliegt und die dem Koppelpunkt zugeordneten Zeilenadressen und Spaltenadressen vorliegen. Ist der
Koppelpunkt angewählt, so wird über das UND-Glied 9 in F i g. 1 sein Schaltzustand aufgrund des Potentials der
Steuerleitung 4 der Zustandsausgabeleitung Z zugeführt.
Wie F i g. 3 zeigt, haben nicht nur alle Koppelpunkte,
sondern auch alle Koppelvielfache gemeinsame Zustandsausgabeleitungen W, Z und F. Beispielsweise
ist an den Ausgängen der UND-Glieder 9 von Fig. 1 die gemeinsame Zustandsausgabeleitung Z für die Kennzeichnung
des Schaltzustandes des Koppelpunktes angeschlossen.
Die Auswahlleitungen U und V sind mit einer Decodierschaltung
18 bzw. 18' verbunden, welche durch ein Signal Cu für eine Zeile einer Koppelgruppe und ein
weiteres Signal Cv für die Spalte einer Koppelgruppe das Koppelvielfache, das den gewünschten Koppelpunkt
enthält, ansteuert.
In jedem Koppelvielfach sind auch die Steuersignaleingabeleitungen
E und L jeweils zusammengeschaltet, so daß jedes Koppelvielfach hierfür nur jeweils einen
einzigen Anschluß aufweist. Die Steuersignaleingabeleitungen der Koppelvielfache einer Koppelgruppe lassen
sich in vorteilhafter Weise wiederum zusammenschalten, so daß alle Koppelpunkte einer Koppelgruppe
auch gemeinsame Steuersignaleingabeleitungen besitzen.
Von der Steuerung der Fernsprechvermittlung kann durch ein Signal auf der Steuersignaleingabeleitung E
während der Anwahl des Koppelpunktes dieser über das UND-Glied 7 (Fig. 1) eingeschaltet werden. Über die
Steuersignaleingabeleitung L und das UND-Glied 8 (Fig. 1) kann das Ausschalten des Koppelpunktes
bewirkt werden.
Fig. 4 zeigt eine Schaltung zur Erzeugung bestimmter
Zustandsausgabesignale. Das dort gezeigte UND-Glied 42 ist in jedem Koppelvielfach nur einmal vorhanden.
Seinen beiden Eingängen werden die Auswahlleitungen U und V für das jeweilige Koppelvielfach zugeführt.
Der Ausgang des UND-Gliedes 42 wiederum in vorteilhafter Weise an der gemeinsamen Zustandsausgabeleitungen
W für eine Kennzeichnung des Vorhandenseins des Koppelvielfachs angeschlossen werden.
Ein Signal auf der gemeinsamen Zustandsausgabeleitung W bedeutet, daß das angewählte Koppelvielfach
eingebaut und betriebsbereit ist.
An das UND-Glied 42 können weitere Eingänge mit internen Fehlersignalisierungen angeschlossen werden,
um zu verhindern, daß ein defekter Koppelvielfach-Baustein
das Quittungssignal an die Zustandsausgabeleitung Pf abgibt. Es ist aber auch, wie in Fig. 1 gezeigt,
abhängig von einem Signal auf der Zustandsausgabeleitung W eine eigene Zustandsausgabeleitung F realisierbar,
die bei Anwahl eines Koppelvielfachs und bei Auftreten eines Fehlers ein Signal auf der Zustandsausgabeleitung
F abgibt. Hierzu ist beispielsweise der Ausgang des UND-Gliedes 42 mit dem ersten Eingang eines
UND-Gliedes 43 verbunden, dessen zweiter Eingang an einer einen Fehler signalisierenden Leitung und dessen
Ausgang an der gemeinsamen Zustandsausgabeleitung F zur Kennzeichnung eines Fehlers im Koppelvielfach
angeschlossen sind.
Als fehlersignalisierende Leitung ist in Fig. 4 der
Ausgang eines ODER-Gliedes 41 vorgesehen, an deren Eingang die Zustandsausgabeleitungen S (F i g. I) jedes
Steuerkreises eines Koppelpunktes eines Koppelvielfachs angeschlossen ist. Ist ein Koppelvielfach, beispielsweise
das Koppelvielfach 11, über die Auswahlleitungen U1 und V i angesteuert und noch kein Koppelpunkt
adressiert, so daß das UND-Glied 6 in Fig. lan seinem Ausgang kein Signal abgeben dürfte, jedoch
infolge eines Fehlers ein Signal aufweist, so gibt das UND-Glied 41 von Fig. 4 ebenfalls ein Signal an das
UND-Glied 43 weiter, und die Zustandsausgabeleitung F zeigt einen Fehler an.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist es von Vorteil, daß es außer einer Matrix von M/m Auswahlleitungen
U und N/n Auswahlleitungen V nur allen Koppel vielfachen,
die in vorteilhafter Weise als Koppelvielfachbaustein realisiert werden, gemeinsame Sammelleitungen
gibt, was die Verdrahtung einer Koppelgruppe sehr vereinfacht,
weil parallel zu den Sprechwegen, deren Vielfachschaltung in F i g. 2 angedeutet ist, nur noch weitere
7
senkrechte oder waagerecht verlaufende, alle Koppelvielfachbausteine
berührende Leitungen erforderlich sind. Im Vergleich zu einer Koinzidenzansteuerung hat
die vorgeschlagene Ansteuerschaltung den Vorteil, daß beispielsweise bei einem Koppelvielfachbaustein mit
m ■ &eegr; - 8 · 8 = 64 Koppelpunkten einer Koppelgruppe mit &Lgr;/ · /V = 24 · 16 Koppelpunkten lediglich 8 Gehäuseanschlüsse
für Adresseneingänge je Koppelbaüstein gegenüber 16 bis der Koinzidenzansteuerung erforderlich
sind. Jede Koppelgruppe kommt mit 11 verschiedenen Adressenleitungen gegenüber 40 bei der Koinzidenzansteuerung
aus, und das Verhältnis der Anzahl der Adressenleitungen zur Anzahl der Sprechleitungen
beträgt nur 0,275 gegenüber 1,0.
Hiermit ist ersichtlich, daß die vorgeschlagene Lösung wesentlich weniger Gehäuseanschlüsse, Leitungen
und Lötstellen benötigt als die reine Koinzidenzansteuerung. In vorteilhafter Weise werden die
Koppelpunkte eines Koppelvielfachs mit ihren Steuerkreisen in MOS-Technologie als ein integrierter Baustein
in einem Gehäuse mit abgeschirmten Zuleitungen angeordnet, da in integrierten Schaltungen die Anzahl
der Eingänge einer Logik-Schaltung kein wesentlicher Faktor im Flächenbedarf bedeuten. Abgeschirmte
Zuleitungen sind in an sich bekannter Weise unempfindlich gegen kapazitive und induktive Einstreuungen.
Um ferner Störungen und Verdrahtungsaufwand zu verringern und damit Platz einzusparen, ist es weiterhin
von Vorteil, die Koppelvielfache untereinander über einer Mehrebenenverdrahtungsplatte in geätzter Schal- 30 |
tungstechnik zu verbinden. ■*
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
*5
Claims (7)
1. Ansteuerschaltung fur die Koppelpunkte einer aus in Matrixform angeordneten Kopp el vielfachen
zusammengesetzten Koppelgruppe, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, bei
der jedem Koppelpunkt ein Steuerkreis mit einem ersten UND-Glied und mit einem bistabilen Kippgüed,
dessen Ausgang den Koppelpunkt schaltet, zugeordnet ist, gekennzeichnet durch die Kombination
folgender Merkmale
am Eingang des ersten UND-Gliedes (6) sind allen Koppelpunkten einer Koppelgruppe gemeinsame
Adressenleitungen (AZ, AS), eine einer Zeile einer Koppelgruppe zugeordnete erste Auswahlleitung
(U) und eine einer Spalte einer Koppelgruppe zugeordnete zweite Auswahlleitung (V) angeschlossen,
die Auswahlleitungen sind mit Decodierschaltungen (18,18') verbunden, welche durch ein Eingangscodewort
(Cu) eine Zeile der Koppelgruppe und durch ein weiteres Eingangscodewort (Cv) eine
Spalte der Koppelgruppe und damit das Koppelvielfach, das den gewünschten Koppelpunkt enthält,
ansteuern,
der Ausgang des ersten UND-Gliedes (G) ist mit dem ersten Eingang eines zweiten UND-Gliedes (7),
dessen Ausgang an den einen Eingang des bistabilen Kippgliedes (5) angeschlossen ist, und mit dem
ersten Eingang eines dritten UND-Gliedes (8), dessen Ausgang an den anderen Eingang des bistabilen
Kippgliedes (5) angeschlossen ist, verbunden,
der zweite Eingang des zweiten UND-Gliedes (7) ist an eine erste Steuersignaleingabeleitung (E) zum Einschalten des Koppelpunktes und der zweite Eingang des dritten UND-Gliedes (8) an eine zweite Steuersignaleingabeleitung (L) zum Ausschalten des Koppelpunktes angeschlossen und alle Koppelpunkte einer Koppelgruppe weisen gemeinsame Steuersignaleingabeleitungen (E, L) und gemeinsame Zustandsausgabeleitungen (Z, W, F) auf.
der zweite Eingang des zweiten UND-Gliedes (7) ist an eine erste Steuersignaleingabeleitung (E) zum Einschalten des Koppelpunktes und der zweite Eingang des dritten UND-Gliedes (8) an eine zweite Steuersignaleingabeleitung (L) zum Ausschalten des Koppelpunktes angeschlossen und alle Koppelpunkte einer Koppelgruppe weisen gemeinsame Steuersignaleingabeleitungen (E, L) und gemeinsame Zustandsausgabeleitungen (Z, W, F) auf.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des ersten UND-Gliedes
(6) zusätzlich an den ersten Eingang eines vierten UND-Gliedes (9) angeschlossen ist, dessen zweiter
Eingang mit dem als Steuerleitung für einen Koppelpunkt dienenden Ausgang des bistabilen Kippgliedes
(S) verbunden ist und daß an dem Ausgang des vierten UND-Gliedes (9) eine gemeinsame
Zustandsausgabeleitung (Z) für die Kennzeichnung des Schaltzustandes des Koppelpunktes angeschlossen
ist.
3. Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Auswahlleitungen (U, V) eines Koppelvielfaches mit einem fünften UND-Glied (42) verbunden
sind, dessen Ausgang an einer gemeinsamen Zustandsausgabeleitung (WO für die Kennzeichnung
des Vorhandenseins des Koppelvielfachs angeschlossen
ist
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausgang eines ersten UND-Gliedes
(6) der Koppelpunkte eines Koppelvielfachs an den Eingang eines ODER-Gliedes (41) angeschlossen
ist, dessen Ausgang mit dem ersten Eingang eines sechsten UND-Gliedes (43) verbunden
ist, daß der Ausgang des fünften UND-Gliedes (42) an den zweiten Eingang des sechsten UND-CJ liedes
(43) angeschlossen ist und daß der Ausgang des sechsten UND-Gliedes an einer gemeinsamen
Zustandsausgabeleitung (F) zur Kennzeichnung eines Fehlers im Koppelvielfach angeschlossen ist
j.
Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die -Koppelpunkte
eines Koppelvielfachs mit ihren Steuerkreisen in MOS-Technologie als ein integrierter Baustein
in einem Gehäuse mit abgeschirmten Zuleitungen angeordnet sind.
6. Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelvielfache
untereinander über einer Mehrcbenenverdrahtungsplatte in geätzter Schaltungslechnik
verbunden sind.
7. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zustandsausgabeleitungen (Z, W,
F) an Leseverstärkern zur Aufnahme und Verstärkung der Zustandssignale angeschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752503102 DE2503102B2 (de) | 1975-01-25 | 1975-01-25 | Ansteuerschaltung fuer koppelpunkte in fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752503102 DE2503102B2 (de) | 1975-01-25 | 1975-01-25 | Ansteuerschaltung fuer koppelpunkte in fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2503102A1 DE2503102A1 (de) | 1976-07-29 |
| DE2503102B2 DE2503102B2 (de) | 1977-05-12 |
| DE2503102C3 true DE2503102C3 (de) | 1987-04-16 |
Family
ID=5937338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752503102 Granted DE2503102B2 (de) | 1975-01-25 | 1975-01-25 | Ansteuerschaltung fuer koppelpunkte in fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2503102B2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3101932A1 (de) * | 1981-01-22 | 1982-09-02 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | "koppelfeld in matrixform fuer signalfrequenzen im megahertzbereich" |
| DE3235731C2 (de) * | 1982-09-27 | 1985-10-31 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Zentralgesteuerte Umschalteeinrichtung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1555813A (de) * | 1967-12-12 | 1969-01-31 |
-
1975
- 1975-01-25 DE DE19752503102 patent/DE2503102B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2503102B2 (de) | 1977-05-12 |
| DE2503102A1 (de) | 1976-07-29 |
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|---|---|---|---|
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