DE2646331C3 - Signal- insbesondere Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen - Google Patents

Signal- insbesondere Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen

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DE2646331C3
DE2646331C3 DE19762646331 DE2646331A DE2646331C3 DE 2646331 C3 DE2646331 C3 DE 2646331C3 DE 19762646331 DE19762646331 DE 19762646331 DE 2646331 A DE2646331 A DE 2646331A DE 2646331 C3 DE2646331 C3 DE 2646331C3
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Peter Dipl.-Ing. 4005 Meerbusch Loewenhoff
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Telenorma Telefonbau und Normalzeit GmbH
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen, bei der die impulsweise gesendete Adresse des rufenden Teilnehmers mittels einer aus zwei Teiidecodiereinrichtungen gebildeten Decodiereinrichtung in Form von Zählimpulsen einem Zähler aus einer Gruppe den rufenden Teilnehmern fest zugeordneter Zähler zugeführt wird, wobei die Zähler der Gruppe matrixförmig angeordnet sind.
Eine derartige Zählimpulsregistriereinrichtung ist beispielsweise aus der DE-OS 21 47 777 bekannt, bei der dort beschriebenen Registriereinrichtung sind in einem Speicher die einzelnen Speicherplätze Verbindungssätzen zugeordnet, unter denen dann zu Gesprächsbeginn die Adresse des dem Verbindungssatz zugeteilten rufenden Teilnehmers abgelegt wird. Bei jedem Zählimpuls wird der Speicher auf die Adresse des Verbindungssatzes abgesucht, zu dem der Zählimpuls gelangte und daraufhin aus dem Speicher die Adresse
ίο des zugehörigen rufenden Teilnehmers ausgegeben. In einer Decodiereinrichtung wird die ausgegebene Teilnehmeradresse decodiert und durch die Decodiereinrichtung daraufhin ein Zählimpuls an einen Zähler aus einer Gruppe von matrixförmig angeordneten Zählern ausgegeben.
Die direkte Ausdecodierung der Teilnehmeradresse hat den Nachteil, daß die Decodiereinrichtung in der Regel nur schlecht ausgenutzt wird, da vielfach nicht allen Teilnehmern ein Zähler zugeordnet wird, etwa weil manche Teilnehmer gar keine Möglichkeit besitzen, gebührenpflichtige Gespräche zu führen. Es ist also nicht jeder fortlaufenden Teilnehmernummer auch ein Zähler zugeordnet Dies kann beispielsweise auch dadurch begründet sein, daß bestimmte mögliche Teilnehmernummern gar nicht durch Teilnehmerapparate besetzt sind.
Als Folge davon wird die relativ große Decodiereinrichtung nur unvollkommen ausgenutzt.
Als Abhilfe hierzu ist vorgeschlagen worden, zur Decodierung ein Rangierfeld zu verwenden (siehe RFm Fig. 1), bei welchem die impulsförinig anstehende Adresse des rufenden Teilnehmers (Adresse in einem Register RG) (siehe in F i g. 1 beispielsweise die Teilnehmernummer 3567) über mehrere Teildecodiereinrichtungen (TD 4, TD 5, TD 6, TD 7) durch Einlöten von Rangierbrücken decodiert wird, so daß bei jedem Anstehen der Adresse über eine UN D-Verknüpfung (UGX bis UGn) ein Zählertreiber (ZTX bis ZTn) angesteuert wird. Eine derartige Lösung hat aber ebenfalls sine Reihe von Nachteilen. Hierzu gehört das manuelle zeitraubende Einlöten der Rangierbrücken, der große Raum der für diese Rangierfelder auf der Leiterplattenfläche benötigt wird, und die Notwendigkeit Bufferstufen bei höheren Erweiterungsstufen benutzen zu müssen, um den FANOUT-Bedingungen der TTL-Logik begegnen zu können.
Aus der DE-AS 11 65 686 ist es ebenfalls bekannt, aufgrund impulsweise anstehender Rufnummern des rufenden Teilnehmers, diesen rufenden Teilnehmern zugeordnete Zähler mittels Zählimpulsen schrittweise hochzuzählen. Hierbei wird ebenfalls, wie bei der bekannten DE-OS 21 47 777 die Rufnummer mittels einer Decodiereinrichtung direkt entschlüsselt, wobei die Decodiereinrichtung einen Speicher ansteuert, in dem jeder Teilnehmernummer ein Speicherfeld zur Gebührenzählung zuordenbar ist. Hierbei treten im Verhältnis zum Anmeldungsgegenstand die gleichen Nachteile auf, wie sie weiter oben schon im Zusammenhang mit der bekannten Offenlegungsschrift beschrieben wurden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfach erweiterbare Zählimpulsregistriereinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit einer relativ kleinen Decodiereinrichtung sowie geringen Vorleistuniren auskommt. Diese Aufgabe wird bei der genannten Zähleinrichtung dadurch gelöst, daß die Zähleradressen der Gruppe durch eine fortlaufende Numerierung der einzelnen Zähler gebildet sind und die Umformung der
impulsweise gesendeten Adresse des rufenden Teilnehmers in eine durch die Decodiereinrichtung verarbeitbare Zähleradresse mittels eines Umwandlungsspeichers gebildet wird, in dem unter den Zähleradressen die Adressen der zugeordneten rufenden Teilnehmer fest abgelegt sind.
Bei einem derartigen Aufbau der Zählimpulsregistriereinrichtung ergeben sich eine ganze Reihe von Vorteilen. Da nunmehr die Decodierung nicht mehr auf die Teilnehsiernummern, sondern auf die Zähler selbst zugeschnitten ist, kann zu jeder zu decodierenden Zahl auch ein Zähler zugeordnet werden. Die Größe der Decodiereinrichtung richtet sich nur noch nach der Anzahl der Zähler, nicht aber nach der Anzahl der Teilnehmer. Audi die an sich aufwendigere Decodierung von Dezimalziffern kann auf diese Weise vermieden werden. Durch die platzsparende und pi eiswerte Decodierung gemäß der Erfindung wird der zusätzliche Aufwand eines Umwandlungsipeichers bei weitem aufgehoben, in dem jeder Zähladresse die zugehörige Nummer des rufenden Teilnehmers zugeordnet ist
Die Erfindung ist aber nicht auf die Zählung von Gebührenimpulsen beschränkt, sondern kann erfindungsgemäß überall dort mit großem Vorteil Anwendung finden, wo Anschlußorgane, die sich mit nicht fortlaufend numerierter Adresse melden, in einer zentralen Steuerung bearbeitet werden sollen. Dabei vereinfacht sich nicht nur die übliche Decodierung, sondern es ist auch eine freie Zuordenbarkeit der peripheren Adressen zu den in der zentralen Steuerung befindlichen, den Teilnehmern zugeordneten Baugruppen möglich.
So können beispielsweise in einer zentralen Steuerung einer Vermittlungsanlage die den Teilnehmern zugeordneten, die Zustände der Teilnehmer angebenden Zustandsspeicher nach dem erfindungsgemäßen Prinzip angesprochen werden, unabhängig davon, ob die Teilnehmer auf ihre Zustände regelmäßig abgetastet werden, oder ob diese sich bei Änderungen von selbst melden. Das Prinzip der Erfindung soll so weit unter Schutz gestellt sein, daß auch derartige Anwendungsfälle unter den Anmeldungsgegenstand fallen.
Für das Feststellen der Zähleradresse aufgrund der Teilnehmernummer sind mehrere Möglichkeiten denkbar. So kann beispielsweise eine Tabelle angelegt werden, in der sämtliche Teilnehmer aufgeführt sind, wobei dem einen eigenen Zähler besitzenden Teilnehmer jeweils die Adresse des zugehörigen Zählers zugeordnet wird. Da aber in der Regel sehr viel weniger Zähler vorgesehen sind, als es Teilnehmeradressen gibt, empfiehlt es sich in Weiterbildung der Erfindung, daß zum Auffinden der der Adresse des rufenden Teilnehmers zugeordneten Zähleradresse ein Adressenzähler vorgesehen ist, welcher nacheinander die den Zähleradressen entsprechenden Adressen der Speicherplätze bildet, und daß die aufgrund der Zähleradressen ausgelesenen Teilnehmeradressen mit der gesendeten Adresse des rufenden Teilnehmers in einem Vergleicher verglichen werden, welcher bei Gleichheit ein Freigabesignal an die Decodiereinri^hfunj; abgibt, die daraufhin die von dem Adressenzähler gerade gesendete Zähleradresse decodiert und den entsprechenden Zähler weiterschaltet.
Bei einer derartigen Ausgestaltung ist es nur notwendig, die Teilnehmeradresse mit der gesendeten Teilnehmeradresse der rufenden Teilnehmer zu vergleichen, denen tatsächlich ein Zähler zugeordnet ist. Ein Vergleich mit Teilnehmcradressen, die überhaupt nicht angeschlossen sind oder etwa keinen Zähler besitzen, unterbleibt Selbstverständlich kann auch bei dieser Abwandlung des Erfindungsgegenstandes mehreren Teilnehmernummern der gleiche Zähler zugeordnet werden, so daß beispielsweise auch Gebühren für ganae Teilnehmergruppen abgerechnet werden können.
Eine besonders einfache Ansteuerung der einzelnen
matrixförmigen Zähler ist dadurch gegeben, daß die
ίο erste Teildecodiereinrichtung den Zeilen und die zweite Teildecodiereinrichtung den Spalten der Zählermatrix zugeordnet ist, und daß die vorderen Stellen der Zähleradressen der ersten Teildecodiereinrichtung und die hinteren Stellen der zweiten Teildecodiereinrichtung zugeführt werden.
Eine derartige Ausgestaltung ist insbesondere auch geeignet für eine einfache Erweiterung der erfindungsgemäßen Zählimpulsregistriereinrichtung, da bei Hinzukommen einer neuen letzten Stelle der Zähleradresse (diese Zähleradresse also um eine Stelle erweitert wird) nur die zweite Teildecodiereinrichtung um eine Stelle erweitert werden muß. Praktisch kann das bedeuten, daß der Zählermatrix noch eine zusätzliche Spalte hinzugefügt wird.
Das Erweitern der Matrix kann dadurch besonders einfach werden, daß mehrere eine die Spalte der Zählermatrix bildende Zähler bzw. zu deren Ansteuerung dienende Zählertreiber auf einer steckbaren Leiterplatte befestigt sind. Dabei wird bei der Erweiterung der Matrix eine ganze Spalte von Zählern bzw. Zählertreibern auf einmal gesteckt. Selbstverständlich können aber auch mehrere Spalten von Zähler auf einer einzigen Platte untergebracht sein, so daß durch Stecken dieser Platte die Matrix um die entsprechende Anzahl von Spalten erweitert wird.
Um eine leichtere Erweiterbarkeit auch des zugehörigen Umwandlungsspeichers sicherzustellen, empfiehlt es sich in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung, den Speicher aus einzelnen Modulen aufzubauen. Soll die gesamte Fernmeldeanlage, die beispielsweise eine Fernsprechnebenstellenanlage sein kann, um eine bestimmte Anzahl von Zählern erweitert werden, so werden ein oder mehrere Modulen des Umwandlungsspeichers hinzugefügt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt
F i g. 1 ein bereits vorgeschlagenes und weiter oben beschriebenes Decodierungsverfahren,
Fig.2 in einfacher symbolischer Darstellung die so erfindungsgemäße Zählimpulsregistriereinrichtung für eine Fernsprechanlage, vorzugsweise Nebenstellenanlage.
In F i g. 2 ist ein Register RG dargestellt, in welches zu Zeitpunkten, in denen einem Teilnehmer Zählimpulse zugeführt werden sollen, dessen Rufnummer dort eingeschrieben wird. Bei diesen Zählimpulsen kann es sich um Gebührenimpulse handeln, wobei die Wiederholungsfrequenz, mit der die Teilnehmernummer des rufenden Teilnehmers im RG angegeben wird, von der Verzonung abhängt. Möglichkeiten, wie aufgrund von Gebührenimpulsen auf Amtsleitungen die Teilnehmernummer impulsweise ausgegeben werden kann, sind beispielsweise in den schon genannten Schriften DE-OS 21 47 777 und DE-AS 11 65 686 erläutert.
In F i g. 2 ist weiterhin ein Umwandlungsspeicher SP dargestellt, dessen Adressen 1 bis 1024 gleichzeitig die Adressen der den rufenden Teilnehmer zugeordneten Zähler, beispielsweise Gebührenzähler bilden. Unter
den einzelnen Adressen Adr des Umwandlungsspeichers SP sind die zugehörigen Adressen der rufenden Teilnehmer abgelegt. So beispielsweise ist dem Zähler Nr. 1 der rufende Teilnehmer 2215, dem Zähler Nr. 2 der rufende Teilnehmer 8728 usw. fest zugeordnet.
Die Art der einem Zähler fest zugeordneten Teilnehmernummer ist nur durch die Stellenzahl des Speicherplatzes beschränkt, kann ansonsten aber frei gewählt werden. Soll die Zählimpulsregistereinrichtung anfangs nur mit wenigen Zählern versehen werden, so kann ein nur aus entsprechend wenig Speicherzeilen bestehendes Speichermodul verwendet werden. Durch in Fig.2 vertikales Einfügen weiterer Modulen, läßt sich die Zahl der Zähleradressen ohne Schwierigkeiten erweitern.
Im folgenden sollen kurz beschrieben werden, wie aufgrund einer Teilnehmerrufnummer, beispielsweise der Nr. 3567 in dem Register RG die zugehörige Adresse des zugeordneten Zählers gefunden werden kann. Hierzu dient u. a. ein Adressenzähler AZ, der mit dem Erscheinen der Rufnummer 3567 anzulaufen beginnt, und nacheinander sämtliche Zähleradressen, also beispielsweise von 1 bis 1024 auf einer Zähleradressenleitung ZA L ausgibt. Diese Zähleradressen gelangen nacheinander zu dem Umwandlungsspeicher SP, wobei jeweils die zu dieser Zähleradresse gehörende Teilnehmeradresse auf einer Speicheradressenleitung SPL an einen Vergleicher V ausgegeben wird. Dieser Vergleicher vergleicht die ausgegebenen Teilnehmernummern mit der im Register RG eingespeicherten Rufnummern. Beim vierten Schritt des Adressenzählers AZ wird im vorliegenden Beispiel die zu der Zähleradresse Nr. 4 gehörende Teilnehmerrufnummer 3567 über die Speicheradressenleitung SPL an den Vergleicher V ausgegeben. Der Vergleicher stellt daraufhin die Koinzidenz dieser Adresse mit der in dem Register RG gespeicherten Adresse fest, und gibt auf einer Freigabeleitung FGL ein Freigabesignal ab, welches eine Decodiereinrichtung TD gegenüber der gerade vom Adressenzähler AZ abgegebenen Zähleradresse öffnet
Die Decodiereinrichtung TD, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine maximal aus 10 Binärstellen bestehende Zähleradresse voll auswerten kann, besteht aus zwei Teildecodiereinrichtungen TDi, TD2, die jeweils einen bestimmten Teil der Stellen der Zähleradressen verarbeiten.
Besteht beispielsweise die gefundene Zähleradresse aus zehn Stellen — dies ist beispielsweise bei dem Zähler mit der im vorliegenden Beispiel höchsten Dezimaiadresse von iö24 der Faii — so wird ein Teii dieser Stellen der ersten Teildecodiereinrichtung TDi und der restliche Teil der zweiten Teildecodiereinrichtung TD 2 zugeführt Die Aufteilung kann beispielsweise wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel vorgesehen, so vorgenommen werden, daß die vorderen Bit der Zähleradresse zu der ersten Teildecodiereinrichtung TDI und die hinteren Bit zu der zweiten Teildecodiereinrichtung TD 2 gelingen.
Nimmt man beispielsweise an, daß, wie aus Fig. 1 ersichtlich, für die Teilnehmernummer 3567 die, wie durch einen Pfeil angedeutet, dezimale Zähleradresse 4 gefunden wurde, so bedeutet das, daß nunmehr auf der Zähleradressenleitung die Bitfolge 00000 bis 00100 abgegeben wird. Dabei gelangen die letzten fünf Bit, also die Folge 00100, in die zweite Teildecodiereinrichtung TD 2, während die ersten Bit 00000 in die erste Teildecodiereinrichtung TDi eingegeben werden. Eine Möglichkeit zur stellenmäßigen Aufteilung von Ziffern ist beispielsweise in der genannten DE-AS 11 65 686 beschrieben.
Durch die in TD1 eingegebene Bit-Kombination wird festgelegt, daß die erste Spalte mit der Adresse 0 angesprochen werden soll, während die in TD 2 gelangende Bit-Kombination bestimmt, daß die vierte Zeile angesprochen wird. Auf diese Weise wird durch die Rufnummer 3567 in dem Register RG der
ι ο Zählertreiber ZT14 des zugehörigen Zählers aktiviert
Wie aus der Zeichnung durch umrandete Kästchen angedeutet, sind die zu einer Spalte gehörenden Zählertreiber auf einer Leiterplatte angeordnet Bei einem Eingangssignal von 5 Bit Breite können somit innerhalb einer einzigen Spalte 32 unterschiedliche Zählertreiber angesprochen werden. Durch Vergrößerung der Bitbreite des Eingangssignals TD 2 kann die Spalte entsprechend verlängert und damit eine dementsprechende größere Anzahl von Zählertreibern auf einer Leiterplatte angesprochen werden.
In der Matrix für die Zählertreiber hat im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Eingangssignal für TD1 ebenfalls 5 Bit, so daß die Matrix aus 32 Spalten bestehen kann. Die Zahl der Zeilen und Spalten ist durch eine Punktfolge, die die Zuführungsleitungen zu den Zählertreibern ZT andeuten soll, in der Zeichnung symbolisch dargestellt
Es ist nun durchaus nicht notwendig, daß von Anfang an sämtliche Leiterplatten gesteckt sind, sondern es kann beispielsweise genügen, anfangs nur eine oder mehrere Leiterplatten zu stecken, soweit dezimal 32 oder ein entsprechendes Vielfaches davon an Zählern benötigt wird. Später kann dann durch Zustecken von weiteren Leiterplatten die Zahl der Zählertreiber und damit der Zähler in Schritten von 32 Zählern erweitert werden. Selbstverständlich sind auch Erweiterungsmöglichkeiten in anderen Schrittgrößen durch eine entsprechende Signalbreite für TD 2 möglich. Die schrittweise Erweiterbarkeit ist nur durch die Signalbreite des zur TD i gelangenden Eingangssignals begrenzt so daß die Zuführungsleitungen und die Teildecodiereinrichtungen TD1 und TD 2 schon entsprechend auf die größtmögliche Anzahl von Zähler ausgelegt sein müssen, wobei, wie weiter oben schon gesagt, die TD i die Zahl der möglichen Spalten bestimmt
Es ist allerdings auch möglich, nachträglich noch TD i
zu erweitern, was dadurch geschehen kann, daß der Adressenzähler um eine oder mehrere Stellen erweitert wird, und eine Vordecodierung, die diese höheren Bit decodiert und mehrere Teildecodierungen ansteuert
Wie eingangs schon erwähnt, ist die Erfindung nicht auf die Registrierung von Gebührenzahlimpulsen beschränkt, sondern es können auch andere Parameter, wie beispielsweise die Anzahl der Gespräche oder ähnliches mit Vorteil registriert werden. Es ist auch nicht unbedingt notwendig, daß der Adressenzähler beim Eintreffen einer Teilnehmerrufniimmer in dem Register RG von einem anfangs 0-Wert losläuft Dieser Zähler kann auch so eingerichtet werden, daß er bei 60.durch den Vergleicher gefundenen Koinzidenz stehen bleibt und von diesem Wert an beim Auftreten einer neuen Rufnummer im Register RG los- und bis zum Auffinden der nächsten Koinzidenz umläuft Hierdurch läßt sich die für die Adressierung benötigte Zeit verkürzen. Eine andere Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, zu verhindern, daß Rufnummern, denen keine Zähler zugeordnet sind, in das Register RG gelangen, da hierdurch Suchvorgange des Adressenzäh-
lers, die schließlich erfolglos abgebrochen werden müssen, sich vermeiden lassen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der freien Zuordenbarkeit der Zähler zu den Teilnehmernummern. Bei Änderungen der Teilnehmernummern müssen nicht die eingangs erläuterten Rangierungen vorgenommen werden, sondern nur lediglich der Inhalt des Umwandlungsspeichers abgeändert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen bei der die impulsweise gesendete Adresse des rufenden Teilnehmers mittels einer aus zwei Teiidecodiereinrichtungen gebildeten Decodiereinrichtung in Form von Zählimpulsen einem Zähler aus einer Gruppe den rufenden Teilnehmern fest zugeordneter Zähler zugeführt wird, wobei die Zähler der Gruppe matrixförmig angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleradressen der Gruppe durch eine fortlaufende Numerierung der einzelnen Zähler (ZT) gebildet sind und die Umformung der impulsweise gesendeten Adresse (in RG) des rufenden Teilnehmers in eine durch die Decodiereinrichtung (TDi, TD2) verarbeitbare Zähleradresse (auf ZAL) mittets eines Urawandlungsspeichers (SP) gebildet wird, in dem unter den Zähleradressen die Adressen der zugeordneten rufenden Teilnehmer fest abgelegt sind.
2. Zählimpulsregistriereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auffinden der der Adresse des rufenden Teilnehmers zugeordneten Zähleradresse ein Adressenzähler (AZ) vorgesehen ist, welcher nacheinander die den Zähleradressen entsprechenden Adressen der Speicherplätze (ZAL) bildet, daß die aufgrund der Zähleradressen ausgelesenen Teilnehmeradressen (aus SP) mit der gesendeten Adresse (in RG) des rufenden Teilnehmers in einem Vergleicher (V) verglichen werden, welche bei Gleichheit ein Freigabesignal (auf FGL) an die Decodiereinrichtung (TD 1, TD 2) abgibt, die daraufhin die von dem Adressenzähler (AZ) gerade gesendete (auf ZAL) Zähleradresse decodiert und den entsprechenden Zähler (ZT) weiterschaltet.
3. Zählimpulsregistriereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Teildecodiereinrichtung (TD X) den Zeilen und die zweite Teildecodiereinrichtung (TD 2) den Spalten der Zählermatrix zugeordnet ist, und daß die vorderen Stellen der Zähleradressen (auf ZAL) der ersten Teildecodiereinrichtung (TDl) und die hinteren Stellen der zweiten Teildecodiereinrichtung (TD 2) zugeführt werden.
4. Zählimpulsregistriereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere eine die Spalte der Zählermatrix bildende Zähler bzw. zu deren Ansteuerung dienende Zählertreiber (ZT) auf einer steckbaren Leiterplatte (LP) befestigt sind.
5. Zählerimpulsregistriereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (SP) aus einzelnen Modulen aufgebaut ist.
DE19762646331 1976-10-14 1976-10-14 Signal- insbesondere Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen Expired DE2646331C3 (de)

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DE2646331A1 DE2646331A1 (de) 1978-04-20
DE2646331B2 DE2646331B2 (de) 1979-07-05
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