DE2646331C3 - Signal- insbesondere Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen - Google Patents
Signal- insbesondere Zählimpulsregistriereinrichtung für FernmeldeanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen, bei der die impulsweise
gesendete Adresse des rufenden Teilnehmers mittels einer aus zwei Teiidecodiereinrichtungen gebildeten
Decodiereinrichtung in Form von Zählimpulsen einem Zähler aus einer Gruppe den rufenden Teilnehmern fest
zugeordneter Zähler zugeführt wird, wobei die Zähler der Gruppe matrixförmig angeordnet sind.
Eine derartige Zählimpulsregistriereinrichtung ist beispielsweise aus der DE-OS 21 47 777 bekannt, bei der
dort beschriebenen Registriereinrichtung sind in einem Speicher die einzelnen Speicherplätze Verbindungssätzen
zugeordnet, unter denen dann zu Gesprächsbeginn die Adresse des dem Verbindungssatz zugeteilten
rufenden Teilnehmers abgelegt wird. Bei jedem Zählimpuls wird der Speicher auf die Adresse des
Verbindungssatzes abgesucht, zu dem der Zählimpuls gelangte und daraufhin aus dem Speicher die Adresse
ίο des zugehörigen rufenden Teilnehmers ausgegeben. In
einer Decodiereinrichtung wird die ausgegebene Teilnehmeradresse decodiert und durch die Decodiereinrichtung
daraufhin ein Zählimpuls an einen Zähler aus einer Gruppe von matrixförmig angeordneten Zählern
ausgegeben.
Die direkte Ausdecodierung der Teilnehmeradresse hat den Nachteil, daß die Decodiereinrichtung in der
Regel nur schlecht ausgenutzt wird, da vielfach nicht allen Teilnehmern ein Zähler zugeordnet wird, etwa
weil manche Teilnehmer gar keine Möglichkeit besitzen, gebührenpflichtige Gespräche zu führen. Es ist
also nicht jeder fortlaufenden Teilnehmernummer auch ein Zähler zugeordnet Dies kann beispielsweise auch
dadurch begründet sein, daß bestimmte mögliche Teilnehmernummern gar nicht durch Teilnehmerapparate
besetzt sind.
Als Folge davon wird die relativ große Decodiereinrichtung nur unvollkommen ausgenutzt.
Als Abhilfe hierzu ist vorgeschlagen worden, zur Decodierung ein Rangierfeld zu verwenden (siehe RFm Fig. 1), bei welchem die impulsförinig anstehende Adresse des rufenden Teilnehmers (Adresse in einem Register RG) (siehe in F i g. 1 beispielsweise die Teilnehmernummer 3567) über mehrere Teildecodiereinrichtungen (TD 4, TD 5, TD 6, TD 7) durch Einlöten von Rangierbrücken decodiert wird, so daß bei jedem Anstehen der Adresse über eine UN D-Verknüpfung (UGX bis UGn) ein Zählertreiber (ZTX bis ZTn) angesteuert wird. Eine derartige Lösung hat aber ebenfalls sine Reihe von Nachteilen. Hierzu gehört das manuelle zeitraubende Einlöten der Rangierbrücken, der große Raum der für diese Rangierfelder auf der Leiterplattenfläche benötigt wird, und die Notwendigkeit Bufferstufen bei höheren Erweiterungsstufen benutzen zu müssen, um den FANOUT-Bedingungen der TTL-Logik begegnen zu können.
Als Abhilfe hierzu ist vorgeschlagen worden, zur Decodierung ein Rangierfeld zu verwenden (siehe RFm Fig. 1), bei welchem die impulsförinig anstehende Adresse des rufenden Teilnehmers (Adresse in einem Register RG) (siehe in F i g. 1 beispielsweise die Teilnehmernummer 3567) über mehrere Teildecodiereinrichtungen (TD 4, TD 5, TD 6, TD 7) durch Einlöten von Rangierbrücken decodiert wird, so daß bei jedem Anstehen der Adresse über eine UN D-Verknüpfung (UGX bis UGn) ein Zählertreiber (ZTX bis ZTn) angesteuert wird. Eine derartige Lösung hat aber ebenfalls sine Reihe von Nachteilen. Hierzu gehört das manuelle zeitraubende Einlöten der Rangierbrücken, der große Raum der für diese Rangierfelder auf der Leiterplattenfläche benötigt wird, und die Notwendigkeit Bufferstufen bei höheren Erweiterungsstufen benutzen zu müssen, um den FANOUT-Bedingungen der TTL-Logik begegnen zu können.
Aus der DE-AS 11 65 686 ist es ebenfalls bekannt,
aufgrund impulsweise anstehender Rufnummern des rufenden Teilnehmers, diesen rufenden Teilnehmern
zugeordnete Zähler mittels Zählimpulsen schrittweise hochzuzählen. Hierbei wird ebenfalls, wie bei der
bekannten DE-OS 21 47 777 die Rufnummer mittels einer Decodiereinrichtung direkt entschlüsselt, wobei
die Decodiereinrichtung einen Speicher ansteuert, in dem jeder Teilnehmernummer ein Speicherfeld zur
Gebührenzählung zuordenbar ist. Hierbei treten im Verhältnis zum Anmeldungsgegenstand die gleichen
Nachteile auf, wie sie weiter oben schon im Zusammenhang mit der bekannten Offenlegungsschrift beschrieben
wurden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfach erweiterbare Zählimpulsregistriereinrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die mit einer relativ kleinen Decodiereinrichtung sowie geringen Vorleistuniren
auskommt. Diese Aufgabe wird bei der genannten Zähleinrichtung dadurch gelöst, daß die Zähleradressen
der Gruppe durch eine fortlaufende Numerierung der einzelnen Zähler gebildet sind und die Umformung der
impulsweise gesendeten Adresse des rufenden Teilnehmers in eine durch die Decodiereinrichtung verarbeitbare
Zähleradresse mittels eines Umwandlungsspeichers gebildet wird, in dem unter den Zähleradressen die
Adressen der zugeordneten rufenden Teilnehmer fest abgelegt sind.
Bei einem derartigen Aufbau der Zählimpulsregistriereinrichtung ergeben sich eine ganze Reihe von
Vorteilen. Da nunmehr die Decodierung nicht mehr auf
die Teilnehsiernummern, sondern auf die Zähler selbst
zugeschnitten ist, kann zu jeder zu decodierenden Zahl
auch ein Zähler zugeordnet werden. Die Größe der Decodiereinrichtung richtet sich nur noch nach der
Anzahl der Zähler, nicht aber nach der Anzahl der Teilnehmer. Audi die an sich aufwendigere Decodierung
von Dezimalziffern kann auf diese Weise vermieden werden. Durch die platzsparende und
pi eiswerte Decodierung gemäß der Erfindung wird der
zusätzliche Aufwand eines Umwandlungsipeichers bei weitem aufgehoben, in dem jeder Zähladresse die
zugehörige Nummer des rufenden Teilnehmers zugeordnet ist
Die Erfindung ist aber nicht auf die Zählung von Gebührenimpulsen beschränkt, sondern kann erfindungsgemäß
überall dort mit großem Vorteil Anwendung finden, wo Anschlußorgane, die sich mit nicht
fortlaufend numerierter Adresse melden, in einer zentralen Steuerung bearbeitet werden sollen. Dabei
vereinfacht sich nicht nur die übliche Decodierung, sondern es ist auch eine freie Zuordenbarkeit der
peripheren Adressen zu den in der zentralen Steuerung befindlichen, den Teilnehmern zugeordneten Baugruppen
möglich.
So können beispielsweise in einer zentralen Steuerung einer Vermittlungsanlage die den Teilnehmern
zugeordneten, die Zustände der Teilnehmer angebenden Zustandsspeicher nach dem erfindungsgemäßen
Prinzip angesprochen werden, unabhängig davon, ob die Teilnehmer auf ihre Zustände regelmäßig abgetastet
werden, oder ob diese sich bei Änderungen von selbst melden. Das Prinzip der Erfindung soll so weit unter
Schutz gestellt sein, daß auch derartige Anwendungsfälle unter den Anmeldungsgegenstand fallen.
Für das Feststellen der Zähleradresse aufgrund der Teilnehmernummer sind mehrere Möglichkeiten denkbar.
So kann beispielsweise eine Tabelle angelegt werden, in der sämtliche Teilnehmer aufgeführt sind,
wobei dem einen eigenen Zähler besitzenden Teilnehmer jeweils die Adresse des zugehörigen Zählers
zugeordnet wird. Da aber in der Regel sehr viel weniger Zähler vorgesehen sind, als es Teilnehmeradressen gibt,
empfiehlt es sich in Weiterbildung der Erfindung, daß zum Auffinden der der Adresse des rufenden Teilnehmers
zugeordneten Zähleradresse ein Adressenzähler vorgesehen ist, welcher nacheinander die den Zähleradressen
entsprechenden Adressen der Speicherplätze bildet, und daß die aufgrund der Zähleradressen
ausgelesenen Teilnehmeradressen mit der gesendeten Adresse des rufenden Teilnehmers in einem Vergleicher
verglichen werden, welcher bei Gleichheit ein Freigabesignal an die Decodiereinri^hfunj; abgibt, die daraufhin
die von dem Adressenzähler gerade gesendete Zähleradresse decodiert und den entsprechenden Zähler
weiterschaltet.
Bei einer derartigen Ausgestaltung ist es nur notwendig, die Teilnehmeradresse mit der gesendeten
Teilnehmeradresse der rufenden Teilnehmer zu vergleichen, denen tatsächlich ein Zähler zugeordnet ist. Ein
Vergleich mit Teilnehmcradressen, die überhaupt nicht
angeschlossen sind oder etwa keinen Zähler besitzen, unterbleibt Selbstverständlich kann auch bei dieser
Abwandlung des Erfindungsgegenstandes mehreren Teilnehmernummern der gleiche Zähler zugeordnet
werden, so daß beispielsweise auch Gebühren für ganae
Teilnehmergruppen abgerechnet werden können.
Eine besonders einfache Ansteuerung der einzelnen
matrixförmigen Zähler ist dadurch gegeben, daß die
ίο erste Teildecodiereinrichtung den Zeilen und die zweite
Teildecodiereinrichtung den Spalten der Zählermatrix zugeordnet ist, und daß die vorderen Stellen der
Zähleradressen der ersten Teildecodiereinrichtung und die hinteren Stellen der zweiten Teildecodiereinrichtung
zugeführt werden.
Eine derartige Ausgestaltung ist insbesondere auch geeignet für eine einfache Erweiterung der erfindungsgemäßen
Zählimpulsregistriereinrichtung, da bei Hinzukommen einer neuen letzten Stelle der Zähleradresse
(diese Zähleradresse also um eine Stelle erweitert wird) nur die zweite Teildecodiereinrichtung um eine Stelle
erweitert werden muß. Praktisch kann das bedeuten, daß der Zählermatrix noch eine zusätzliche Spalte
hinzugefügt wird.
Das Erweitern der Matrix kann dadurch besonders einfach werden, daß mehrere eine die Spalte der
Zählermatrix bildende Zähler bzw. zu deren Ansteuerung dienende Zählertreiber auf einer steckbaren
Leiterplatte befestigt sind. Dabei wird bei der Erweiterung der Matrix eine ganze Spalte von Zählern
bzw. Zählertreibern auf einmal gesteckt. Selbstverständlich können aber auch mehrere Spalten von Zähler
auf einer einzigen Platte untergebracht sein, so daß durch Stecken dieser Platte die Matrix um die
entsprechende Anzahl von Spalten erweitert wird.
Um eine leichtere Erweiterbarkeit auch des zugehörigen
Umwandlungsspeichers sicherzustellen, empfiehlt es sich in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung, den
Speicher aus einzelnen Modulen aufzubauen. Soll die gesamte Fernmeldeanlage, die beispielsweise eine
Fernsprechnebenstellenanlage sein kann, um eine bestimmte Anzahl von Zählern erweitert werden, so
werden ein oder mehrere Modulen des Umwandlungsspeichers hinzugefügt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt
F i g. 1 ein bereits vorgeschlagenes und weiter oben beschriebenes Decodierungsverfahren,
Fig.2 in einfacher symbolischer Darstellung die so erfindungsgemäße Zählimpulsregistriereinrichtung für
eine Fernsprechanlage, vorzugsweise Nebenstellenanlage.
In F i g. 2 ist ein Register RG dargestellt, in welches zu Zeitpunkten, in denen einem Teilnehmer Zählimpulse
zugeführt werden sollen, dessen Rufnummer dort eingeschrieben wird. Bei diesen Zählimpulsen kann es
sich um Gebührenimpulse handeln, wobei die Wiederholungsfrequenz, mit der die Teilnehmernummer des
rufenden Teilnehmers im RG angegeben wird, von der Verzonung abhängt. Möglichkeiten, wie aufgrund von
Gebührenimpulsen auf Amtsleitungen die Teilnehmernummer impulsweise ausgegeben werden kann, sind
beispielsweise in den schon genannten Schriften DE-OS 21 47 777 und DE-AS 11 65 686 erläutert.
In F i g. 2 ist weiterhin ein Umwandlungsspeicher SP dargestellt, dessen Adressen 1 bis 1024 gleichzeitig die Adressen der den rufenden Teilnehmer zugeordneten Zähler, beispielsweise Gebührenzähler bilden. Unter
In F i g. 2 ist weiterhin ein Umwandlungsspeicher SP dargestellt, dessen Adressen 1 bis 1024 gleichzeitig die Adressen der den rufenden Teilnehmer zugeordneten Zähler, beispielsweise Gebührenzähler bilden. Unter
den einzelnen Adressen Adr des Umwandlungsspeichers SP sind die zugehörigen Adressen der rufenden
Teilnehmer abgelegt. So beispielsweise ist dem Zähler Nr. 1 der rufende Teilnehmer 2215, dem Zähler Nr. 2 der
rufende Teilnehmer 8728 usw. fest zugeordnet.
Die Art der einem Zähler fest zugeordneten Teilnehmernummer ist nur durch die Stellenzahl des
Speicherplatzes beschränkt, kann ansonsten aber frei gewählt werden. Soll die Zählimpulsregistereinrichtung
anfangs nur mit wenigen Zählern versehen werden, so kann ein nur aus entsprechend wenig Speicherzeilen
bestehendes Speichermodul verwendet werden. Durch in Fig.2 vertikales Einfügen weiterer Modulen, läßt
sich die Zahl der Zähleradressen ohne Schwierigkeiten erweitern.
Im folgenden sollen kurz beschrieben werden, wie aufgrund einer Teilnehmerrufnummer, beispielsweise
der Nr. 3567 in dem Register RG die zugehörige Adresse des zugeordneten Zählers gefunden werden
kann. Hierzu dient u. a. ein Adressenzähler AZ, der mit
dem Erscheinen der Rufnummer 3567 anzulaufen beginnt, und nacheinander sämtliche Zähleradressen,
also beispielsweise von 1 bis 1024 auf einer Zähleradressenleitung
ZA L ausgibt. Diese Zähleradressen gelangen nacheinander zu dem Umwandlungsspeicher SP, wobei
jeweils die zu dieser Zähleradresse gehörende Teilnehmeradresse auf einer Speicheradressenleitung SPL an
einen Vergleicher V ausgegeben wird. Dieser Vergleicher vergleicht die ausgegebenen Teilnehmernummern
mit der im Register RG eingespeicherten Rufnummern. Beim vierten Schritt des Adressenzählers AZ wird im
vorliegenden Beispiel die zu der Zähleradresse Nr. 4 gehörende Teilnehmerrufnummer 3567 über die
Speicheradressenleitung SPL an den Vergleicher V ausgegeben. Der Vergleicher stellt daraufhin die
Koinzidenz dieser Adresse mit der in dem Register RG gespeicherten Adresse fest, und gibt auf einer
Freigabeleitung FGL ein Freigabesignal ab, welches eine Decodiereinrichtung TD gegenüber der gerade
vom Adressenzähler AZ abgegebenen Zähleradresse öffnet
Die Decodiereinrichtung TD, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine maximal aus 10 Binärstellen
bestehende Zähleradresse voll auswerten kann, besteht aus zwei Teildecodiereinrichtungen TDi, TD2, die
jeweils einen bestimmten Teil der Stellen der Zähleradressen verarbeiten.
Besteht beispielsweise die gefundene Zähleradresse aus zehn Stellen — dies ist beispielsweise bei dem
Zähler mit der im vorliegenden Beispiel höchsten Dezimaiadresse von iö24 der Faii — so wird ein Teii
dieser Stellen der ersten Teildecodiereinrichtung TDi
und der restliche Teil der zweiten Teildecodiereinrichtung TD 2 zugeführt Die Aufteilung kann beispielsweise
wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel vorgesehen, so vorgenommen werden, daß die vorderen Bit der
Zähleradresse zu der ersten Teildecodiereinrichtung TDI und die hinteren Bit zu der zweiten Teildecodiereinrichtung
TD 2 gelingen.
Nimmt man beispielsweise an, daß, wie aus Fig. 1
ersichtlich, für die Teilnehmernummer 3567 die, wie
durch einen Pfeil angedeutet, dezimale Zähleradresse 4
gefunden wurde, so bedeutet das, daß nunmehr auf der
Zähleradressenleitung die Bitfolge 00000 bis 00100 abgegeben wird. Dabei gelangen die letzten fünf Bit,
also die Folge 00100, in die zweite Teildecodiereinrichtung TD 2, während die ersten Bit 00000 in die erste
Teildecodiereinrichtung TDi eingegeben werden. Eine Möglichkeit zur stellenmäßigen Aufteilung von Ziffern
ist beispielsweise in der genannten DE-AS 11 65 686 beschrieben.
Durch die in TD1 eingegebene Bit-Kombination wird
festgelegt, daß die erste Spalte mit der Adresse 0 angesprochen werden soll, während die in TD 2
gelangende Bit-Kombination bestimmt, daß die vierte Zeile angesprochen wird. Auf diese Weise wird durch
die Rufnummer 3567 in dem Register RG der
ι ο Zählertreiber ZT14 des zugehörigen Zählers aktiviert
Wie aus der Zeichnung durch umrandete Kästchen angedeutet, sind die zu einer Spalte gehörenden
Zählertreiber auf einer Leiterplatte angeordnet Bei einem Eingangssignal von 5 Bit Breite können somit
innerhalb einer einzigen Spalte 32 unterschiedliche Zählertreiber angesprochen werden. Durch Vergrößerung
der Bitbreite des Eingangssignals TD 2 kann die Spalte entsprechend verlängert und damit eine dementsprechende
größere Anzahl von Zählertreibern auf einer Leiterplatte angesprochen werden.
In der Matrix für die Zählertreiber hat im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Eingangssignal
für TD1 ebenfalls 5 Bit, so daß die Matrix aus 32 Spalten
bestehen kann. Die Zahl der Zeilen und Spalten ist durch eine Punktfolge, die die Zuführungsleitungen zu den
Zählertreibern ZT andeuten soll, in der Zeichnung symbolisch dargestellt
Es ist nun durchaus nicht notwendig, daß von Anfang an sämtliche Leiterplatten gesteckt sind, sondern es
kann beispielsweise genügen, anfangs nur eine oder mehrere Leiterplatten zu stecken, soweit dezimal 32
oder ein entsprechendes Vielfaches davon an Zählern benötigt wird. Später kann dann durch Zustecken von
weiteren Leiterplatten die Zahl der Zählertreiber und damit der Zähler in Schritten von 32 Zählern erweitert
werden. Selbstverständlich sind auch Erweiterungsmöglichkeiten in anderen Schrittgrößen durch eine entsprechende
Signalbreite für TD 2 möglich. Die schrittweise Erweiterbarkeit ist nur durch die Signalbreite des zur
TD i gelangenden Eingangssignals begrenzt so daß die Zuführungsleitungen und die Teildecodiereinrichtungen
TD1 und TD 2 schon entsprechend auf die größtmögliche
Anzahl von Zähler ausgelegt sein müssen, wobei, wie weiter oben schon gesagt, die TD i die Zahl der
möglichen Spalten bestimmt
Es ist allerdings auch möglich, nachträglich noch TD i
zu erweitern, was dadurch geschehen kann, daß der Adressenzähler um eine oder mehrere Stellen erweitert
wird, und eine Vordecodierung, die diese höheren Bit decodiert und mehrere Teildecodierungen ansteuert
Wie eingangs schon erwähnt, ist die Erfindung nicht auf die Registrierung von Gebührenzahlimpulsen
beschränkt, sondern es können auch andere Parameter, wie beispielsweise die Anzahl der Gespräche oder
ähnliches mit Vorteil registriert werden. Es ist auch nicht unbedingt notwendig, daß der Adressenzähler
beim Eintreffen einer Teilnehmerrufniimmer in dem
Register RG von einem anfangs 0-Wert losläuft Dieser
Zähler kann auch so eingerichtet werden, daß er bei 60.durch den Vergleicher gefundenen Koinzidenz stehen
bleibt und von diesem Wert an beim Auftreten einer neuen Rufnummer im Register RG los- und bis zum
Auffinden der nächsten Koinzidenz umläuft Hierdurch läßt sich die für die Adressierung benötigte Zeit
verkürzen. Eine andere Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, zu verhindern, daß Rufnummern,
denen keine Zähler zugeordnet sind, in das Register RG gelangen, da hierdurch Suchvorgange des Adressenzäh-
lers, die schließlich erfolglos abgebrochen werden müssen, sich vermeiden lassen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der freien Zuordenbarkeit der Zähler zu den Teilnehmernummern.
Bei Änderungen der Teilnehmernummern müssen nicht die eingangs erläuterten Rangierungen vorgenommen
werden, sondern nur lediglich der Inhalt des Umwandlungsspeichers abgeändert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen
bei der die impulsweise gesendete Adresse des rufenden Teilnehmers mittels einer aus zwei
Teiidecodiereinrichtungen gebildeten Decodiereinrichtung in Form von Zählimpulsen einem Zähler
aus einer Gruppe den rufenden Teilnehmern fest zugeordneter Zähler zugeführt wird, wobei die
Zähler der Gruppe matrixförmig angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleradressen der Gruppe durch eine fortlaufende
Numerierung der einzelnen Zähler (ZT) gebildet sind und die Umformung der impulsweise gesendeten
Adresse (in RG) des rufenden Teilnehmers in eine durch die Decodiereinrichtung (TDi, TD2)
verarbeitbare Zähleradresse (auf ZAL) mittets eines Urawandlungsspeichers (SP) gebildet wird, in dem
unter den Zähleradressen die Adressen der zugeordneten rufenden Teilnehmer fest abgelegt sind.
2. Zählimpulsregistriereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auffinden
der der Adresse des rufenden Teilnehmers zugeordneten Zähleradresse ein Adressenzähler
(AZ) vorgesehen ist, welcher nacheinander die den Zähleradressen entsprechenden Adressen der
Speicherplätze (ZAL) bildet, daß die aufgrund der Zähleradressen ausgelesenen Teilnehmeradressen
(aus SP) mit der gesendeten Adresse (in RG) des rufenden Teilnehmers in einem Vergleicher (V)
verglichen werden, welche bei Gleichheit ein Freigabesignal (auf FGL) an die Decodiereinrichtung
(TD 1, TD 2) abgibt, die daraufhin die von dem Adressenzähler (AZ) gerade gesendete (auf ZAL)
Zähleradresse decodiert und den entsprechenden Zähler (ZT) weiterschaltet.
3. Zählimpulsregistriereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Teildecodiereinrichtung (TD X) den Zeilen und die zweite Teildecodiereinrichtung (TD 2) den
Spalten der Zählermatrix zugeordnet ist, und daß die vorderen Stellen der Zähleradressen (auf ZAL) der
ersten Teildecodiereinrichtung (TDl) und die hinteren Stellen der zweiten Teildecodiereinrichtung
(TD 2) zugeführt werden.
4. Zählimpulsregistriereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
eine die Spalte der Zählermatrix bildende Zähler bzw. zu deren Ansteuerung dienende Zählertreiber
(ZT) auf einer steckbaren Leiterplatte (LP) befestigt
sind.
5. Zählerimpulsregistriereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Speicher (SP) aus einzelnen Modulen aufgebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762646331 DE2646331C3 (de) | 1976-10-14 | 1976-10-14 | Signal- insbesondere Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762646331 DE2646331C3 (de) | 1976-10-14 | 1976-10-14 | Signal- insbesondere Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2646331A1 DE2646331A1 (de) | 1978-04-20 |
| DE2646331B2 DE2646331B2 (de) | 1979-07-05 |
| DE2646331C3 true DE2646331C3 (de) | 1980-03-06 |
Family
ID=5990414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762646331 Expired DE2646331C3 (de) | 1976-10-14 | 1976-10-14 | Signal- insbesondere Zählimpulsregistriereinrichtung für Fernmeldeanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2646331C3 (de) |
-
1976
- 1976-10-14 DE DE19762646331 patent/DE2646331C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2646331A1 (de) | 1978-04-20 |
| DE2646331B2 (de) | 1979-07-05 |
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