DE2502895B2 - Verfahren zur herstellung von racemischem allethrolon - Google Patents
Verfahren zur herstellung von racemischem allethrolonInfo
- Publication number
- DE2502895B2 DE2502895B2 DE19752502895 DE2502895A DE2502895B2 DE 2502895 B2 DE2502895 B2 DE 2502895B2 DE 19752502895 DE19752502895 DE 19752502895 DE 2502895 A DE2502895 A DE 2502895A DE 2502895 B2 DE2502895 B2 DE 2502895B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- allethrolone
- mol
- phosphorus
- reaction
- chloroallethrone
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C45/00—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
- C07C45/61—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups
- C07C45/63—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by introduction of halogen; by substitution of halogen atoms by other halogen atoms
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C45/00—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
- C07C45/61—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups
- C07C45/64—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by introduction of functional groups containing oxygen only in singly bound form
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft die Herstellung von racemischem
Allethrolon und ist dadurch gekennzeichnet, daß (-)-Allethrolon mit einer Phosphorchloridverbindung
in Gegenwart einer Lewis-Säure umgesetzt und das erhaltene racemische 4-Chlorallethron in Gegenwart
einer schwachen Base hydrolysiert wird.
Allethrolon ist der Alkoholanteil vieler Cyclopropancarbonsäureester,
die einen aktiven Bestandteil von Pyrethroidinsektiziden, beispielsweise von Allethrin,
bilden, welches sich als wenig toxisches Insektizid eignet. Es existiert in zwei optischen Isomeren, und zwar
den (+)- und (- )-Isomeren. Von den zwei Isomeren ist ein Pyrethroidinsektizid, das in seinem Alkoholanteil
das (-t-)-Isomere aufweist, demjenigen mit dem anderen
Isomeren bezüglich seiner Wirksamkeit überlegen.
Aus der BE-PS 7 93 190 und der JA-OS 75 545/1973 ist es bekannt, daß (±)-Allethrolon in zwei optisch *5
aktive Isomere durch Behandlung von (±)-Allethrolon-Halbestern, beispielsweise saurem (±)-AHethrolon-Succinat
und saurem (±)-AllethroIon-Phthalat, mit optisch aktiven Basen, wie Ephedrin und a-Phenyl-/?-(p-to!yl)-äthylamin,
aufgespalten werden kann.
Bei dieser Aufspaltung entsteht jedoch nicht nur ( + )-Allethrolon, das sich als Alkoholanteil eignet,
sondern auch (-)-AHethrolon, dessen Ester bezüglich ihrer Insektiziden Wirksamkeit wesentlich schlechter
sind und damit keine industrielle Verwertbarkeit aufweisen. Daher ist eine erneute Umwandlung des
wertlosen (-)-Allethrolons in wertvolles ( + )-AUethrolon
oder (±)-Allethrolon von großer industrieller Bedeutung.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Ver- bo
fahrens wird nun in der ersten Reaktionsstufe (-)-Ailethrolon in praktisch vollständig racemisiertes
4-Chlorallethron durch Umsetzung mit Phosphorchlorid-Verbindungen, beispielsweise
Phosphortrichlorid, rf
Phosphorpentachloi'id,
Phosphoroxychlorid,
TriphenylphosphitdichloridiCeHsO^PCb,
Diphenyltrichlorphosphoran (C6Hs)2PCl3 oder
Triphenylphosphin-Dichlorid (C6Hs)3PCl2
in Gegenwart von Lewis-Säuren, wie Zinkchlorid oder Bortrifluorid-Ätherat, umgewandelt.
In der zweiten Stufe kann das auf diese Weise erhaltene racemische 4-Chlorallethron in das praktisch
vollständig racemisierte Allethrolon leicht und in hoher Ausbeute durch Hydrolyse in Gegenwart von schwachen
Basen, beispielsweise Calciumcarbonat oder durch katalvtische Hydrolyse des 4-Chlorallethrons in Gegenwart
von Silberionen oder Quecksilberionen (insbesondere Silbernitrat oder einem Quecksilberhalogenid)
umgewandelt werden.
Die Herstellung des racemiscnen 4-Cnloralletnrons
aiii (± VAllethrolon ist bereits bekannt (vgl. C a s i d a et
al in I Agr Food Chem., 17,931 [1969]). Die Chlorierung
des optisch aktiven Allethrolons nach dieser bekannten Methode liefert jedoch jeweils optisch aktives 4-Chlorallethron
das zu Allethrolon hydrolysiert wird, welches eine optische Drehung in einem beträchtlichen Ausmaße
beibehält, die der Richtung der Drehung de*
ursprünglichen Allethrolons entspricht. Folglich kann das Ziel der vorliegenden Erfindung nicht erreicht
werden (vgl. auch das Vergleichsbeispiel).
Zur Durchführung des Racemisierungsverfahrens von
optisch aktivem Allethrolon ist es daher besonders wichtig, daß Phosphorchloridverbindungen in Gegenwart
von Säuren eingesetzt werden.
Das Lösungsmittel, das zur Durchfuhrung der Chlorierung verwendet wird, besteht aus einem inerten
Lösungsmittel, beispielsweise Äther, Benzol, Toluol, Dioxan Chloroform oder Mischungen davon. Die
Reaktionstemperatur liegt zwischen -20 und +1100C,
es ist jedoch vorzuziehen, die Chlorierung derart durchzuführen, daß die Temperatur bei -10 bis 1O0C zu
Beginn der Reaktion gehalten wird, da die Reaktion im
allgemeinen exotherm ist, worauf die Temperatur auf einen Wert oberhalb Zimmertemperatur zur Beendigung
der Reaktion erhöht wird. Das zur Durchführung 1 der Hydrolyse eingesetzte Lösungsmittel besteht aus
Wasser oder einer Mischung aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel, das mit Wasser mischbar ist,
beispielsweise Azeton, Dioxan, Tetrahydrofuran oder einer Mischung davon. Die Temperatur, bei welcher die
Hydrolyse durchgeführt wird, liegt vorzugsweise zwischen Zimmertemperatur und der Rücknußtemperatur
des Reaktionslösungsmittels.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1 a) in 30 ml eines trockenen Benzols werden 4,8 g (0,035 Mol) Phosphortrichlorid gelöst, worauf 13,9 g
(0,102 MoI) Zinkchlorid unter Eiskühlung zugegeben werden. Dann wird allmählich eine Benzollösung, die
15,2 g (0,1 Mol) (-)-Allethrolon ([«]?- -4,64° in
Äthanol) enthält, tropfenweise der erhaltenen Lösung unter Rühren zugesetzt. Nachdem die tropfenweise
erfolgende Zugabe beendet ist, wird die Reaktionslösung eine weitere Stunde unter Eiskühlung gerührt,
worauf die Temperatur auf Zimmertemperatur erhöht wird und weiter bis zur Beendigung der Reaktion
gerührt wird. Anschließend wird die Lösung in Eis/Wasser eingegossen und mit Benzol extrahiert. Die
Benzoiscniclu wird mit einer 5%igen wäßrigen Natriumcarbonatlösung
und dann mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter
vermindertem Druck destilliert. Dabei erhält man 12,6 g 4-Chlorallethron (Kp. 62 bis 65°C/0,4'mm Hg); Ausbeu-
te 74%; [«] ? - 0,04° (Chloroform) und π J? = 1,5188.
b) Eine Mischung aus 339 g (0,02 Mol) 4-Chlorallethron,
erhalten wie vorstehend beschrieben, ι 'Og (0,011 Mol) Calciumcarbonat und 20 ml Wasse rd
unter Rückfluß innerhalb von 4 Stunden erhitzt. Jann wird nach dem Abkühlen Natriumchlorid der Reaktionslösung
zur Sättigung der wäßrigen Schicht zugesetzt, worauf sich eine Extraktion mit Äther
anschließt Die Ätherschicht wird über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem
Druck destilliert Dabei erhält man 2,29 g racemisches Allethrolon (Kp. 102 bis t05°C/0,5mm Hg). Das auf
diese Weise erhaltene Allethrolon entspricht vollständig einer authentischen Allethrolon-Probe bezüglich des
Infrarotabsorptionsspektrums sowie des NMR-Spek- I1S
trums; Ausbeute 75%; [a|?=±0° (Äthanol) und η Ό'= 1,5176.
b) Zu 339 g (0,02 Mol) 4-Chlorallethron, erhalten gemäß Beispiel la), werden 40 ml einer wäßrigen
Lösung gegeben, die 134 g (0,022 Mol) Silbernitrat
enthält Die erhaltene Lösung wird im Dunkeln gerührt. Nachdem die Reaktion beendet ist, wird Natriumchlorid
der Reaktionslösung zur Sättigung der wäßrigen Schicht zugesetzt, worauf sich eine Extraktion mit Äther
anschließt. Die Ätherschicht wird über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem
Druck destilliert. Man erhält 1,70 g Allethrolon (Kp. 105 bis 107°C/0,3 mm Hg). Das auf diese Weise erhaltene 3C
racemische Allethrolon entspricht vollständig einer authentischen Allethrolonprobe bezüglich des Infrarotabsorptionsspektrums
sowie des NMR-Spektrums; Ausbeute 56%; [λ] % - ± 0° (Äthanol) und η Ό' - 1,5168.
a) In 30 ml trockenem Äther werden 15,5 g (0,101 Mol) Phosphoroxychlorid gelöst, worauf 13,9 g (0,102
Mol) Zinkchlorid unter Eiskühlung zugesetzt werden. Dann wird eine Ätherlösung, die 15,2 g (0,1 Mol)
(-)-Allethrolon ([«]?- -4,64° in Äthanol) enthält,
allmählich tropfenweise der erhaltenen Lösung unter Rühren zugesetzt. Nachdem die tropfenweise erfolgende
Zugabe beendet ist, wird die Reaktionslösung eine weitere Stunde unter Eiskühlung gerührt. Dann wird die
Temperatur auf Zimmertemperatur erhöht, worauf bis zur Beendigung der Reaktion gerührt wird. Anschließend
wird die Lösung in Eiswasser gegossen und mit Äther extrahiert. Die Ätherschicht wird mit einer
5%igen wäßrigen Natriumcarbonatlösung und dann mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet und unter vermindertem Druck destilliert Man erhält 13,5 g 4-Chlorallethron (Kp. 60 bis
65°C/0,5 mm Hg); Ausbeute 80%; [«]'„"- -1,03° (Chloroform)
und no"«= 1,5165.
b) Die Hydrolyse 339 g des erhaltenen (0,02 Mol) 4-Chlorallethrons wird in der gleichen Weise wie in
Beispiel Ib) durchgeführt. Man erhält 2,46 g Allethrolon (Kp. 110 bis l15°C/0,7mmHg). Das auf diese Weise
erhaltene Allethrolon entspricht vollständig einer bo
authentischen Allethrolon-Probe bezüglich des Infrarotabsorptionsspektrums sowie des NMR-Spektrums;
Ausbeute 81%: [λ'„'--0,03° (Äthanol) und
η '„'-1,5175.
a) In 30 ml eines trockenen Äthers werden 2,19 g (0,0105 Mol) Phosphorpentachlorid gelöst, worauf 6,95 g
(0,051 Mol) Zinkchlorid unter Eiskühlung zugesetzt werden. Dann wird eine Ätherlösung, die 7,61 g (0,05
MoI) (-)-Allethrolon ([α]?- -4,64° in Äthanol)
enthält, allmählich tropfenweise der erhaltenen Lösung
unter Rühren zugesetzt Nachdem die tropfenweise erfolgende Zugabe beendet 1st, wird die Reaktionslösung
eine weitere Stunde unter Eiskühlung gerührt. Dann wird die Temperatur auf Zimmertemperatur
erhöht und bis zur Beendigung der Reaktion gerührt. Anschließend wird die Lösung in Eis/Wasser gegossen
und mit Äther extrahiert Die Ätherschicht wird mit einer 5%igen wäßrigen Natriumcarbonatlösung und
dann mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem
Druck destilliert Man erhält 6,00 g racemisches 4-Chlorallethron (Kp. 70 bis 72°C/0,8 mm Hg); Ausbeute
71%;[«] = -0,64° (Chloroform) und η =1,5175.
b) Die Hydrolyse von 339 g (0,02 Mol) des erhaltenen 4-Chlorallethrons wird in der gleichen Weise wie in
Beispiel Ib) durchgeführt Man erhält 2,13 g Allethrolon (Kp. 113 bis 115°C/lmmHg). Das auf diese Weise
erhaltene Allethrolon entspricht vollständig einer authentischen Allethrolon-Probe bezüglich des Infrarotabsorptionsspektrums
sowie des NMR-Spektrums. Ausbeute 70%, [«] V - ± 0° (Äthanol) und π 'i -1,5171.
a) In 30 ml eines trockenen Benzols werden 2,40 g (0,0175 Mol) Phosphortrichlorid gelöst, worauf 7,24 g
(0,051 Mol) Bortrifluorid-Ätherat unter Eiskühlung zugegeben werden. Dann wird eine Benzollösung, die
7,61g (0,05 Mol) (-)-Allethrolon ([«]?- -4,64° in
Äthanol) enthält, allmählich tropfenweise der erhaltenen Lösung unter Rühren zugesetzt Nachdem die
tropfenweise erfolgende Zugabe beendet ist, wird die Reaktionslösung eine weitere Stunde unter Eiskühlung
gerührt. Dann wird die Temperatur auf Zimmertemperatur erhöht und bis zur Beendigung der Reaktion
gerührt. Anschließend wird die Reaktionslösung in Eis/Wasser eingegossen und mit Benzol extrahiert. Die
Benzolschicht wird mit einer 5%igen wäßrigen Natriumcarbonatlösung und dann mit Wasser gewaschen,
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck destilliert Man erhält 4,62 g
4-Chlorallethron (Kp. 58 bis 60oC/>,35mm Hg); Ausbeute
55%; [*]"- -10,6° (Chloroform) und πι,"-1,5160.
b) Die Hydrolyse von 339 g (0,02 Mol) des erhaltenen 4-Chlorallethrons wird wie in Beispiel Ib) durchgeführt.
Man erhält 2,03 g Allethrolon (Kp. 102 bis 106°C/ 0,3 mm Hg). Das auf diese Weise erhaltene Allethrolon
entspricht vollständig einer authentischen Allethrolon-Probe bezüglich des Infrarotabsorptionsspektrums
sowie des NMR-Spektrums. Ausbeute 67%; [a] S'- -0,08° (Äthanol) und η Ό'= 1,5167.
Vergleichsbeispiel
(vgl. J. Agr. Food Chem. 17,1969, S. 931)
(vgl. J. Agr. Food Chem. 17,1969, S. 931)
a) In 5 ml eines trockenen Benzols werden 4,8 g (0,035 Mol) Phosphortrichlorid gelöst, worauf 1,5 g Pyridin
unter Eiskühlung zugesetzt werden. Dann wird eine Mischung aus 0,5 g Pyridin und 15,2 g (0,1 Mol)
(-)-Allethrolon ([«]? 4,86° in Äthanol) allmählich
tropfenweise der erhaltenen Lösung ünier Rühren
zugesetzt. Nachdem die tropfenweise erfolgende Zugabe beendet ist, wird die Reaktionslösung eine
weitere Stunde unter Eiskühlung gerührt. Dann wird die Temperatur auf Zimmertemperatur erhöht. Es wird zur
Beendigung der Reaktion gerührt Anschließend wird die Reaktionslösung in Eis/Wasser gegossen und mit
Benzol extrahiert Die Benzolschic'u wird mit einer
50/oigen wäßrigen Natriumcarbonatlösung und dann mit
Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck destilliert
Man erhält 9,6 g 4-Chlorallethron (Kp. 64 bis
65°C/0,6 mm Hg). Ausbeute 64%; [«] !'= -82,9° (ChIorofonr.VjndnT
=1,5134.
b) Die Hydrolyse von 2,54 g (0,015 Mol) des erhaltenen 4-Chlorallethrons wird in der gleichen Weise
wie in Beispiel Ib) durchgeführt Man erhält 1,60 g Allethrolon (Kp. 105 bis 107°C/0,3mmHg). Das auf
diese Weise erhaltene Allethrolon entspricht vollständig einer authentischen Allethrolon-Probe bezüglich des
Infrarotabsorptionsspektrums sowie des NMR-Spektrums; Ausbeute 70%; Γλ]?=-1,76° (Äthanol und
η Ϊ5= 1,5145.
b2) Die Hydrolyse von 1,70 g (0,01 Mol) 4-ChloraIIethron,
erhalten gemäß Vergleichsbeispiel la), wird in der gleichen Weise wie in Beispiel 2b) durchgeführt. Man
erhält 0,9 g Allethrolon (Kp. 105 bis 107°C/0,3 mm Hg).
Das auf diese Weise erhaltene Allethrolon entspricht
vollständig einer authentischen Allethrolon-Probe bezüglich des Infrarotabsorptionsspektrums sowie des
NMR-Spektrums; Ausbeute 59%; [«]?- -336° (Äthanol)
und η J5= 1,5141.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von racem.schem Allethrolon, d a d u r c h g e k e η η ζ e. c h η e t daL
(-)-Allethrolon mit einer Phosphorchlondverbindung in Gegenwart einer Lewis-Säure und in
Gegenwart eines Lösungsmittels be. einer Temperatur zwischen -20und I10-C umgesetzt und das auf
diese Weise erhaltene racemische 4-Chlorallethron in Gegenwart einer schwachen Base, von Silberionen
oder Quecksilberionen hydrolysiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Phosphorchloridverbindung Phosphortrichlorid,
Phosphorpentachlond bzw. Pnosphoroxychlorid verwendet wird.
3 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Lewis-Säure Zinkchlond oder
Bortrifluorid-Ätherat eingesetzt wird.
4 Verfahren nach Anspruch 1-3. dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel Äther oder
Benzol verwendet werden.
5 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrolyse in Gegenwart von
Wasser als Lösungsmittel durchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1131474A JPS533384B2 (de) | 1974-01-25 | 1974-01-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2502895A1 DE2502895A1 (de) | 1975-07-31 |
| DE2502895B2 true DE2502895B2 (de) | 1977-12-08 |
| DE2502895C3 DE2502895C3 (de) | 1978-08-17 |
Family
ID=11774537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2502895A Expired DE2502895C3 (de) | 1974-01-25 | 1975-01-24 | Verfahren zur Herstellung von racemischem Allethrolon |
Country Status (13)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3981919A (de) |
| JP (1) | JPS533384B2 (de) |
| BE (1) | BE824749A (de) |
| CA (1) | CA1028357A (de) |
| CH (1) | CH596126A5 (de) |
| DE (1) | DE2502895C3 (de) |
| DK (1) | DK23375A (de) |
| FR (1) | FR2259081B1 (de) |
| GB (1) | GB1485082A (de) |
| IL (1) | IL46445A (de) |
| IT (1) | IT1027360B (de) |
| NL (1) | NL7500862A (de) |
| SU (1) | SU648079A3 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2351079A1 (fr) * | 1976-05-14 | 1977-12-09 | Roussel Uclaf | Procede de racemisation d'allethrolone optiquement active |
| FR2362830A1 (fr) * | 1976-08-26 | 1978-03-24 | Roussel Uclaf | Procede de transformation de sulfonate d'allethrolone optiquement active en allethrolone optiquement active de configuration antipodale de celle du sulfonate de depart |
| FR2364199A1 (fr) * | 1976-09-10 | 1978-04-07 | Roussel Uclaf | Procede de preparation d'esters d'acide cyclopropane carboxyliques d'allethrolone optiquement active au depart d'allethrolone de configuration antipodale |
| FR2458531A1 (fr) * | 1979-06-12 | 1981-01-02 | Roussel Uclaf | Procede de preparation d'allethrolone optiquement active par scission d'un ester d'acide chiral d'allethrolone optiquement active a l'aide d'un halogenure de bore |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2891888A (en) * | 1953-06-23 | 1959-06-23 | Union Carbide Corp | 3(2-cyclopentenyl)-2-methyl-4-oxo-2-cyclopentenyl chrysanthemumate insecticide and process of making it |
| GB1305024A (de) * | 1969-07-10 | 1973-01-31 |
-
1974
- 1974-01-25 JP JP1131474A patent/JPS533384B2/ja not_active Expired
-
1975
- 1975-01-16 IL IL46445A patent/IL46445A/en unknown
- 1975-01-20 CA CA218,255A patent/CA1028357A/en not_active Expired
- 1975-01-22 US US05/542,904 patent/US3981919A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-01-24 BE BE152682A patent/BE824749A/xx unknown
- 1975-01-24 DK DK23375*BA patent/DK23375A/da unknown
- 1975-01-24 DE DE2502895A patent/DE2502895C3/de not_active Expired
- 1975-01-24 GB GB3311/75A patent/GB1485082A/en not_active Expired
- 1975-01-24 FR FR7502273A patent/FR2259081B1/fr not_active Expired
- 1975-01-24 IT IT67160/75A patent/IT1027360B/it active
- 1975-01-24 SU SU752103664A patent/SU648079A3/ru active
- 1975-01-24 CH CH87975A patent/CH596126A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-01-24 NL NL7500862A patent/NL7500862A/xx not_active Application Discontinuation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SU648079A3 (ru) | 1979-02-15 |
| CA1028357A (en) | 1978-03-21 |
| CH596126A5 (de) | 1978-02-28 |
| BE824749A (fr) | 1975-05-15 |
| DE2502895A1 (de) | 1975-07-31 |
| FR2259081B1 (de) | 1977-07-01 |
| JPS533384B2 (de) | 1978-02-06 |
| DK23375A (de) | 1975-09-15 |
| FR2259081A1 (de) | 1975-08-22 |
| NL7500862A (nl) | 1975-07-29 |
| GB1485082A (en) | 1977-09-08 |
| IL46445A (en) | 1977-08-31 |
| IL46445A0 (en) | 1975-04-25 |
| US3981919A (en) | 1976-09-21 |
| JPS50105632A (de) | 1975-08-20 |
| IT1027360B (it) | 1978-11-20 |
| DE2502895C3 (de) | 1978-08-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2439177C2 (de) | (±)-α-Cyan-3-phenoxybenzyl-(1R,trans)- und (1R,cis)-2,2-dimethyl-3-(2,2-dibromvinyl)-cyclopropancarboxylat und (S)-α-Cyan-3-phenoxybenzyl-(1R,cis)-2,2-dimethyl-3-(2,2-dibromvinyl)-cyclopropancarboxylat, Verfahren zur Herstellung des (S)-Isomeren und diese Verbindungen enthaltende Insektizide | |
| DE2718038C2 (de) | Verfahren zur Razemisierung eines Esters einer optisch aktiven Cyclopropancarbonsäure mit einem optisch aktiven α-Cyan-3-phenoxybenzylalkohol zu einem Ester einer optisch aktiven Säure mit dem racemischen α-Cyan-3-phenoxybenzylalkohol | |
| DE2348930C3 (de) | Insektizide Mittel auf Basis von Chrysanthemumsäureestern | |
| DE2240257C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines optisch aktiven Alkylchrysanthemats | |
| DE2723383C2 (de) | ||
| DE2034128C2 (de) | Cyclopentenolonester, Cyclopentenone und die Verwendung der Cyclopentenolonester als Insektizide | |
| DE3023122C2 (de) | ||
| DE2327660B2 (de) | Cyclopropancarbonsaeureester, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als insektizide | |
| DE2300325A1 (de) | Verfahren zur herstellung von (+)trans-chrysanthemsaeure | |
| CH615411A5 (de) | ||
| DE2717414C2 (de) | ||
| DE2129124C3 (de) | ||
| DE2159882C3 (de) | Verfahren zur Herstellung niederer Alkylester der cis-Chrysanthemum-monocarbonsäure | |
| DE2944295C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von racemischer p-Hydroxy-Mandelsäure | |
| DE2502895C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von racemischem Allethrolon | |
| DE1620293A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Cyclopropancarbonsaeureestern | |
| DE2822472A1 (de) | Verfahren zur herstellung von estern von m-phenoxy-benzylalkohol und seiner alpha-cyano- und alpha-aethinylderivate mit carbonsaeuren | |
| CH640219A5 (de) | Verfahren zur ueberfuehrung eines stereoisomeren in sein diastereoisomer. | |
| DE2809794A1 (de) | Verfahren zur erhoehung des anteils an einem gewuenschten enantiomeren einer 2-arylpropionsaeure | |
| DE2113124C3 (de) | Cyclopropancarbonsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Insektizide | |
| EP0022972B1 (de) | Neue Menthylester, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Enantiomerentrennung chiraler Carbonsäuren | |
| DE2628477C3 (de) | Verfahren zum Racemisieren von (-)-trans- und (-)-cis-2,2-DimethyI-3-(2,2-dichlorvinyl)-cyclopropancarbonsäure und ihren Derivaten | |
| DE3138063C2 (de) | ||
| EP0050776B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von chlor-fluoralkenyl-substituierten Cyclopropancarbonsäureestern | |
| DE2552615C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |