DE250267C - - Google Patents

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DE250267C
DE250267C DENDAT250267D DE250267DC DE250267C DE 250267 C DE250267 C DE 250267C DE NDAT250267 D DENDAT250267 D DE NDAT250267D DE 250267D C DE250267D C DE 250267DC DE 250267 C DE250267 C DE 250267C
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valve body
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4ä. GRUPPE
AKTIEBOLAGET LUX in STOCKHOLM. Gasfernzünder.
Zusatz zum Patent 249675 vom 18. Januar 1911.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1911 ab. Längste Dauer: 17. Januar 1926.
Gemäß Patent 249675 ist ein Gasfernzünder geschützt, dessen Ventilkörper durch Vermittlung eines Hebelwerkes von einer durch Druckänderungen in der Gasleitung beeinflußten Membrane bewegt 'wird, und zwar besteht die Erfindung darin, daß das Hebelwerk den Ventilkörper unmittelbar anhebt und dreht. Ein Arm des Hebelwerkes greift zu diesem Zwecke in Aussparungen des Ventilkörpers. Nach längerer Verwendung dieser Vorrichtung kann es nun aber vorkommen, daß der Ventilkörper infolge der Abnutzung seiner Führungszapfen der Drehbewegung einen so geringen Widerstand ent-gegensetzt, daß er von dem Hebelwerk nur gedreht wird, während die Hubbewegung ausbleibt, was zur Folge hat, daß der Zünder versagt.
Durch die Erfindung soll nun der durch das Hauptpatent geschützte Gasfernzünder so verbessert werden, daß ein Versagen des Fernzünders unmöglich und der Ventilkörper stets sicher angehoben wird. Die Erfindung besteht darin, daß für den den Ventilkörper bewegenden Hebelarm eine Führung angebracht ist, welche auf dessen vorderes Ende hebend wirkt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Fernzünders gemäß der Erfindung. Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch den oberen, das Ventil tragenden Teil des Gasfernzünders, während Fig. 2 ihn in Seitenansicht darstellt.
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In dem Fernzünder ist eine Membran ι angebracht, welche durch Druckänderungen in der Gasleitung entweder unmittelbar oder unter Vermittlung eines Luftpolsters beeinflußt wird. Das Ventilgehäuse 2 ist mit einer Bohrung 3 versehen, in welcher der Ventilkörper 4 angeordnet ist. Dieser Ventilkörper ist mit seiner Drehachse in einer senkrechten Stellung gelagert. Bei der in der Fig. 1 dargestellten Lage schließt der Ventilkörper mit seinem oberen Kegel 5 den Kanal 6 zur Hauptflamme ab, während das Ventil für die Zündflamme geöffnet ist. Dieses besteht aus einem Kolben 9, welcher an dem unteren Zapfen 10 des Ventilkörpers angebracht ist. Beim Anheben des.Ventilkörpers 4 schließt der Kolben 10 den zur Zündflamme führenden Kanal 8 ab.
In dem mittleren, etwas dickeren Teil des Ventilkörpers 4 sind längsverlaufende Rillen 12 angebracht, mit denen das vordere, einwärts gebogene Ende eines Hebelarmes 13 in Eingriff treten kann. Dieser Hebelarm 13 ist mit dem Winkelhebel 14 gelenkig verbunden. Der Winkelhebel 14 trägt ein Gewicht
15 und sitzt auf einer im Ventilgehäuse drehbar gelagerten Welle 16. Auf dieser Welle
16 ist noch ein zweiter Hebel 17 befestigt, der bei den Hebungen und Senkungen der Membran ι durch die letztere bewegt wird. Der untere Zapfen 10 des Ventilkörpers 4 ist mit einer Nase 18 versehen, die mit einer festen, stufenförmigen Führungsfläche 19 zusam-
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men arbeitet, um die Bewegungen des Ventil-.körjj^rs zu regeln.
Der andere Arm des Hebels 13 liegt in Gestalt einer Nase 26 gegen die feststehende Fläche 27 des Ventilgehäuses an. Diese Fläche 27 bildet eine Führungsfläche für das Ende der Nase 26, und wenn der Hebel 14 geschwungen wird, bewegt sich diese Nase entlang dieser Führungsfläche. Durch die Führung dieser Nase erfährt auch gleichzeitig der mit ihr verbundene Hebelarm 13 eine Führung, um in der nachstehend beschriebenen Weise eine sichere Anhebewirkung auf den Ventilkörper auszuüben. In den Rillen 12 des Ventilkörpers, welche den Hubbewegungen entsprechen, sind Stifte 28 eingesetzt. Beispielsweise befindet sich in jeder zweiten Rille ein Stift Bei der Schwingung des Hebels 14' kann das vordere Ende des Hebelarmes 13 mit der unteren Seite eines Stiftes 28 in Eingriff treten, um gegen diesen Stift einen aufwärts gerichteten Druck auszuüben, so daß der Ventilkörper auf diese Weise sicher angehoben werden kann. In der Fig. 2 ist die Lage des Hebelwerkes, bei welcher der Arm 13 mit der unteren Seite eines Stiftes 28 im Eingriff steht, durch punktierte Linien veranschaulicht.
Die Wirkungsweise des Gasfernzünders gemäß der Erfindung ist folgende:
Durch eine Druckerhöhung in der Gasleitung wird die Membran 1 nach oben bewegt, um den Hebel 17 anzuheben, was zur Folge hat, daß das Gewicht 15 gehoben und die Welle 16 mit ihrem Hebel 14 so weit im Sinne den Zeichnung nach rechts gedreht wird, daß der Hebelarm 1.3 in die in der Fig. 2 punktiert dargestellte Lage gelangen kann. In dieser Lage kommt der Arm 13 mit einer der Rillen 12 unter dem Stift 28 in Eingriff. Wenn die Membran dann wieder in ihre Normallage zurückgeht, senkt sich das Gewicht 15 und dreht den Hebel 14 mit dem Arm 13 nach links. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, wird dabei der Drehpunkt des Armes 13 an dem Winkelhebel 14 etwas angehoben. Da die Nase 26, welche sich gegen die Fläche 27 legt, immer die gleiche Höhenlage beibehält, wird durch die Hebung des Gelenkpunktes zwischen dem'Winkelhebel 14 und dem Hebeiarm 13 das vordere Ende des letzteren etwas angehoben. Diese Anhebebewegung cles Hebelarmes 13 wird durch den an ihm an- < liegenden Stift 28 auf den Ventilkörper 4 übertragen. Es erfolgt also durch den mit der Rille 12 und dem Stift 28 in Eingriff stehenden Hebelarm 13 eine Drehbewegung und gleichzeitig sichere Anhebebewegung des Ventilkörpers. Diese Anhebung des Ventilkörpers 4 erfolgt auch dann sicher, wenn, wie in der Einleitung der Beschreibung' erwähnt worden ist, die zur Führung des Ventilkörpers dienenden Zapfen 9 und 29 abgenutzt sind.und der Drehbewegung des Ventils nur einen ganz geringen Widerstand entgegensetzen. Durch die Anhebung des Ventilkörpers wird das Ventil 5 geöffnet und das Ventil 9 geschlossen. Durch eine neue Bewegung" der Membran 1 wird der Ventilkörper 4 um einen Schritt weiter in derselben Richtung gedreht, wobei der Ventilkörper 4 wieder in die dargestellte Lage herabfällt. Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, kann der Gasfernzünder in bekannter Weise mit einer Einrichtung versehen sein, durch die erförderlichenfalls eine Einstellung des Ventiles von Hand aus erfolgen kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    r. Gasfernzünder nach Patent 249675, dadurch gekennzeichnet, daß für den den Ventilkörper bewegenden Arm (13) eine ■; Führung angebracht ist, welche auf das Ende des Hebelarmes (13) hebend wirkt.
  2. 2. Ausführungsform des Gasfernzünde'rs nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Bewegung des Ventilkörpers dienende Arm (13) mit einer Nase (26) versehen ist, welche bei der Schwingung des Hebelwerkes (13, 14) längs einer Führungsfläche (27) bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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