DE250244C - - Google Patents

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DE250244C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C11/00Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings
    • A61C11/02Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings characterised by the arrangement, location or type of the hinge means ; Articulators with pivots

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
250244 KLASSE 30b. GRUPPE
Dr. PIERRE ROBIN in PARIS.
Gelenk zur Herstellung von Gebißmodellen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft ein Gelenk zur Herstellung von Gebißmodellen, dessen Eigenheit in der Hauptsache darin besteht, daß die Modellarmaturen in drehbar vereinigten Gelenkteilen, welche aus Röhren gebildet werden, festgeklemmt sind und wobei die Rohrteile durch einen die gemeinsame Achse durchsetzenden Zapfen gelenkig derart verbunden sind, daß durch Drehen des Gelenkes um o,o° die Modelle in der Gebißlage festgestellt oder deren Öffnung und Schließung ermöglicht werden kann.
Die Anwendungsweise ist in der Beschreibung und Zeichnung erläutert und in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt die beiden Zahnmödelle eines Mundes, durch das bei der Herstellung verwendete starre Gelenk vereinigt, in Seitenansicht,
Fig. 2 im Grundriß und
Fig. 3 in Rückansicht.
Fig. 4 und 5 zeigen in Vorderansicht und im Grundriß das Metallgerippe, das in den die Grundplatte bildenden Gips eingebettet wird.
Fig. 6 zeigt das starre Gelenk in Vorderansicht und
Fig. 7 im Grundriß.
Fig. 8 veranschaulicht zwei an einem Kniegelenk angebrachte Zahnmodelle in Seitenansicht,
Fig. 9 im Grundriß und
Fig. 10 in Rückansicht.
Fig. 11 und 12 stellen ein einfacheres Gelenk dar.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, wird jedes Modell von einer Grundplatte α gebildet, auf der der Abguß b des entsprechenden Kiefers angebracht ist. In jede Grundplatte ist ein Metallgerippe c eingebettet, dessen winkelförmig abgebogene Enden d hinten aus der Grundplatte hervortreten.
Das Gerippe c kann aus einem oder auch aus zwei Stücken bestehen.
Die richtige Lage des Metallgerippes ih den Grundplatten wird beim Aufgießen des Gipses durch ein starres Gelenk e erreicht, das H-förmig gestaltet ist und zwei rohrförmige Teile aufweist, die zur Aufnahme der Schenkel d des Gerippes c dienen. Das starre Gelenk sichert den regelrechten Eingriff der Zähne des geschlossenen Gebisses, wobei die Schenkel d während des Erhärtens des Gipses bei allen Modellen stets dieselbe Lage einnehmen.
Um die Modelle von zwei regelrecht zusammen passenden Zahnkiefern zu erhalten, verfährt man wie folgt:
Man gießt Gips in eine beliebige Form oder auf eine Platte, wobei man in dem Gips das in das starre Gelenk e eingeführte Gerippe c festhält, und bringt dann den Abguß der Kiefer auf dem flüssigen Gips an (z. B. den unteren Kiefer) und läßt nun erhärten.
Wenn der Gips fest geworden ist, so befestigt man auf irgendeine Art den Abguß des oberen Kiefers auf dem erhaltenen unteren Modell, indem man den guten Eingriff der Zähne mittels Wachs oder eines Fadens sichert und gießt Gips in eine andere Form oder auf eine andere Platte.
Man ordnet dann ein Gerippe c in den freien Rohren f des starren Gelenks an und drückt den Abguß des oberen Kiefers, der von dem unteren Modell und. dem starren Gelenk getragen wird, auf den flüssigen Gips des zweiten Abgusses, in dem sich das Gerippe c einbettet.
Nach dem Erhärten lassen sich die beiden so erhaltenen, die als Gelenkzapfen dienenden
ίο Schenkel d tragenden Modelle voneinander trennen. Für die spätere Anpassung an die zu konstruierenden Apparate führt man die Schenkel d in besondere Kniegelenke ein, wie sie in Fig. 8, 9 und 10 gezeigt sind.
Das Kniegelenk wird von vier Rohren g gebildet, deren Schenkel i durch Zapfen h verbunden sind. Die Rohre g tragen Druckschrauben j, die die Arme d des in die Modellplatten versenkten Gerippes in der richtigen Lage halten. Durch diese Anordnung der Hakenmodelle in einem unabhängigen Gelenk läßt sich die gelenkige Verbindung beliebiger Modelle für Gebißarbeiten leicht bewerkstelligen.
Eine einfachere Verbindung ist in den Fig. 11 und 12 gezeigt, wobei man die Modelle dadurch in Eingriff erhalten kann, daß man die Verbindung unbeweglich macht, wenn es erwünscht ist. Diese Vorrichtung besteht aus zwei direkt bei / gelenkig verbundenen Rohren k, in die man die Schenkel d einführt, so daß die Modelle sich öffnen und schließen lassen. Will man letztere unbeweglich verbinden, so braucht man das ganze Gelenk nur um 900 zu drehen, wodurch die Achsei eine solche Lage einnimmt, daß die Modelle sich nicht mehr bewegen lassen. Man kann auch vorübergehend zwei zugehörige Modelle mittels zweier Rohre vereinigen, in die man die Schenkel d einführt.
Der innere Durchmesser der Rohre g der Gelenke ist zweckmäßig etwas größer als der Durchmesser der Schenkel d, so daß man genau die relative Stellung der Schenkel in den Rohren regeln kann. Zu diesem Zwecke bringt man in den Rohren Wachs oder ein anderes Material an, das man zum Schmelzen bringt. Man führt dann die Schenkel der Kiefer in die Rohre ein und ordnet die Kiefer derart an, daß sie gut in Eingriff kommen, worauf man die Teile in gutem Kontakt bis zum Hartwerden der Füllmasse erhält.
Ein anderes Mittel besteht dariri, daß man die Haken d in kleinen unabhängigen Rohren anordnet, in die erstere mit leichter Reibung eintreten, wobei die Haken in zentrischer Lage in den Rohren gehalten werden, die leicht schmelzbares Metall enthalten. Dann bringt man dies Metall zum Schmelzen, wobei die Kiefer so lange in richtiger Lage gehalten werden, bis das. Metall erstarrt.
Durch diese beiden Verfahren lassen sich die etwa auftretenden Ungenauigkeiten berichtigen, wobei sich trotzdem die beiden Modelle mit dem Gelenk leicht trennen lassen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gelenk zur Herstellung von Gebißmodellen , dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden durch einen Zapfen (h) drehbar vereinigten Gelenkteile aus zwei Röhren (g) besteht, in denen Haken (d) der Modellarmaturen mittels Druckschrauben (j) festgeklemmt werden.
2. Gelenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe von zwei gleichen Rohrteilen (k, k) gebildet wird, die durch einen die gemeinsame Achse durchsetzenden Zapfen (I) gelenkig verbunden sind, so daß durch Drehen des Gelenks um 900 auf dem Haken (d) der Armaturen die Modelle in der Gebißlage festgestellt oder deren Öffnung und Schließung ermöglicht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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