DE2500804C2 - Schaltungsanordnung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von periodischen Informationssignalen, wie Chrominanzkomponenten eines Farbvideosignals, auf bzw. von einem Aufzeichnungsträger - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von periodischen Informationssignalen, wie Chrominanzkomponenten eines Farbvideosignals, auf bzw. von einem Aufzeichnungsträger

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DE2500804C2
DE2500804C2 DE2500804A DE2500804A DE2500804C2 DE 2500804 C2 DE2500804 C2 DE 2500804C2 DE 2500804 A DE2500804 A DE 2500804A DE 2500804 A DE2500804 A DE 2500804A DE 2500804 C2 DE2500804 C2 DE 2500804C2
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    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/79Processing of colour television signals in connection with recording
    • H04N9/80Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback
    • H04N9/82Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback the individual colour picture signal components being recorded simultaneously only
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Aufzeichnen von periodischen lnformationssignalcn, wie der Chrominanzkomponenten eines Farbvideosignals, in aufeinanderfolgenden parallelen Spuren eines Aufzeichnungsträgers, mit einem Frequenzumsetzer, der die Informationssignalc mit einer ursprünglichen Trägerfrequenz aufnimmt und auf die abwechselnde Zuführung von ersten und zweiten Frequenzumsetz-Signalen hin die ursprüngliche Trägerfrequenz der Informationssignale in voneinander verschiedene erste und zweite Trägerfrequenzen umsetzt, mit denen die Informalionsssignale in den einander benachbarten Spuren aufgezeichnet werden. Die Erfindung betrifft ferner eine Schaltungsanordnung, mit deren Hilie intormationssignale wiedergegeben werden, die mittels der zuvor angegebenen Schaltungsanordnung aufgezeichnet worden sind.
Es ist bereits eine Anlage zur magnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe von Farbfernsehsignalgeinischen bekannt (DE-OS 22 58 028). bei der Luminanzkomponenten ir.it verhältnismäßig hoher Frequenz während jedes Zcibnbereichs in jeder Spur aufgezeichnet werden, während die Chrominanzkomponenten mit demgegcnüber niedrigerer Frequenz nicht in benachbarten Zeilcnbcreichcn von einander benachbarten Spuren aufgezeichnet werden. Würde man die so aufgezeichneten Komponenten sichtbar machen, so wären die Chrominanzkomponenten scheinbar entsprechend einem
j5 Schachbrettmuster aufgezeichnet. Darüber hinaus könnten die Luminanz- bzw. Helligkeitskomponenten in derselben Weise intermittierend aufgezeichnet werden, um eine weitere Überlappung einander benachbarter Spuren zu ermöglichen. Bei der Wiedergabe von Signalen. die entsprechend solchen schachbrettartigen Mustern aufgezeichnet sind, werden die Komponenten, die nur intermittierend aufgezeichnet worden sind, unmittelbar nach der Wiedergabe verwendet und um eine Zeitspanne verzögert, welche erforderlich ist, um ihre Verwendung während des nächstfolgenden Intervalls zu ermöglichen, in dem eine ähnliche Information nicht aufgezeichnet ist. Durch diese Maßnahmen wird /war die Übersprcchstörung herabgesetzt, allerdings auf Kosten der Güte des wiedergegebenen Bildes. Der Grund hierfür liegt darin, daß weniger Information aufgezeichnet worden ist als zur Verfügung stand.
Um die Übersprechstörung herabzusetzen bzw. zu beseitigen und zugleich die zuvor erwähnte Herabsetzung der Güte oder Auflösung des wiedergegebenen Bildes zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden (DE-AS 24 36 941). die Chrominanzkomponenten des Farbfernsehsignalgemisches selektiv frequenzmäßig umzusetzen, um somit diese Komponenten mit ersten bzw. zweiten Trägern aufzuzeichnen, welche in einander benachbarten Spuren entsprechend unterschiedliche Frequenzen haben. Nach der Wiedergabe der in benachbarten Spuren mit derartigen ersten bzw. zweiten Trägern für die Chrominanzkomponenten aufgezeichneten Signale werden die Chrominanzsignalkomponenten in eine gemeinsame Trägerfrequenz freque-nzmäßig selektiv wieder umgesetzt, und zwar mittels entsprechender erster und zweiter wieder umgesetzter Signale, welche in entsprechender Weise unter-
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sehieilliche Frequenzen haben, clic so gewühlt sind, daß zwar die aus einer bestimmten Spur wiedergegebene und in die gemeinsame Trägerfrequenz wieder umgesetzte Chrominanzrignalkomponente durch ein Kummfilter hindurchtreten wird, daß aber aus benachbarten Spuren gleichzeitig wiedergegebenen Ncbcnsprechsignale durch das erste oder zweite wieder umgesetzte Signal viektiv wieder umgesetzt werden, so daß Trägerfrequenzen erhallen werden, die durch das betreffende Kammfilter nicht hindurchgelangcn können.
Durch die zuletzt betrachtete Maßnahme ist /war erreicht, daß eine Signalaufzeichnung erfolgt, ohne daß damit eine Beeinträchtigung der Güte oder Auflösung des Bildes bei der Wiedergabe vorhanden ist. F.s hat sich jedoch gezeigt, daß gewisse Schwierigkeiten bezüglich der Schaltungen auftreten, die zur Erzeugung der ersten und zweiten Träger vorgesehen sind, mit denen die Chrominanzsignalkomponenten in einander benachbarten Sauren süfaezeich.nct werden. ynH <i·** ''nr Fryongung der ersten und zweiten für die Wiederumsetzung dienenden Signale vorgesehen sind, durch welche die Trägerfrequenzen der wiedergegebenen Chrominanzsignalkomponenten in eine gemeinsame Trägerfrequenz wieder umgesetzt werden.
Es ist nun auch ein Gerät zur Aufzeichnung bzw. Wiedergabe von PAL-Farbfcrnschsignalgcmischen bekannt (DE-OS 22 58 504), bei dem ein in der Frequenz veränderbarer Oszillator für die Wiederumsetzung von Chrominanzkomponenten eines auf einem magnetischen Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Farbvidcosignal. verwendet wird. Bei diesem bekannten Gerät wird der erwähnte Oszillator jedoch nicht in Verbindung mit einer Schaltungsanordnung verwendet, in der die Chrominanzkomponeme eines Farbvideosignals zunächst in einander benachbarten Spuren mit ersten und zweiten Trägerfrequenzen aufgezeichnet wird, so daß auf die Wiedergabe des jeweiligen Signals das Übersprechen aus benachbarten Spuren beseitigt werden kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie Schaltungsanordnungen der eingangs genannten Art mit relativ geringem schaltungslcchnischen Aufwand und mit einem relativ unkomplizierten Schaltungsaufbau realisiert werden können.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die in den Ansprüchen I bzw. 11 angegebenen kennzeichnenden Merkmale.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß sowohl für die Schaltungsanordnung zum Aufzeichnen von periodischen Informationssignalen, wie den Chrominanzkomponenten eines Farbvideosignals, als auch für die Schaltungsanordnung zur Wiedergabe solcher aufgezeichneter Informationssignale mit geringem schaltungstechnischem Aufwand ausgekommen werden kann.
Es wird nämlich jeweils mit nur einem Oszillator in der jeweiligen Schaltungsanordnung ausgekommen, um die erforderlichen Frequenzumsetzungen vorzunehmen. So wird bei der Schaltungsanordnung zum Aufzeichnen periodischer Informationssignale auf einem Aufzeichnungsträger mit Hilfe des dabei verwendeten einzigen Oszillators die ursprüngliche Trägerfrequenz der Chrominanzkomponente eines Farbvideosignals in voneinander verschiedene erste und zweite Trägerfrequenzen umgesetzt, und zwar für die Aufzeichnung in einander benachbarten Spuren. Diese voneinander verschiedenen Trägerfrequenzen unterscheiden sich dabei allerdings nicht genug, um die gewünschte Trennung zwischen dem mit den ChiOininan/.komponenten umgesetzten Frequenzband und dem mit den Luminanzkomponenten modulierten Frequenzband zu beeinflussen. Der bei der Schaltungsanordnung zur Wiedergabe von ■5 Signalen, die mit Hilfe einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung aufgezeichnet worden sind, verwendete einzige Oszillator gestattet dabei in besonders einfacher Weise die Chrominan/.komponenten eines Farbvidcosignals wieder umzusetzen, welches mit den voneinander verschiedenen ersten und zweiten Trägerfrequenzen aufgezeichnet worden ist, die sich lediglich geringfügig voneinander unterscheiden.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Schaltungsanordnungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus den An-Sprüchen 2 bis 10 sowie 12 bis 18.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht eines Aufzeichnungsträgers zur Veranschaulichung von Teilen zweier Spuren, in welchen Signalinformalionen aufgezeichnet werden können;
Fig. 2 ein Blockschaltbild grundlegender Komponenten eines Aufzeichnungsgerätes nach einer erfin-2r> dungsgemäßen Ausführungsform zur Herabsetzung der Nebensprechstörung zwischen frequenzumgesetzten Chrominanzkomponenten eines Fernsehsignalgemisches auf ein Minimum;
Fig.3A bzw. 3B ein Kammfilter und dessen Frejo qucnzcharaktcristik;
Fig.4A—4C Frequenzcharakteristiken für Teile der in F i g. 2 gezeigten Schaltung;
Fig.5 ein Diagramm von Frequenzverhältnissen betreffend F i g. 2;
F i g. 6 ein Schaltbild eines Wiedergabegerätes zur Wiedergabe von Signalen, die durch das Gerät nach F i g. 2 aufgezeichnet wurden;
Fig. 7A und 7B Frequenzcharakteristiken für die F ig. 2und 6;
F i g. 8A und 8 B die Wandler, die nach den F i g. 2 und 6 verwendet sind;
Fig.9 ein Teilbild einer Aufzeichnung, die durch die Wandler nach F i g. 8A und 8B gemacht worden ist:
Fig. 10 und 11 Schaltbilder entsprechender Veränderungen des Aufzeichnungsgcrätes gemäß F i g. 2;
Fig. !2 ein Schaltbild, welches einem Teil der Fig. 2 ähnlich ist. jedoch eine erfindungsgemäße Anordnung zur Veränderung der Mittenfrequenz eines spannungsgesteuerten Oszillators darstellt, der in der Schaltung so enthalten ist, durch welche die frequenzumgesetzten Chrominanzkomponenten mit unterschiedlichen Trägerfrequenzen in benachbarten Spuren des Aufzeichnungsträgers aufgezeichnet sind; und
Fig. 13 und 14 Ansichten, die jener nach Fig. 12 ähnlieh sind, jedoch zusätzliche erfindungsgemäße Ausführungsformen zur Veränderung der Mittenfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators veranschaulichen.
F i g. 1 zeigt einen Abschnitt eines Aufzeichnungsträgers 21, auf welchem zwei Spuren 22 und 23 vorgesehen bo sind, die in dieser Reihenordnung aufgrund der relativen Bewegung in den Richtungen der Pfeile 24 und 26 zwischen dem Aufzeichnungsträger 21 und (nicht gezeigten) Aufzeichnungswandlern aufgezeichnet werden. Nur zwei Spuren 22 und 23 sind gezeigt, obwohl bei der normalen Aufzeichnung von Signalinformationen eine große Anzahl derartiger Spuren vorhanden ist. Jede Spur ist in Bereiche oder Inkremente geteilt wovon die Inkremente 27—32 zur Veranschaulichung dienen. Je-
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ίο
der dieser Bereiche oder Inkrerncnte weist eine darin aufgezeichnete Signalinformation eines Intervalls, beispielsweise eines Zcilenintervalls eines Videosignals auf, das in Zeilenintervalle unterteilt ist.
Gewöhnlich, jedoch nicht notwendig, enthält jede Spur 22 und 23 ein Zeileninkrement oder einen Zeilenbereich für jedes Zeilenintervall eines Teilbildcs des Fernsehsignals.
Jedes ZeilenitKcrvall und jedes Teilbildintervall enthält einen Austast- und Synchronisierteil, wobei jedoch gemäß akzeptierter Praxis die Spuren 22 und 23 mit den Inkrementen 27—32 sowie sämtliche andere Inkremente als in einem Muster gezeigt sind, das als H-Ausrichtung bezeichnet wird. Dies wird erzielt, indem die Relativbewegungen entlang der Richtungen 24 und 26 gemäß den Synchronisierabschnitten des aufzuzeichnenden Videosignals so reguliert bzw. geregelt werden, daß der Abschnitt des Inkrcments oder Bereichs 27, auf welchen beispielsweise das Austast- und Synchronisiersignal in der Spur 22 aufgezeichnet ist, mit dem Abschnitt des anstoßenden Inkrcments oder Bereiches 28 fluchtet, auf welchen das Austast- und Synchronisiersignal für diese Zeilenaustastlücke in der benachbarten Spur 23 aufgezeichnet ist. Dies reduziert die Nebenwiedergabc der Austast- und Synchronisiersignalinformation von einer Spur in die andere.
Die Spuren 22 und 23 nach F i g. 1 sind auf solche Weise aufgezeichnet gezeigt, daß sie nebeneinanderliegend bzw. benachbart sind. Es wird angenommen, daß die Weite bzw. Breite jeder der (nicht gezeigten) Wandler, die zur Aufzeichnung der Spuren verwendet werden, genau der Weite bzw. Breite der entsprechenden Spur 22 bzw. 23 gleich ist. Die auf benachbarten Spuren, wie in Fi g. t gezeigt, aufgezeichneten Signale erzeugen eine Nebensprechstörung von einer Spur zur anderen während der Aufzeichnung oder Wiedergabe, da der (nicht gezeigte) Wiedergabewandler, der die Spur 22 austastet, durch das Magnetfeld der benachbarten Kante der Spur 23 unvermeidlich geringfügig erregt wird.
Gemäß ständiger Übung können die Luminanz- bzw. Helligkeitskomponenten eines Farbfernsehsignal getrennt von den Chrominanzkomponenten behandelt werden. Insbesondere modulieren die Helligkeitskomponenten einen Träger, so daß sie in einem Abschnitt des verfügbaren Frequenzbandes mit höherer Frequenz aufgezeichnet werden. Falls die Spuren 22 und 23 dann durch entsprechende Wandler mit unterschiedlichen Azimuthwinkeln ihrer entsprechenden Kopfspalten aufgezeichnet und dieselben Azimuthwinkel bei Wandlern verwendet werden, welche eine in den Spuren 22 und 23 aufgezeichnete Fernsehinformation wiedergeben, so würde der allgemein bekannte Azimuthveriust zur Schwächung oder Dämpfung des Signals führen, der aus der Spur 23 während der Austastung der Spur 22 wiedergegeben worden ist. Die Chrominanzsignalkomponenten, entsprechend der allgemeinen Praxis, sind jedoch aus einem Band um die normale Chrominanzträgerfrequenz frequenzmäßig umgesetzt, was in dem Fall des NTSC-Signals (des Signals nach dem National Television System Commitee = US-amerik. nationaler Femsehausschuß) anähernd 3,58 MHz ist, und zwar auf eine verhältnismäßig niedrige Frequenz von etwa 600—70OkHz. Da der Azimuthveriust im allgemeinen zur Frequenz der Signale proportional ist, wird die Störung infolge eines Nebensprechens aus Niederfrequenzsignalen, wie z. B. den frequenzumgesetzten Chrominanzsignalkomponenlen, durch die Verwendung der Wandler mit unterschiedlichen Azimuthwinkeln nicht in demselben Ausmaß wie die Wiedergabe aus Hochfrcqucn/sigralcn, wie den Ircquen/niodiilicrtcn Helligkcitssignalkomponentcn. herabgesetzt. Wenn sogar Wandler mit verschiedenen Azimuthwinkeln für die Aufzeichnung der Spuren 22 und 23 gemäß Fig. I und dann für die Wiedergabe der aufgezeichneten Signale verwendet werden, werden somit die in dem Bereich oder Inkrenienl 28 der Spur 23 aufgezeichneten Chrominanzinformationen durch den Wandler abgenommen, welcher den Bereich oder das lnkrement 27 überläuft, während er die Spur 22 abtastet, wobei eine Nebensprechstörung mit dem Chrominanzsignal erfolgt, das aus dem Bereich oder lnkrement 27 wiedergegeben worden ist. Auch das Umgekehrte trifft zu. Wie in der oben erwähnten DE-AS 24 36 941 angegeben, kann eine derartige Nebensprechstörung reduziert oder clcminicrt werden, indem die Chrominan/.signal komponenten des Farbfernschsignalgemischcs so selektiv frequenzmiißig umgesetzt werden, daß dieselben in benachbarten Spuren 22 und 23 mit crsicn und zweiten Trägern unterschiedlicher Frequenzen aufgezeichnet werden, worauf bei der Wiedergabe der aufgezeichneten Signale die Chrominanzsignalkomponenten in eine gemeinsame Trägerfrequenz mittels abwechselnd cingesetzter erster und zweiter wiederumsetzender Signale selektiv frequenzmäßig wiederumgesetzt werden, welche auf ähnliche Weise unterschiedliche Frequenzen haben. Die Frequenzen der ersten und zweiten Träger, mit welchen die Chrominanzsignalkomponenten in bejo nachbarten Spuren aufgezeichnet sind, und die Frequenzen der ersten und zweiten Signale für eine Wiederumsetzung, sind so ausgewählt, daß zwar die Chrominanzsignalkomponente, die aus einer bestimmten Spur, beispielsweise der Spur 22 nach F i g. 1 wiedergegeben ist, in welcher die Chrominanzsignalkomponente mit dem ersten Träger aufgezeichnet und durch das erste Wiederumsetzungssignal in die gemeinsame Trägerfrequenz, wiederumgesetzt ist, durch einen Kammfilter hindurch kommen kann, während die Nebensprechsignale aus der benachbarten Spur 23, in welcher die Chrominanzsignalkomponente mit dem zweiten Träger aufgezeichnet worden ist. durch das erste W icderumset-/ungssignal frequenziniißig so umgesetzt wird, daß eine Trägerfrequenz an einem Knotenpunkt des Kammfiltcrs erhallen wird, um somit durch dieses gesperri oder eliminiert zu werden.
Das obige Schema zur Herabsetzung oder Beseitigung der Nebensprechstörung wird bei der Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Fernsehsignalgemisehen nach der vorliegenden Erfindung verwendet. Wie in Fig.2 näher gezeigt, ist somit beispielsweise bei einem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsgerät eine Farbfernsehsignaleingangsklemme 33 zum Empfang eines Fernsehsignalgemisches vorgesehen, welches sowohl Luminanz- bzw. Helligkeits- als auch Chrominanzkomponenten aufweist und aus Zeilen-. Teilbild- und Vollbildintervallen jeweils mit Austast- und Synchronisierabschnitten besteht. Ein Tiefpaßfilter 34 ist an die Eingangsklemme 33 angeschlossen, um die Helligkeitsbo Signalkomponente von dem Farbfemsehsignalgemisch abzutrennen und um das abgetrennte Signal einer Verzögerungsschaltung 35 zuzuführen, welche wiederum ein Signal einem Frequenzmodulator 36 zuführt. Der Frequenzmodulator 36 hat eine Quelle zur Erzeugung • 5 eines Trägers, dessen Frequenz durch die Helligkeitssignalkomponente moduliert werden soll. Das Ausgangssignal des Frequenzmodulators 36 wird durch einen Hochpaßfiitcr 37 einer Mischschaltung 38 zugeführt.
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Die Eiiigangsklcmmc 33 ist auch mit einem Kammfil- :cr 39 bzw. einem Bandpaßfilter verbunden, das die ^hrominanzsignalkomponcnten des Fernschsignalgeiisches abtrennt. Der Ausgang des Kammfilters 39 ist mit einem Frequenzwandler 40 verbunden, wobei erste Lind /weite Frequcn/umsct/.ungssignalc dem Frequenzwandler 40, wie nachfolgend näher beschrieben, abwechselnd zugeführt werden, so daß die Chrominanzsignalkomponcnlcn im Wandler 40 frequen/mäßig umgesetzt werden, um eine erste bzw. zweite Trägerfrequenz zu haben. Die frequenzmäßig umgesetzten Chrominanzsignalkomponcnicn werden von dem Wandler 40 durch einen Bandpaßfilter 41 dem Mischer 38 zugeführt. Somit tritt am Ausgang des Mischers 38 ein .Signalgemisch auf, das aus der frequcn/.modulierien 1 lelligkeitssignalkomponente und den in der Frequenz umgesetzten Chrominanzsignalkomponenten besteht, wobei dieses Signalgemisch durch einen Verstärker 42 den drehbaren Magnetköpfen oder -wandlern 43 und 44 zugeführt wird, weicht; das empfangene Signalgcmisch in aufeinanderfolgenden Spuren eines magnetischen Aufzeichnungsträgers 45 abwechselnd aufzeichnen.
Die Eingangsklemme 33 ist auch mit einer Vertikalsynchronsignal-Abtrennschaltung 46 verbunden, deren Ausgangssignal einer Flipflop-Schaltung 47 zugeführt wird. Die Flipflop-Schaltung 47 ist mit einer Servosteuerschaltung 48 verbunden, welche die Drehzahl eines Motors 49 zum Antreiben der Drchköpfc 43 und 44 steuert, so daß beispielsweise jeder der Drehköpfe eine Aufzeichnungsspur des Bandes 45 in einem Teilbildintervall des an die Eingangsklcmme 33 angelegten Farbfernsehsignal abtastet. Wie herkömmlich, können die Köpfe 43 und 44 an entgegengesetzten Enden eines Armes 50 angeordnet sein, der an der Welle 51 des Motors 49 zur Bewegung entlang eines Spaltes oder Schlitzes 52 befestigt ist, der zwischen oberen und unteren Abschnitten einer (mit gestrichelten Linien gezeigten) Trommel 53 begrenzt bzw. gebildet ist, um welche das Magnetband 45 helikal herumgewickelt wird, so daß sich die aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsspuren quer über das Band erstrecken. Das Band 45 wird ferner beispielsweise durch (eine nicht gezeigte) Antriebswelle in der Längsrichtung angetrieben, wobei das Ausgangssignal der Flipflop-Schaltung 47 auch an einen feststehenden Magnetkopf oder Wandler 54 angelegt wird, der angeordnet ist, um in Abstand voneinander vorhandene Steuersignale entlang einer Kante des Bandes 45 aufzuzeichnen, während dieses in dei Längsrichtung vorgeschoben oder bewegt wird.
Bevor das Aufzeichnungsgerät nach F i g. 2 weiter beschrieben wird, ist es erwünscht, das Kammfilter 39 kurz zu betrachten, das, wie in Fig. 3A gezeigt, eine Eingangsklemme 55 aufweist, die mit einer Verzögerungsleitung 56 verbunden is;, welche die durchkommenden Signale um ein Horizontalzeileninterval! verzögert, welches in dem Fall des NTSC-Signals annähernd Vn7I0 Sekunde ist. Sowohl die Eingangsklemme 55 als auch der Ausgang der 1 H-Verzögerungsleitung 56 sind mit Eingangsklemmen einer Kombinationsschaltung 57 verdie Grundfrcquen/ der Zeilenwiederholungsfrequenz von annähernd 15,75 kHz ist, und zwar um andere ganzzahlige Vielfache der Frequenz /"/,. Diese sind die Frequenzen von Komponenten des Chrominanzsignals. Das Filter 39 weist jedoch im wesentlichen vollständig Signale mit Frequenzen ab, welche sich von der Fiequcnz Λ durch ungeradzahlige Vielfache von ('Λ)/), unterscheiden. Diese sind genau die Frequenzen der He!· ligkeitssignalkomponenten in dem Fernsehsignalgemisch. Somit ist ein Kammfilter sehr geeignet, die I IeI-ligkeitskomponenten von den Chrominanzkomponenten zu trennen.
Bezugnehmend nun wieder auf F i g. 2 ist ersichtlich, daü die erfindungsgemäße Schaltung 59 zum Anlegen von Frequenzumsetzungssignalen an den Frequenzwandler 40 einen Frequenzwandler 60 aufweist, dessen Ausgang mit dem Frequenzwandler 40 verbunden ist. während seine zwei Eingänge die Ausgangssignale eines feststehenden Oszillators 61 und eines spannungsgesteuerten Oszillators 62 veränderlicher Frequenz entsprechend empfangen. Das Ausgangssignal des spannungsgestcuer'en Oszillators 62 wird auch an zwei Frequenzuntersetzer bzw. Frequenzteiler 63 und 64 angelegt, welche unterschiedliche Teilungsverhältnisse habcn, wie nachfolgend eingehend beschrieben, und deren Ausgänge entsprechend mit Eingangsklemmen 65a und 65£> eines Schaltstromkreises oder einer Schaltvorrichtung 65 verbunden sind. Der Schaltstromkreis 65 wird durch die Flipfiop-Schaltung 47 so betätigt, daß er die in jo der Frequenz geteilten Signale, die an den Eingangsklemmen 65« und 65£> empfangen werden, an eine Ausgangsklemme 65c abwechselnd überträgt, die mit einer Eingangsklemme eines Frequenz- und Phasenvergleichers 66 verbunden ist. Eine Horizontalsynchronsignal-Abtrennschaltung 67 ist mit der Eingangsklemme 33 verbunden, welche das aufzuzeichnende Farbfernsehsignalgemisch empfängt, wobei das Ausgangssignal der Abtrennschaltung 67 durch einen Frequenzteiler 68 an eine andere EingangskiemnT» des Vergleichers 66 angelegt wird.
Der Vergleicher 66 vergleicht die Frequenz und Phase des Ausgangssignals der Schaltung bzw. des Schaltstromkrcises 65 und des Bezugsstgnals oder Auspangssignals des Frequenzteilers 68 und erzeugt in Abhj.igigkeit von Abweichungen dazwischen ein Fehlersignal oder eine Steuerspannung, welche dem spannungsgesteuerten Oszillator 62 wieder zugeführt wird, um die Ausgangsfrequenz des letzteren in der Richtung zur Erzielung des phasenstarren Zustands entsprechend zu so verändern, d. h. der Frequenz- und Phasenübereinstimmung zwischen den Ausgangssignalen des Schaltstromkrcises 65 und des Frequenzteilers 68. Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß der spannungsgesteuerte Oszillator 62, die Frequenzteiler 63 und 64. der Schaltstromkreis 65, der Vergleicher 66, die Horizontalsynchronsignal-Abtrennschaltung 67 und der Frequenzteiler 68 eine phasenverriegelte bzw. phasenstarre Schleife bilden. Bei einer derartigen phasenstarren Schleife wird die Ausgangsfrequenz des spannungsge
bunden, welche eine Ausgangsklemme 58 hat. Wie aus t>0 steuerten Oszillators 62 zwischen ersten und zweiten
der Frequenzcharakteristik des Filters 39, das in F i g. 3B gezeigt ist, ersichtlich, überträgt das Filter 39 ohne weiteres die Signale in der Nähe einer Frequenz /",. welche die Trägerfrequenz der Chrominanzkomponenten und im Fall des NTSC-Signals annähernd 3,58 MH/ ist. Das Filter 39 überträgt auch, jedoch mit einer etwas größeren Dämpfung, Signale, deren Frequenz sich von der Frequenz f5 um eine Frequenz ft, unterscheidet, welche Werten abwechselnd verändert, weiche durch die Ausgangsfrequenz des Frequenzteilers 68 und durch die Teilungsverhältnisse der Frequenzteiler 63 bzw. 64 in Abhängigkeit von dem Schaltvorgang des Schaltstromkreises 65 bestimmt sind. Der Schaltstromkreis 65 wird durch ein Impulssignal Pj gesteuert, das in der Flipflop-Schaltung 47 erzeugt und in Zeile A der F i g. 5 dargestellt ist. Das ImDuIssisnai P, ist eine Rechteckwelle.
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welche ein negatives Intervall T1 hat, die im Fall der Aufzeichnung eines Teilbildes in jeder der parallelen Spuren auf Dauer einem Fernsehteilbild gleich ist sowie ein positives Intervall Tt derselben Dauer wie das Intervall T*. Der Schaltstromkreis 65 verbindet somit die Frequenzteiler 63 und-P4 abwechselnd mit dem Vergleicher 66 jeweils für ein Teilbildintervall, d. h. daß während jedes Intervalls Tä der Frequenzteiler 63 mit dem Vergleicher 66 verbunden und daß während jedes Intervalls Tb der Frequenzteiler 64 mit dem Vergleicher 66 verbunden ist
Die Abtrennschaltung 67 trennt das Horizontalsynchronsignal von dem Farbfemsehsignalgemisch ab. das an die Eingangsklemme 33 angelegt ist, um somit ein Ausgangssignal mit der Horizontal- oder Zeilenfrequenz 4 zu erhalten, welche annähernd 15 750 kHz im Fall eines NTSC-Signals ist. Dementsprechend wird während jedes Teilbildintervalls T1 die Ausgangsfrequenz fa, des spannungsgesteuerten Oszillators 62 durch die nachfolgende Gleichung bestimmt:
worin M das Teilungsverhältnis des Frequenzteilers 68 und Na das Teilungsverhältnis des Frequenzteilers 63 ist Auf ähnliche Weise ist während jedes Intervalls Th die Ausgangsfrequenz /,* des spannungsgesteuerten Oszillators 62 durch die nachfolgende Gleichung bestimmt:
dem Obigen gerecht zu werden, verwendet die Ausführungsform der F i g. 2
/"« = (44 - V4)4
und
= (44-
(H)
worin N1, das Teilungsverhältnis des Frequenzteilers 64 ist.
Um die Nebensprechstörung zwischen in benachbarten Spuren aufgezeichneten Signalen zu reduzieren oder zu beseitigen, ist es notwendig, daß die Chrominanzkomponenten solcher Signale in den benachbarten Spuren mit Trägerfrequenzen 4, bzw. £./, aufgezeichnet werden, welche sich voneinander durch ('/jX2Ar — 1)4. im Fall von NTSC-Signalen, oder durch ('m)(2* - I)A,, im Fall von PAL-Signalen. worin k eine beliebige ganze Zahl ist. unterscheiden. Bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform ist k vorzugsweise so gewählt daß es den Wert 1 hat, so daß der Unterschied zwischen den umgesetzten Trägerfrequenzen fCJ bzw. f,h für die Chrominanzsignalkomponentcn wie folgt ausgedrückt werden kann:
(Ill)
Aus F i g. 4A ist ersichtlich, daß in dem Frcqucnzspektrum eines an die Eingangsklemmc 33 anzulegenden typischen Farbfernsehsignalgemisches das Band 5,- der Chrominanzsignalkomponenten, die um den Chrominanzträger mit der Frequenz f, von 3.58 MHz herum gruppiert sind im Falle eines NTSC-Signals. innerhalb des Bandes Sy der Helligkeitssignalkomponcnten enthalten ist. Die umgesetzten Trägerfrequenzen /",., und fct* mit welchen die Chrominanzsignalkomponcntcn in benachbarten Spuren aufgezeichnet sind, sind jedoch so ausgewählt, daß die Bänder der frequcnzumgeselztcn Chrominanzsignale SV niedriger bzw. kleiner als das Band der frequenzmodulierten Hclligkcitssignalkomponenten S'y und durch dieses Band im wesentlichen nicht überlappt sind, wie in den F i g. 4B und 4C gc/.cigt Um Um die obigen Werte für fa und /rf, zu erzielen, ist der Frequenzwandler 40 typisch ein Gegentaktmodulator, der so angeordnet ist daß er die entsprechenden Frequenzen subtrahiert während der Frequenzwandler 60 auch typisch ein Gegentaktmodulator ist wobei er jedoch so angeordnet ist, daß er die entsprechenden an ihn angelegten Frequenzen addiert Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 hat der Oszillator 61 ferner eine Ausgangsfrequenz von (fs'Λ4). während der Frequenzteiler 63 ein Teilungsverhältnis Na = V8?. der Frequenzteiler 64 ein Teilungsverhältnis Nb = '/ss und der Frequenzteiler 68 ein Teilungsverhältnis N\ = 'Λ hat Somit gilt /;„ = (44 — '/2)4und /",* = 444-
Als Ergebnis aus Obigem ist die Frequenz des Signals, das von dem spannungsgesteuerten Oszillator 62 an den Frequenzwandler 60 angelegt ist, in Zeile B der F i g. 5 als (44 — '/2)4 für jedes der Intervalle T3 und als 444 für jedes der Intervalle Tb dargestellt Wie erwähnt ist der Frequenzwandler 60 angeordnet, um die Frequenzen der an ihn angelegten Signale zu addieren. Während jedes TcilbildintervaHc T1 hat daher das Ausgangssignal jo des Frequenzwandler 60, wie in Zeile C der F i g. 5 angedeutet die Frequenz Λ + (44 — J/4)4. während für das nächste Teilbildintervall 7), die Frequenz des Ausganpssignals des Frequcnzwandlers 60 gegeben ist. zu /"> + (44 — '/4)4. Die beiden Signale werden während abwechselnder Teilbildintervalle an den Frequenzwandler 40 angelegt, der wie vorher erwähnt angeordnet ist um die Frequenzen der an ihn angelegten Signale zu subtrahieren.
Das andere Eingangssignal zum Frequenzwandler 40 ist das Chrominanzsignal, das Komponenten aufweist welche um die ursprüngliche Trägerfrequenz /", herum gruppiert sind, und zwar mit Frequenzen, welche sich von /, durch ganzzahlige Vielfache von 4 unterscheiden. In dem Frequenzwandler 40 wird somit das Signal S,' mit Komponenten erzeugt, welche um die Frcqucnj (44 — '/4)4 herum während jedes Tcilbildintervalls T-, wie in Zeile D der F i g. 5 gezeigt. — das ist das erste Frequenzumsctzsignal A„ — und um die Frequenz (44 — 'Λ)4 während jedes Intervalls 7), gruppiert sind. — das ist das zweite Frequen/umseizsignal /w, —. Das Frequenzband, das durch dieses Signal S1-' besetzt ist. isi in F i g. 4B und 4C dargestellt wobei es in der Tat /.wc Bünder aufweist, die in der Frequenz geringfügig von einander verschieden sind. Die Frequenz (44 — V4)4 is die erste umgesetzte Trägerfrequenz /"l;,. während di Frequenz (44 — '/4)4 die zweite umgesetzte Trägerfre quenz Γ,-h ist. F i g. 6C zeigt das Verhältnis zwischen die sen Frequenzen, wobei die beiden Fig.4B und 4C da Band des frequenzmodulierten Signals S1' zeigt, das ir M) dem Frequenzmodulator 36 erzeugt ist, und zwar al) Signal, das fast vollständig oberhalb des Bandes des fre quenziimgesetztcn Signals S1-' liegt.
Der Zeck der Vcrzögcrungsschaluing 35 ist zu gc währlcistcn. daß das durch das Hochpaßfillcr 37 an di Mischschaltung 38 angelegte frequenzmodulierte Sign; S1' an der Mischschaltung genau gleichzeitig mit dem i der Frequenz umgesetzten Signal S1-' aus dem Frc qucn/wundlcr 40. wie durch d;is ßandpaUfillcr 41 gefi
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tert, ankommt. Das sich ergebende Mischsignal wird durch den Verstärker 42 verstärkt und an die Köpfe oder Wandler 43 bzw. 44 angelegt um auf dem Band 45 aufgezeichnet zu werden.
Stirnansichten der Wandler 43 bzw. 44 sind in den F i g. 8A bzw. 8B gezeigt, um anzudeuten, daß die Azimuthwinkel ihrer entsprechenden Kopfspalten g\ bzw. g2 vorzugsweise unterschiedlich sind. Der Azimuthwinkel des Wandlers 43 ist θ\ und in dem gezeigten Beispiel 90°, während der Azimuthwinkel θ2 des Wandlers 44 annähernd 60° ist
Fig.9 zeigt die Aufzeichnung mehrerer Spuren 69—75 auf einem Teil des Bandes 45, worin die geradzahligen Spuren durch den Wandler 43 nach F i g. 8A und die ungeradzahligen Spuren durch den Wandler 44 nach F i g. 8B aufgezeichnet werden. Diese Spuren sind aufgezeichnet worden, indem das Band 45 annähernd halbwegs um die Trommel 43 herum gemäß F i g. 2 entlang einer Helikalbahn, wie dargestellt, gewickelt ist. Das Band wird in der Längsrichtung mit einer gewissen Geschwindigkeit bewegt, während der wSoiör 43 den Arm 50 dreht, auf welchem die Wandler 43 und 44 angeordnet sind. Die relative Geschwindigkeit der Bewegung des Bandes 45 und die Drehgeschwindigkeil der Wandler 43 und 44 sowie der Helikalwinkel sind derart, daß die durch die beiden Wandler aufgezeichneten Spuren nebeneinanderliegen bzw. benachbart sind oder sich etwas überlappen können. An einer Kante des Bandes sind die Steuerimpulse oder Signale 76 gezeigt, die durch den Steuersignalkopf 54 gemäß F i g. 2 aufgezeichnet sind. Die Spuren 69—75 gemäß Fig.9 sind nicht maßstabgerecht, jedoch kennzeichnend für die Aufzeichnung mehrerer Zeilenintervalle in entsprechenden Bereichen oder Inkrementen jeder Spur sowie für die Wirkung des Unterschiedes der Azimuthwinkel der Wandler 43 und 44. Es ist ersichtlich, daß in diesem Falle die Enden der Ränder zwischen den Bereichen, in welchen die Zeilenintervalle in den Spuren aufgezeichnet werden, beispielsweise in der Spur 70, in der Richtung quer zu den Längen der Spuren zu den benachbarten Enden solcher Ränder in den nächsten benachbarten Spuren, beispielsweise der Spuren 69 und 71, fluchten. Mit Ausnahme der Tatsache, daß die vorliegende Erfindung es ermöglicht, daß sowohl die Hclligkcits- als auch die Chrominanzkomponenten in jedem Zeilcninkrcment jeder der Spuren 69—75 aufgezeichnet werden, und /war auch dann, wenn die Spuren nicht benachbart bzw. aneinanderstoßend sind, entsprechen das Azimuthverhältnis der Wandler 43 und 44 und die in der Fi g. 2 gezeigte mechanische Konstruktion der bekannten Praxis.
F i g. 6 zeigt ein Wiedergabegerät, das zur Wiedergabe von Farbfernsehsignalen bzw. Farbfernschsignalgcmischen geeignet ist, die mit Hilfe des Gerätes bzw. der Schaltungsanordnung nach Fig.2 aufgezeichnet worden sind. Die mechanischen Komponenten des Wiedergabegerätes und einige der elektrischen Komponenten sind mit jenen nach Fig. 2 identisch und mil denselben Bezugszeichen versehen. Unter diesen Elementen befinden sich die Köpfe oder Wandler 43 und 44. die als Wiedergabewandler gemäß Fig.6 betrieben und mit dem Eingang eines Verstärkers 77 verbunden sind. Der Ausgangskreis dieses Verstärkers ist über ein I lochpaüfilter 78 mit einem Begrenzer 79 verbunden, welcher ein in der Amplitude begrenztes Signal einem Frequenzdemodulator 80 zuführt. Der Demodulator ist mit einem weiteren Verstärker 8! verbunden, welcher ein Signal einer Mischschaltung 82 zuführt.
Der Verstärker 77 ist auch über ein Tiefpaßfilter 83 mit einem Frequenzrückwandler 84 verbunden, der über ein Bandpaßfilter 85 und ein Kammfilter 86 mit der Mischschaltung 82 verbunden ist. Der Ausgang der Mischschaltung 82 ist mit einer Ausgangsklemme 87 — für das wiedergegebene Fernsehsignalgemisch — des Wiedergabegerätes versehen.
Der Verstärker 81 ist auch mit einer Horizontalsynchron-Abtrennschaltung 67 verbunden, welche dieselbe ίο wie die entsprechend numerierte Schaltung nach F i g. 2 sein kann. Wie in F i g. 2. ist die Horizontalsynchron-Abtrennschaltung 67 mit dem Phasen- und Frequenzvergleicher 66 über einen Frequenzteiler 68 verbunden.
Der Ausgang des Verstärkers 81 ist auch mit xler Vertikalsynchron-Abtrennschakung 46 verbunden, welche die Signale der Flipflop-Schaltung 47' zuführt Die Flipflop-Schaltung 47' empfängt auch Signale von dem Stcuersignalkopf 54 über eine Wellenformschaltung 88, welche beispielsweise ein Gleichrichter sein kann. Das Ausgangssignal der Flipflop-Schaltung 47' ist ' dem Schaltstromkreis 65 zugeführt, der, wie bei F i g. 2, dadurch wirksam gemacht ist, um an den Vergleicher 66 die Ausgangssignale der Frequenzteiler 63 und 64 abwechselnd anzulegen. Ein spannungsgesteuerter Oszillator 62 ist ferner gezeigt, dessen Ausgangsfrequenz durch ein Steuersignal oder eine Steuerspannung von dem Vergleicher 66 gesteuert ist. wobei das Ausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators an die Frequenzteiler 63 und 64 und an den Frequenzumsetzer jo bzw. -wandler 60 angelegt wird. Wie zuvor, bilden die Schaltungselemente, die mit den Bezugszeichen 62—67 in Fig.6 versehen sind, eine phasenverriegelte bzw. phasenstarre Schleife.
Das Ausgangssignal des Kammfilters 86 ist auch an eine Farbsynchronsignaltorschaltung 89 angelegt, die mit einer Phasenvergleicherschaltung 90 verbunden ist. welche auch ein Signal von einem Festoszillator 91 empfängt und den Oszillator 61' steuert. Das Ausgangssignal des Oszillators 6Γ ist als ein Eingangssignal an den Frequenzrückwandler 60 angelegt während das Ausgangssignal des Frequenzwandlers 60 an den Frequenzwandler 84 angelegt ist, so daß der letztere wirksam wird, um die Frequenzen f„ und fa. mit welchen die Chrominanzsignalkomponenten in benachbarten Spuren aufgezeichnet worden sind, in eine gemeinsame Frequenz zurüekumzuset/en. welche vorzugsweise die ursprüngliche Chroniinan/.trägerfrequenz f, ist
Insbesondere wird im Arbeiiszustand des Wiedergabegerätes nach F i g. 6 die Demodulation ies frequenzmodulierten Hclligkeitssignals, das von dem Band 45 durch die Wandler 43 und 44 wiedergegeben und durch die Schaltung hindjrchgelassen wird, welche den Verstärker 77. das Filter 78. den Begrenzer 79, den Demodulator 80 und den Verstärker 81 aufweist, in einer alls'; gemein bekannten Art durchgeführt. Der Vorteil der Erfindung betrifft hauptsächlich die Behandlung der frequenzumgesetzten Chrominanzsignalkomponenten der wiedergegebenen Signale.
Der Oszillator 91 erzeugt die Frequenz /",(3,58 MHz), bo welche in bezug auf die Phase mit dem Ausgangssignal der Farbsynchrontorschaltung 89 mittels des Phasenvergleichers 90 verglichen wird, wobei das resultierende Steuersignal des Phasenvergleichers den Oszillator 6Γ so steuert daß dieser ein phasengesteuertes Signal mit br) der Frequenz (U — 'Λ)/λ an den Frequenzwandler anlegt. Die phasenstarrc Schleife gemäß Fig.6 wird durch die Impulse der Flipflopschaltung 47' gesteuert, die an den Schaltstromkreis 65 angelegt werden, so daß
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die Ausgangssignale des spannungsgesteuerten Oszillators 62 zwischen den Frequenzen /"« = (44 — V^ft, und fob - 44/* während der Teilbildintervalle 7Lbzw. T6 umgesteuert werden. Solche Ausgangssignale des spannungsgesteuerten Oszillators 62 gemäß F i g. 6 werden in dem Frequenzwandler 60 mit dem Signal von dem Oszillator 61' abwechselnd kombiniert um Frequenzrückumsetzungssignale mit den Frequenzen, die in Zeile C der F i g. 5 als Λ τ (44 — 3/4)/* während jedes Intervalls T3 und als fs + (44 — 1A)A während jedes Intervalls Tb aufgeführt sind, abwechselnd zu erzeugen. Diese Signale werden an den Frequenzrückwandler 84 abwechselnd angelegt, der angeordnet ist, um die Frequenzen der an ihn angelegten Signale zu subtrahieren.
Der Frequenzrückwandler 84 empfängt auch während abwechselnder Teilbildintervalle die Signale S1'. die um die entsprechenden Trägerfrequenzen fa = (44 — 3/4)/* und fa = (44 — 1A)A herum gruppiert sind. Die relative Zeitsteuerung der beiden Sätze von Signalen, die an den Frequenzrückwandler 84 angelegt sind, entspricht der Zeitsteuerung der Steuersignalimpulse 76, die entlang der Kante des Bandes 45 (F i g. 9) durch den Wandler 54 aufgezeichnet sind, wenn er als Aufzeichnungsvorrichtung beim Gerät nach Fig.2 arbeitet. Wenn derselbe Steuerwandler oder -kopf 54 als Wiedergabevorrichtung arbeitet, so sind die Steuerimpulse von ihm die Impulse Pc gemäß Zeile E in Fi g. 5. Diese Impulse werden in der Wellenformschaltung 88 gleichgerichtet, so daß nur die Impulse einer Polarität zur Flipflop-Schaltung 47' hindurchgelassen werden, wo sie mit Vertikalsvnchronimpulsen von der Vertikalsynchron-Abtrennschaltung 46 zusammenarbeiten, um die Phase des Impulssignals ί; in Zeile A der F i g. 5 zu steuern. Als Ergebnis diest.· Wechselbeziehung wird während des Intervalls T11, wenn das .ignal SJ in Zeile D gemäß F i g. 5. das an den Frequenzrückwandler 84 von dem Tiefpaßfilter 83 angelegt ist, die Trägerfrequenz /;.3 = (44 _ J/4)4 hat. der Schaltstromkreis 65 den Frequenzteiler 63 mit dem Vergleicher 66 verbinden, wobei als Ergebnis das durch den Frequenzwandler 60 dem Frequenzrückwandler 84 zugeführte Signal die Frequenz f, + (44 — 3A») ff, hat. Diese beiden Signale ergeben, wenn sie durch den Frequenzrückwandlcr 84 subtrahiert werden, ein Ausgangssignal S„ welches die ursprüngliche Trägerfrequenz f, und Seitenbänder aufweist, die von dem Träger durch ganzzahlige Vielfache der Frequenz /* in Abstand gehalten sind, wie in Zeile C der Fig.5 angedeutet. Dieses frequenzumgesetzte Chrominanzsignal gelangt durch das Bandpaßfilter 85 und durch das Kammfilter 86 zur Mischschaltung 82, wo es sich mit dem demodulierten Helligkeitssignal von dem Verstärker 81 mischt, um ein wiederhergestelltes Fernsehsignalgemisch an der Ausgangsklemme 87 zu bilden.
Zum gleichen Zeitpunkt, zu welchem das wiedergegebene Chrominanzkomponentensignal mit der Trägerfrequenz fa = (44 — V4)/), der abgetasteten Spur an den Frequenzrückwandler 84 angelegt ist, wird auch ein aus den benachbarten aufgezeichneten Spuren abgenommenes Nebensprcehstörsignal mit frequenzumgeset/.-ten Chrominanzkomponenten mit einer Trägerfrequenz f*b - (44 — xU)fh an den Frequenzrückwandler 84 angelegt. Das Nebensprechstörsignal ist in Zeile Fdcr F i g. 5 und in F i g. 7A als Signal 5*' angedeutet. Wie in F i g. 7A gezeigt, ist die Amplitude des Ncbensprcchsignals 5*' wesentlich geringer als die Amplitude des gewünschten Signals S1', wobei dieser Unterschied in Amplituden insofern vorteilhaft ist, als er eine Störlingswirkung aus dem Signal Si herabsetzt. Von viel größerer Bedeutung jedoch ist die Frequenzverschachtelungsbeziehung zwischen den Signalen SJ und St'.
Diese Frequenzverschachtelungsbeziehung bewirkt, daß das unrichtige oder unerwünschte, frequenzumgesetzte Chrominanzkomponentensignal, d. h. das Nebensprcchsignal, das an den Frequenzrückwandler 84 angelegt ist, aus dem Signal St' gemäß Zeile F von F i g. 5 in das Signal St in Zeile C der F i g. 5 wieder umgesetzt wird, welches eine Trägerfrequenz von fs — ('/2)/» hat Wie aus F i g. 3B ersichtlich, entspricht eine solche Trägerfrequenz einem Knoten in der Frequenzcharakteristik des Kammfilters 86 und wird daher durch das Filter wesentlich gedämpft oder gesperrt Die Frequenzcharakteristik dieses Filters ist j/2(l — cosftv/Zft)). Zusätzlich sind sämtliche Seitenbänder des unerwünschten, frequenzumgesetzten Signals Si bei Frequenzen vorhanden, die durch das Kammfilter 86 wesentlich gedämpft sind.
Das Kammfilter 86 liefert dieselbe vorteilhafte Beseitigung der Stör- oder Nebensprech-Chrominanzkomponentsignaie während jedes Intervalls T6 genauso wie während jedes Intervalls T*. Während des Intervalls Tb hat das gewünschte, frequenzumgesetzte Chrominanzkomponentensignal S'c in Zeilen D und F der F i g. 5 die Trägerfrequenz fa, = (44 — V4)/*, während das Nebensprechsignal S'* in Zeile F der F i g. 5. wie auch in Fig.7B gezeigt, die Trägerfrequenz /„ = (44 — V4)/* hat. Das gewünschte Signal wird durch das Frequenzumsetzsignal /j + (44 — V4)/* von dem Frequenzwandler 60 wieder urngesetzt d. h. die Summe des Signals 44/* von dem Oszillator 62 und des Signals (fs — V4Zj) von dem Oszillator 6Γ, um an dem Ausgang des Frequenzrückwandlers 84 das gewünschte Chrominanzsignal S, mit der ursprünglichen Trägerfrequenz f* wie in Zeile C der F i g. 5 gezeigt, zu erzeugen. Gleichzeitig wird das unerwünschte Chrominanzkomponentensignal, das aus benachbarten Spuren als eine Nebensprechstörung abgenommen ist und das die Trägerfrequenz (44 — V4)A hat, in dem Frequci.zrückwandler 84 in das Signal Sj gemäß Zeile G der Fig.5 mit einer Trägerfrequenz /", + '/i(fh) frequciizmäßig umgesetzt. Wie aus I' i g. 3B ersichtlich, liegt diese Trägerfrequenz über der Frequenz Λ, wobei jedoch sie auch eine Frcqucnz ist, welche durch das Kammfilter 86 wesentlich gedämpft ist, wie sämtliche Seitenbänder des frequenzmäßig umgesetzten Nebensprechsignals.
Das Kammfilter 86 dämpft somit die Nebensprechstörchroininanzsigiulc wesentlich, während es die ge-
5J wünschten Chrominan/komponentensignale ungeachtet davon überträgt, ob die gewünschten Signale eine höhere oder niedrigere Trägerfrequenz als die unerwünschten Störsignale haben. Die einzige Bedingung ist, daß die Träger der gewünschten und unerwünschten Signale eine Frequenzverschachtelungsbeziehung zueinander haben. Diese Beziehung erfordert, daß die beiden Trägersignale, mit welchen die frequenzumgesetzten Chrominanzkomponenten aufgezeichnet sind, das Verhältnis:
haben.
Wie vorher angedeutet, hat k bei dem Gerät nach den
br> F i g. 2 und 6 den Wert 1. obwohl er irgendeine beliebige ganze Zahl sein kann. Indem jedoch k = 1 gemacht wird, wird der minimale Frequenzunterschied zwischen /!., und ich erhalten, so daß das Band der frequenzumge-
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setzten Chrominanzsignalkomponenten und das Band der frequenzmcdulierten Luminanz- bzw. Helligkeitssignalkomponenten von den wiedergegebenen Signalen beispielsweise mit Hilfe der Filter 78 und 83 ohne weiteres getrennt werden können.
Bezugnehmend nun auf F i g. 10 ist ersichtlich, daß bei einer Abänderung des Aufzeichnungsgerätes nach F i g. 2 der Frequenzteiler 68 mit einem Teilungsverhältnis von V? zwischen der Horizontalsynchron-Abtrennschaltung 67 und dem Vergleicher 66 weggelassen und durch einen ähnlichen Frequenzteiler 68a ersetzt ist, der ein Teillingsverhältnis von V2 hat und durch welchen das Ausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators 62 an den Frequenzwandler 60 angelegt wird. Es ist ersichtlich, daß bei der abgewandelten Anordnung nach Fig. 10 das Ausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators 62 die Frequenz f„ = 87/* während jedes Teilbiidimervalls Ta und die Frequenz fOb = 884 während jedes Teilbildintervalls Tb hat. Da das Ausgangssignal des Oszillators 62 an den Wandler 60 über den Frequenzteiler 68a mit dem Teilungsverhältnis von V> angelegt ist, haben die an den Frequenzwandler 60 während der Teilbildintervalle Ta bzw. Th tatsächlich angelegten Signale dieselben Frequenzen (44 — V2)Zj, bzw. 44/j, wie bei dem Gerät nach F i g. 2. Die Schaltungsanordnung des Wiedergabegerätes nach Fig.6 kann selbstverständlich ebenso auf die gleiche Weise, wie in Fig. 10 gezeigt, in bezug auf das Aufzeichnungsgerät abgewandelt werden.
Bei den oben beschriebenen erfindungsgemäßen Ausführungsformen ist die Ausgangsfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 62 in aufeinanderfolgenden Teilbildintervailen T3 bzw. Tt, geändert worden, indem der Schaltstromkreis 65 veranlaßt worden ist, den Frequenzteiler 63 oder 64, durch welchen diese Ausgangsfrequenz in dem Vergleicher 66 mit der Horizontalsynchronsignalfrequenz fh von der Abtrennschaltung 67 verglichen wird, entsprechend zu verändern. Dieselbe Umschaltung der Ausgangsfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 62 kann jedenfalls verwirklicht werden, indem die Ausgangsfrequenz des Oszillators 62 mit der Frequenz des Horizontalsynchronsignals verglichen wird, nachdem dieses mit einem Verhältnis multipliziert wird, das für die aufeinanderfolgenden Teilbildintervalle Tn und Tb geändert ist. Wie z. B. in F i g. 11 gezeigt, kann das Ausgangssignal oer Horizontalsynchron-Abtrennschaltung 67 an die Frequenzvervielfacher 63a und 64a angelegt werden, welche entsprechend Vervielfachungsverhältnisse von "7/2 bzw. "*/_? haben, wobei ihre Ausgänge an den Vcrgleichcr 66 durch einen Schaltstromkreis 65', der durch die Flipflop-Schaltung 47 betätigt wird, abwechselnd angelegt werden. Während jedes Teilbildintervalls T, sind somit die Ausgangsfrequenz fIK, des spannungsgesteuerten Oszillators und die Frequenz (44 — V2)Z/, des Signals, das an den Vergleicher 66 durch den Frequenzvervielfachcr 63a und den Schaltstromkreis 65' angelegt ist, gleichgemacht. Auf ähnliche Weise wird während jedes Teilbildintervalls 7/, die Ausgangsfrequenz ZO/, des spannungsgesteuerten Oszillators 62 der Frequenz 44Zn des an den Vergleicher 66 durch den Frequenzvervielfacher 64a und den Schaltstromkreis 65' angelegten Signals gleichgemacht. Abgesehen von der Art und Weise, in welcher die Änderung der Ausgangsfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillator.« 62 erzielt wird, ist ersichtlich, daß das Aufzeichnungsgerät nach F i g. Π in derselben Weise, wie oben in bezug auf das Gerät nach Fig. 2 beschrieben, arbeiten wird. Es ist ferner ersichtlich, daß das Wiedergabegerät nach F i g. 6 in derselben Weise, wie in F i g. 11 mit Bezug auf das Wiedergabegerät gezeigt, abgeändert werden kann.
Bei sämtlichen, oben beschriebenen erfindungsgemä-Ben Ausführungsformen ist die Änderung der Ausgangsfrequenz des spannungsgesteuerien Oszillators 62 für die aufeinanderfolgenden Teilbildintervalle T3 und Tb lediglich durch die Steuerspannung erzielt worden, die von dem Vergleicher 66 infolge der Ungleichheit der
to daran angelegten Eingangssignalc in Abhängigkeit entweder von einer Änderung des Teilungsverhältnisses, mit welchem das Ausgangssignal des Oszillators 62 zum Vergleicher 66 zurückgeleitet wird, oder von einer Änderung des Vervielfachungsverhältnisses, mit welchem die Horizontal- oder Zeilenfrequenz Zi, an diesen Vergleicher angelegt wird. Nach jeder solchen Änderung des Teilungsverhältnisses oder des Vervielfachungsverhältnisses kann jedoch ein Einschwingvotgang in der Ausgangsfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 62 erfuigen, d. h. eine geringe Verzögerung kann erfolgen, bevor das Ausgangssignal ues Oszillators 62 bei der neuen oder geänderten Frequenz stabilisiert wird. Um dies zu vermeiden, ist das erfindungsgemäße Aufzeichnungs- und/oder -wiedergabegerät vomugsweise mit Mitteln, die anders als das Steuersignal oder die Sieutrspannung von dem Vergleicher 66 sind, versehen, um die Ausgangsfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 62 veränderlicher Frequenz für die aufeinanderfolgenden Teilbildintervalle der aufgezeichneten oder wiedergegebenen Signale zu verändern. Solche Mittel haben vorzugsweise die Wirkung einer Änderung oder Verschiebung der Mittenfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 62 auf annähernd den Wert der Ausgangsfrequenz, welche von dem span-
J5 nungsgesteuerten Oszillator für das betreffende Teilbiidintervall erforderlich ist, worauf die Steuerspannung von dem Vergleicher 66 wirkt, um die Ausgangsfrequenz bei einem solchen Wert für die Dauer dieses Teilbiidimervalls zu verriegeln.
Wie z.B. in Fig. 12 gezeigt, können die Mittel zur Veränderung oder Verschiebung der Mittenfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 62 bei dem Aufzeichnungsgerät nach F i g. 2 eine Add'erschaltung oder Summenmatrix 92 aufweisen, die in der Verbindung zwischen dem Vergleicher 66 und dem Oszil!a;or 62 Zwischengeschäft ist und eine veränderliche oder variable Vorspannung der Steuerspannung von dem Verglcicher überlagert. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die veränderliche Vorspannung von den Span- nungsqucllen 93 und 94 wahlweise erhältlich, welche verschiedene Gleichspannungen Vj und IA liefern, die an die Addierschaltung bzw. Summenmatrix 92 durch einen Schaltstromkreis oder eine Schaltvorrichtung 95 abwechselnd angelegt werden, welche synchron mit dem Schaltstromkrcis 65 mit Hilfe der Flipflcpschaltung 47 betätigt wird. Die Spannungen Vi und V2 sind so gewählt worden, daß zu Beginn jedes Teilbildintervalls Ta. wenn die Schaltstromkreise 65 und 95 in die in Fig. 12 gezeigten Stellungen umgeschaltet werden, die Vorspannung K1, die in der Addierschaltung oder Summenmatrix 92 der Steuerspannung von dem Vergleicher 66 überlagert ist. eine unverzügliche Verschiebung der Ausgangsfrequenz des Oszillators 62 auf den Wert (44 — V2)Z-A bewirkt. Andererseits wird zu Beginn jedes
bi Teilbildintervalls Tb die Umschaltung der Schaltsiromkreisc 65 und 95 aus den in F i g. 12 gezeigten Stellungen bewirken, daß die Vorspannung V2 der Steuerspannung für den Oszillator 62 überlagert wird, mit dem Ergebnis,
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daß dessen Ausgangsfrequenz unverzüglich auf den Wert 44 fh verschoben wird.
Die Verschiebung der Mittenfrequenz, des spannungsgesteuerten Oszillators 62 für die aufeinanderfolgenden Teilbildintervalle T1 und 7j, kann auch durch entsprechende Veränderung anderer Charakteristiken des spannungsgesteuerten Oszillators erzielt werden. Wie z. B. in F i g. 13 gezeigt, ist der spannungsgestcuerte Oszillator 62 als einer bekannten Art angehörend dargestellt, wobei die Steuerspannung von dem Vergleichcr 66 zwischen Varaktor- oder Kapazilätsdioden 96 und 97 zur Veränderung der Resonanzfrequenz einer LC-Schaltung angelegt wird, die aus einem Kondensator 98 und einer Spule 99 besteht, die eine Kopplungswicklung 100 hat. Bei dem Oszillator 62 mit der in Fig. 13 gezeigten Konfiguration ist eine Veränderung der zwischen die Varaktor- oder Kapazitätsdioden 96 und 97 angelegten Steuerspannung wirksam, um die Frequenz am Ausgang des Oszillators 62 ?» ändern, der mit dem Frequenzwandler 60 und den Frequenzteilern 63 und 64, wie bei dem Aufzeichnungsgerät nach F i g. 2. verbunden ist. Erfindungsgemäß ist ein zusätzlicher Kondensator 101 dem Kondensator 98 parallelgcschaltct und mit Erde über einen Schaltstromkreis oder eine Schaltvorrichtung 102 verbunden, die durch die Flipflop-Schaltung 47 betätigt wird. Wenn somit der Schaltstromkreis
102 geschlossen ist, wie z. B. während jedes Teilbildintervalls Tj, ist der zusätzliche Kondensator 101 in die LC-Schaltung des Oszillators 62 einbezogen, um diesen mit einer Mittenfrequenz arbeiten zu lassen, welche sich jo der gewünschten Ausgangsfrequenz (44 — '/>)//, für jedes Teilbildiniervall Tj annähen. Umgekehrt ist. wenn der Schaltstromkreis 102 geöffnet ist. wie z. B. während jedes Teilbildintervalls Tk der Kondensator 101 aus der LC-Schaltung wirksam entfernt, um den Oszillator 62 κ mit einer Mittenfrequenz arbeiten zu lassen, welche sich der Ausgangsfrequenz 44/λ die für jedes Teilbildintcrvall Ti,gewünscht ist, annähen.
Selbstverständlich können andere Charakteristiken oder Eigenschaften der LC-Schaltung bei dem spannungsgesteuerten Oszillator 62 verändert werden, um die Mittenfrequenz des Oszillators für die aufeinanderfolgenden Teilbildintervalle zu verschieben. Wie z. B. in F i g. 14 gezeigt, kann eine zusätzliche Spule 103 mit der Spule 99 zwischen dieser und Erde in Reihe geschaltei werden, wobei ein Schaltstromkreis oder eine Schaltvorrichtung 102' zwischen der Verbindung beider Spulen 99 und 103 und Erde geschaltet werden kann. Der Schaltstromkreis 102' wird wiederum durch die FHpflop-Schaltung 47 betätigt, um somit sich abwechselnd in seiner Offen- b>:w. Schließstellung während der aufeinanderfolgenden Teilbildintervalle Tj und Th zu befinden. Es ist ersichtlich, daß dann, wenn der Schaltstromkreis 102 geöffnet ist. wie dargestellt, die wirksame Induktivität der LC-Schaltung des Oszillators 62 aus den beiden Spulen 99 und 103 gebildet ist, um den spannungsgesteuerten Oszillator 62 mit einer Mittenfrequenz arbeiten zu lassen. Wenn der Schaltstromkreis 102' geschlossen ist. wird jedoch die zusätzliche Spule
103 von der LC-Schaltung wirksam entfernt, so daß der Oszillator 62 eine unterschiedliche Mittenfrequenz hat. Wenn der Sehaltstromkrcis 102' zwischen seinem offenen und geschlossenen Zustand für die aufeinanderfolgenden Teilbildintervalle betätigt oder umgeschaltet wird, so wird demgemäß die Mittenfrequenz des span- b5 nungsgesteuertcn Oszillators 62 entsprechend geändert, um Ausgangsfrequenzen bereitzustellen, die für die entsnrechenden Teilbildintcrvalle erforderlich sind.
Es ist ersichtlich, daß die unter Bezugnahme auf die Fig. 12. 13 und 14 oben beschriebenen Anordnungen für die Veränderung der Mittenfrequenz des spannungsgestcuerten Oszillators 62 in aufeinanderfolgenden Tcilbildintervallcn bei dem Aufzeichnungsgerät nach F i g. 2 auch auf das Wiedergabegerät nach Fig. 6 sowie auf die Abwandlungen des in den Fig. 10 und 11 gezeigten Aufzeichnungsgerätes angewandt werden können. In allen diesen Fällen wird die Wirkung der vorliegenden Erfindung sein, zu gewährleisten, daß die Ausgangssignalfrcquenzen des Oszillators 62, die an den Wandler 60 angelegt sind, in jedem Teilbildintervall unverzüglich auf den gewünschten Wert stabilisiert sind.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (18)

  1. 25 OO
    Patentansprüche:
    !.Schaltungsanordnung zum Aufzeichnen von periodischen Informationssignalen, wie der Chrominanzkomponenten eines Farbvideosignals, in aufeinanderfolgenden parallelen Spuren auf einem Aufzeichnungsträger, mit einem Frequenzumsetzer, der die Informationssignale mit einer ursprünglichen Trägerfrequenz aufnimmt und der auf die abwechselnde Zuführung von ersten und zweiten Frequenzumsetzsignalen hin die ursprüngliche Trägerfrequenz der Informationssignale in voneinander verschiedene erste und zweite Trägerfrequenzen umsetzt, mit denen die Informationssignale in den einander benachbarten Spuren aufgezeichnet werden, dadurch gekennzeichnet,
    daß eine für die Erzeugung der ersten und zweiten Frequenzumsetzsignale (fxa. fxb) vorgesehene Schaltung^) eine phaseinvernegelte Schleife (PLL) mit einem Hinsichtlich der Frequenz veränderbaren spannungsgesteuerten Oszillator (62) enthält, mit dessen Hilfe ein Ausgangssignal mit voneinander verschiedenen ersten und zweiten Ausgangssignalfrequenzen (foa. fob) erzeugt wird, welche zur Erzeugung der ersten und zweiten Frequenzumsetzsignale dienen und welche auf eine dem Oszillator (62) zugeführte Steuerspannung hin zu der jeweils anderen Ausgangssignalfrequenz (fob. foa) wechseln,
    daß die phasenverriegelte Schleife ferner einen ein Bezugssignii! abgebenden Bezugssignalgenerator (67), einen Komparator (66), der die Frequenzen des genannten Ausgangssignals und des genannten Bezugssignals miteinander vergleicht und der die Steuerspannung für den spannung.-gesleuericn Oszillator (62) abgibt, und Schaltungselemente (63, 64, 65; 63a. 64a. 65') aufweist, die zwischen dem Komparator (66) und einer der beiden die dem Komparator zugeführten Signale abgebenden Signalqucllen (62, 67) angeordnet sind und die zur Änderung der Frequenz des betreffenden einen Signals um ein bestimmtes Verhältnis und zur selektiven Bereitstellung eines ersten und eines zweiten Verhältniswertes (V87, '/«: 8V3, m/ 2) für das betreffende Verhältnis vorgesehen sind, und daß eine Steuereinrichtung (46,47) vorgesehen ist, welche den ersten oder den zweiten Verhältniswert während des Auf/cichncns der Infornuiiionssignale in den einander benachbarten Spuren (22, 23) derart auswählt, daß die in den einander bcnachbarten Spuren aufgezeichneten Informationssignale die voneinander verschiedenen ersten und zweiten Trägerfrequenzen aufweisen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationssignale erste Intervalle, wie die Teilbildintervalle des Videosignals, sowie mit bestimmter Wiederholungsfrequenz auftreiende zweite Intervalle, wie die Zeilenintervalle des Videosignals, umfassen, wobei die /weiten Intervalle jeweils bo in den ersten Intervallen enthalten sind,
    daß die genannten /weiten Intervalle in entsprechenden Bereichen (27, 29, 31; 28,30, 32) der aufeinanderfolgenden parallelen Spuren (22, 23) aufgezeichnet werden, wobei die linden der Ränder zwi- br> sehen den aufeinanderfolgenden Bereichen, in denen die genannten /weiten Im-jrvalle in jeder der Spuren aufgezeichnet sind, in der quer zur Lange der Spuren verlaufenden Richtung zu den benachbarten Enden der Ränder zwischen den aufeinanderfolgenden Bereichen ausgerichtet sind, in denen die zweiten Intervalle in den nächst benachbarten Spuren aufgezeichnet sind,
    und daß die ersten und zweiten Trägerfrequenzen (fca. fcb) in einer Frequenzverschachtelungsbeziehung zueinander sowie zu der ursprünglichen Trägerfrequenz (fs) und der Frequenz (fh) der --weiten Intervalle stehen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß die für die selektive Festlegung des genannten Verhältnisses mit dtm ersten bzw. zweiten Wert vorgesehenen Schaltungselemente zwischen dem Komparator (66) und dem spannungsgesteuerten Oszillator (62) angeordnet sind und erste sowie zweite Frequenzuntersetzer (63, 64) umfassen, welche das Ausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators (62) aufnehmen und welche ein dem ersten bzw. zweiten Wert des genannten Verhältnisses entsprechendes erstes bzw. zweites Untersetzungsverhältnis ('/«7. Ve») aufweisen,
    und daß ein durch die Steuereinrichtung (46,47) betätigter Schaller (65) vorgesehen ist, der abwechselnd die in der Frequenz untersetzten Ausgangssignale der beider. Frequenzunterseizer (63, 64) an den Komparator (66) abgibt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß die für die selektive Festlegung des genannten Verhältnisses mit einem ersten Wert bzw. mit einem zweiten Wert vorgesehenen Schaltungselemente zwischen dem Komparator (66) und dem Bezugssignalgcneralor (67) angeordnet sind und erste und /weite Frequenzvervicllacher (63a, 64a^ aufweisen, welche das Bezugssignal (fh) aufnehmen und welche ein dem ersten bzw. zweiten Wert des genannten Verhältnisses entsprechendes erstes bzw. zweites Multiplikationsverhältnis ("h. **h) aufweisen, und daß ein durch die Steuereinrichtung (46,47) betätigter Schalter (65') vorgesehen ist, der abwechselnd die in der Frequenz vervielfachten Ausgangssignale der beiden Frequenzvervielfacher (63a, 64;i) an den Komparator (66) abgibt.
  5. 5. Schallungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltung^— 95; 101, 102; 102', 103) vorgesehen ist, die durch die genannte Steuereinrichtung (46, 47) gesteuert die Mittcnfrcqucn/ des spatinungsgcstcucrtcn Oszillators (62) während der Aufzeichnung der lnformationssignale in den einander benachbarten Spuren ändert.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Mittenfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators (62) ändernde Schallung erste und zweite Vorspannungen (V,, V2) abgebende Vorspannungsquellen (93, 94) und eine Schmiereinrichtung (95) aufweist, welche die erste und die zweite Vorspannung abwechselnd der von dem Komparator (66) an den spanniingsgcstcucrtcn Oszillator (62) abgegebenen Sicucrspannung überlagert.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet,
    dall der spanniingsgcsiciierte Oszillator (62) einen Resonanzkreis mit die betreffende Mitlenfreqtienz bestimmenden induktiven und kapa/iüven l;lemen-
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    ten (99,98) aufweist
    und daß die die Mittenfrequenz ändernde Schaltung ein zusätzliches Element (101 oder 103) und eine Schaltereinrichtung (102; 102') enthält, mit deren Hilfe das betreffende zusätzliche Element (101,103) in den Resonanzkreis (98, 99) einbezogen bzw. aus diesem entfernt wird.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 sowie 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationssignale Chrominanzsignalkomponenten von Videosignalen sind, welche Teilbildintervalle und Zeilenintervalle umfassen, die in entsprechenden Bereichen (27, 29, 31; 28, 30, 32) der aufeinanderfolgenden parallelen Spuren (22, 23) auf dem Aufzeichnungsträger so aufgezeichnet sind, daß die Enden der Ränder zwischen den Bereichen, in denen die Zeilenintervalle in jeder der betreffenden Spuren aufgezeichnet sind, in Richtung quer zur Länge der betreffenden Spuren zu den benachbarten Enden der Ränder zwischen den Bereichen ausgerichtet sind, in denen die Zeilenintervalle der nächs- benachbarten Spuren aufgezeichnet sind.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet,
    daß die ursprüngliche Trägerfrequenz der Chrominanzsignalkomponenten in einer Frequenzvcrschachtelungsbeziehung zu der Frequenz der Zeilenintervalle steht
    und daß die ersten und zweiten Trägerfrequenzen in einer Frequenzverschachtelungsbeziehung zueinander und zu der ursprünglichen Trägerfrequenz sowie zu der Zeilenintervallfrequenz stehen.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    daß ein Frequenzmodulator (36) vorgesehen ist, der J5 einen Träger mit Luminanzsignalkomponenten derart moduliert, daß die resultierende frequenzmodulierte Luminanzsignalkomponente mit einem Band (S'y) auft.itt, welches generell höher ist als das Frequenzband der Chrominanzsignalkomponenien (S'c) mit den ersten und zweiten Trägerfrequenzen (fen. fcb), und daß eine Überlappung zwischen den betreffenden Frequenzbändern weitgehend eliminiert ist,
    daß eine Mischschaltung (38) vorgesehen ist, welche die frequenzmodulierte Luminanzsignalkomponente mit den die ersten und zweiten Trägerfrequenzen aufweisenden Chrominanzsignalkomponentcn derart verknüpft, daß eis. Videosignalgemisch für die Aufzeichnung bereitgestellt wird, >o
    daß der Aufzeichnungsträger (45) ein magnetischer Aufzeichnungsträger ist
    und daß erste und zweite magnetische Wandler (43, 44), die unterschiedliche Azimuthwinkel (θ\, Θ2) aufweisende Kopfspalten aufweisen, das betreffende Videosignalgemisch in den einander benachbarten Spuren aufzeichnen.
  11. 11. Schaltungsanordnung für die Wiedergabe von periodischen Informationssignalen, die mittels einer Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 t> <> bis 10 aufgezeichnet worden sind, wobei die aus der jeweiligen Spur wiedergegebenen Informationssignale zusammen mit Übersprechsignalcn aus den nächst benachbarten Spuren von einem Frequenz-Rückumsetzer aufgenommen werden, dem abwcch- b5 selnd erste und zweite Frequenz-Rückumsclzsignale zugeführt werden, mit deren Hilfe der betreffende Frequenz-Rückumse'zer den Träger der von jeder der Spuren wiedergegebenen Informationssignale in eine geineinsame Trägerfrequenz zurück umsetzt, welche durch ein Kammfilter hindurchzutreten vermag, während die Träger mit den Übersprechsignalen in noch andere Trägerfrequenzen zurück umgesetzt werden, deren Hindurchtreten durch das betreffende Kammfilter weitgehend gesperrt ist. dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Schaltung vorgesehen ist, die erste und zweite Frequenz-Rückumsetzsignale erzeugt und die eine phasenverriegelte Schleife (F i g. 6) mit einem hinsichtlich der Frequenz veränderbaren spannungsgesteuerten Oszillator (62) aufweist, der ein Ausgangssignal mit unterschiedlichen ersten und zweiten Ausgangssignalfrequenzen erzeugt, weiche zur Erzeugung der genannten ersten und zweiten Frequenz-Rückumsetzsignale dienen und welche auf eine dem Oszillator (62) zugeführte Steuerspannung hin sich zu der jeweils anderen Ausgangssignalfrequenz hin ändern.
    daß die phasenverriegelte Schleife fei ner einen Bezugssignalgenerator (67), einen die Frequenzen des jeweiligen Ausgangssignals und des Bezugssignals miteinander vergleichenden und die Steuerspannung für den spannungsgesteuerten Oszillator (62) abgebenden Komparator (66) und Schaltungselemente (63,64, 65) aufweist, die /wischen dem Komparator (66) und einer der beiden die dem Komparator zugeführten Signale abgebenden Signalquellen (62,67) derart angeordnet sind, daß die Frequenz des betreffenden einen Signals um ein bestimmtes Verhältnis geändert wird, wobei dem Verhältnis selektiv jeweils ein erster oder ein zweiter Wert gegeben wird,
    und daß eine Steuereinrichtung (46,47') vorgesehen ist, welche jeweils den ersten oder den zweiten Wert des genannten Verhältnisses während der Wiedergabe der Informationssignale aus den einander nächst benachbarten Spuren auswählt.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11. dadurch gekennzeichnet.
    daß die selektiv das genannte Verhältnis mit dem ersten bzw. zweiten Wert bereitstellenden Schaltungselemente zwischen dem Komparator (66) und dem spannungsgesteuerten Oszillator (62) angeordnet sind und erste und zweite Frequep.zuntersetzer (63, 64) enthalten, welche das Ausgangssignal des spannungsgesteucrten Oszillators (62) aufnehmen und welche den ersten bzw. zweiten Verhältniswerten entsprechende erste bzw. zweite Untersetzungsvcrhälntisse('/87. '/«a)aufweisen, urr! daß ein durch die Steuereinrichtung (46, 47') betätigter Schalter (65) vorgesehen ist. der abwechselnd die in der Frequenz untersetzten Ausgangsdgnale der beiden Frequenzuntersetzer (63, 64) an den Komparator (66) abgibt.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11. dadurch gekennzeichnet,
    daß die ;:ur selektiven Bereitstellung von ersten und zweiten Werten für das genannte Verhältnis vorgesehenen Schaltungselemente zwischen dem Komparator (66) und dem Bezugssignalgenerator (67) angeordnet sind und erste sowie zweite Frequenzvervielfachcr (63a, 64a,) enthalten, welche das Bezugssignal (fh) aufnehmen und welche ein dem ersten bzw. /weiten Wert des genannten Verhältnisses entsprechendes erstes bzw. zweites Multiplikationsverhältnis (8V 2, ™/ι) aufweisen.
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    und daß ein durch die Steuereinrichtung (46, 47') betätigter Schalter (65') vorgesehen ist, der abwechselnd die in der Frequenz vervielfachten Ausgangssignale der beiden Frequenzvervielfacher (63a, (An) an den Komparator (66) abgibt.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch die Steuereinrichtung (46, 47') gesteuerte Schaltung (92—95; 101, 102; 102', 103) vorgesehen ist, welche die Mittenfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators (62) während der Wiedergabe der Informationssignale in den einander nächst benachbarten Spuren ändert.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die die Mittenfrequenz des spannungsgestcuerten Oszillators (62) ändernde Schaltung erste und zweite Vorspannungen (V\, V>) abgebende Vorspannungsquellen (93, 94) und eine Schaiiei einrichtung (55) enthalt, welche abwechselnd die erste und die zweite Vorspannung der von dem Komparator (66) an den spannungsgesteuerten Oszillator (62) abgegebenen Steuerspannung überlagert.
  16. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet.
    daß der spannungsgesteuerte Oszillator (62) einen Resonanzkreis mit die Mittenfrequenz bestimmenden induktiven und kapazitiven Elementen (99, 98) aufweist
    und daß die die genannte Mittenfrcquen/. ändernde Schaltung ein zusätzliches Element (101 oder 103) sowie eine Schaltereinrichtung (102; 102') enthält, mit deren Hilfe selektiv das betreffende zusätzliche Element (101; 103) bezüglich des Resonanzkreises (98,99) hinzugefügt oder entfernt wird.
  17. 17. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1! bis !6, dadurch gekennzeichnet.
    daß die Informationssignale die Chrominanzsignalkomponenten von Videosignalen sind, welche ferner Luminanzsignalkomponenten enthalten, die in der Frequenz moduliert werden, bevor sie mit den die ersten und zweiten Trägerfrequenzen aufweisender/ Chrominanzsignalkomponenien für die Aufzeichnung in den einander benachbarten Spuren kombiniert werden,
    daß Filter (78,83) vorgesehen sind, welche die Chrominanzsignalkomponenten und die frequenzmodulierten Luminanzsignalkomponentcn aus den wiedergegebenen Signalen trennen,
    daß ein Demodulator (80) vorgesehen ist, der die abgetrennten irequenzmodulierten Luminanzsignalkomponenten demoduliert,
    und daß eine Mischerschaltung (82) vorgesehen ist, welche die Ausgangssignale des Kammfilters (86) und des Demodulators (80) zusammenfaßt.
  18. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet.
    daß der Aufzeichnungsträger (45) ein magnetischer Aufzeichnungsträger ist. auf dem in den einander nächst benachbarten Spuren (69,70) die Videosignale magnetisch mit unterschiedlichen Azimuthwinkeln (F i g. 9) aufgezeichnet sind,
    und daß die in den einander benachbarten Spuren aufgezeichneten Signale mit ersten und zweiten magnetischen Wiedergabewariulcrn (43, 44) wiedergegeben werden, die Kopfspalten mit unterschiedlichen Azimuthwinkeln (Öl. Θ2) entsprechend den Azimuthwinkeln der nächst benachbarten Spuren aufweisen, derart, daß die Lutninanzsignalkomponcnlcn der Übcrsprcchsignalc unterdrückt sind.
DE2500804A 1974-01-12 1975-01-10 Schaltungsanordnung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von periodischen Informationssignalen, wie Chrominanzkomponenten eines Farbvideosignals, auf bzw. von einem Aufzeichnungsträger Expired DE2500804C2 (de)

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