DE249598C - - Google Patents

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DE249598C
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pouring
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D18/00Pressure casting; Vacuum casting
    • B22D18/04Low pressure casting, i.e. making use of pressures up to a few bars to fill the mould

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249598 KLASSE 31c. GRUPPE
ALBERT CHORLEY ROGERSON
und ARTHUR FREDERICK HALSTEAD
in GORTON, Manchester, Engl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1911 ab.
Um zu lange Gießzapfen bei der Herstellung von Metallgußstucken zu vermeiden, hat man schon die Formkästen mit einem oder mehreren luftdicht verschließbaren Eingießkanälen versehen und in die Eingießkanäle über dem Metall Luft unter hohem Druck eingeführt, durch welche das Metall in alle Teile der Form gedrückt wird. Ein einstellbares Sicherheitsventil dient zur Begrenzung
ίο des Höchstdruckes, um ein Bersten der Form zu verhindern. Dieses Verfahren besitzt den Übelstand, daß das flüssige Metall bei Einführung der Druckluft nicht nur in alle Teile der Form, sondern auch durch deren Fugen gepreßt wird.
Gemäß der Erfindung wird nun die Belastung des einstellbaren Sicherheitsventils während des Kaltwerdens des Gußstückes erst allmählich erhöht, entsprechend dem gewünschten wechselnden Druck im Innern der Form. Da hierbei der anfängliche Druck, wenn das Metall noch ganz flüssig ist, nur verhältnismäßig gering ist, so ist ein Herausdrücken des Metalls durch die Fugen des Formkastens nicht zu befürchten.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise in Fig. 1 ein Formkasten zur Durchführung des Verfahrens veranschaulicht, und zwar handelt es sich um das Gießen eines Lokomotivrades, wie es Fig. 2 im Schnitt darstellt.
Der Formkasten α ist an dem Deckel al mit einem oder mehreren längeren Eingießkanälen b versehen; der Einguß ist mit Schrauben «2 auf dem Deckel befestigt. Durch diese Eingießkanäle wird das Metall in die Form gegossen, und zwar bis die Kanäle zum Teil mit flüssigem Metall angefüllt sind, jedoch nur so weit, daß ein sehr kurzer Gießzapfen gebildet wird, welcher gerade genügt, die durch Schwinden oder Zusammenziehen des Metalls verursachte Volumenverminderung im Innern der Form auszugleichen.
Der Oberteil des gegossenen Zapfens wird dann in bekannter Weise mit einer Schicht c aus Holzkohle, Sand ο. dgl. bedeckt, um die Oxydation an der Oberfläche des Metalls zu verhindern und es an dem Gießzapfen b in flüssigem Zustande zu halten. Hierauf werden die Eingießkanäle durch einen Deckel d luftdicht verschlossen, der mittels Keile e an den Ankern f festgehalten wird; durch eine Leitung g wird Druckluft in die Eingießkanäle eingelassen. Der durch die Luft auf den Oberteil des Gießzapfens ausgeübte Druck genügt, um ein vollständiges Ausfüllen der Form durch das Metall zu erzielen. Zur Regelung des Druckes in der Form dient ein Sicherheitsventil /, welches über dem Deckel d den Entlüftungskanal d2 verschließt. Dieses Sicherheitsventil kann wachsend belastet werden
mittels Gewichte h, k usw., die in eine dreieckige Führung i eingesetzt werden und sich gegen das Ventil / stützen.
Wenn das Metall noch in ganz flüssigem Zustande ist, so genügt ein geringer Druck, um es in die verschiedenen Teile der Form zu pressen, und infolgedessen braucht die Belastung des Entlüftungsventils auch nur gering zu sein. Mit zunehmender Festigkeit des
ίο Metalls wird das Ventil fortschreitend stärker belastet, um einen genügend starken Druck im Innern der Form zwecks Verdrängung des Metalls zu erzielen. Auf diese Weise wird ein Herausdrücken des flüssigen Metalls durch die Fugen des Formkastens verhindert und trotzdem ein genügend hoher Druck erzielt, um ein vollständiges Anfüllen der ganzen Form mit Metall zu sichern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Metallgußstücken in Formkästen mit einem oder mehreren luftdicht verschließbaren Eingießkanälen unter Einführung von Druckluft über dem Metall, deren Druck durch ein einstellbares Sicherheitsventil begrenzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung des einstellbaren Sicherheitsventils während des Kaltwerdens des Gußstückes allmählich erhöht wird, entsprechend dem gewünschten wechselnden Druck im Innern der Form.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT249598D 1911-03-25 Active DE249598C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB191102772T 1911-03-25

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