DE249491C - - Google Patents
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- DE249491C DE249491C DENDAT249491D DE249491DA DE249491C DE 249491 C DE249491 C DE 249491C DE NDAT249491 D DENDAT249491 D DE NDAT249491D DE 249491D A DE249491D A DE 249491DA DE 249491 C DE249491 C DE 249491C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
- A47K3/00—Baths; Douches; Appurtenances therefor
- A47K3/02—Baths
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- Revetment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34 k. GRUPPE
KARL SiEDLACZEK in RATIBOR.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Badewanne aus Zement. Aus Zement
werden schon die verschiedenartigsten Hohlgefäße hergestellt, so u. a. auch Wasser-5
oder Futtertröge, indem man ein Metallgerippe, welches aus ringsumgehenden horizontalen
und vertikalen Eisenstäben, die durch Eisendraht miteinander verbunden sind, besteht,
in Zement einbettet. Auch ist schon
ίο der Versuch gemacht worden, Badewannen aus Zement herzustellen, doch waren diese
Badewannen ungemein starkwandig, wenn sie ohne Armierung haltbar sein sollten. Infolge
der Starkwandigkeit wurde aber wiederum der Übelstand bedingt, daß die Wanne ungemein
schwer war und sich daher schlecht transportieren ließ, und daß ferner, infolge der
Starkwandigkeit der Wanne, dieselbe dem Wasser sehr viel Wärme entzog, da die zur
Herstellung der Badewanne zur Anwendung kommende große Masse Zement viel Wärme von dem in die Badewanne eingeführten
Wasser absorbiert. Ein Übelstand der bisher durch Stampfen hergestellten Zementbadewannen
mit Armierung besteht darin, daß sich die in den Zement eingebetteten, für die Armierung verwendeten Eisenstangen bei der
Benutzung der Badewanne bedeutend stärker ausdehnen als der Zement, und infolgedessen
die Zementbadewanne an den Stellen, wo sich die Eisenarmierungsstangen befinden, bald
Risse bekommt.
Diesen und den sonstigen Übelständen der bisherigen durch Stampfen hergestellten Zementbadewannen
soll gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß die Armierungsstangen möglichst außer den
Bereich der Wärmeeinwirkung durch das in der Wanne befindliche heiße Wasser gebracht '
sind, indem man die Armierung nur in einer rings um den Rand führenden 'Versteifungsringwulst
unterbringt. Diese Versteifungsringwulst ist aus dem gleichen Material (Zement) und ist stärker als die Wandstärke des Mantels
der Badewanne. Letzterer kann durch Beseitigung der Armierung aus ihm sehr
dünnwandig gehalten werden.
Der Wasserüberlauf befindet sich in bekannter Weise direkt in der Wandung der Badewanne
und endigt in einen in den Zement eingebetteten Geruch Verschluß, der von der
Entleerungsstelle der Wanne ausgeht.
Auf der Zeichnung ist die Badewanne in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht,
bei der in den Mantel noch ein dünnes Drahtnetz eingelegt ist. Es zeigt Fig. 1 die
Wanne im Schnitt. Fig. 2 zeigt größer herausgezeichnet die Versteifungswulst im Schnitt.
Fig. 3 läßt einen Teil der bisherigen Zementbadewanne erkennen.
Letztere wird in bekannter Weise durch Stampfen hergestellt, indem man das die
ganze Wandung durchsetzende Gerippe
Eisenstangen h und i durch Stampfen
bettet.
Eisenstangen h und i durch Stampfen
bettet.
Gemäß Fig. 1 und 2 besteht die neue Badewanne α aus einer Zementwandung b mit am
oberen offenen Ende -ringsumführender, die
aus ein-
60
65
(2. Auflage, ausgegeben am 24. Februar i()i4-J
Eisenarmierung besitzender Versteifungsvvulst c. In die Wandung b ist ein Drahtnetz d eingebettet,
welches sich nach der Versteifungsringwulst c erstreckt und hier über Armierungen
e geführt ist. Als Armierungen dienen zweckmäßig Eisendrähte oder Eisenstangen,
um die das Drahtnetz d greift.
Der Überlauf kann aus" einem Rohr f bestehen, welches unten in den Geruchverschluß
ίο endet.
Die Zementbadewanne selbst kann beliebig verziert sein und Füße o. dgl. besitzen.
Für die Herstellung der Wanne wird das Drahtgewebe d über eine Form gebracht und
dann von innen und außen dergestalt mit Zement verstrichen, daß das Drahtgewebe aus
der Wandung nirgends vorsteht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Badewanne aus Zement oder einem ahnliehen Stoff mit einer aus Eisenstäben und Drahtgewebe bestehenden Armierungseinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (e) der Armierung nur in der den freien Rand versteifenden Ringwulst (c) untergebracht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249491C true DE249491C (de) |
Family
ID=508108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249491D Active DE249491C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249491C (de) |
-
0
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