DE249491C - - Google Patents

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DE249491C
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cement
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/02Baths

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34 k. GRUPPE
KARL SiEDLACZEK in RATIBOR.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1910 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Badewanne aus Zement. Aus Zement werden schon die verschiedenartigsten Hohlgefäße hergestellt, so u. a. auch Wasser-5 oder Futtertröge, indem man ein Metallgerippe, welches aus ringsumgehenden horizontalen und vertikalen Eisenstäben, die durch Eisendraht miteinander verbunden sind, besteht, in Zement einbettet. Auch ist schon
ίο der Versuch gemacht worden, Badewannen aus Zement herzustellen, doch waren diese Badewannen ungemein starkwandig, wenn sie ohne Armierung haltbar sein sollten. Infolge der Starkwandigkeit wurde aber wiederum der Übelstand bedingt, daß die Wanne ungemein schwer war und sich daher schlecht transportieren ließ, und daß ferner, infolge der Starkwandigkeit der Wanne, dieselbe dem Wasser sehr viel Wärme entzog, da die zur Herstellung der Badewanne zur Anwendung kommende große Masse Zement viel Wärme von dem in die Badewanne eingeführten Wasser absorbiert. Ein Übelstand der bisher durch Stampfen hergestellten Zementbadewannen mit Armierung besteht darin, daß sich die in den Zement eingebetteten, für die Armierung verwendeten Eisenstangen bei der Benutzung der Badewanne bedeutend stärker ausdehnen als der Zement, und infolgedessen die Zementbadewanne an den Stellen, wo sich die Eisenarmierungsstangen befinden, bald Risse bekommt.
Diesen und den sonstigen Übelständen der bisherigen durch Stampfen hergestellten Zementbadewannen soll gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß die Armierungsstangen möglichst außer den Bereich der Wärmeeinwirkung durch das in der Wanne befindliche heiße Wasser gebracht ' sind, indem man die Armierung nur in einer rings um den Rand führenden 'Versteifungsringwulst unterbringt. Diese Versteifungsringwulst ist aus dem gleichen Material (Zement) und ist stärker als die Wandstärke des Mantels der Badewanne. Letzterer kann durch Beseitigung der Armierung aus ihm sehr dünnwandig gehalten werden.
Der Wasserüberlauf befindet sich in bekannter Weise direkt in der Wandung der Badewanne und endigt in einen in den Zement eingebetteten Geruch Verschluß, der von der Entleerungsstelle der Wanne ausgeht.
Auf der Zeichnung ist die Badewanne in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht, bei der in den Mantel noch ein dünnes Drahtnetz eingelegt ist. Es zeigt Fig. 1 die Wanne im Schnitt. Fig. 2 zeigt größer herausgezeichnet die Versteifungswulst im Schnitt. Fig. 3 läßt einen Teil der bisherigen Zementbadewanne erkennen.
Letztere wird in bekannter Weise durch Stampfen hergestellt, indem man das die ganze Wandung durchsetzende Gerippe
Eisenstangen h und i durch Stampfen
bettet.
Gemäß Fig. 1 und 2 besteht die neue Badewanne α aus einer Zementwandung b mit am oberen offenen Ende -ringsumführender, die
aus ein-
60
65
(2. Auflage, ausgegeben am 24. Februar i()i4-J
Eisenarmierung besitzender Versteifungsvvulst c. In die Wandung b ist ein Drahtnetz d eingebettet, welches sich nach der Versteifungsringwulst c erstreckt und hier über Armierungen e geführt ist. Als Armierungen dienen zweckmäßig Eisendrähte oder Eisenstangen, um die das Drahtnetz d greift.
Der Überlauf kann aus" einem Rohr f bestehen, welches unten in den Geruchverschluß ίο endet.
Die Zementbadewanne selbst kann beliebig verziert sein und Füße o. dgl. besitzen.
Für die Herstellung der Wanne wird das Drahtgewebe d über eine Form gebracht und dann von innen und außen dergestalt mit Zement verstrichen, daß das Drahtgewebe aus der Wandung nirgends vorsteht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Badewanne aus Zement oder einem ahnliehen Stoff mit einer aus Eisenstäben und Drahtgewebe bestehenden Armierungseinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (e) der Armierung nur in der den freien Rand versteifenden Ringwulst (c) untergebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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