AT215367B - Fußbodenablauf - Google Patents
FußbodenablaufInfo
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- AT215367B AT215367B AT398459A AT398459A AT215367B AT 215367 B AT215367 B AT 215367B AT 398459 A AT398459 A AT 398459A AT 398459 A AT398459 A AT 398459A AT 215367 B AT215367 B AT 215367B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Fussbodenablauf Gegenstand des Patentes Nr. 201518 ist ein an die Höhe des Fussbodens anpassbarer Fussbodenablauf aus Blei, Kunststoff oder einem ähnlichen trennbaren Material mit einer separaten, an die Wand des Ablaufes anlötbaren bzw. anschweissbaren Auflageleiste für die Abdeckplatte. Der Ablauf dient als Sammelsyphon, in welchen Abwasser von Badewannen. Waschtischen u. dgl. sowie eventuell Bodenabwasser ein- laufen, sich dort sammeln und in den Hauptabfallstrang ablaufen können. Die Ausführung des Fussbodenablaufes kann dabei quadratisch, dreieckig oder rund mit der jeweils notwendigen Anzahl von Einlaufleitungen erfolgen ; er wird in der Regel vor der Herstellung des Bodenbelages versetzt. Durch die Ausführung gemäss dem Patent Nr. 201518 wurde das Problem gelöst, einen Fussbodenablauf auch dann auf einfache Art an das Fussbodenniveau anzupassen, wenn die tatsächlich ausgeführte Deckenhöhe nicht mit der projektierten übereinstimmt, was in der Praxis meistens der Fall ist. Diese Ausführung wird durch die Erfindung verbessert. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Auflageleiste an einem auf dem Rand des Ablaufkörpers aufsteckbaren, vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff bestehenden Ring vorgesehen ist. Dabei ergibt sich ein niveaugleicher und formschlüssiger Übergang zwischen dem Ablauf und dem Fussboden. Die Erfindung bringt somit eine einfache Ausbildung des Ablaufes, als deren Folge sich einfache, schnelle und billige Montage und Demontage ergeben. Auch nach einem zur Niveauangleichung erforderlichen Abschneiden des Ablaufkörpers wird erfindungsgemäss eine gute Auflage für die Abdeckplatte in einfacher Weise zur Verfügung gestellt. Vorzugsweise ist der Aufsteckring rinnenförmig ausgebildet und setzt sich innen in die insbesondere ringförmige Auflageleiste fort. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Montage dieses Fussbodenablaufes vorteilhafterweise so durchgeführt, dass vor der Her- bzw. Fertigstellung des Fussbodens ein Hilfsring oder eine Kappe mit etwa der gleichen Wandstärke wie die des Aufsteckringes so weit über den ungekürzten Ablauf geschoben wird, dass rund um diesen eine Aussparung für den Aufsteckring entsteht, welcher nach Fertigstellung des Fussbodens, Abziehen des Hilfsringes oder der Kappe und eventuellem Kürzen des Ablaufes über dessen Rand geschoben wird. Um nach Fertigstellung des Fussbodenbelages (Terazzo, Klinker u. dgl.) das Abziehen des Hilfsringes bzw. der Kappe zu erleichtern, besitzen diese z. B. einen Griff. Vorzugsweise ist jedoch der Hilfsring bzw. die Kappe mit mindestens einer Bohrung oder bzw. und mindestens einem Ansatz für eine Abziehvorrichtung versehen. Die lvcztere Ausführung besitzt den Vorteil, dass ein unbefugtes Abziehen des Hilfsringes bzw. der Kappe weitgehend verhindert wird. Ausserdem verbilligt sich das Verfahren dadurch, dass. insbesondere bei gleichzeitiger Versetzung mehrerer Abläufe, mit einer einzigen Abziehvorrichtung mehrere Hilfsringe bzw. Kappen bedient werden können. Die Verwendung einer Kappe an Stelle eines Hilfsringes bringt den Vorteil, dass der Ablauf gegen das Eindringen von Schmutz und Baumaterial sicher geschützt ist. Der Erfindungsgegenstand wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen betriebsfertigen Bodenablauf im lotrechten Mittelschnitt und Fig. 2 in Draufsicht. In Fig. 3 ist der Ablauf mit aufgesetzter Kappe im lotrechten Mittelschnitt und in Fig. 4 eine Kappenausführung mit Bohrungen zum Ansetzen einer Abziehvorrichtung in Draufsicht dargestellt. Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. l und 2 ist mit 1 der Grundkörper des Ablaufes bezeichnet, in <Desc/Clms Page number 2> den Einlaufstutzen la bis le und ein Ablaufstutzen 1f münden. Über die freien Kanten des Grundkörpers 1 ist erfindungsgemäss ein Aufsteckring 2 geschoben, welcher mit seiner Leiste 3 die Abdeckplatte 4 trägt. Diese Abdeckplatte ist mit Einlaufschlitzen 5 und einem konischen Einlauftrichter 6 für die Bodenwässer versehen. Das Niveau des fertigen Fussbodens ist durch die Linie 7 - 7 angedeutet. Die Montage des Ablaufes wird vorzugsweise so durchgeführt, dass nach dem Versetzen des Ablaufes und vor Aufschütten des Bodenbelages 7a gemäss Fig. 3 eine Kappe 8 so weit über den noch ungekürzten Grundkörper 1 des Ablaufes geschoben wird, dass rund um ihn im Fussbodenbelag 7a eine Aussparung 7b für den Aufsteckring 2 entsteht. Nach Fertigstellung des Bodenbelages 7a wird die Kappe 8 abgezogen und der Ablauf um die Wandstärke des Aufsteçkringes 2 unter das Fussbodenniveau 7 gekürzt. Nach Aufstecken des Ringes 2 und Einlegen der Abdeckplatte 4 entsteht dann der in den Fig. 1 und 2 dargestellte betriebsfertige Ablauf. Um das Abziehen der Kappe zu erleichtern, kann diese einen Griff 9 besitzen (Fig. 3) oder, wie in Fig. 4 dargestellt, mit Bohrungen 10 für eine Abziehvorrichtung versehen sein. PATENTANSPRÜCHE : 1. An die Höhe des Fussbodens anpassbarer Fussbodenablauf aus Blei, Kunststoff oder einem ähnlichen trennbaren Material, wobei eine besondere Auflageleiste vorgesehen ist, auf der die den Fussbodenablauf abschliessende Abdeckplatte zu liegen kommt, gemäss Patent Nr. 201518, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageleiste (3) an einem auf dem Rand des Ablaufkörpers (1) aufsteckbaren, vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff bestehenden Ring (2) vorgesehen ist.
Claims (1)
- 2. Fussbodenablauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsteckring (2) rinnenförmig ausgebildet ist und sich innen in die Insbesondere ringförmige Auflageleiste (3) fortsetzt.3. Verfahren zur Montage des Fussbodenablaufes nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Her- bzw. Fertigstellung des Fussbodens (7a) ein Hilfsring oder eine Kappe (8) mit etwa der gleichen Wandstärke wie die des Aufsteckringes (2) so weit über den ungekürzten Ablauf (1) geschoben wird, dass rund um diesen eine Aussparung (7b) für den Aufsteckring (2) entsteht, welcher nach Fertigstellung des Fussbodens (7a), Abziehen des Hilfsringes oder der Kappe (8) und eventuellem Kürzen des Ablaufes (1) über dessen Rand geschoben wird.4. Hilfsring oder Kappe zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsring oder die Kappe (3) an der Oberseite einen Griff (9) besitzt.5. Hilfsring oder Kappe zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsring oder die Kappe (8) mit mindestens einer Bohrung (10) oder bzw. und mindestens einem Ansatz für eine Abziehvorrichtung versehen ist.
Priority Applications (2)
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| AT398459A AT215367B (de) | 1959-05-29 | 1959-05-29 | Fußbodenablauf |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT398459A AT215367B (de) | 1959-05-29 | 1959-05-29 | Fußbodenablauf |
Publications (1)
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|---|---|
| AT215367B true AT215367B (de) | 1961-05-25 |
Family
ID=29588191
Family Applications (2)
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| AT201518D AT201518B (de) | 1959-05-29 | 1957-05-29 | Fußbodengully |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT201518B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102022109251A1 (de) | 2022-04-14 | 2023-10-19 | Dallmer Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung für eine im Boden eines Raumes angeordnete Ablaufvorrichtung sowie Verfahren zur Montage der Ablaufvorrichtung |
-
1957
- 1957-05-29 AT AT201518D patent/AT201518B/de active
-
1959
- 1959-05-29 AT AT398459A patent/AT215367B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102022109251A1 (de) | 2022-04-14 | 2023-10-19 | Dallmer Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung für eine im Boden eines Raumes angeordnete Ablaufvorrichtung sowie Verfahren zur Montage der Ablaufvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT201518B (de) | 1959-01-10 |
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