DE249461C - - Google Patents

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DE249461C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/48Bottoms or tuyéres of converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249461 KLASSE 18 b. GRUPPE
ARTHUR NIPPERTiN ROMBACH i. Lothr.
Verfahren zum Brennen von basischen Konverterböden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1911 ab.
Bei der Herstellung der basischen Konverterböden wird gegenwärtig folgendermaßen verfahren :
Die basische Masse, eine Mischung von Dolomit und Teer, wird von Hand oder mit einem Stampfapparat in eine der äußeren Gestalt des Bodens entsprechende Form eingestampft und hierauf die Form samt dem eingestampften Boden in einem Flammofen gebrannt.
Bei diesem Verfahren treten nun allerlei Übelstände zutage.
Die meist aus Gußeisen hergestellten dickwandigen, zwei- oder mehrteiligen Formen dehnen sich durch öfteres Rotglühendwerden stark aus, verziehen sich, werden unrund, reißen und werden verhältnismäßig schnell unbrauchbar.
Durch das Reißen der Formen bekommen auch die eingestampften Böden Risse und ver-Heren ihre Form. Der größte Übelstand ist aber der, daß durch das Reißen der Formen und Böden der Teer, welcher als Bindemittel in der Bodenmasse verkoken soll, aus den Rissen herausläuft und außerhalb der Form verbrennt, wodurch das Gefüge der Bodenmasse lockerer wird und die Haltbarkeit der Böden sehr leidet.
Alle diese Übelstände, welche eine unregelmäßige und schlechte Haltbarkeit der Konverterböden sowie eine zu schnelle Zerstörung der Bodenformen zur Folge haben, sollen durch nachstehend beschriebenes Verfahren umgangen werden.
Hiernach werden die Böden, nachdem sie in der Form lufttrocken, d. h. hart geworden sind, aus der Form herausgenommen, mit einer Graphit- oder sonstigen Isolierschicht überzogen, in einen entsprechend großen Behälter gestellt und mit flüssiger Schlacke derartig um- und übergössen, daß der Boden von einer 0,5 bis 1 m dicken Schlackenschicht vollständig eingehüllt ist.
Der Boden wird hierbei von der Abhitze der Schlacke unter Abschluß der Luft gleichmäßig gebrannt, der Teer verkokt, da die den Boden umschließende Schlacke ein Herauslaufen desselben nicht zuläßt, im Innern des Bodens, wodurch die Haltbarkeit der Böden erhöht wird.
Der so durch die Abhitze der flüssigen Schlacke gebrannte Boden bleibt so lange in der Schlacke stehen, bis Boden und Schlacke vollständig erkaltet sind, hierauf wird die Schlacke, die sich infolge der angestrichenen Graphitschicht leicht von dem Boden löst, abgeklopft, und der Boden ist für den Gebrauch fertig.
Dort, wo man mit größerem Teergehalt, d. h. mit feuchterer Bodenmasse arbeitet und das Hartwerden der Böden nicht abwarten will, kann auch der Boden mit der Form in den Schlackenbehälter gestellt und, wie oben angegeben, mit flüssiger Schlacke umgössen werden; in diesem Falle genügen aber ganz dünnwandige Formen.
Die Vorteile dieses neuen Verfahrens sind:

Claims (5)

1. Ersparnis der Kohlen zum Heizen der Formsteine, Mündungssteine usw., gebrannt Brennöfen, werden.
2. Ersparnis der Brennofenreparaturen,
3. Wenigerverbrauch an Bodenformen, ; Patent-Anspruch:
4. größere und gleichmäßige Haltbarkeit : der Konverterböden, j Verfahren zum Brennen von basischen
5. weniger Betriebsstörungen. Konverterböden, dadurch gekennzeichnet, Nach dem hier beschriebenen neuen Ver- daß die Böden mit feuerflüssiger Schlacke
fahren können auch andere Gegenstände aus 10 basischer Masse, wie gepreßte oder gestampfte
umgössen und durch die Abhitze der Schlacke gebrannt werden.
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