DE249389C - - Google Patents

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DE249389C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/08Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier
    • G03B23/10Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier drum or disc carrier

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 249389-KLASSE 57«. GRUPPE
vorbeibewegt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom J4. August 1910 ab.
Die Erfindung erstreckt sich auf solche Kinematographenapparate, bei denen eine mit in Schraubenlinie angeordneten Bildern versehene Trommel in Drehung versetzt und durch den Eingriff in eine ortsfeste und auch gegen Drehung gesperrte, mit Schraubengang versehene Achse an einer Linse oder Öffnung h vorbeibewegt wird.
Die Erfindung besteht im wesentlichen ίο darin, daß die in ihren Lagern abnehmbar gelagerte Achse auf ihren beiden Hälften entgegengesetzt laufende Schraubengänge von gleicher Steigung trägt, wodurch die Wirkung erreicht wird, daß der Apparat sowohl zur Aufnahme als auch zur Vorführung benutzt werden kann. Denn kopiert man ein im Sinne einer Rechtsschraube gewundenes Negativband nach dem Kontaktverfahren in üblicher Weise von der Schichtseite aus, so erhält man ein im Sinne einer Linksschraube gewundenes Positiv.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Apparates in Fig. 1 in einer Seitenansicht, und zwar im aufnahmefertigen Zustande. Fig. 2 ist eine Oberansicht des Apparates bei abgenommenem Deckel., und Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1. Fig. 4 ist ein teilweiser Querschnitt durch die Trommel und Fig. 5 ein teilweiser Längsschnitt durch das Gehäuse mit Sperrvorrichtung für die Trommelwelle. Fig. 6 zeigt eine Seiten- bzw. Oberansicht des zur Vorführung fertigen Apparates, und Fig. 7 ist ein zugehöriger Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 6.
Die das Filmband 1 o. dgl. tragende Trommel 2 sitzt auf einer Achse 3, die in den Stirn wandungen des Gehäuses 4 gelagert ist. Das Gehäuse 4 ist mit einem Deckel 7 versehen, der an Scharnieren sitzt und mittels federnder Stifte o. dgl. lichtdicht geschlossen gehalten wird.
Die Achse 3 ist an den Enden vierkantig gestaltet oder mit Abflachungen versehen, die in entsprechenden Lagern 8 gelagert sind. Diese Lager sind an den Stirnseiten des Gehäuses so angeordnet, daß die Achse genau wagerecht liegt. Um die letztere an einer Bewegung zu verhindern, sind Sperrstücke 9 vorgesehen, welche sich um die Zapfen 10 drehen können und in ihrer Sperrstellung für die Achse durch innere Ansätze 11 des Deckels 7 bei dessen Verschlußstellung gesichert werden (Fig. 3 und 5).
Jedes Sperrstück 9 kann noch mit einer an Querzapfen 12 angelenkten Strebe oder Schiene 13 ausgestattet sein, welche in niedergelegtem Zustande unter Abstützung gegen die Ge-
häusewandung eine Sicherung des Sperrstückes und auch der Achse 3 gegen Verdrehen bewirkt (ausgezogene Stellung in Fig. 5). Zwecks Entfernung der Achse sind die Sicherungsorgane in die in Fig. 5 strichpunktiert angedeutete Stellung zu bringen. .
Wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, weist die Trommel 2 an jeder Stirnseite eine Nabe 14 auf, durch welche die Achse 3 hindurchgeht und mit der die Trommel durch radiale Arme 15 in Verbindung steht. Die eine der Naben besitzt ferner einen inneren Vorsprung oder eine Stiftschraube 16, welche in einen der Schraubengänge 17 oder 18 der Achse 3 eingreifen kann, um so die gewünschte Längsverschiebung der Trommel zu erzielen. Der Antrieb hierzu wird mittels eines Getriebes 19 bewirkt, das aus der durch Handkurbel 20 oder Motor bewegten Hauptwelle 21 besteht, auf der das Zahnrad 22 sitzt, welches in das Zahnrad 23 einer Scheibe 24 eingreift. Letztere ist mit einem Stift 25 versehen, der bei Drehung der Scheibe nacheinander in öffnungen oder Schlitze einer Scheibe 26 eintritt, derart, daß bei jeder Drehung der Scheibe 24 die Scheibe 26 eine Vierteldrehung ausführt, bzw. diese sich durch viermalige Schaltung· einmal dreht, während jene vier Umdrehungen ausführt.
Auf der inneren Seite der Scheibe 26 ist ein breites Triebrad 27 befestigt, dessen anderes Ende in einer Stütze des Gehäuses gelagert ist. Die der Scheibe 26 erteilten Schaltbewegungen werden durch das Triebrad 27 auf die Trommel 2, und zwar unter Vermittlung eines darauf sitzenden ,Zahnkranzes 28 übertragen, wobei dieser trotz der achsialen Verschiebung der Trommel eben infolge der Breite des Triebrades 27 ständig mit letzterem in Eingriff bleibt.
Die Befestigung des Filmbandes b auf der Trommel kann in beliebiger Weise erfolgen.
Will man den Apparat anstatt zur Aufnahme zur Vorführung benutzen, so ist es nur nötig, die Achse 3 herauszunehmen und wieder so einzusetzen, daß die Trommel mit dem entsprechenden Schraubengang in Eingriff kommt.
Die sonstige Einrichtung sowie die Wirkung des Apparates ist bekannter Art.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Kinematographenapparat, bei welchem eine mit in Schraubenlinie angeordneten Bildern versehene Trommel in Drehung versetzt und durch den Eingriff in eine ortsfeste, mit Schraubengang versehene Achse an einer Linse oder öffnung vorbeibewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihren Lagern abnehmbar ge- A lagerte Achse (3) auf ihren beiden Hälften ™ entgegengesetzt laufende Schraubengänge (17 und 18) von gleicher Steigung trägt.
2. Kinematographenapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Bewegung der Trommel sowohl längs des rechtsgängigen als auch des linksgängigen Schraubenganges (17 bzw. 18) mittels eines einzigen Triebes diese Trommel an einem Ende mit einem Zahnkranz (28) versehen ist, der mit einem drehbaren breiten Triebe (27) in Eingriff steht.
3. Kinematographenapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die abnehmbare Achse (3) in ihren Lagern durch drehbare Sperrstücke (9) festgehalten wird, welche in der Sperrlage durch Streben oder Schienen (13) verriegelt werden können. 8c4
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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