DE24935C - Rost mit T-förmigen Stäben - Google Patents
Rost mit T-förmigen StäbenInfo
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- DE24935C DE24935C DENDAT24935D DE24935DA DE24935C DE 24935 C DE24935 C DE 24935C DE NDAT24935 D DENDAT24935 D DE NDAT24935D DE 24935D A DE24935D A DE 24935DA DE 24935 C DE24935 C DE 24935C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H17/00—Details of grates
- F23H17/12—Fire-bars
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
HUGO MÜLLER in KOHLSCHEID. Rost mit T-förmigen Stäben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1883 ab.
Der von dem Erfinder construirte und in der beiliegenden Zeichnung in der oberen Ansicht,
Fig. i, im Längsschnitt, Fig. 2, und im Querschnitt,
Fig. 3, dargestellte Rost unterscheidet sich von den bisher gebräuchlichen Ausführungen
dieser Art wesentlich dadurch, dafs die einzelnen Rostbalken α α eine T-förmige Gestalt
besitzen und mit ihrem abwärts gerichteten Stiel, an einander gereiht, in gespaltene
Querträger b b eingesetzt werden, welche ihrerseits auf zwei dem Abstand der letzteren entsprechend
eingekerbten Längsbalken c c ruhen. Zur Bildung bezw. Fixirung der Rostspalten
werden am besten die Stiele um die Weite jener stärker gegossen, als die obere Fläche
der sich nach unten allmälig verjüngenden Rostbalken, und erhalten letztere überdies noch,
um den Pärallelismus der einzelnen Stäbe zu sichern, seitliche Nasen d d.
Damit in der Rostfläche keine Querspalten entstehen, in welchen sich Schürhaken etc. fangen
können, empfiehlt es sich, die T-förmigen Elemente ungleicharmig zu machen und sie abwechselnd,
mit dem kürzeren und dem längeren Arm nach vorn (bezw. hinten) gerichtet, in die
Querträger einzusetzen. Nur mufs man dann, um an beiden Enden einen geradlinigen Abschlufs
zu erhalten, in der ersten und der letzten Reihe gleich- und ungleicharmige Stäbe
mit einander alterniren lassen.
Man kann diesem Rost zum Zwecke einer gleichmäfsigeren Ausbreitung des Brennmaterials
und der bequemen Zertheilung der etwa gebildeten Schlackenkrusten leicht dadurch in seinen
Haupttheilen einen gewissen Grad von Beweglichkeit geben, dafs man die Einkerbungen der
Längsbalken, in welchen die Querträger ruhen, sich nach oben etwas erweitern läfst, letztere
aber an je einer Stelle durch zangenartige Hebel e e und ein Gelenk ff unten im Aschenraum
mit einer gemeinsamen Stange g g verbindet , welche vom Stand des Heizers aus
durch einen Hebel hin- und herbewegt werden kann. Hierdurch erhält alsdann der ganze
Rost eine wellenförmig schüttelnde Bewegung. Die Vortheile dieser Rostconstruction mit
schwebendem Stofs gegenüber den bisher benutzten Constructionen sind folgende:
1. Die einzelnen Elemente können sich allseits frei ausdehnen und sind dadurch vor Verkrümmungen
geschützt.
2. Die Wärme wird von den oberen, dem Feuer exponirten Theilen in wirksamster Weise
nach unten bezw. in die Träger abgeleitet und hier an die einströmende Luft übertragen, wodurch
jene Theile, selbst bei intensivster Glut, vor dem Abbrennen geschützt werden.
3. Die Rostfläche ist allenthalben gleichmäfsig
durchbrochen und wird der Durchgang der Luft an keiner Stelle durch die Querträger
gehemmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bildung eines Rostes durch Aneinanderreihung T-förmiger Roststäbe, welche mit ihren Stielen in Spalten der Querträger eingesetzt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24935C true DE24935C (de) |
Family
ID=301408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24935D Active DE24935C (de) | Rost mit T-förmigen Stäben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24935C (de) |
-
0
- DE DENDAT24935D patent/DE24935C/de active Active
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