DE249289C - - Google Patents

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DE249289C
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trough
liquid
measuring
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/24Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
    • G01F3/28Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation on carriers rotated by the weight of the liquid in the measuring chambers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 249289 KLASSE 42 e. GRUPPE
MAX ARNDT.in AACHEN.
Flüssigkeitsmesser. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. September 1911 ab.
Der neue Flüssigkeitsmesser besteht aus einer Anzahl, z. B. aus vier um eine Achse« drehbaren Mulden o. dgl. I, II, III, IV, welche nacheinander mit je einem Teile der zu messenden Flüssigkeitsmenge gefüllt werden und infolge dieser Füllung nacheinander in eine in . einem Troge g befindliche Flüssigkeit zu dem Zwecke eintauchen, daß dadurch von jeder einzelnen Mulde eine Flüssigkeitsmenge aus
ίο dem Troge g verdrängt wird.
Die Mulden können seitlich durch je eine Scheibe c abgeschlossen sein, die sich mit ihnen dreht. Ferner können Leitschaufeln d angeordnet sein, welche die aus einem Zufluß r ausfließende und zu messende Flüssigkeit f den Meßmulden sicher zuleiten. Diese Leitschaufeln können, etwa wie bei Wasserrädern bekannt, feststehen oder sich, wie gezeichnet, mit den Mulden gemeinsam drehen.
Rohre oder Kanäle o. dgl. 1, 2, 3, 4, die gegen Eindringen von Flüssigkeit durch Glocken b geschützt sein können, haben den Zweck, jeder Meßmulde bei ihrem Austauchen
. Luft zuzuführen. 'Diese Glocken können bel· spielsweise von Armen c getragen werden.
y' Der Überlauf des Troges g, etwa eine Öffnung 0 mit einer Ableitung u, fällt in eine Horizontalebene n-n, von welcher ab die gemessene Flüssigkeit ihrem Bestimmungsorte zufließt, etwa einem Behälter h, in dessen Deckel i der Flüssigkeitsmesser einfach eingehängt sein kann; er kann aber auch ganz in eine geschlossene Leitung eingebaut werden, wenn unterhalb des Troges g bzw. unterhalb dessen Überlaufes ein von Flüssigkeit freier Raum verbleibt.
Fließt nun z. B. dem Messer durch ein Rohr oder eine Rinne f Wasser f zu, so gelangt dieses, solange die gezeichnete Stellung der Mulde II noch nicht erreicht ist, durch die seitlich derselben befindlichen Leitschaufeln in die Mulde I. Sobald letztere eine Wasserfüllung besitzt, welche das Eintauchen dieser Mulde in den Trog g so weit bewirkt, daß sodann, wie gezeichnet, Wasser in einem Strahl s in die Mulde II fließt und diese beschwert, wird dadurch die Mulde I tiefer in den Trog g gedrückt, bis sie schließlich die von ihr aufgenommene Wassermenge an den Trog g· abgibt, indem sie ihre Drehung fortsetzt. Damit nun dabei, d.h. beim Austauchen der nächsten Mulde IV innerhalb derselben nicht eine Luftverdünnung eintritt, welche den Anhub von Wasser in dieser Mulde IV und damit den Stillstand des Messers zur Folge haben würde, tritt durch Rohr 4 bzw. Rohr 1 Luft in die Mulde IV, welcher Vorgang sich beim Austauchen jeder einzelnen Mulde wiederholt.
Die Wirkung des Flüssigkeitsmessers beruht mithin darauf, daß die jeweilig in der Flüssigkeit des Troges g niedergehende Mulde in dieser Flüssigkeit so lange einen Auftrieb besitzt, bis dieser Auftrieb durch das Gewicht der dem Messer zugeflossenen Flüssigkeit überwunden wird. Jede einzelne Meßmulde wirkt also bis zur Abgabe ihrer aufgenommenen Meßflüssigkeitsmenge als Schwimmer, und die aus dem Überlauf 0 des Troges g abfließende, gemessene Flüssigkeitsmenge entspricht der Summe der von den einzelnen Mulden bei ihrer Umdrehung an den Trog g abgegebenen einzelnen Flüssigkeitsmengen.
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Claims (2)

  1. Patent-Anspruch e:
    ι. Flüssigkeitsmesser, gekennzeichnet durch um eine gemeinsame Achse (a) in einem bis zu einer Überlaufebene (n-n) mit Flüssigkeit gefüllten Troge (g) rotierende Meßmulden (I, II, III, IV), die unter dem Auftriebe dieser Flüssigkeit so lange als Schwimmer wirken, bis eine dem Messer zugeflossene jeweilige Meßflüssigkeitsmenge den Auftrieb einer Meßmulde überwindet und diese zum Eintauchen bringt, so daß sie sodann die von ihr aufgenommene Meßflüssigkeitsmenge an den Trog (g) abgibt, aus dessen Überlauf (o) sie ihrem Bestimmungsorte zufließt.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder einzelnen Meßmulde (I, II, III, IV) eine Luftzuführung (1, 2, 3, 4) angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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