DE249264C - - Google Patents
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- DE249264C DE249264C DENDAT249264D DE249264DA DE249264C DE 249264 C DE249264 C DE 249264C DE NDAT249264 D DENDAT249264 D DE NDAT249264D DE 249264D A DE249264D A DE 249264DA DE 249264 C DE249264 C DE 249264C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H17/00—Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
- A63H17/26—Details; Accessories
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JHk 249264 -KLASSE 77/. GRUPPE
gesteckte Zunge gebildet wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Klappsitz für Spielzeuge, welcher in zweifacher Richtung
beweglich ist und aus der offenen oder Gebrauchsstellung nicht nur aufgeklappt, sondem
aus der aufgeklappten Stellung dann auch noch um 90 ° seitlich umgelegt und dadurch
an die Wandung, an welcher der Sitz befestigt ist, flach angelegt werden kann. Der
Klappsitz ist hauptsächlich für Spielzeugautomobile oder sonstige Spielfahrzeuge bestimmt
und soll die in wirklichen Fahrzeugen bekannten Klappsitze nachahmen. Die mechanischen
Einrichtungen der wirklichen, gebrauchsfähigen Klappsitze würden aber bei
!5 Spielzeugen viel zu kostspielig in der Herstellung
sein, und die zu lösende Aufgabe besteht deshalb darin, einen in doppelter Richtung
je um etwa 900 drehbaren Klappsitz mit den einfachsten Mitteln, ohne besondere
Gelenke, Drähte usw. in leicht zu handhabender Weise einzurichten. Bei der Lösung
dieser Aufgabe gemäß der Erfindung wird die bekannte vereinfachte Scharnieranordnung für
zwei gegeneinander klappbare Teile benutzt, bei der eine Zunge des einen Teils in einen
Schlitz des andern Teils gesteckt wird.
Die Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel einen Automobilwagen in Fig. 1 in Oberansicht
dar, wobei zwei Klappsitze der einen Wagenseite gebrauchsfertigjaüfgeschlagen, die beiden
andern Sitze der andern Wagenseite seitlich an die Wand des Wagenkastens zusammengeklappt
sind.
Fig. 2 und 3 zeigen den Sitz in Seitenansicht, zusammengeklappt und geöffnet, in
größerem Maßstabe,
Fig. 4 zeigt den Sitz geöffnet in schaubildlicher Darstellung, in noch größerem Maßstabe.
An der Seitenwand des Wagenkastens ist für jeden Sitz ein flaches, kastenförmiges Gestell
α befestigt, an dessen, von der inneren Wagenseite ein wenig abstehender Vorderwand
unten ein Arm b, die an sich bekannte, für den vorliegenden Zweck aber entsprechend
ausgebildete Zunge, in der Ebene dieser Vorderwand vorspringt. Die an einer Seite mit
aufgebogenem Rande ti versehene Sitzfläche c des Sitzes hat in dem zwischen der Sitzfläche
und dem Rand ti gebildeten Winkel einen Schlitz e, in den der Arm b eingreift, wie in
Fig. 4 dargestellt ist. Die hakenförmige Umbiegung b' des Armes b greift unter die Sitzfläche
und dient ihr als Stützpunkt. Aus der Wandung des Wagenkastens kann außerdem ein Haken oder eine Zunge d vorspringen,
um von oben über den Rand ti des Sitzes c, nahe an dessen Vorderkante, zu
greifen und einen Gegenhalt gegen Überkippen zu bieten. Die Rückenlehne f des
Sitzes ist mittels gewöhnlichen Scharniers oder in der bereits genannten und für die Erfindung
benutzten Scharnierverbindung an den Sitz c angelenkt, auf den sie flach niedergelegt
werden kann.
Drückt man nun den Sitz c aus der Stel-
Claims (1)
- lung der Fig. 4 vorn etwas herab, um den Rand c' aus dem Haken d auszulösen, so läßt sich der Schlitz c mit dem Rückenteil f auf dem im Schlitze e geführten, bogenförmigen Arm b in die senkrechte oder annähernd senkrechte Stellung verschieben und nimmt alsdann etwa die Stellung ein, wie die Lehne f in Fig. 4. Der Rand c' des Sitzes c schiebt sich dabei in das Innere des kastenförmigen Gestells α hinein und bildet einen Gegenhalt an der inneren Wandung des Kastens. In dieser aufgerichteten Stellung läßt sich nun der Sitz c, vermöge des Schlitzes e in seiner Kante, um den Arm b um 90 ° drehen und in die durch Fig. 2 gezeigte Stellung, parallel zum Kasten a, an dessen Wandung flach anlegen, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Man kann aber auch ebensogut den Sitz c aus der offenen Stellung (Fig. 4), nachdem die Lehne f mit ihm flach zusammengelegt worden ist, zuerst um den Arm b schwingen und in die Stellung parallel zum Kasten α aufklappen und danach Sitz und Lehne in ihrer zum Kasten α parallelen Lage in die in Fig. 2 gezeigte Stellung neben dem Kasten α drehen.Pate ν T-A ns PRU ch:Klappsitz für Spielzeuge, bei dem das Scharnier durch eine in einen Schlitz gesteckte Zunge gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (b) so verlängert ist, daß der Sitz nicht nur um die Zunge geklappt, sondern auch durch Verschieben des Schlitzes auf der Zunge gedreht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249264C true DE249264C (de) |
Family
ID=507902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249264D Active DE249264C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249264C (de) |
-
0
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