DE249229C - - Google Patents
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- DE249229C DE249229C DENDAT249229D DE249229DA DE249229C DE 249229 C DE249229 C DE 249229C DE NDAT249229 D DENDAT249229 D DE NDAT249229D DE 249229D A DE249229D A DE 249229DA DE 249229 C DE249229 C DE 249229C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
- B08B9/22—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by soaking alone
- B08B9/24—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by soaking alone and having conveyors
- B08B9/26—Rotating conveyors
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 647>. GRUPPE
Flasclieneinweichmaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Flaschenein-, weichmaschine für Einzelilaschen, und zwar
insbesondere eine solche mit in einem in inehrere Abteilungen geteilten Gehäuse umlaufender,
die Flaschen eintauchender und aushebender Fächertrommel, die in Zusammenwirkung
mit einer sie umgebenden schraubenförmigen Führungsrippe die Flaschen in ununterbrochenem Gange durch die Maschine
ίο führt.
Gegenüber bekannten Flascheneinweichmaschinen dieser Art ist die der vorliegenden
Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen einzeln mit ihren Halsteilen in durch
radiale Bleche der Fächertrommel gebildeten Abteilungen ruhen, während ihr unterer Teil
von der schraubenförmigen Führungsrippe umfaßt wird. Gegenüber den bekannten Maschinen,
bei welchen die einzelnen Flaschen durch Kloben umfaßt werden, die seitlich besonders
profiliert sind und außen durch Umfangsbleche verbunden sind, wobei die Abführung
über die seitlichen Vorsprünge der die Flaschen umfassenden Kloben durch
schräge Finger oder Leitbleche erfolgt, findet durch die vorstehend gekennzeichnete Ausbildung
eine vollständig freie Führung der Flaschen ohne eine seitliche Umfassung der Flaschen statt, wodurch die Flaschen geschont
werden und die Betriebssicherheit erhöht wird.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. ι eine teilweise abgebrochene Endansicht der Maschine und in ·
Fig. ι eine teilweise abgebrochene Endansicht der Maschine und in ·
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Mitte, während
Fig. 3 eine Draufsicht ist.
Ein zylindrisches, liegendes, horizontal geteiltes Gefäß ι trägt an seinem Mantel innen
eine Anzahl ringförmiger Führungsrippen 2, welche um die Stärke einer Flasche voneinander
entfernt auf dem größten Teil des Zylinderumfanges in Ebenen rechtwinklig zur Zylinderachse liegen, und deren radiale Höhe
nahezu gleich der halben Höhe einer Flasche ist. In diesem durch zwei Böden 3 geschlossenen Hohlzylinder sind einige, z. B. drei Zwischenwände
4 rechtwinklig zur Achse eingebaut, und auf einer durch die Zwischenwände 4 hindurchgehenden horizontalen Mittelwelle 5
sind zwischen diesen Teilwänden Treibscheiben 6 von zylindrischem Umfang aufgekeilt
und mit einer großen Anzahl von radialen Blechen 7 besetzt, welche bis nahe an die
Führungsrippen 2 reichen und für jede Zwischenwand 4 eine kurze Unterbrechung aufweisen.
Nahe dem obersten Teil des zylindrischen Gefäßes sind die senkrechten Führungsrippen
2 und die dazwischen liegenden Ringkanäle 37 unterbrochen und sämtlich um eine Rippenteilung schräg (bei 9, Fig. 3) bis zur
nächsten senkrechten Führungsrippe bzw. einem der Gefäßböden übergeführt, so daß
durch die senkrechten Führungsrippen 2 mit den schrägen Übergangsrippen ein schraubenförmiger
Führungskanal durch die ganze Maschinenlänge entsteht. An den Übergangsstellen ist auch die äußere Zylinderwand
durch einen leicht aufklappbaren Deckel 8 unterbrochen, welcher sowohl die Umfangsringkanäle
37 als auch die Längskanäle 36 der Fächerwalze 15 zugänglich macht.
Zu beiden Seiten des Gefäßumfangteiles, in welchem die schrägen Kanäle 9 (Fig. 3), und der Deckel 8 eingebaut sind, befinden sich in den festen Außenböden 3 des Gefäßes öffnungen 10 und 32, die vom inneren Umfang des Gefäßes bis nahe an den zylindrischen Umfang der Fächerwalze 15 reichen und sowohl die Stirnenden der Fächerkanäle 36 (Fig. 1) zum größten Teil als auch die schrägen Umfangskanäle 9 freilassen. Die Zwischenwände 4 ragen bis auf etwa 3/4 der lichten Höhe . des Gefäßes 1 herauf, bis dahin, wo die Umfangskanäle beginnen schräg zu verlaufen.
Zu beiden Seiten des Gefäßumfangteiles, in welchem die schrägen Kanäle 9 (Fig. 3), und der Deckel 8 eingebaut sind, befinden sich in den festen Außenböden 3 des Gefäßes öffnungen 10 und 32, die vom inneren Umfang des Gefäßes bis nahe an den zylindrischen Umfang der Fächerwalze 15 reichen und sowohl die Stirnenden der Fächerkanäle 36 (Fig. 1) zum größten Teil als auch die schrägen Umfangskanäle 9 freilassen. Die Zwischenwände 4 ragen bis auf etwa 3/4 der lichten Höhe . des Gefäßes 1 herauf, bis dahin, wo die Umfangskanäle beginnen schräg zu verlaufen.
Bis an diese Höhe ist das Gefäß außen ao wasserdicht ausgeführt. Die untere Hälfte 11
(Fig. 1) ist außerhalb des abnehmbaren Oberteiles 12 bis zu dieser Höhe heraufgeführt.
Nach Abhebung des Oberteiles 12 zwischen den feststehenden Stirnböden 3. Herausziehen
25; des Antriebsrades 13 und Herausnahme der von außen eingeschraubten Lager 14 für die
Walzenwelle 5 kann die "ganze Fächerwalze 15 mit Antriebskranz 16 mit den von ihr durchdrungenen Zwischenwänden 4 nach oben herausgehoben
werden, da die Zwischenwände 4 ebenso wie die Ringrippen. 2 nur in eingedrehten Nuten des zylindrischen Mantels
gehalten werden.
Die einzelnen radialen Bleche 7 der Fächer-(35
walze 15 stehen so weit voneinander, daß ; die mit dem Kopfende annähernd nach der
; Walzenmitte eu eingestellten Flaschen in jeder Lage bequem drehbar beweglich sind, ohne
; irgendwie zu klemmen. Auf dem der Walzen- ; 40 mitte abgekehrten Teile sind die Bleche 7 mit
einer glatten Leiste 17 aus Hartholz o. dgl. ; besetzt, welche durch Umfassen unter den
{ stärksten Teil der Flaschen verhindert, daß dieselben zu weit zwischen die Fächer der
45 umlaufenden Walze hineinrutschen.
\ Der zweite zwischen den Zwischenwänden 4
\ Der zweite zwischen den Zwischenwänden 4
; des Gefäßes befindliche Raum ist durch einen ; Anguß an die Zylinderwand nach außen erweitert,
trägt zunächst der an dieser Stelle ' 50 mit einer gelochten Blechplatte 18 (Fig. 1)
abgedeckten Zylinderwand eine Reihe von Heizrohren 19 für die Warmerhaltung der
Flüssigkeit und endet in einem stehenden, oben offenen und unten vertieften rechteckigen
Kanal 20 mit seitlichem Zugangsdeckel. In dem horizontalen Teil dieser Erweiterung
ist eine Wasserzirkulationsvorrichtung angeordnet.
Im unteren Teile des Gefäßes tragen die j inneren Zylinderwandungen zwischen den
Ringblechen 2 und Trennungswänden 4 mehrere vertiefte Nuten 28, welche den von den
Flaschen sich loslösenden Sand und Schlamm aufnehmen können, ohne daß derselbe mit
den Flaschen vorwärts geschoben wird. Unter dem Gefäße sind an dessen Außenmantel so
viel horizontale Rohre 29 angegossen, als der Zylinder Abteilungen zwischen den Trennungswänden
4 hat. Jedes dieser Rohre 29 ist durch eingegossene Schlitzöffnungen 30 mit den Schlammrinnen und dem Inneren
einer Abteilung verbunden und durch je ein leicht zu lüftendes Ventil 31 (Fig. 2) sowohl
abzulassen als auch zu durchstoßen, zum Zwecke bequemer Entfernung von Sand usw.
aus der Maschine.
Der .Arbeitsgang ist der folgende:
Das Gefäß wird bis nahe zur Höhe der Außenränder, also fast drei Vierteln der inneren
Höhe mit verschiedenen Wässern gefüllt. Bei vier Abteilungen kommt in die erste Abteilung
lauwarmes Wasser, in die zweite Abteilung heißes Wasser oder Lauge, in die dritte reines
warmes und in die letzte Abteilung reines kaltes Wasser. Die verschiedenen Wässer der
Abteilungen werden von Zeit zu Zeit oder allmählich im Gegenstrom erneuert.
Durch die Stirnwandöffnung (Fig. 2), an der Aufgabeseite werden -während des Umlaufes
der Fächerwalze in die vor dem ersten Zwischenring des Mantels sich zeigenden, oben
ganz und unten bis etwa ein Drittel der Fächerhöhe freien Zellen die einzelnen Flaschen in
rascher Folge mit dem Hals nach unten eingestellt und von der Fächerwalze mitgenommen,
während die Bodenhälften der Flaschen zwischen der inneren Stirnwandfläche und der
ersten Ringrippe 2 zunächst ohne jede achsiale Verschiebung gleiten.
Während der langsamen Umdrehung durch too das Vorweichwasser füllen sich die Flaschen,
welche allseitig geführt sind und nicht aufschwimmen können. -Erst wenn sie beim
Wiederhochkommen aus dem Wasser auftauchen, kufen sie aus und treten gleich darauf 105.
durch die schrägen Teile 9 der Umfangskanäle, sich in der Fächerwalze 15 parallel der Achse
fortschiebend, in den zweiten Ringkanal, füllen sich und entleeren sich während mehrerer
Umgänge in jeder Wasserabteilung bis sie in den schrägen Kanälen 9 über die nächste
Zwischenwand nach der folgenden Abteilung gelangen.
Das Ausgießen der Flaschen erfolgt zum Teil während der Verschiebung derselben'nach
dem nächsten Ringkanal bzw. nach der nächsten Abteilung. Um zu verhindern, daß Wasser von einer Abteilung nach der folgenden
übergeschüttet wird, sind an den Scheidewänden 4 oben schräge Rückführungsbleche 33
bis unter den benachbarten Ringkanal der nächsten Abteilung reichend angebracht, so
daß auch das aus jeder Flasche zuletzt auslaufende Wasser wieder in die Abteilung zurückgelangt,
aus der es gekommen ist.
Der Umstand, daß der Apparat dauernd im Gange bleiben kann, gestattet ununterbrochenes
Einstellen von Flaschen und Wegnehmen der gereinigten und im letzten Wasser gekühlten Flaschen.
Für den Fall, daß an der Ausgangsseite 32 die austretenden Flaschen nicht rechtzeitig
abgenommen werden, fallen dieselben einzeln nacheinander auf ein schräg befestigtes,
unten horizontal ausgespanntes Segeltuch 34, welches zunächst Aufschlag und Bruch verhindert.
Damit beim Einstellen der Flaschen in den Apparat kein Arbeiter mit den Fingern zu
Schaden kommen kann, ist vor der Eingangskante an der festen Stirnwand eine Bürste 35
(Fig. 1) mit langen steifen und harten Borsten angebracht, welche die Flaschen am Wiederherausfallen
hindert und den Arbeiter zum Wegnehmen der Hand veranlaßt, ehe eine
Gefahr eintritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Flascheneinweichmaschine mit in einem in mehrere Abteilungen geteilten Gehäuse umlaufender, die Flaschen eintauchender und aushebender Fächertrommel, die in Zusammenwirkung mit einer sie umgebenden schraubenförmigen Führungsrippe die Flaschen in ununterbrochenem Gange durch die Maschine führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen einzeln mit ihren Hals- ' teilen in durch radiale Bleche (7) der Fächertrommel gebildeten Abteilungen ruhen, während ihr unterer Teil von der schraubenförmigen Führungsrippe umfaßt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249229C true DE249229C (de) |
Family
ID=507872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249229D Active DE249229C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249229C (de) |
-
0
- DE DENDAT249229D patent/DE249229C/de active Active
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