DE249089C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/20—Pin insulators
- H01B17/22—Fastening of conductors to insulator
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249089 KLASSE 21 c. GRUPPE
in BIRMINGHAM, Engl.
verhindernde Stellung einnehmen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Halten von elektrischen Leitungsdrähten
an Isolatoren, bei der die Fallhebel einerseits selbsttätig eine Stellung einnehmen,
welche die unbeabsichtigte Entfernung des Drahtes vom Isolator verhindern, andererseits aber auch eine Bewegung auszuführen
vermögen, welche das Einbringen oder die Entfernung des Drahtes ermöglicht.
ίο Eine derartige Vorrichtung ist bereits bekannt.
Bei der bekannten Einrichtung, bei welcher die Fallhebel in einer in der Längsrichtung
des Leitungsdrahtes liegenden Ebene schwingbar sind, liegt aber der Übelstand vor,
daß auch zum Aufbringen des Leitungsdrahtes auf den Isolator eine Beeinflussung der Fallhebel
mittels eines Werkzeuges erforderlich ist, wobei das Werkzeug selbst eben infolge
der vorerwähnten Anordnung der Fallhebel
20. bei der bekannten Vorrichtung eine Drehbewegung auszuführen imstande sein muß.
Die vorstehend hinsichtlich der bekannten Vorrichtung erwähnten Übelstände vermeidet
nun der Gegenstand der Erfindung durch eine eigenartige, von derjenigen der bekannten
Vorrichtung durchaus verschiedene Anordnung der Fallhebel, die darin zu erblicken ist, daß
die Fallhebel in einer senkrecht zur Richtung des Leitungsdrahtes befindlichen Ebene angeordnet
und demzufolge auch senkrecht zu der Längsrichtung des Drahtes beweglich sind, wobei im übrigen die betreffenden Fallhebel
in der Ein- oder aber in der Mehrzahl vorgesehen sein können. Zweckmäßig werden die
Fallhebel als Winkelhebel ausgebildet, deren einer Arm, welcher nicht mit dem Leitungsdraht
in Berührung kommt, ein gegebenenfalls gleich als Anschlag dienendes Gegengewicht
aufweisen kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der
Erfindung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Fig. 1 ist die Seitenansicht
eines Isolators, an welchem zu beiden Seiten Fallhebel angeordnet sind, welche für gewöhnlich oberhalb einer im Isolatorkopf
vorgesehenen Rinne zusammenstoßen. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Isolator
nach Fig. i in der Stellung der Fallhebel, bei welcher der Leitungsdraht gerade eingebracht
wird.
Fig. 3 und 4 stellen in Stirn- und Seitenansicht einen Isolator gemäß der Erfindung
dar, bei welchem die Fallhebel paarweise an jedem Ende der Tragrinne in dem Isolatorkopf angeordnet
sind.
Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform des Isolators gemäß der Erfindung
in Stirn- und Seitenansicht mit nur einem Fallhebel.
Fig. 7 und 8 stellen in Stirn- und Seiten-
ansieht ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, dessen Ständer,
welcher den Fallhebel zu tragen hat, mit dem Isolator aus einem Stück besteht. Fig. 9 ist
eine der Fig. 7 ähnliche Ansicht, welche den Fallhebel derart nach der einen Seite fortgeschwungen
zeigt, daß der Leitungsdraht in seinen Sitz eingebracht werden kann.
Was zunächst die Ausführungsform gemäß Fig. ι und 2 der Zeichnung anlangt, so ist
der dort dargestellte Isolator so eingerichtet, daß er z. B. Bänder oder Klemmen b aufnehmen
kann, welche in bekannter Weise an dem Isolatorkörper angebracht werden. Das Klemmband
b ist mit — gewöhnlich zwei — aufrechten Ständern oder Trägern e versehen,
deren obere Enden über den Draht f herüberreichen, der in einer am Kopf des Isolators a
vorgesehenen Rinne g Lagerung findet. Die oberen Enden der Ständer e, e liegen hierbei
einander diametral gegenüber und dienen dazu, drehbar an ihnen angelenkte Fallhebel k zu
tragen, deren innere Enden nach der Mittellinie zu abgeschrägt sind, so daß sie in geschlossener
Stellung auf dem elektrischen Leitungsdraht f ruhen und dort selbst entweder
aneinanderstoßen oder ineinandergreifen. Die anderen Enden dieser Fallhebel h sind bei m
mit Gewichten versehen und so eingerichtet, daß ihr Gewicht das Bestreben hat, die einander
zugekehrten Hebelenden in die soeben erwähnte Stellung oberhalb des elektrischen
Leitungsdrahtes zu bringen (Fig. 1).
Die die Gegengewichte m tragenden Teile sind derart seitwärts verlängert, daß sie sich
gegen die äußeren Flächen der Ständer e legen können, so daß diese einen Anschlag
für die Fallhebel bilden.
Wenn der Draht f von dem Isolator a abgenommen werden soll, werden die beiden gewichtsbelasteten
äußeren Arme m der Hebel k angehoben, wodurch ihre einander zugekehrten
inneren Arme sich so weit voneinander entfernen, daß der Leitungsdraht zwischen ihnen hindurchgeführt werden kann, wie dies
in Fig. 2 veranschaulicht ist. Um dagegen den Leitungsdraht auf dem Isolator anzubringen,
braucht man ihn nur von oben her zwischen die Ständer β einzuführen, wobei das Gewicht
des Leitungsdrahtes die beiden einander zugekehrten Enden der Fallhebel h auseinanderbewegt.
Zum Einlegen des Drahtes braucht man also die Hebel h nicht besonders von
Hand oder mittels eines besonderen Werkzeuges zu beeinflussen, da eben das Gewicht
des Drahtes das Auseinanderdrücken der Hebel besorgt. Nach dem Einbringen kann der
Draht aber nicht wieder entfernt werden, ohne daß eine Beeinflussung der Hebel h in der
oben beschriebenen Weise stattfindet.
Bei der in Fig. 3 und 4 veranschaulichten Ausführungsform sind zwei Paar Hebel h vorgesehen,
welche von dem Klemmband b getragen werden, wobei an jedem Ende der im Isolatorkopf vorgesehenen Rinne g ein Hebelpaar
vorgesehen ist. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, in welcher Weise die Gewichte m verlängert
sind, so daß sie mit den Tragarmen e als Anschläge arbeiten.
Von den beschriebenen Ausführungsformen unterscheidet sich die in Fig. 5 und 6 dargestellte
dadurch, daß nur ein einziger Fallhebel h vorgesehen ist, dessen Bewegung in
der einen Richtung durch die Schulter n, in der anderen Richtung aber durch den Vorsprung
0 auf dem anderen Hebelende begrenzt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7, 8 und g ist der Schlitz oder die Tragrinne g im
Isolatorkopf etwas anders ausgebildet, und fernerhin ist der Träger e zur Aufnahme des
Fallhebels mit dem Isolator aus einem Stück hergestellt, wobei er selbst durch einen in
dem Fallhebel vorgesehenen Ausschnitt hindurchreicht. Bei dieser Ausführungsform wird
der Anschlag für den Fallhebel, wenn dieser in seine Schlußstellung fällt (Fig. 7), von einem
Vorsprung p gebildet, auf den sich das schwerere Ende des Hebels legt. Nach der anderen
Richtung hin, d. h. wenn der Hebel in die Offenstellung gebracht wird (Fig. 9), findet
eine Bewegungsbegrenzung durch Vorsprünge q an dem Träger e statt, indem bei dieser Bewegung
das andere Ende des Hebels gegen diese Vorsprünge q stößt.
Es können bei jeder der vorher beschriebenen Ausführungsformen noch eine oder mehrere
Federn vorgesehen sein, um die Tätigkeit des Gewichtes m zu unterstützen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Festhalten von elektrischen Leitungsdrähten auf Isolatoren,
bei welcher ein oder mehrere Fallhebel selbsttätig eine die unbeabsichtigte Entfernung
des Drahtes verhindernde Stellung einnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel in einer senkrecht zur Richtung
des Leitungsdrahtes liegenden Ebene schwingen.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der oder die Hebel als Winkelhebel ausgebildet, an Bügeln an dem Isolatorkopf angeordnet
und an ihren rückwärtigen Enden mit einem Gegengewicht versehen sind, so daß die beim Einführen des Drahtes zurückgedrückten
Hebel selbsttätig über die Rinne am Isolatorkopf so bewegt werden, daß sie den Draht nach oben hin abdecken und
festhalten, wobei das Gewicht als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung der Fallhebel
dienen kann.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Winkelhebel an einer aus dem Material des Isolators selbst gebildeten Zunge drehbar angeordnet ist und die zur
Aufnahme des Leitungsdrahtes dienende Rinne (g) durch einen Einschnittt in die
betreffende Zunge gebildet wird (Fig. 7 bis 9).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249089C true DE249089C (de) |
Family
ID=507743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249089D Active DE249089C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249089C (de) |
-
0
- DE DENDAT249089D patent/DE249089C/de active Active
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