DE249089C - - Google Patents

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DE249089C
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levers
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lever
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators
    • H01B17/22Fastening of conductors to insulator

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249089 KLASSE 21 c. GRUPPE
in BIRMINGHAM, Engl.
verhindernde Stellung einnehmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Halten von elektrischen Leitungsdrähten an Isolatoren, bei der die Fallhebel einerseits selbsttätig eine Stellung einnehmen, welche die unbeabsichtigte Entfernung des Drahtes vom Isolator verhindern, andererseits aber auch eine Bewegung auszuführen vermögen, welche das Einbringen oder die Entfernung des Drahtes ermöglicht.
ίο Eine derartige Vorrichtung ist bereits bekannt. Bei der bekannten Einrichtung, bei welcher die Fallhebel in einer in der Längsrichtung des Leitungsdrahtes liegenden Ebene schwingbar sind, liegt aber der Übelstand vor, daß auch zum Aufbringen des Leitungsdrahtes auf den Isolator eine Beeinflussung der Fallhebel mittels eines Werkzeuges erforderlich ist, wobei das Werkzeug selbst eben infolge der vorerwähnten Anordnung der Fallhebel
20. bei der bekannten Vorrichtung eine Drehbewegung auszuführen imstande sein muß.
Die vorstehend hinsichtlich der bekannten Vorrichtung erwähnten Übelstände vermeidet nun der Gegenstand der Erfindung durch eine eigenartige, von derjenigen der bekannten Vorrichtung durchaus verschiedene Anordnung der Fallhebel, die darin zu erblicken ist, daß die Fallhebel in einer senkrecht zur Richtung des Leitungsdrahtes befindlichen Ebene angeordnet und demzufolge auch senkrecht zu der Längsrichtung des Drahtes beweglich sind, wobei im übrigen die betreffenden Fallhebel in der Ein- oder aber in der Mehrzahl vorgesehen sein können. Zweckmäßig werden die Fallhebel als Winkelhebel ausgebildet, deren einer Arm, welcher nicht mit dem Leitungsdraht in Berührung kommt, ein gegebenenfalls gleich als Anschlag dienendes Gegengewicht aufweisen kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Fig. 1 ist die Seitenansicht eines Isolators, an welchem zu beiden Seiten Fallhebel angeordnet sind, welche für gewöhnlich oberhalb einer im Isolatorkopf vorgesehenen Rinne zusammenstoßen. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Isolator nach Fig. i in der Stellung der Fallhebel, bei welcher der Leitungsdraht gerade eingebracht wird.
Fig. 3 und 4 stellen in Stirn- und Seitenansicht einen Isolator gemäß der Erfindung dar, bei welchem die Fallhebel paarweise an jedem Ende der Tragrinne in dem Isolatorkopf angeordnet sind.
Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform des Isolators gemäß der Erfindung in Stirn- und Seitenansicht mit nur einem Fallhebel.
Fig. 7 und 8 stellen in Stirn- und Seiten-
ansieht ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, dessen Ständer, welcher den Fallhebel zu tragen hat, mit dem Isolator aus einem Stück besteht. Fig. 9 ist eine der Fig. 7 ähnliche Ansicht, welche den Fallhebel derart nach der einen Seite fortgeschwungen zeigt, daß der Leitungsdraht in seinen Sitz eingebracht werden kann.
Was zunächst die Ausführungsform gemäß Fig. ι und 2 der Zeichnung anlangt, so ist der dort dargestellte Isolator so eingerichtet, daß er z. B. Bänder oder Klemmen b aufnehmen kann, welche in bekannter Weise an dem Isolatorkörper angebracht werden. Das Klemmband b ist mit — gewöhnlich zwei — aufrechten Ständern oder Trägern e versehen, deren obere Enden über den Draht f herüberreichen, der in einer am Kopf des Isolators a vorgesehenen Rinne g Lagerung findet. Die oberen Enden der Ständer e, e liegen hierbei einander diametral gegenüber und dienen dazu, drehbar an ihnen angelenkte Fallhebel k zu tragen, deren innere Enden nach der Mittellinie zu abgeschrägt sind, so daß sie in geschlossener Stellung auf dem elektrischen Leitungsdraht f ruhen und dort selbst entweder aneinanderstoßen oder ineinandergreifen. Die anderen Enden dieser Fallhebel h sind bei m mit Gewichten versehen und so eingerichtet, daß ihr Gewicht das Bestreben hat, die einander zugekehrten Hebelenden in die soeben erwähnte Stellung oberhalb des elektrischen Leitungsdrahtes zu bringen (Fig. 1).
Die die Gegengewichte m tragenden Teile sind derart seitwärts verlängert, daß sie sich gegen die äußeren Flächen der Ständer e legen können, so daß diese einen Anschlag für die Fallhebel bilden.
Wenn der Draht f von dem Isolator a abgenommen werden soll, werden die beiden gewichtsbelasteten äußeren Arme m der Hebel k angehoben, wodurch ihre einander zugekehrten inneren Arme sich so weit voneinander entfernen, daß der Leitungsdraht zwischen ihnen hindurchgeführt werden kann, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist. Um dagegen den Leitungsdraht auf dem Isolator anzubringen, braucht man ihn nur von oben her zwischen die Ständer β einzuführen, wobei das Gewicht des Leitungsdrahtes die beiden einander zugekehrten Enden der Fallhebel h auseinanderbewegt. Zum Einlegen des Drahtes braucht man also die Hebel h nicht besonders von Hand oder mittels eines besonderen Werkzeuges zu beeinflussen, da eben das Gewicht des Drahtes das Auseinanderdrücken der Hebel besorgt. Nach dem Einbringen kann der Draht aber nicht wieder entfernt werden, ohne daß eine Beeinflussung der Hebel h in der oben beschriebenen Weise stattfindet.
Bei der in Fig. 3 und 4 veranschaulichten Ausführungsform sind zwei Paar Hebel h vorgesehen, welche von dem Klemmband b getragen werden, wobei an jedem Ende der im Isolatorkopf vorgesehenen Rinne g ein Hebelpaar vorgesehen ist. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, in welcher Weise die Gewichte m verlängert sind, so daß sie mit den Tragarmen e als Anschläge arbeiten.
Von den beschriebenen Ausführungsformen unterscheidet sich die in Fig. 5 und 6 dargestellte dadurch, daß nur ein einziger Fallhebel h vorgesehen ist, dessen Bewegung in der einen Richtung durch die Schulter n, in der anderen Richtung aber durch den Vorsprung 0 auf dem anderen Hebelende begrenzt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7, 8 und g ist der Schlitz oder die Tragrinne g im Isolatorkopf etwas anders ausgebildet, und fernerhin ist der Träger e zur Aufnahme des Fallhebels mit dem Isolator aus einem Stück hergestellt, wobei er selbst durch einen in dem Fallhebel vorgesehenen Ausschnitt hindurchreicht. Bei dieser Ausführungsform wird der Anschlag für den Fallhebel, wenn dieser in seine Schlußstellung fällt (Fig. 7), von einem Vorsprung p gebildet, auf den sich das schwerere Ende des Hebels legt. Nach der anderen Richtung hin, d. h. wenn der Hebel in die Offenstellung gebracht wird (Fig. 9), findet eine Bewegungsbegrenzung durch Vorsprünge q an dem Träger e statt, indem bei dieser Bewegung das andere Ende des Hebels gegen diese Vorsprünge q stößt.
Es können bei jeder der vorher beschriebenen Ausführungsformen noch eine oder mehrere Federn vorgesehen sein, um die Tätigkeit des Gewichtes m zu unterstützen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Festhalten von elektrischen Leitungsdrähten auf Isolatoren, bei welcher ein oder mehrere Fallhebel selbsttätig eine die unbeabsichtigte Entfernung des Drahtes verhindernde Stellung einnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel in einer senkrecht zur Richtung des Leitungsdrahtes liegenden Ebene schwingen.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Hebel als Winkelhebel ausgebildet, an Bügeln an dem Isolatorkopf angeordnet und an ihren rückwärtigen Enden mit einem Gegengewicht versehen sind, so daß die beim Einführen des Drahtes zurückgedrückten Hebel selbsttätig über die Rinne am Isolatorkopf so bewegt werden, daß sie den Draht nach oben hin abdecken und
festhalten, wobei das Gewicht als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung der Fallhebel dienen kann.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Winkelhebel an einer aus dem Material des Isolators selbst gebildeten Zunge drehbar angeordnet ist und die zur Aufnahme des Leitungsdrahtes dienende Rinne (g) durch einen Einschnittt in die betreffende Zunge gebildet wird (Fig. 7 bis 9).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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