DE248773C - - Google Patents

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DE248773C
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DE
Germany
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brake
loom
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swingable
release rod
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Expired
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DENDAT248773D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/02General arrangements of driving mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausführungsform der durch das Patent 208514 geschützten Einrichtung zum Anhalten der freifallenden Lade an jeder beliebigen Stelle ihrer Fallbewegung bei aus welchem Grunde immer erfolgender Abstellung des Webstuhlantriebes.
Diese Ausführungsform bildet eine rein mechanische Lösung der gestellten Aufgabe, und sie kann zugleich dazu benutzt werden, die Lade mit beliebig verminderter Schlagwirkung auf den letzteingetragenen Schuß auffallen zu lassen.
Das Wesen der neuen Ausführungsform liegt in der Anordnung von schwingbar gelagerten Bremsflächen in Nähe der Lade oder eines von ihr getragenen oder mit ihr verbundenen Teiles, die von der Ausrückstange für den Antrieb so beeinflußt werden können, daß sie die Lade entweder gänzlich stillsetzen oder deren Bewegungsenergie entsprechend der gewünschten verminderten Schlagwirkung abbremsen.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstarid in Fig. 1 in Längsseitenansieht und in Fig. 2 in Draufsicht, während Fig. 3 einen Einzelteil in Vorderansicht mit teilweisem Schnitt darstellt.
Auf der Ladenantriebswelle 5 sitzt in der bereits im Hauptpatent beschriebenen Art der zweiarmige Ladenantriebshebel 6, 9, der durch die Zugstange 10 mit der Lade 11 gekuppelt
ist. Beiderseits des Webstuhlgestelles sind um feststehende Zapfen α zwei Bremshebel b gelagert, die bis nahe an die an der Vorderseite des Webstuhles gelagerte Ausrückstange 18 heranreichen und auf der Oberseite Bremsleisten c tragen, über welche ein von der Lade 11 getragener oder mit ihr verbundener Teil d oder die beiden Enden des Laden balkens selbst hinwegstreichen.
Das Vorderende jedes der beiden Bremshebel b ruht auf dem freien Ende des einen Armes f eines um einen Zapfen e schwingbaren Winkelhebels f, g, dessen anderer Arm im Bereiche der Druckfläche h eines auf der in diesem Falle drehbar gelagerten Ausrückstange sitzenden Hubdaumens i liegt.
Nach der dargestellten Ausführungsform ist an der Unterseite des Ladenbalkens ein Winkel d befestigt, der mit einer Nut m die Leiste c des Bremshebels b übergreift (Fig. 3).
Nut und Leiste sind zweckdienlich keilförmig ausgebildet, um eine gute Bremswirkung zu erzielen. Wenngleich das einseitig wirkende Gewicht der Bremshebel b zu deren Rückführung in die unwirksame Lage vollkommen ausreicht, kann gewünschtenfalls auch eine Rückzugfeder k angeordnet werden.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist aus der Zeichnung klar ersichtlich.
Wird die Ausrückstange 18 so verdreht, daß die Hubdaumen i in die in vollen Linien
*) Frühere Zusatzpatente: 227645, 227646.
gezeichnete Stellung gelangen, so drücken letztere die Arme g der Winkelhebel f, g nach abwärts, und die Arme f heben dadurch die Bremshebel b so, daß die Lade bzw. die von ihr getragenen Bremsteile mit der Nut m auf die Bremsleisten c auflaufen, wodurch die Lade je nach Maßgabe des von der Größe der Verdrehung der Ausrückstange abhängigen Bremsdruckes entweder gesperrt wird oder
ίο langsam unter Verminderung der Schlagwirkung abgleitet und mehr oder weniger sanft auf den Schuß auffällt.
Dieses letzterwähnte sanfte Aufschlagen der Lade auf den letzteingetragenen Schuß wird stets dann notwendig sein, wenn es sich um Drahtwebstühle handelt, bei welchen jeder Schuß außer dem kräftigen Hauptschlag noch einen kurzen schwächeren Nachschlag erhält und der Webstuhl aus irgendwelchem Grunde vor Ausführung des Nachschlages abgestellt wird, da dann der Nachschlag vor Ingangsetzung des Stuhles nachgetragen werden muß, um eine Rippenbildung im Gewebe zu vermeiden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Webstuhl mit freifallender Lade nach Patent 208514, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Webstuhles schwingbare Bremsschienen (b) angeordnet sind, welche von der Ausrückstange des Antriebes derart verstellt werden können, daß die Lade selbst oder von derselben getragene oder mit ihr verbundene Teile auf diese Bremsschienen auflaufen und letztere die Schlagwirkung der Lade abbremsen, so daß dieselbe vollständig festgelegt wird oder nur mit verminderter Schlagwirkung auf den letzteingetragenen Schuß auffallen kann.
  2. 2. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der schwingbaren Bremshebel auf dem einen Arm (f) von im Scheitel schwingbar gelagerten Winkelhebeln (f, g) aufruhen, deren zweite Arme (g) an der Druckfläche (h) von auf der drehbar gelagerten Ausrückstange (18) sitzenden Hubdaumen (i) anliegen.
  3. 3. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsschienen auf ider Oberseite keilförmige Bremsleisten (c) tragen, welche in gleichgeformte Nuten (m) der Lade bzw. des von dieser getragenen oder mit ihr verbundenen Bremsteiles eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT248773D Expired DE248773C (de)

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