DE248759C - - Google Patents
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- DE248759C DE248759C DENDAT248759D DE248759DA DE248759C DE 248759 C DE248759 C DE 248759C DE NDAT248759 D DENDAT248759 D DE NDAT248759D DE 248759D A DE248759D A DE 248759DA DE 248759 C DE248759 C DE 248759C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F9/00—Complete machines for making continuous webs of paper
- D21F9/04—Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248759 KLASSE 55 d. GRUPPE
FRANK EUGENE KEYES in NEWYORK.
unter einem Vakuum steht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Rundsiebpapiermaschinen, bei denen sowohl der Formzylinder
als auch die hohle Gautschwalze durch Längswände in zwei Räume geteilt sind und von denen je einer der beiden Räume
unter Vakuum steht.
Die neue Maschine ist mit Verbesserungen ausgestattet, welche vornehmlich die Verstellung
der in dem Formzylinder und in der ίο Gautschwalze vorgesehenen Längswände und
die Anordnung und Ausgestaltung der mit den Hohlräumen des Formzylinders und der
Gautschwalze in Verbindung stehenden Kammern zur Luftabsaugung bzw. Wasserableitung
betreffen.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt,
Fig. 3 eine Vorderansicht nebst Schnitt,
Fig. 4 einen wagerechten Schnitt der Maschine,
Fig. 4 einen wagerechten Schnitt der Maschine,
Fig. 5 und 6 die Träger für die Gautschwalzen welle,
Fig. 7 und 8 die Träger für den Formzylinder,
Fig. 9 eine Ansicht des Ringes, an welchem sich die offene Seite des Formzylinders
dreht,
Fig. 10 eine Ansicht eines Deckelringes für den Formzylinder,
Fig. 11 eine Ansicht des Ringes, an welchem sich die offene Seite der Gautschwalze
dreht,
Fig. 12 eine Ansicht des Deckelringes für die Gautschwalze,
Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 10,
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 12,
Fig. 15 einen Schnitt eines Teiles des offenen Endes des Formzylinders und
Fig. 16 einen senkrechten Schnitt durch die Gehäusekammern.
In dem Gehäuse 1 für den Formzylinder 2 und der Gautschwalze 3 mit Siebmänteln befindet
sich eine Wand 4, welche den Formzylinder 2 und die Gautschwalze 3 von einer Anzahl Kammern 5, 6 und 7 trennt. Die
Kammern 5 und 6 haben in der Wand 4 Öffnungen 8 und 9 (Fig. 16), die mit dem Formzylinder
und der Gautschwalze in Verbindung stehen, während eine Öffnung 10 das Übertreten
des Wassers in den Raum 7 gestattet. In dem Boden der Kammer 7 ist ein Auslaß 11 für Wasser vorgesehen, der durch ein
Ventil 12 geschlossen gehalten wird. Die Spindel 13 dieses Ventils 12 geht durch die
Decke des Gehäuses 1 hindurch, wo sie mit einem Hebel 14 verbunden ist. In dem Boden
der Kammer 5 ist eine Öffnung 15 vorgesehen, durch welche Luft ausgepumpt wird.
Ein Ventil 16 dient zum Regeln der auszupumpenden Luftmengen aus der Kammer 5
und dem Formzylinder 2. Dem gleichen Zweck dient die öffnung 17 in dem Boden der Kammer
6, die mit einem Ventil 18 zum Regeln der auszupumpenden Luft aus der Kammer 6
und der Gautschwalze 3 ausgestattet ist.
Das Ventil 16 ist mittels eines Gelenkes 19
mit einem Arm eines Winkelhebels 20 ver-
bunden, während der andere Arm dieses Winkelhebels 20 durch Vermittlung eines Stabes 21
mit einem Hebel 22 verbunden ist. Der Hebel 22 hat an seinem unteren Ende seinen
Drehpunkt und ist mit einer von Hand in Betrieb zu setzenden Sperrklinke 23 versehen,
die in Bohrungen eines Segmentes 24 zum Feststellen dieses Hebels und des Ventils 16
in gewünschter Stellung einschnappt, wodurch das Auspumpen für den Formzylinder 2 genau
geregelt werden kann. In der gleichen Weise ist das Ventil 17 mittels eines Gelenkes
25 mit einem Winkelhebel 26 verbunden, dessen einer Arm durch einen Stab 27 mit
einem dem Hebel 22 ähnlichen Hebel verbunden ist und ebenfalls in gewünschter Stellung
an dem Segment 24 festgestellt werden kann, wodurch das Ventil 18 zum Regeln des Auspumpens
für die Gautschwalze 3 einzustellen ist.
An einer Seite des Gehäuses 1 ist ein Traglager 27" mit einer Öffnung 28 angeordnet.
An der Wand 4 auf der gegenüberliegenden Seite ist ein mit Gewinde versehenes Lager 29
vorgesehen. Die Platten 30, 31 dieser Lager (Fig. 7 und 8) sind mit Langlöchern 32 für
den Durchgang der Schrauben 33 versehen, so daß die Lager in senkrechter Richtung
eingestellt werden können, um den Formzylinder 2 gegen die Gautschwalze 3 in gewünschtem
Abstande genau einstellen zu können.
In dem Lager 27" ist ein Zylinderstutzen
34 befestigt. In eine Nut 35 ragen Schrauben 36 hinein, um eine Längsverschiebung des
Zylinderstutzens 34 zu verhindern. Auf der Innenseite ist der Zylinderstutzen 34 in achsialer
Richtung mit einem Zapfen 37 versehen, welcher in eine Bohrung 38 an einem Ende der Welle 39 des Formzylinders 2 hineinragt.
Die Welle 39 ist an der gleichen Seite, an der sich die Bohrung 38 befindet, mit Knaggen 39" versehen, die in Nuten 40
an der Innenseite des Zylinderstutzens 34 eingreifen. Am entgegengesetzten Ende der Welle
39 ist eine Bohrung 41 zur Aufnahme eines Bolzens 42 am Ende einer Schraube 43 vorgesehen.
Diese Schraube geht durch das Lager 29 hindurch und ist an ihrem freien Ende mit einem Schraubenkopf 44 versehen.
Eine Gegenmutter 45 dient zur Sicherung der Schraube 43 in gewünschter Längsstellung.
Der Formzylinder 2 ist an einem Ende mit einem zum Abschluß dienenden Kopf 46 versehen.
Die Nabe 47 dieses Kopfes sitzt lose auf der Welle 39 und legt sich gegen den Zylinderstutzen
34. In unmittelbarer Nähe des Kopfes 46 ist eine Scheibe 48 angebracht, deren Nabe 49 mittels einer Schraube 50 an der
Welle 39 befestigt ist. Der Rand der Scheibe 48 dient als Stütze für das geschlossene Ende
des Formzylinders 2. An dem offenen Ende des Formzylinders ist ein Ring 51 befestigt
(Fig. 3 und 15), welcher über das Ende des Zylinders übersteht. Ein Ring 52 dient als
Träger für den Formzylinder 2 an seinem offenen Ende. Es empfiehlt sich, ein kleines
Rad 56 in den Ring 52 einzulassen (Fig. 15).
Die Naben 49 und 54 sind durch eine quer durch den Formzylinder gehende Wand 57
verbunden, welche an ihren Enden gegen die innere Fläche des Formzylinders 2 abgedichtet
ist und den Innenraum des Formzylinders 2 angenähert in zwei gleiche Teile teilt. Der
auf diese Weise abgetrennte Teil des Form- 75{
Zylinders befindet sich über dem Niveau L-L (Fig. 2) des Papierbreies und steht durch die
Öffnung 8 mit der Pumpkammer 5 in ständiger Verbindung. Ein Rand 58 der Welle 39
(Fig. 3) an dem offenen Ende des Formzylinders 2 ist mit einem Abgrenzungsrande 59
versehen, welcher mit dem Ring 51 in Verbindung steht und in einer Richtung mit der
Wand 57 verläuft, deren Fortsetzung bildend. Angrenzend an den Ring 51 am offenen Ende
des Formzylinders 2 ist ein Deckelring 60 mit der Wand 4 verbunden, der eine Diagonalverbindung
61 besitzt, die in einer Richtung mit der Wand 57 verläuft. Diese Verbindung 61
(Fig. 10) hat einen Flansch 62 von einer Breite,
die ein leichtes Anpassen der einzelnen Teile ermöglicht.
Die Bauart der Gautschwalze 3 ist derjenigen des Formzylinders 2 ähnlich, nur ist die
Trennungswand 64 in der Gautschwalze so angeordnet, daß der abgetrennte Teil, in dem
das teilweise Vakuum herzustellen ist, entgegengesetzt gerichtet ist wie die entsprechende
Wand in dem Formzylinder.
Zur Veränderung der Lage der Wand 57 des Formzylinders 2 dient ein Hebel 65 am
Zylinderstutzen 34, der die Welle 39 in Teildrehungen versetzt. Durch ein Loch dieses
Hebels ist ein Schraubenbolzen 66 hindurchgesteckt (Fig. 4). Der Kopf 67 dieses Schraubenbolzens
ist in einer kreisförmigen Nut 68 am Gehäuse 1 geführt; eine Schraubenmutter
69 dient zum Feststellen des Hebels 65 bzw. der Welle 39 und der Wand 57.
Die Trennungswand 64 der Gautschwalze kann in gleicher Weise einstellbar gemacht
werden, indem deren Welle mit einem Hebel
70 und den gleichen Feststellorganen 71 versehen wird.
Der Kopf 46 an dem geschlossenen Ende des Formzylinders 2 ist mit einem Ringe
72 nebst Zahnkranz 73 versehen, womit ein Zahnrad 74 am geschlossenen Ende der Gautschwalze
3 im Eingriff steht. Das Zahnrad 74 erhält seine Bewegung durch ein Getriebe 75 der Welle 76 mit Antriebsscheibe 77.
Am oberen Teile des Gehäuses 1 erheben sich Lagerböcke 78 mit Achslagern 79 und
Lagerschalen 80 für die Zapfen 81 der Walze
82. Jede der Lagerschalen 80 ist mit Führungsschlitzen
83 versehen, die sich an Stiften 84 führen. Die Lagerschalen sind am unteren
Ende mit Vorsprüngen 85 versehen, an welchen die oberen Enden von Schraubenbolzen
86 befestigt sind. Jede Schraube geht durch einen mit Gewinde versehenen Steg 87
und ist an seinem unteren Ende mit einem Handrade 88 ausgestattet. Mittels dieser Vorrichtungen
kann die Walze 82 senkrecht verstellt werden.
Die Lagerböcke 78 sind an ihren oberen Enden mit Konsolen go versehen, in denen die
Drehzapfen der Hebel 91 gelagert sind. Die kurzen Arme der Hebel sind hakenförmig gestaltet
und fassen unter die Wellenzapfen der Walze 82, während die langen Hebelarme mit
Gewichten 92 versehen sind, die zum Ausbalancieren der Walze 82 dienen und einen
unerwünschten Druck auf die Gautschwalze 3 verhindern.
Die Stirnwand des Gehäuses 1 ist mit einer Einlaßöffnung 93 (Fig. 2) versehen, durch
welche die Papierstoffmasse zugeführt wird.
Die Stoffmasse wird nach dem Eintritt in das Gehäuse unter Vermittlung von Wandungen
94 eines Kanals 95 in den unteren Teil des Gefäßes 1 geleitet.
Ist eine bestimmte Menge des Papierbreies in die Maschine geführt, etwa in einer durch
die Linie L L in Fig. 2 angedeuteten Höhe, dann werden die Luftaussaugeventile 16 und
18 von Hand geöffnet und der Formzylinder und die Gautschwalze in Bewegung gesetzt.
Während des Umlaufs des Formzylinders 2 wird der Papierbrei durch Ansaugen an die Mantelfläche gezogen und
dort infolge Erhaltens der Luftverdünnung in dem zu diesem Zwecke abgetrennten Teile
des Zylinders festgehalten, bis eine dünne Schicht der breiigen Masse die Gautschwalze
erreicht. Die obere dünne Schicht der breiigen Masse wird dem Einfluß der Luftverdünnung
in dem Formzylinder 2 entzogen, gelangt unter den Einfluß der Luftverdünnung der Gautschwalze 3 und haftet an deren
Außenfläche an, durch welche sie aufgenommen und an die obere Walze 82 herangeführt
wird. Die Papierstoffbahn kann von der Walze 82 in irgendeiner Weise abgezogen werden.
Die Luftverdünnung in dem Formzylinder und in der Gautschwalze wird nicht nur die
breiige Masse zum Anhaften an die Zylindermäntel veranlassen, sondern auch Wasser mitreißen,
das, falls es sich in dem unteren Teile der Maschine ansammeln sollte, durch öffnen
des Ventils 12 abgezogen wird.
Zum Entfernen von überschüssigem Papierbrei aus dem Formzylinder 2 hinter dem luftverdünnten
Raum, nachdem eine Überführung auf die Gautschwalze 3 stattgefunden hat, wird der Formzylinder 2 einer Wasserabspülung
mittels eines durchlochten Rohres 96 unterworfen.
Claims (3)
1. Rundsiebpapiermaschine, bei welcher sowohl der Formzylinder als auch die hohle
Gautschwalze durch Längswände in zwei Räume geteilt sind, von denen der eine unter einem Vakuum steht, dadurch gekennzeichnet,
daß mit den festgelagerten, drehbaren Wellen der Gautschwalze (3) und des Formzylinders (2) die den Innenraum
der Gautschwalze und des Formzylinders in zwei Teile teilenden Trennungswände (64 bzw. 57) fest verbunden, die
durchbrochenen Siebmäntel der Gautschwalze und des Formzylinders aber mittels hülsenförmiger Organe auf ihren Wellen
drehbar gelagert sind.
2. Rundsiebpapiermaschine nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Lager (27*) der drehbaren Welle
(39) des Siebzylinders (2) ein Zylinderstutzen (34) mit Zapfen (37) angebracht und in dem anderen Lager (29) ein Schraubenbolzen
(43) befestigt ist, die in Ausbohrungen (38 bzw. 41) der Welle (39) eindringen,
und außerdem eine Klauen verbindung (39a, 40) zwischen Welle (39) und
Zylinderstutzen (34) vorgesehen ist, während der Stutzen (34) mit Feststellorganen
und einem Drehhebel (22) ausgestattet ist.
3. Rundsiebpapiermaschine nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
an einer Stirnseite der Maschine drei durch eine senkrechte Querwand (4) von dem
Formzylinder und der Gautschwalze (2 bzw. 3) getrennte Kammern (5, 6 und 7)
vorgesehen sind, die durch in der Wand
(4) vorgesehene Öffnungen (8, 9, 10) mit den Hohlräumen des Formzylinders und
Gautschwalze in Verbindung stehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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