DE248397C - - Google Patents

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DE248397C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like

Landscapes

  • Cartons (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 248397 KLASSE 335. GRUPPE
Schloß für Etuis, Kästen o. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22.Oktober 1911 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Schloi3 für Etuis, Kästen o. dgl., das im wesentlichen aus zwei Teilen besteht, von denen der eine nebst Verschlußbügel außen am Deckel und der andere nebst Verschlußknopf außen am eigentlichen Kasten befestigt wird. Diese Art von Schlössern werden bisher in der Weise befestigt, daß man zunächst den einen Schloßteil, beispielsweise den am Unterkasten des Etuis, annagelt und dann erst für sich den anderen Schloßteil am Deckel. Dabei entsteht die Schwierigkeit, die beiden Schloßteile so anzubringen, daß sie beim Verschließen des Etuis auch in richtige Schlußlage zueinander kommen. Der Erfindungsgegenstand vermeidet diese Schwierigkeit dadurch, daß • bei ihm beide Schloßteile durch einen oder mehrere Stege starr miteinander verbunden sind und gemeinsam an dem Etui befestigt werden. Die beiden Schloßteile sind dabei so auf die Außenflächen des Kastens zu legen, daß die Enden der starren Stege mit den Berührungskanten der Kastenteile abschneiden, wozu beispielsweise die in der Patentschrift 240726 beschriebene Maschine dient.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen ihn:
Fig, ι in Ansicht,
Fig. 2 von der Seite und
Fig. 3 von oben gesehen mit aufgehobenem Bügel.
In allen Figuren ist dabei der eigentliche Kasten g des Etuis und dessen Deckel h punktiert angedeutet.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus dem Unterteil α und dem Oberteil b der bekannten Schlösser. Der Unterteil trägt demgemäß den Verschlußknopf c und der Oberteil den Klappbügel d und mit dem Loche e, in welches sich der Knopf c des Unterteils legt, wenn das Etui geschlossen wird. Jeder Schloßteil ist in bekannter Weise auf seiner Rückseite mit Spitzen f versehen und wird mit diesen Spitzen in das Etui eingedrückt.
Gemäß der Erfindung sind nun, um einen richtigen Schluß des Schlosses ohne Ausprobieren zu erreichen, die beiden Schloß teile a und b entsprechend der Zeichnung beispielsweise durch zwei Stege i miteinander verbunden, so daß das Schloß vorläufig als ein Ganzes besteht. Beim Aufpassen des Schlosses sind der Deckel und der Kasten auf die Steglänge voneinander entfernt zu halten, eine Anordnung, die durch das Auflager 3 der Maschine gemäß der Patentschrift 240726 ohne weiteres gegeben ist. Um dieses Auflager aufzunehmen, lassen die beiden Stege zwischen sich eine Aussparung j, durch welche ein Stempel der Befestigungsmaschine bei der Befestigung tritt. Natürlich ist die Aussparung zwischen den beiden Stegen nicht unbedingt nötig, man kann den Raum auch voll lassen, nur ist es dann erforderlich, bei Befestigung
des Schlosses am Etui den Deckel um die Höhe des Steges offen zu lassen.
Das Etuischloß kann natürlich auch jede andere Einrichtung haben als die in der Zeichnung dargestellte mit Klappe und Knopf. Beispielsweise kann man die Anordnung der Stege auch bei Etuischlössern und sonstigen Schlössern benutzen, wo ein richtiges Schloß mit Schlüssel Verwendung findet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schloß für Etuis, Kästen o. dgl.,
    bestehend aus Verschlußbügel und -haken nebst Befestigungsplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Befestigungsplatten (a, b) durch Stege (i) miteinander verbunden sind, die nach der Befestigung des Schlosses beseitigt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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