AT414111B - Ordner für den einsatz als kniebrett - Google Patents
Ordner für den einsatz als kniebrett Download PDFInfo
- Publication number
- AT414111B AT414111B AT6142003A AT6142003A AT414111B AT 414111 B AT414111 B AT 414111B AT 6142003 A AT6142003 A AT 6142003A AT 6142003 A AT6142003 A AT 6142003A AT 414111 B AT414111 B AT 414111B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- folder
- cover
- locking device
- locking
- stop
- Prior art date
Links
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 title claims abstract description 9
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 4
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 claims description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F13/00—Filing appliances with means for engaging perforations or slots
- B42F13/0006—Covers for loose-leaf binders
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42P—INDEXING SCHEME RELATING TO BOOKS, FILING APPLIANCES OR THE LIKE
- B42P2241/00—Parts, details or accessories for books or filing appliances
- B42P2241/12—Means for enabling the device to be positioned upright
Landscapes
- Closures For Containers (AREA)
Description
2
AT 414 111 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ordner für den Einsatz als Kniebrett mit zwei durch einen Rücken miteinander verbundenen, Aufnahmen für Dokumente aufweisenden Ordnerdeckeln, die über wenigstens ein Gelenk im Rückenbereich gegeneinander verschwenkbar sind. 5 Um die zum Führen eines Flugzeuges benötigten Unterlagen dem Piloten griffbereit zur Verfügung stellen zu können, werden Kniebretter, also im wesentlichen biegesteife, auf den Oberschenkeln abstützbare Auflagen, verwendet, die mit einer Aufnahmeeinrichtung, beispielsweise einer Klemmeinrichtung, für die jeweils benötigten Dokumente ausgerüstet sind. Damit das Aussortieren der Flugunterlagen aus einem Ordner entfallen kann, wurde bereits vorgeschla-io gen, die Ordner mit den benötigten Dokumenten selbst als Kniebretter zu verwenden, was allerdings wegen der Verschwenkbarkeit der Ordnerdeckel zu Schwierigkeiten führt, weil bei der Knieauflage der Rücken des Ordners ohne Unterstützung bleibt und der Ordner daher zum Zusammenklappen neigt. Dieses unbeabsichtigte Zusammenklappen der Ordnerdeckel wird bei einem bekannten Ordner, der als Kniebrett eingesetzt werden kann, dadurch verhindert, daß 15 der Rücken des Ordners ein mittiges Scharniergelenk für die Ordnerdeckel bildet, die mit den anschließenden Rückenteilen biegesteif verbunden sind, so daß die Rückenteile beim Öffnen des Ordners einen gegenseitigen Anschlag bilden, der das Auseinanderschwenken der Ordnerdeckel begrenzt. Wird somit der geöffnete Ordner mit der Innenseite nach unten auf den Oberschenkeln aufgelegt, so verhindern die aneinanderliegenden Rückenteile ein weiteres 20 Verschwenken der Ordnerdeckel, die somit bei der gegebenen Belastung im Öffnungssinn eine stabile Knieauflage für die Flugunterlagen ergeben, allerdings mit dem Nachteil, daß beim Schließen des Ordners die Flugunterlagen auf der Außenseite der Ordnerdeckel zu liegen kommen. 25 Um bei einem Ordner Dokumente sowohl zwischen den Ordnerdeckeln als auch auf einem Ordnerdeckel des geschlossenen Ordners festklemmen zu können, ist es darüber hinaus bekannt (DE 1 913 034 A), auf dem dem Ordnerrücken gegenüberliegenden Rand der Ordnerdeckel eine Klemme vorzusehen, die den einen Ordnerdeckel von außen gegen den anderen Ordnerdeckel federnd andrückt, so daß zwischen dem von außen auf den einen Ordnerdeckel 30 einwirkenden Klemmenteil und diesem Ordnerdeckel Dokumente auf der Außenseite des Ordnerdeckels festgeklemmt und zugleich Dokumente zwischen den Ordnerdeckeln klemmend gehalten werden können. Solche Ordner können zwar als Schreibunterlage eingesetzt werden, doch steht als Schreibunterlage nur ein Ordnerdeckel zur Verfügung. Der gleiche Nachteilt tritt bei einer anderen bekannten Konstruktion auf (DE 42 33 779 A1), bei der die Ordnerdeckel um 35 360° gegeneinander verschwenkt werden können, um beim flächigen Aneinanderliegen der auseinandergeschwenkten Ordnerdeckel eine Schreibunterlage zu erhalten.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Ordner der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß er die benötigten Flugunterlagen in herkömmlicher Weise geschützt auf 40 der Innenseite aufnimmt und trotzdem als Kniebrett eingesetzt werden kann, ohne ein unbeabsichtigtes Einklappen der Ordnerdeckel befürchten zu müssen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß das Gelenk durch eine die beiden Ordnerdeckel miteinander verbindende Verriegelungseinrichtung sperrbar ist. 45
Durch das Vorsehen einer Verriegelungseinrichtung, die die beiden Ordnerdeckel miteinander verbindet, kann in einfacher Weise das Gelenk zum Verschwenken der Ordnerdeckel gesperrt und ein Zusammenklappen des geöffneten Ordners verhindert werden. Dies bedeutet, daß die Dokumente im Ordner in herkömmlicher Weise zwischen den Ordnerdeckeln angeordnet und so aufbewahrt werden können, ohne den Einsatz des Ordners als Kniebrett zu gefährden. Ein belastungsbedingtes Zusammenklappen der Ordnerdeckel wird ja durch die die beiden Ordnerdeckel miteinander verbindende Verriegelungseinrichtung ausgeschlossen.
Die konstruktive Ausführung der Verriegelungseinrichtung kann unterschiedlich ausfallen. Eine 55 einfache Konstruktion ergibt sich beispielsweise dadurch, daß die Verriegelungseinrichtung 3
AT 414 111 B einen Riegel mit einer Längsnut aufweist, in die die oberen oder unteren Ränder der Ordnerdeckel und des Rückens eingreifen. Zum Verriegeln der Ordnerdeckel in der Offenstellung braucht lediglich der Riegel auf die oberen oder unteren Ränder des Ordners aufgesteckt zu werden, die in der Längsnut des Riegels geführt sind und ein Zusammenklappen der Ordnerdeckel wirksam verhindern. Bei Nichtgebrauch kann ein solcher Riegel auf einen Seitenrand eines Ordnerdeckels aufgesteckt werden.
Bei einer anderen Ausbildung der Verriegelungseinrichtung kann ein sich quer zum Rücken erstreckender, an den Ordnerdeckeln anliegender Riegel eingesetzt werden, der in Einsteckführungen der Ordnerdeckel eingreift oder über Drückknöpfe oder Klettverschlüsse mit den Ordnerdeckeln verbunden werden kann, so daß die Ordnerdeckel an diesem Riegel gegen ein Verschwenken abgestützt sind.
Um lose Riegel zu vermeiden, kann die Verriegelungseinrichtung auch aus sich über die Ordnerdeckel und den Rücken erstreckenden, oberen oder unteren Randlaschen bestehen, die entlang ihrer Längsränder miteinander und mit dem Ordner gelenkig verbunden und entsprechend dem bzw. den Schwenkgelenken der Ordnerdeckel gelenkig unterteilt sind. Sind diese Randlaschen gegen die Ordnerdeckel bzw. den Rücken umgeklappt, liegen sie also an diesen Ordnerteilen an, so wird die Verschwenkbarkeit der Ordnerdeckel wegen der gelenkigen Unterteilung der Randlaschen durch diese nicht behindert. Werden die Randlaschen jedoch in der Offenstellung des Ordners in eine Querstellung zur gemeinsamen Ebene der Ordnerdeckel und des Rückens aufgeklappt, so sperren die aufgeklappten Randlaschen trotz ihrer gelenkigen Unterteilung das gegenseitige Verschwenken der Ordnerdeckel, weil die Achse der gelenkigen Unterteilung der Randlaschen quer zu den Achsen der Schwenkgelenke der Ordnerdeckel verläuft. Es braucht demnach lediglich dafür gesorgt zu werden, daß die aufgeklappte Querstellung der Randlaschen fixiert wird, was durch das Vorsehen von zwei Laschenreihen einfach erreicht werden kann, weil die äußere Laschenreihe der mit den Ordnerdeckeln einen Dreiecksverband bildenden Randlaschen an den Ordnerdeckeln zum Beispiel durch einen Klettverschluß verschiebefest gehalten werden kann.
Eine andere Ausführungsform einer Verriegelungseinrichtung ergibt sich, wenn ein in der Verriegelungsstellung den Rücken übergreifender an beiden Ordnerdeckeln abgestützter Schwenkriegel vorgesehen wird, der aus einer Ruhestellung in eine Verriegelungsstellung verdreht wird. Dieser Schwenkriegel kann als einarmiger Hebel ausgebildet und auf einem der beiden Ordnerdeckel gelagert sein. Der Schwenkriegel kann somit bei offenem Ordner über den Rücken gegen den anderen Ordnerdeckel verschwenkt und dort verrastet werden, wobei es sich empfiehlt auch im Bereich des Rückens eine Rastlasche vorzusehen, hinter die der Schwenkriegel verschwenkt wird. Der Schwenkriegel kann aber auch als zweiarmiger Hebel ausgebildet werden. In diesem Fall ist er auf dem Rücken des Ordners zu lagern, so daß der Schwenkriegel in der Ruhestellung parallel zum Rücken verläuft und aus dieser Ruhestellung in eine Querstellung verdreht wird, in der die Verriegelung mit den beiden Ordnerdeckeln vorgesehen ist.
Zur Verrastung des Schwenkriegels können auf den Ordnerdeckeln Aufnahmetaschen vorgesehen sein, in die die Schwenkriegel eingreifen. Je nach der Ausbildung des Schwenkriegels als einarmiger oder als zweiarmiger Hebel ist die Taschenanordnung auf einem oder beiden Ordnerdeckeln vorzusehen. Anstelle von Aufnahmetaschen, in die die freien Enden der Schwenkriegel eingreifen, kann der jeweilige Schwenkriegel an seinem freien Ende bzw. an seinen freien Enden einen Aufnahmehaken für einen am Ordnerdeckel vorgesehen Riegelzapfen aufweisen, über den die Verrastung zwischen dem Schwenkriegel und dem Ordnerdeckel erfolgt. Besonders günstige Konstruktionsverhältnisse ergeben sich in diesem Zusammenhang, wenn der Riegelzapfen eine Hinterschneidung für den Eingriff des Aufnahmehakens bildet, weil in diesem Fall ein axiales Abheben des Schwenkriegels vom Riegelzapfen unterbunden wird.
Eine weitere Konstruktionsmöglichkeit für eine Verriegelungseinrichtung ergibt sich, wenn ein den Rücken überbrückender, an beiden Ordnerdeckeln angelenkter Kniehebel vorgesehen 4
AT 414 111 B wird, der in der Verriegelungsstellung eine anschlagbegrenzte Übertotpunktlage aufweist. Wegen der anschlagbegrenzten Übertotpunktlage des Kniehebels ist eine sichere Verriegelung der Ordnerdeckel gegenüber einem unbeabsichtigten Zusammenklappen des geöffneten Ordners gegeben. Zum Lösen der Verriegelung muß der Kniehebel von Hand aus aus der Übertotpunkt-5 läge verschwenkt werden, bevor die Ordnerdeckel zusammengeklappt werden können.
Eine weitere Ausführungsvariante einer Verriegelungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie eine auf dem Rücken gelagerte Schwenkscheibe aufweist, die über je einen Lenker an den beiden Ordnerdeckeln angelenkt ist, und daß die Lenker in der anschlagbegrenzten Verrie-io gelungsstellung der Schwenkscheibe eine Übertotpunktlage einnehmen. Auch in diesem Fall ist eine sichere Verriegelung der Ordnerdeckel in der Offenstellung gewährleistet. Allerdings bedingen die an einer Schwenkscheibe angelenkten Lenker kugelige Anlenkungen, um einerseits die Drehbewegung um die Scheibenachse und anderseits die Schwenkbewegung der Ordnerdeckel um deren Schwenkgelenke mitmachen zu können. 15
Die beschriebenen Verriegelungseinrichtungen sind insbesondere für Ordner mit einem ungeteilten Rücken gedacht, an dem die Ordnerdeckel in üblicher Art über Filmscharniere angelenkt sind. Grundsätzlich ist es selbstverständlich auch möglich, Ordner mit einem Rücken einzusetzen, der ein mittiges Schwenkgelenk für die Ordnerdeckel aufweist. Bei einer solchen Ausfüh-20 rungsform bilden die mit den Ordnerdeckeln biegesteif verbundenen Rückenteile in der Offenstellung des Ordners einen gegenseitigen Anschlag. Die Verriegelungseinrichtung kann bei einer solchen Ordnerausbildung aus einem auf der Außenseite eines Ordnerdeckels gelagerten, federbelasteten Fanghaken bestehen, der in eine Rastöffnung im anderen Ordnerdeckel einrastet. 25
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise angeordnet. Es zeigen:
Fig. 1 30 Fig. 2 Fig. 3 Fig. 4 Fig. 5 35 Fig. 6 Fig. 7 40 Fig. 8 Fig. 9 45 Fig. 10 Fig. 11 Fig. 12 50 Fig. 13 Fig. 14 55 Fig. 15 einen erfindungsgemäßen Ordner in einer Draufsicht auf die Innenseite des geöffneten Ordners, eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Ordners, eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Ordners, einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 in einem größeren Maßstab, eine Draufsicht auf die Innenseite eines geöffneten Ordners mit einer Konstruktionsvariante der Verriegelungseinrichtung, eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung einer weiteren Ausführungsvariante eines Ordners mit einer erfindungsgemäßen Verriegelungseinrichtung, einen erfindungsgemäßen Ordner mit einer einen zweiarmigen Hebel aufweisenden Verriegelungseinrichtung in einer schematischen Draufsicht auf den geöffneten Ordner, den Ordner nach der Fig. 7 ausschnittsweise im Bereich des Rückens in einer stirnseitigen Ansicht in einem größeren Maßstab, eine weitere Konstruktionsvariante eines erfindungsgemäßen Ordners mit einer Verriegelungseinrichtung in Form eines Kniehebels in einer Draufsicht auf den geöffneten Ordner, 9, jedoch in
Ansicht in einem größeren Maßstab, eine der Fig. 10 entsprechende Darstellung des Ordners nach der geschlossenem Zustand, eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ordners in eir die Innenseite des geöffneten Ordners, den Ordner nach der Fig. 12 ausschnittsweise im Rückenbereich in < bei zusammengeklappten Ordnerdeckeln in einem größeren Maßstab, einen erfindungsgemäßen Ordner mit einem mittig gelenkig unterteilter Draufsicht auf den geöffneten Ordner und 5
AT 414 111 B sicht in einem größeren Maßstab.
Mit Ausnahme des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 14 und 15 weisen die dargestellten Ordner jeweils zwei über Gelenke 1, insbesondere Filmscharniere, an einen Rücken 2 ange-5 lenkte Ordnerdeckel 3 auf, die auf ihrer Innenseite in herkömmlicher Weise Aufnahmen 5 und 6 für Dokumente tragen. Die Aufnahme 5 kann dabei als Klemmhalterung ausgebildet sein, die Aufnahme 6 als Halterungsbügel für gelochte Papiere, wie dies lediglich in der Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. Diese Aufnahmen 5 und 6 sind aus Übersichtlichkeitsgründen in den übrigen Darstellungen nicht eingezeichnet. 10
Um nun einen solchen Ordner in geöffnetem Zustand verriegeln zu können, ist eine Verriegelung vorgesehen, die die beiden Ordnerdeckel 3 über den Rücken 2 hinweg miteinander verbindet. Diese Verriegelungseinrichtung 7 besteht gemäß der Fig. 1 aus einem im Querschnitt U-förmigen Riegel 8, der auf den vorzugsweise hiefür verstärkten oberen Rand der Ordnerde-15 ekel 3 und des Rückens 2 aufgesteckt werden kann, so daß die Ränder der Ordnerdeckel 3 bzw. des Rückens 2 in die sich zwischen den Schenkeln des Riegels 8 ergebende Längsnut 9 eingreifen.
Soll der Ordner geschlossen werden, so kann der vom oberen Rand des Ordners abgezogene 20 Riegel 8 auf einen Seitenrand eines Ordnerdeckels 3 aufgesteckt werden, wie dies in der Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist.
Nach der Fig. 2 ist ein Riegel 10 vorgesehen, der mit Einsteckführungen 11 auf der Innenseite der Ordnerdeckel 3 bzw. des Rückens 2 zusammenwirkt. In geöffnetem Zustand des Ordners 25 kann der Riegel 10 in die in vollen Linien gezeichnete Verriegelungsstellung in die Einsteckführungen 11 eingeschoben werden. Die strichpunktiert angedeutete Offenstellung des Riegels 10 erlaubt ein ungehindertes Zusammenklappen der Ordnerdeckel 3. Da es erfindungsgemäß darauf ankommt, die beiden Ordnerdeckel 3 über den Rücken 2 hinweg miteinander zu verbinden, um die Schwenkgelenke 1 zu sperren, können die Einsteckführungen 11 auch durch 30 Druckknöpfe oder Klettverschlüsse ersetzt werden, mit deren Hilfe der Riegel 10 mit den Ordnerdeckeln 3 verbunden werden kann.
Die Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 zeigt eine Verriegelungseinrichtung 7 in Form von Randlaschen 12, 13, die am oberen Rand des Ordners 3 über Filmschamiere angelenkt und 35 zusätzlich entsprechend den Schwenkgelenken 1 gelenkig unterteilt sind. Die den Schwenkgelenken 1 des Ordners 3 entsprechenden Gelenke sind mit 14 bezeichnet. Sind die Randlaschen 12,13 gegen die Ordnerdeckel 3 umgebogen, wie dies in der Fig. 4 strichpunktiert angedeutet ist, so kann der Ordner entlang der Schwenkgelenke 1 unbehindert geöffnet und geschlossen werden. Wird hingegen die unmittelbar an den Ordnerdeckeln 3 angelenkte Randlasche 12 in 40 eine Querstellung hochgeschwenkt, wie dies in der Fig. 4 mit vollen Linien dargestellt ist, so sperrt diese Randlasche 12 ein Zusammenklappen der geöffneten Ordnerdeckel 3, weil die Gelenke 14 zu den Schwenkgelenken 1 quer verlaufen. Die zusätzliche Randlasche 13 dient zur Abstützung der quergestellten Randlasche 12 und kann mit Hilfe eines Klettverschlusses 15 an den Ordnerdeckeln 3 festgelegt werden, so daß die Randlasche 12 in Form eines Dreieck-45 verbandes gegenüber den Ordnerdeckeln 3 abgestützt wird.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 besteht die Verriegelungseinrichtung 7 aus einem Schwenkriegel 16, der als einarmiger Hebel ausgebildet ist und auf einem Ordnerdeckel 3 schwenkbar gelagert ist. Dieser Schwenkhebel 16 greift in der in vollen Linien gezeichneten 50 Verriegelungsstellung über den Rücken 2 hinweg in eine Aufnahmetasche 17 auf dem gegenüberliegenden Ordnerdeckel 3 ein, um auf diese Weise die Schwenkgelenke 1 zu sperren. In der Offenstellung wird der Schwenkriegel 16 in eine zum Rücken 2 parallele Ruhestellung verschwend, die strichpunktiert eingezeichnet ist. 55 Nach der Fig. 6 ist ebenfalls ein einarmiger Schwenkriegel 16 vorgesehen. Dieser Schwenkrie-
Claims (13)
- 6 AT 414 111 B gel 16 greift jedoch nicht in eine Aufnahmetasche ein, sondern wirkt mit einem Riegelbolzen 18 auf dem gegenüberliegenden Ordnerdeckel 3 zusammen. Zu diesem Zweck bildet der Schwenkriegel 16 an seinem freien Ende einen Aufnahmehaken 19, der vorzugsweise in eine Hinterschneidung des Riegelzapfens 18 eingreift. Zusätzlich untergreift der Schwenkriegel 16 5 eine am Rücken 2 angeordnete Rastlasche 20. Die Verriegelungseinrichtung 7 nach den Fig. 7 und 8 weist wiederum einen Schwenkriegel 16 auf, doch ist dieser Schwenkriegel 16 als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der am Rücken 2 gelagert ist, und an beiden freien Enden je einen Aufnahmehaken 19 für an den beiden Ordner-io deckeln 3 angeordnete Riegelzapfen 18 bildet. Diese konstruktive Ausführungsform erlaubt mit einem vergleichsweise geringen Aufwand eine sichere Verriegelung des geöffneten Ordners, um ihn als Kniebrett einsetzen zu können. Die Verriegelungseinrichtung 7 nach den Fig. 9 bis 11 besteht aus einem Kniehebel 21, der auf 15 beiden Ordnerdeckeln 3 gelagert ist und den Rücken 2 überbrückt. In der in der Fig. 10 dargestellten Verriegelungsstellung nimmt der Kniehebel 21 eine anschlagbegrenzte Übertotpunktlage ein, so daß beim Versuch, die Ordnungsdeckel 3 gegeneinander aufzuklappen, der Kniehebel 21 mit verstärkter Kraft in die Anschlagstellung gedrückt wird. Zum öffnen des Kniehebels 21 ist die Übertotpunktlage zu überwinden, indem der eine der beiden Hebel des Kniehebels 21 20 mittels des Anschlages 22 hochgeschwenkt wird, wie dies in der Fig. 10 durch einen Pfeil angedeutet wird. Nach der Entriegelung des Kniehebels 21 können die Ordnerdeckel 3 geschlossen werden, wie dies die Fig. 11 zeigt. Eine weitere Konstruktion der Verriegelungseinrichtung 7 ist in den Fig. 12 und 13 dargestellt. 25 Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die Verriegelungseinrichtung 7 eine auf dem Rücken 2 gelagerte Schwenkscheibe 23 auf, die über Lenker 24 mit den Ordnerdeckeln 3 verbunden ist. Die Anlenkung der Lenker 24 sowohl an der Schwenkscheibe 23 als auch an den Lagern 25 der Ordnerdeckel 3 erfolgt über kugelige Gelenke, weil die Lenker 24 nicht nur um die Achse der Schwenkscheibe 23, sondern auch um die Schwenkgelenke 1 der Ordnerdeckel 3 gedreht 30 werden müssen. In der Verriegelungsstellung nach der Fig. 12 nehmen die Lenker 24 bezüglich der Drehachse der Schwenkscheibe 23 eine anschlagbegrenzte Übertotpunktlage ein. Der Versuch, die Ordnerdeckel 3 zu schließen, bringt über die Lenker 24 ein Drehmoment auf die Schwenkscheibe 23 mit sich, das die Schwenkscheibe 23 gegen den Drehanschlag drückt. Zum Entriegeln muß daher die Schwenkscheibe 23 von Hand aus aus der Übertotpunktlage 35 herausgedreht werden, bevor die Ordnerdeckel 3 gemäß der Fig. 13 geschlossen werden können. Nach den Fig. 14 und 15 ist der Rücken 2 des Ordners durch ein mittiges Schwenkgelenk 1 geteilt. Die Ordnerdeckel 3 sind mit den anschließenden Rückenteilen 26 biegesteif verbunden. 40 Beim Öffnen des Ordners werden daher die beiden Rückenteile 26 gemäß der Fig. 15 gegeneinander verschwenkt, bis sie aneinander in der Offenstellung anschlagen. Werden daher die Ordnerdeckel 3 in dieser anschlagbegrenzten Offenstellung miteinander über einen federbelasteten Fanghaken 27 verbunden, der in eine entsprechende Rastöffnung 28 im gegenüberliegenden Ordnerdeckel 3 eingreift, so kann ebenfalls das Schwenkgelenk 1 in der Offenstellung 45 gesperrt werden, um den Ordner als Kniebrett mit der Innenseite der Ordnerdeckel 3 nach oben auf die Oberschenkel auflegen zu können. Patentansprüche: 50 1. Ordner für den Einsatz als Kniebrett mit zwei durch einen Rücken miteinander verbundenen, Aufnahmen für Dokumente aufweisenden Ordnerdeckeln, die über wenigstens ein Gelenk im Rückenbereich gegeneinander verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (1) durch eine die beiden Ordnerdeckel (3) miteinander verbindende Ver-55 riegelungseinrichtung (7) sperrbar ist. 7 AT 414 111 B
- 2. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (7) einen Riegel (8) mit einer Längsnut (9) aufweist, in die die oberen oder unteren Ränder der Ordnerdeckel (3) und des Rückens (2) eingreifen.
- 3. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (7) einen sich quer zum Rücken (2) erstreckenden, an den Ordnerdeckeln (3) anliegenden Riegel (10) aufweist, der in Einsteckführungen (11) der Ordnerdeckel (3) eingreift oder über Druckknöpfe oder Klettverschlüsse mit den Ordnerdeckeln (3) verbindbar ist. (Fig. 2)
- 4. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (7) aus sich über die Ordnerdeckel (3) und den Rücken (2) erstreckenden oberen oder unteren Randlaschen (12, 13) besteht, die entlang ihrer Längsränder miteinander und mit dem Ordner gelenkig verbunden und entsprechend dem bzw. den Schwenkgelenken (1) der Ordnerdeckel (3) gelenkig unterteilt sind.
- 5. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (7) aus einem in der Verriegelungsstellung den Rücken (2) übergreifenden, an beiden Ordnerdeckeln (3) abgestützten Schwenkriegel (16) besteht.
- 6. Ordner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkriegel (16) als einarmiger Hebel ausgebildet und auf einem der beiden Ordnerdeckel (3) gelagert ist.
- 7. Ordner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der als zweiarmiger Hebel ausgebildete Schwenkriegel (16) auf dem Rücken (2) gelagert ist.
- 8. Ordner nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkriegel (16) mit seinem freien Ende bzw. mit seinen freien Enden in eine Aufnahmetasche (17) einschwenkbar ist.
- 9. Ordner nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkriegel (16) an seinem freien Ende bzw. an seinen freien Enden einen Aufnahmehaken (19) für einen am Ordnerdeckel (3) vorgesehenen Riegelzapfen (18) aufweist.
- 10. Ordner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelzapfen (18) eine Hinterschneidung für den Eingriff des Aufnahmehakens (19) bildet.
- 11. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (7) aus einem den Rücken (2) überbrückenden, an den beiden Ordnerdeckeln (3) angelenkten Kniehebel (21) besteht, der in der Verriegelungsstellung eine anschlagbegrenzte Übertotpunktlage aufweist (Fig. 9-11).
- 12. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (7) eine auf dem Rücken (2) gelagerte Schwenkscheibe (23) aufweist, die über je einen Lenker (24) an den beiden Ordnerdeckeln (3) angelenkt ist, und daß die Lenker (24) in der anschlagbegrenzten Verriegelungsstellung der Schwenkscheibe (23) eine Übertotpunktlage einnehmen (Fig. 12, 13).
- 13. Ordner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken (2) ein mittiges Schwenkgelenk (1) für die Ordnerdeckel (3) aufweist, daß die mit den Ordnerdeckeln (3) biegesteif verbundenen Rückenteile (26) in der Offenstellung des Ordners einen gegenseitigen Anschlag bilden und daß die Verriegelungseinrichtung (7) aus einem auf der Außenseite eines Ordnerdeckels (3) gelagerten, federbelasteten Fanghaken (27) besteht, der in eine Rastöffnung (28) im anderen Ordnerdeckel (3) einrastet. 8 AT 414 111 B Hiezu 7 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT6142003A AT414111B (de) | 2003-04-23 | 2003-04-23 | Ordner für den einsatz als kniebrett |
| US10/554,017 US20060237518A1 (en) | 2003-04-23 | 2004-04-22 | Folder for use as a knee board |
| PCT/AT2004/000135 WO2004094160A2 (de) | 2003-04-23 | 2004-04-22 | Ordner für den einsatz als kniebrett |
| DE112004000686T DE112004000686A5 (de) | 2003-04-23 | 2004-04-22 | Ordner für den Einsatz als Kniebrett |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT6142003A AT414111B (de) | 2003-04-23 | 2003-04-23 | Ordner für den einsatz als kniebrett |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA6142003A ATA6142003A (de) | 2005-12-15 |
| AT414111B true AT414111B (de) | 2006-09-15 |
Family
ID=35508698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT6142003A AT414111B (de) | 2003-04-23 | 2003-04-23 | Ordner für den einsatz als kniebrett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT414111B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1913034A1 (de) * | 1968-10-18 | 1970-05-14 | Guy Chevalerias | Ordner mit einer eine Klammer fuer Blaetter bildenden Schliessvorrichtung |
| DE4233779A1 (de) * | 1991-10-07 | 1993-04-08 | Arno Florian | Vorrichtung zur aufnahme gelochter blaetter |
-
2003
- 2003-04-23 AT AT6142003A patent/AT414111B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1913034A1 (de) * | 1968-10-18 | 1970-05-14 | Guy Chevalerias | Ordner mit einer eine Klammer fuer Blaetter bildenden Schliessvorrichtung |
| DE4233779A1 (de) * | 1991-10-07 | 1993-04-08 | Arno Florian | Vorrichtung zur aufnahme gelochter blaetter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA6142003A (de) | 2005-12-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2532062A1 (de) | Einstueckige loesbare zahnriemen- klemmschelle | |
| DE69012108T2 (de) | Vorrichtung für lastträger. | |
| DE2421939A1 (de) | Schnellhefter | |
| DE29506777U1 (de) | Klappstruktur für Kinderwagen | |
| DE3041895A1 (de) | Vorrichtung zum tragen von skiern | |
| DE3039414A1 (de) | Als staender, bock, waeschtrockner o.dgl. zu verwendendes klappgestell | |
| DE2720622A1 (de) | Mophalter | |
| WO2004094160A2 (de) | Ordner für den einsatz als kniebrett | |
| AT414111B (de) | Ordner für den einsatz als kniebrett | |
| DE19646053A1 (de) | Aufhängerstütze für Kleiderbeutel | |
| DE2505716C3 (de) | Aufreihmechanismus für Aktenordner o.dgl | |
| DE3130163A1 (de) | Sitzaufsatz, insbesondere fuer einen kindersportwagen mit einem quer zur fahrtrichtung zusammenfaltbaren fahrgestell | |
| DE102007032108B4 (de) | Greifzange für Haushaltszwecke | |
| EP3702171B1 (de) | Transportvorrichtung für aktenordner | |
| DE2418478B2 (de) | Klapptisch | |
| DE2825933C3 (de) | Musterbuch | |
| DE202004018171U1 (de) | Transportbügel | |
| DE69308130T2 (de) | Vorrichtung zum lösbar zusammenhalten von papierbögen | |
| DE2133670C3 (de) | ||
| EP3949795A1 (de) | Rollwagen | |
| DE202007017955U1 (de) | Klappenaufsteller | |
| EP2284020A2 (de) | Schriftgutbehälter | |
| DE8226873U1 (de) | Stapelbarer Registraturbehälter | |
| DE1654934A1 (de) | Zusammenklappbare Mehrzweckleiter | |
| DE7541061U (de) | Klapptisch mit standbuegeln |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |