DE248302C - - Google Patents

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DE248302C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/003Ash removal means for incinerators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist vorgeschlagen worden, bei Gaserzeugern zur Entfernung der Schlacke zugeschärfte Platten von der Seite her in das Ofeninnere einzutreiben, die die Schlackenmasse von dem unteren Ende der Brennstoffsäule lostrennen, so daß nach dem Ausziehen oder Zurückschlagen des Rostes die losgeschnittene Masse abstürzen kann.
Die Erfindung bezweckt, durch geeignete
ίο Maßnahmen diese Art der Entschlackung auch bei dem bekannten rostlosen Müllverbrennungsofen zu ermöglichen, dessen Betriebsverhältnisse von denen eines Gaserzeugers so erheblich abweichen, daß sich die Benutzung der bekannten Einrichtung verbietet. Das Müll enthält bekanntlich größtenteils schwer vergasbare Bestandteile; es ist also nicht angängig, die Luftzufuhr während der Entschlackung abzuschneiden, wie dies beim Einführen der Platten geschehen würde. Gemäß der Erfindung ist deshalb durch die rostförmige Ausbildung der Entschlackungsvorrichtung dafür gesorgt, daß durch die Rostspalten während des Entschlackens ausreichend Luft angesaugt werden kann, um die Verbrennung ohne Störung aufrechtzuerhalten.
Besondere Bedeutung ist auch der eigenartigen Ausbildung der Schneidvorrichtung beizumessen. Beim Zurückholen der Entschlackungsvorrichtung rutscht der vorher abgestützte Ofeninhalt so weit nach unten, bis er auf der wieder eingefahrenen Ofensohle eine Unterstützung findet. Damit bei dieser Abwärtsbewegung eine Störung der Verbrennungszone nicht eintreten kann, darf das Lostrennen der Schlacken nicht in solcher Höhe erfolgen, daß das untere Ende der Brennstoffsäule freigelegt wird, weil dann die lockeren, noch nicht zusammengebackenen. Bestandteile des Ofeninhalts hervorstürzen würden; es muß vielmehr die eigentliche Schlackenmasse durchschnitten werden, so daß sich auch oberhalb der Schneidvorrichtung eine kompakte Schicht befindet. Selbstverständlich wird aber dem Eindringen der Schneidvorrichtung in die eigentliche Schlackenmasse ein erheblicher Widerstand entgegengesetzt, so daß besondere Vorkehrungen getroffen sein müssen, um das zuverlässige Arbeiten der Entschlackungsvorrichtung nicht in , Frage zu stellen.
Gemäß der Erfindung wird deshalb zum Durchschneiden der Schlacke ein Messer verwendet, das an der Vorderseite eines den Stützrost tragenden und in Führungen laufenden Wagens befestigt ist. Gegen die Führungen des Wagens ist das Messer unter einem spitzen Winkel nach unten geneigt, so daß das Messer keilförmig in die Schlackenmasse eindringt und das untere Ende des Schlackenkernes lossprengt. Es wird dabei ein Spalt geschaffen, in dem der Wagen durch den Ofenschacht quer hindurchbewegt werden kann. Infolge der eigenartigen Stellung des Messers zur Führung des Wagens wird auf die unterhalb der Schneide liegenden Schlackenmassen kein Druck ausgeübt, was zu Schwierigkeiten führen müßte, da die geschlossene Ofensohle ein Ausweichen der Massen nach unten ver-
hindert. Der wesentliche Erfolg der beschriebenen Schneideanordnung besteht vielmehr darin, daß beim Eindringen der Entschlackungsvorrichtung die räumliche Veränderung nach 5 oben stattfindet, wo die Schlacken und Müllmassen freiliegen und ausweichen können, ohne einen erheblichen Widerstand zu bieten.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform
ίο des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Mittelschnitt durch einen mit der neuen Entschlackungsvorrichtung ausgerüsteten Müllverbrennungsofen.
Fig. 2 zeigt die Schlackenschneidvorrichtung in größerem Maßstabe in Seitenansicht und
Fig. 3 in Draufsicht.
Der senkrechte Verbrennungsschacht 1 des Ofens, an den sich nach oben unmittelbar der Füllschacht 2 anschließt, besitzt einen wassergekühlten Eisenmantel 3 und ist nach unten durch eine ausfahrbare Sohle 4 verschlossen. Zwischen der Ofensohle und dem unteren Ende des Eisenmantels 3 sind im Ofenmauerwerk Führungsschienen 5 für die Schlackenschneidvorrichtung eingebaut. Zum Durchschneiden der Schlacke dient ein Messer 6, das am vorderen Ende eines Wagens 7 befestigt ist, dessen Räder in den erwähnten U-Eisenführungen 5 laufen. In jeder Bewegungsrichtung sind vor den Rädern Räumer 8 angeordnet, die etwaige Verunreinigungen, Schlacken usw. aus den Führungen 5 wegschaffen.
In den viereckigen Rahmen 9 des Wagens 7 sind Roststäbe io eingelegt, die eine mit der Oberkante des Messers 6 in gleicher Höhe liegende Plattform bilden. Diese Plattform stützt den Schachtinhalt, nachdem die Schlackenschneidvorrichtung durch den Ofen hindürchbewegt und die Ofensohle 4 ausgefahren ist. Infolge der rostförmigen Ausbildung der Plattform kann für den kurzen Zeitraum, während dessen die Ofensohle ausgefahren und die Windzuführung abgestellt ist, die zur Verbrennung nötige Luft durch den Schornsteinzug angesaugt werden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist das Messer 6 gegen die Führungen 5 des Wagens unter einem spitzen Winkel nach unten geneigt, so daß es keilförmig in die Schlackenmasse eindringt. Bei der Vorwärtsbewegung der Entschlackungsvorrichtung wird der oberhalb der Schneide liegende Schachtinhalt angehoben und von dem untergeschobenen Planrost 10 in seiner Höhenlage gehalten. Die Aus- und Einbewegung des Schlackenschneiders kann in jeder geeigneten Weise bewirkt werden, z. B. mittels eines Elektromotors. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Bewegung des Schlackenschneiders durch Drehung eines Kurbelrades 11 veranlaßt. Durch ein Vorgelege werden die Zahnräder 12 bewegt, die mit den am Rahmen 9 des Wagens 7 befestigten Zahnstangen 13 kämmen. Um ein Durchbiegen der Zahnstangen zu verhindern, läuft jede mit ihrer unteren Fläche über ein Gegenrad 14. Sobald der Entschlackungsvorgang beendet ist, wird die Entschlackungsvorrichtung auf dem Schienenwagen 15, der als Gestell für sie dient, nach außen gezogen und kann dann an den nächsten Ofen herangebracht und dort benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    In Schienen fahrbarer Wagen zum Entschlacken schachtförmiger Müllverbrennungsöfen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderseite des durch einen Planrost (10) abgedeckten Wagenrahmens (9) ein gegen die Führungen (5) des Wagens unter einem spitzen Winkel nach unten geneigtes Messer (6) befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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