DE248166C - - Google Patents

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DE248166C
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protective device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type
    • B61F19/10Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type automatically operated by engagement with obstacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 248166 -KLASSE 2Qd. GRUPPE
J. NIEUWENHUIS in AMSTERDAM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für Fahrzeuge aller Art, bei der die vom Fahrzeug angefahrene Person durch federnde Fangarme, die durch Zurückdrücken eines Tasters ausgelöst werden, erfaßt wird.
Nach der Erfindung sind die Fangarme an ringförmigen Rohrstücken angeordnet, die mit den sie vorschnellenden Federn in halbkreisförmigen Hülsen geführt werden. Durch diese
ίο Ausbildung der Schutzvorrichtung wird außer dem Vorteil der zwangläufigen Führung der Fangarme bei der Auslösung noch erreicht, daß die einzelnen Teile der Vorrichtung, im besonderen die zum Vorschnellen der Fangarme dienenden Federn, vor Verschmutzen und vor Beschädigung bewahrt werden. Um die Fangarme nach der Auslösung schnell und leicht in die Sperrstellung zurückbewegen zu können, sind in den die Fangarme tragenden ringförmigen Rohrstücken zweckmäßig noch Schnüre oder Ketten angeordnet, die zum Zurückziehen der Rohrstücke in die halbkreisförmigen Hülsen dienen. Diese Schnüre oder Ketten können hierbei vom Führersitz des Wagens aus bedient werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Fig. 1 in ausgelöster Stellung der Haltearme und in Fig. 2 in gesperrter Stellung der Haltearme dargestellt.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 in größerem Maßstabe.
Die Schutzvorrichtung besteht aus einer halbkreisförmig gebogenen Röhre a, in der sich die gleichfalls kreisbogenförmigen Haltearme b b teleskopartig führen. Im Innern der Röhre a und der röhrenförmigen Arme b b sind Schraubenfedern c c angeordnet, die sich gegen die Querwand d der Haltearme b b legen und bestrebt sind, die Arme nach außen zu pressen, die mit den an ihren äußeren Enden angebrachten Halteplatten e e die angefahrene Person umfassen. Durch Schnüre oder Ketten f, die einerseits an der Querwand d der Arme befestigt, andererseits über eine in der Schutzhülse α angeordnete Rolle g geführt sind, können die Haltearme zurückgezogen werden.
In der zurückgezogenen Stellung (Fig. 2) werden die Arme b b durch die Stifte h, die hinter die Vorsprünge i der Bügel k greifen, gesperrt. Die Bügel k sind mittels der Zapfen I drehbar an der festen Schutzhülse a befestigt und durch eine Feder m untereinander nachgiebig verbunden.
Das Auslösen der durch die Vorsprünge * und die Stifte h gesperrten Arme erfolgt durch das Auftreffen der angefahrenen Person gegen die nachgiebige Bügeleinrichtung. Es werden hierbei die Bügel h entgegen der Wirkung der Federn η in der Pfeilrichtung durchgebogen, so daß sie die Stifte h der Arme b b freigeben, die sich unter dem Einflüsse ihrer Federn c c nach außen bewegen können.
Damit sich die Arme beim Vorschnellen oder Zurückziehen nicht verdrehen können, sind an ihnen seitliche Rippen 0 (Fig. 3) angebracht, die in entsprechende Führungs-

Claims (1)

  1. rillen p der Schutzhülle α greifen. Damit die Halteplatten beim Vorschnellen keinen empfindlichen Stoß auf die angefahrene Person ausüben, sind vor den eigentlichen Halteplatten e e noch besondere, unter der Wirkung der Federn q stehende Platten r angebracht, die den Stoß abschwächen. Durch Riegel s können, wie in Fig. 2 punktiert angedeutet, die Arme δ δ in gesperrter Stellung
    ίο noch besonders verriegelt werden, so daß die ganze Schutzvorrichtung unwirksam gemacht wird. Um die Schutzvorrichtung leicht reinigen und auseinandernehmen zu können, kann die Lagerstelle für die Rolle g gleichzeitig als ein Gelenk ausgebildet werden.
    Die Schutzvorrichtung kann an Fahrzeugen aller Art angebracht und durch die das Zurückziehen der Haltearme bewirkenden Schnüre oder Ketten leicht von jeder beliebigen Stelle des Fahrzeuges aus bedient werden. Zweckmäßig werden die Schnüre über Rollen o. dgl. nach dem Führersitz des Fahrzeuges geführt, um die Fangarme schnell wieder in die Sperrstellung zurückbewegen zu können.
    Pate NT-A ν SPRu CH:
    Schutzvorrichtung für Fahrzeuge aller Art, bei der federnde Fangarme durch Zurückdrücken eines Tasters ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangarme (e e) an ringförmigen Rohrstücken (b b) sitzen, die mit den sie vorschnellenden Federn (c c) in halbkreisförmigen Hülsen (α α) geführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2928691A (en) * 1955-02-21 1960-03-15 Gutman David Pedestrian protective device
DE102008020489A1 (de) * 2008-04-23 2009-10-29 Nc-Automation Gmbh Verfahren zum Ergreifen von Gegenständen mittels Greifwerkzeuge ohne Energie- und Signalzufuhr

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2928691A (en) * 1955-02-21 1960-03-15 Gutman David Pedestrian protective device
DE102008020489A1 (de) * 2008-04-23 2009-10-29 Nc-Automation Gmbh Verfahren zum Ergreifen von Gegenständen mittels Greifwerkzeuge ohne Energie- und Signalzufuhr
DE102008020489B4 (de) * 2008-04-23 2016-11-17 Nc-Automation Gmbh Verfahren zum Ergreifen von Gegenständen mittels Greifwerkzeuge ohne Energie- und Signalzufuhr

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