DE227079C - - Google Patents

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DE227079C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C17/00Fuze-setting apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Testing Of Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 227079 — KLASSE TlL GRUPPE
KARL BERBIG in HANNOVER-KLEEFELD. Vorrichtung zum Einstellen von Geschoßzeitzündern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1908 ab.
Es sind bereits Stellvorrichtungen für Geschoßzeitzünder bekanntgeworden, bei denen das Einstellen des Zünders auf die gewünschte Brennlänge selbsttätig mit Hilfe eines durch Federkraft angetriebenen Uhrwerkes bewirkt wird, sobald das Geschoß in' die Vorrichtung eingeführt wird. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine besondere Ausführungsform der Auslösevorrichtung für das Uhrwerk und
ίο der Begrenzung der Zünderstellung bei einer solchen Stellvorrichtung.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι die Stellvorrichtung im Querschnitt und Fig. 2 in Vorderansieht mit abgehobener Deckelplatte, Fig. 3 die Vorderansicht und Fig. 4 eine Seitenansicht des geschlossenen Kastens.
Die Stellvorrichtung ist in einem Kasten a angeordnet, welcher zweckmäßig auf der Lafette des Geschützes hinter einem Schutzschilde befestigt wird. In diesem Kasten befindet sich ein durch eine Kurbel b aufziehbares Federtriebwerk c, welches durch eine Zahnradübertragung d mit der Stellvorrichtung in Verbindung steht. Die Stellvorrichtung besteht aus einem Hohlzylinder e, dessen Rückseite durch einen Deckel f verschlossen ist. Durch eine Schraubenfeder g wird der Zylinder auf den Kegel h gepreßt und hierdurch festgeklemmt.
Die im Innern des Hohlzylinders e angeordneten Zähne i sind zugeschärft, so daß sie den Zünderstellring k des Geschosses I fassen können, wenn dieses in den Zylinder hineingepreßt wird. Hierbei hebt sich der Zylinder von dem Kegel h ab und wird durch das Triebwerk in Drehung versetzt.
Die Hubbegrenzung der Stellvorrichtung wird durch den Zeiger m erreicht, der auf einem an der Vorderwand des Kastens α angebrachten Ring η läuft und durch mehrere unter Federwirkung stehende Hebel 0 auf seinem Sitz gehalten wird. Beim Einbringen eines Geschosses zieht dieses mit Hilfe mehrerer Hebel p die Keile q an, wodurch der Zeiger m mit dem Zylinder e verbunden wird. Ferner ist der Zeiger m durch ein Zahnradgetriebe mit einer Spiralfeder r verbunden, so daß er in seine Anfangsstellung zurückkehrt, wenn die Keile q nach Entfernung des Geschosses gelöst werden.
Auf der Außenseite des Kastens α ist ein Ring s drehbar befestigt, der mit Hilfe eines Zeigers t auf der Entfernungsskala u eingestellt werden kann. Auf dem Ring s befinden sich zwei federnd gelagerte Stifte v, die durch die Öffnungen w in der Vorderwand des Kastens a hindurchgreifen und einen Anschlag für den Zeiger m bilden. Beim Verstellen des Ringes s können die Stifte ν durch einen Handgriff χ zurückgezogen werden.
Sobald das Geschoß in den Zylinder e hineingedrückt wird, wird dieser durch die Feder c herumgedreht, bis der Zeiger m von dem Stift υ aufgefangen und somit die ganze Stellvorrichtung angehalten wird. Beim Zurückziehen des Geschosses setzt sich der Zylinder e wieder auf dem Kegel h fest, während der Zeiger m durch die Feder r in die Anfangsstellung zurückge-
bracht wird. Die Gummiwalzen y halten das Geschoß während der Einstellung des Zünders fest. Das Ablaufen des Triebwerkes c kann zweckmäßig durch . eine Läutevorrichtung ζ angezeigt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Einstellen von Geschoßzeitzündern, bei.welcher das Geschoß
    ίο in einen mit einem durch Federkraft bewegten Triebwerk verbundenen Hohlzylinder hineingepreßt wird und hierdurch das Triebwerk in Tätigkeit setzt, bis es durch einen einstellbaren Anschlag angehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (e) im Ruhezustande auf einen Kegel (h) des Gehäuses gepreßt und hier durch die Reibung festgehalten wird, während er sich beim Einbringen des Geschosses vom Kegel abhebt und dadurch die Bewegung des Triebwerks (c) ermöglicht, wobei gleichzeitig durch Anziehen von Keilen (q) der' die Einstellbowegung begrenzende Zeiger (nt) mit dem Zylinder (e) gekuppelt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Anschlagstifte (v), welche die Einstellbewegung des Zeigers (m) begrenzen, auf einem nach einer Skala (u) einstellbaren Ring (s) befestigt sind und durch Öffnungen (w) in der Vorderwand der Stellvorrichtung hindurchgreifen, hinter welcher der Zeiger (m) sich bewegt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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